Universalladegerät iAdapt: Die Vierfach-Strom-Tanke

Matthias KrempEines für alle: Statt vieler Stecker und Kabel soll künftig das Ladegerät iAdapt i4 ausreichen, um bis zu vier Geräten gleichzeitig Energie zu liefern. Wir haben getestet, ob sich der Energielieferant im Alltag bewähren kann.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...824008,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eines für alle: Statt vieler Stecker und Kabel soll künftig das Ladegerät iAdapt i4 ausreichen, um bis zu vier Geräten gleichzeitig Energie zu liefern. Wir haben getestet, ob sich der Energielieferant im Alltag bewähren kann.

    Universalladegerät Idapt: Die Vierfach-Strom-Tanke - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Das Produkt ist unter der Bezeichnung:

    "Hama IDAPT i4 Multi Ladegerät"

    bereits seit dem 26. März 2010 im deutschen Onlineshop von Amazon gelistet. Das Gerät ist in schwarz oder weiß verfügbar und kostet unter 40€. Hersteller ist die bekannte deutsche Elektronik Firma Hama GmbH und Co KG.

    Dies soll keine Schleichwerbung werden, ich bin nur sehr verwundert, warum der Artikel den Eindruck vermittelt, dass es sich bei dem Ladegerät um eine absolute Produktneuheit handelt, die man im Ausland bestellen muss, bzw. welche gerade erst bei den deutschen Online Händlern verfügbar wird.
  2. #2

    Zitat von Haith Beitrag anzeigen
    Hersteller ist die bekannte deutsche Elektronik Firma Hama GmbH und Co KG.
    Naja, das stimmt glaub ich nicht. Ich wohne in der Schweiz und habe so eine Ladestation bei IDAPT direkt online gekauft vor ein paar Monaten. Hama vertreibt das bloss in Deutschland. Das Gerät ist nicht so ganz neu, richtig, aber ich find s saupraktisch.
  3. #3

    HAMA ist fast ausschl. ein reiner Vertriebler.
    Und wenn die das Ding verkaufen, ist das an sich ein schlechtes Zeichen.. *gg

    Es hat schon seinen Grund, dass die meisten Hersteller von Akkugeräten entweder nur Kabelladelösungen, oder aber spezielle Ladehalterungen anbieten, die auch das Gerät halten.
    Mini-USB-Buchsen sind nicht konstruiert, ein Gerät wie ein Smartphone zu tragen, geschweige denn, einen Stoss gegen das Gerät zu verkraften, wenn der Stecker in der Halterung nicht nachgibt.
    Eine ausgebrochene USB-Buchse o.ä., oder auch nur gelöste Lötpunkte können einen Schaden von mehreren 100,-€ bedeuten!

    Von daher meine Meinung: Finger weg von solchen Konstruktionen.
  4. #4

    Zitat:
    "Bemerkenswert ist, dass sich der iPad-Akku überhaupt mit dem Idapt aufladen lässt. Denn die meisten Ladegeräte scheitern an Apples Flachrechner, weil dessen großer Akku einen doppelt so hohen Ladestrom verlangt wie ihn gewöhnliche USB-Netzteile liefern. Er braucht zehn Watt statt der üblichen fünf. "

    Daran ist überhaupt nichts bemerkenswert. Ein Netzteil kann - bei geeigneter Konstruktion - eine beliebig hohe Leistung abgeben.
    Auch ein USB-Netzteil.
    Der Irrtum kommt daher, dass die USB-Buchsen an PCs - vor allem Notebooks - spezifiziert sind auf 5v und 0,5A (insgesamt 2,5Watt). Dies geschieht, um die Platine und die Bauteile im Inneren des Computers zu schützen.

    Manche Computer sind schon etwas großzügiger und liefern von sich aus eine höhere Leistung (5V bei 1A entsprechend 5Watt). Z.B. um die beliebten USB-Harddisks zu betreiben, die einen hohen Anlaufstrom benötigen. Daher kommen wohl die von Ihnen zitierten 5 Watt.
    Ein Netzteil unterliegt diesen Beschränkungen nicht und kann für beliebig hohe Ströme und somit beliebig hohe Leistungen konstruiert werden.

    Wer übrigens bei seiner USB-Harddisk ein Anschlusskabel mit zwei USB-Steckern für den Computer mitgeliefert bekommen hat (Y-Kabel), darf nicht glauben, er bekäme dann die o.g. 5Watt. In einem solchen Fall liefert die zweite Buchse nämlich 0,125A, damit insgesamt 0,625A bei 5V. Macht 3,125W. Diese geringe Leistungssteigerung hat bei alten USB-Harddisks aber ausgereicht, die höhere Anlaufleistung auszugleichen. Heutige USB-Harddisks sind aber genügsamer konstruiert und haben damit sowieso keine Probleme mehr.
  5. #5

    Buchsenzerstörer

    Wer auch nur auf die Idee kommt Buchsen der Geräte auf diese Weise zu malträtieren hat es eigentlich auch nicht besser verdient.
    Es lässt sich lediglich mit der technischen Unbedarftheit des Autors erklären so etwas als eine Art "Neuheit" oder gar Errungenschaft zu bewerben. Es hat schon einen Grund warum Dockingstationen i.d.R. auch mit einer Halterung daherkommen, um die Buchsen zu entlasten.

    Wer schon einmal an seinem iPhone sporadische Fehlermeldungen über nicht unterstützte angeschlossene Geräte erhalten hat obwohl überhaupt nichts am Dockanschluss eingesteckt ist, weiß auch warum.