Bewerber in den USA: Dreiste Frage nach dem Facebook-Passwort

CorbisSicher haben Sie nichts zu verbergen, oder? Frech fordern manche US-Arbeitgeber von Bewerbern die Zugangsdaten zu sozialen Netzwerken - Schluss mit der Privatsphäre. Jetzt wollen Senatoren verhindern, dass Job-Kandidaten ihr Passwort bei Facebook oder LinkedIn herausrücken müssen.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...824036,00.html
  1. #1

    Unglaublich...

    ...aber so ist es halt im Land der Freiheit. Freiheit ist immer die Freiheit der Mächtigen, die mit den Jobs. Die einen haben wollen, sind halt nicht ganz so frei.

    Machen die Arbeitgeber dann auch eine Hausdurchsuchung? Wäre ja nur folgerichtig.

    Aber da haben die Fanboy und -girls von Facebook ja sicher nichts dagegen, die stehen ja sowieso nicht so auf Datenschutz. ;-)
  2. #2

    dreist...

    einfach dreist, was sich die selbsternannten Götter (Personaler) hier raus nehmen!
    Die einzig vernünftige Antwort auf diese Frage ist: Geben Sie mir Ihre Passwörter!
  3. #3

    Mal wieder ein Grund mehr nicht bei Facebook zu sein.
  4. #4

    Das ist doch nur am Anfang ein Problem

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sicher haben Sie nichts zu verbergen, oder? Frech fordern manche US-Arbeitgeber von Bewerbern die Zugangsdaten zu sozialen Netzwerken - Schluss mit der Privatsphäre. Jetzt wollen Senatoren verhindern, dass Job-Kandidaten ihr Passwort bei Facebook oder LinkedIn herausrücken müssen.

    Bewerber in den USA: Dreiste Frage nach dem Facebook-Passwort - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    ... nämlich beim ersten Auftreten dieser Vorgehensweise. Zumal man nicht weiß, was der Nachfrager wirklich bezweckt. Könnte ja sein, dass er eigentlich sehen möchte, ob der Bewerber ein Waschlappen ist, oder genug Rückgrat hat, ihm als sarkastische Antwort den Haustürschlüssel und die Möglichkeit zum Zuschauen beim nächsten Sex mit der Freundin anzubieten... oder ob der wirklich in den Account kucken will.

    Nachdem man aber nun davon gehört hat, kann man entweder leise weinend nachgeben, so man den Job unbedingt braucht, man kann auch empört ablehnen, falls man geerbt, im Lotto gewonnen oder reich geheiratet hat..
    man kann auch auf ein Gesetz warten, welches diese Unverschämtheiten unterbindet... aber da wartet man möglicherweise lange....

    Oder... man bastelt sich halt ein paar schöne Sockenpuppen, den Account mit der blütenreinen Weste für Behörden, Banken u. dgl., einen etwas nerdigen für den Elektronik-, TK- oder IT- Konzern, einen mit virtuellem Vorstrafenregister für´s Rap-Label oder die Motorradwerkstatt... da kann man doch seine Kreativität voll ausleben... :-))

    cc

    Rasteira
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sicher haben Sie nichts zu verbergen, oder? Frech fordern manche US-Arbeitgeber von Bewerbern die Zugangsdaten zu sozialen Netzwerken - Schluss mit der Privatsphäre. Jetzt wollen Senatoren verhindern, dass Job-Kandidaten ihr Passwort bei Facebook oder LinkedIn herausrücken müssen.

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    Bei einem Bewerbungsgespräch, wäre bei der Frage nach privaten Passwörtern für mich der Zeipunkt gekommen, um meinem Gegenüber einen schönen Tag zu wünschen und den Raum zu verlassen!
  6. #6

    Wie schön! Bald gibt es Facebook-Coaching, dass man seine Accounts zu einem sonnigen Bilderbuch gestalten kann, dass jedem Neugierigen eine heile Welt beschert.

    Das fiese an der Situation, hat man kein Konto in einem sozialen Netzwerk, gilt man als Assozial und bekommt den Job auch nicht.

    Die Lösung ist das bedingungslose Grundeinkommen, was die Piraten fordern, das hebt schlagaretig den Wert eines Bewerbers.
  7. #7

    Mein Arbeitgeber

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sicher haben Sie nichts zu verbergen, oder? Frech fordern manche US-Arbeitgeber von Bewerbern die Zugangsdaten zu sozialen Netzwerken - Schluss mit der Privatsphäre. Jetzt wollen Senatoren verhindern, dass Job-Kandidaten ihr Passwort bei Facebook oder LinkedIn herausrücken müssen.

    Bewerber in den USA: Dreiste Frage nach dem Facebook-Passwort - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Mein Arbeitgeber hat nicht zu wissen, ob ich einen Account bei Facebook, StudiVZ oder sonstwo habe.
    So einfach ist das, die Strategie wird gefahren. Ist für mich gleichbedeutend wie die Frage "sind Sie schwanger" (falls Frau), oder "welcher Religion gehören Sie an" bzw "sind Sie in einer Partei engagiert."

    Unzulässige Fragen, die nicht beantwortet werden müssen.
  8. #8

    Was ist wohl....

    ....mit denen die gar nicht bei Gesichtsbuch sind? Die werden wahrscheinlich gar nicht erst eingeladen...oder was?
    Könnte ich mir auch gut in Deutschland vorstellen sowas...für manche sicher echt peinlich...aber ist der Ruf erst ruiniert....und das Netz vergißt eben nie...
  9. #9

    Absurd.

    Ich könnte die Begründung nicht nachvollziehen, bzw. würde im Gegenzug Gehaltsdaten meiner zukünftigen Kollegen einfordern - sind ja auch wichtig für meine Entscheidung..

    PS: Gut, dass ich kein FB hab :)