Poker um Auffanggsellschaft: Drei Länder sollen für Schlecker bürgen

DPABange Stunden für Schlecker-Mitarbeiter: Nachrichtenagenturen zufolge ist eine Bürgschaft aller Bundesländer für eine Auffanggesellschaft gescheitert. Nun will Baden-Württemberg mit Bayern und Nordrhein-Westfalen alleine die Haftung übernehmen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...824350,00.html
  1. #30

    gründe:

    Zitat von Bildungselite Beitrag anzeigen
    Letzte Woche konnte man hier noch lesen, dass der alte Raffzahn monatlich 70000 Euro verjubeln darf. Ist Schlecker neuerdings systemrelevant oder gibt es sonst einen Grund warum der Staat für ein Privatunternehmen bürgen soll? Ich glaube es hakt!
    ja, es gibt einen grund. schlecker ist großspender und zwar in häufigen kleinen summen, die in der regel wohl in köfferchen übergeben werden.
  2. #31

    Sind Sie zufällig

    Zitat von CMH Beitrag anzeigen
    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Schlecker ist insolvent als Privatmann. Da wird alles gepfändet, was über dem nicht pfändbaren Freibetrag von knapp über 1000,- Euro liegt.

    Die Familie - Frau und Kinder - haben Vermögen. DARAUS sollen angeblich 70000,- Euro Einnahmen monatlich resultieren. Sippenhaft gibt es in Deutschland nicht. Zum Glück.

    Wenn er nun trotz persönlicher Total-Pleite trotzdem noch gut leben kann, weil die Familie ihn finanziert, ist das im übrigen völlig in Ordnung. Wer über Jahrzehnte Tausenden wenig qualifizierten Menschen Arbeit gegeben hat, hat sich einen sorgenfreien Lebensabend das redlich verdient!
    der (Rest-)Vermögensverwalter von Schleckers Frau + Kinder ?
  3. #32

    Wie war es bei der Quelle?

    Zitat von DDM_Reaper20 Beitrag anzeigen
    So schaut's leider aus. Wenn's um 11.000 arme Bürger geht, dann fällt das Fallbeil. Wenn sich dagegen Zockerfürsten verspekuliert haben, werden rasch noch ein paar Milliarden in den Allerwertesten geblasen, natürlich nur, um unsere Währung vor Schlimmerem zu bewahren. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, vor allem, wenn man sieht, wie manche Spitzenzocker dann noch um fürstliche Abfindungen feilschen.

    Zornrot werde ich bei sowas.
    Man hat auch die QUELLE untergehen lassen. Der Staat ist eben nicht zuständig, Managerfehler auszubügeln.
  4. #33

    Ende mit Schrecken

    Zitat von trick66 Beitrag anzeigen
    ....

    Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, warum Schlecker-Mitarbeiter besser dastehen sollen, als andere Arbeitnehmer. Je nach Beschäftigungsjahren und ALter bekommen die jetzt erstmal 12-18 Monate ALG I, das ist wirklich nicht schlecht. Weiterhin gibt es Weiterbildungsangebote und Vermittlungsbemühungen seitens der Arbeitsagentur.

    Die Transfergesellschaften sind doch nur Augenwischerei, es glaubt doch nicht wirklich irgendjemand, dass dort Geld verdient wird, mit dem die KfW-Kredite zurückgezahlt werden könnten? .....
    Staatshilfen verlängern nur den Todeskampf einer sonst nichtmarktfähigen Firma. Beispiele gibt es genug.
  5. #34

    Tja Robbyy,...

    Zitat von robbyy Beitrag anzeigen
    Doch für Ungut!
    Glaubst du etwa, die Frauen haben da umsonst für den Hungerlohn angeheuert. Jahrelang wurden sie in die Billiglöhne abgedrängt, vom Sozialamt genötigt alles anzunehmen un das alles nur um nicht als Schmarotzer von solchen unqualtifizierten Kommentatoren abgeurteilt zu werden.
    ... schlage vor, Sie lernen zunächst einmal den Unterschied zwischen 'umsonst' und 'vergeblich'.

    Wer zu Hungerlöhnen anheuert, anstatt dagegen anzulärmen unterstützt damit ein perfides System und sorgt für dessen weitere Verbreitung. Dafür kann ich kein Mitleid entwickeln. Nichts für ungut bitte.
  6. #35

    .........

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Staatshilfen verlängern nur den Todeskampf einer sonst nichtmarktfähigen Firma. Beispiele gibt es genug.
    Es geht nicht um das Unternehmen, das ist sowieso perdu. Es geht um die Menschen. Eine Firma bezeichnet darüberhinaus nur den Namen eines Unternehmens.

    Der perfide Tip, die Arbeitsagenturen könnten sich um die Vermittlung kümmern, ist typisch FDP.
    Keine Ahnung von der Realität. Den Arbeitsagenturen wollen sie im Bund doch auch das Geld kürzen.
    Abwählen. Im Mai bietet sich die letzte Gelegenheit, dem Herrn Oberstabsarzt a.D. zu zeigen, wie sich so was anfühlt, wenn man seinen Arbeitsplatz räumen muß.
  7. #36

    Abfindungen vom Staat?

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um das Unternehmen, das ist sowieso perdu. Es geht um die Menschen. ...
    Der perfide Tip, die Arbeitsagenturen könnten sich um die Vermittlung kümmern, ist typisch FDP...
    Soll der Staat bei jeder Pleite Abfindungen zahlen? Eine zentrale Auffanggesellschaft hätte den betroffenen Frauen kaum helfen können. Für 6 Monate hätten sie vor dem Arbeitslosengeld Bezüge gehabt, was einer Abfindung entspricht. Profitiert hätten die Manager der Auffanggesellschaft. Die dezentral aktive Arbeitsagentur kann den Frauen besser helfen.