Billigmobile: Autobauer kämpfen mit der 5000-Euro-Marke

Wer bietet weniger? Lange galt das Premiumsegment unter Autobauern als Gewinngarant, jetzt knöpfen sich die Konzerne den Billigmarkt vor. Kleinwagen für weniger als 5000 Euro versprechen sattes Wachstum in Schwellenländern. Doch vor allem deutsche Hersteller tun sich mit den Discountmobilen schwer.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...822497,00.html
  1. #1

    "das wollen wir schon aus ethischen Gründen nicht"

    "Es würde eine Art Zweite-Klasse-Auto entstehen. Und das wollen wir schon aus ethischen Gründen nicht"

    Wers glaubt.
  2. #2

    wer soll sich in zukunft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer bietet weniger? Lange galt das Premiumsegment unter Autobauern als Gewinngarant, jetzt knöpfen sich die Konzerne den Billigmarkt vor. Kleinwagen für weniger als 5000 Euro versprechen sattes Wachstum in Schwellenländern. Doch vor allem deutsche Hersteller tun sich mit den Discountmobilen schwer.

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    überhaupt noch Autos leisten, wenn nicht Schwwellenländer ?
  3. #3

    Grundausstattung

    Als erste mal überflüssigen Quatsch wie elektronische Fensterheber weglassen.
  4. #4

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Als erste mal überflüssigen Quatsch wie elektronische Fensterheber weglassen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man durch das Weglassen elektrischer Fensterheber den Autopreis auf unter die Hälfte drücken kann (soll heißen, wenn Sie ein (west-)europäisches Auto mit elektrischen Fensterhebern - z.B. den Citroen C1 Tendance kaufe, müssen Sie schon mehr als 10.000 EUR hinblättern).

    Es gibt sicherlich eine Menge überflüssigen Quatsch in den modernen Autos, einiges ist aber durchaus nicht verachtenswert, wie z.B. eine elektronische Motorsteuern, die beim Spritsparen hilft. Aber auch sowas gibt's nicht für umsonst. Ich mag jedenfalls nicht auf unsere Autobauser schimpfen, nur weil sie keinen Schrott als Neuwagen verkaufen wollen, sondern ein bisschen Qualität (was ja schließlich ihren Markennamen ausmacht) erhalten wollen.
  5. #5

    Volle Zustimmung

    Zitat von hartholz365 Beitrag anzeigen
    "Es würde eine Art Zweite-Klasse-Auto entstehen. Und das wollen wir schon aus ethischen Gründen nicht"

    Wers glaubt.
    Es müsste wohl eher heißen: Wir klammern uns weiter an unsere überteuerten Karossen, weil das ja bisher auch ganz gut geklappt hat.
    Ein wenig Angst haben wir aber vor den Chinesen, die könnten, wenn sie ein günstiges Modell in Deutschland importieren den Markt ganz neu aufrollen und uns olle Monopol-Autobauer eine höllische Sitzheizung unterm verwöhnten Hintern machen.
  6. #6

    doch

    mit was fahren die dann alle, mit sprit, der unbezahlbar wird?
  7. #7

    x

    Ich habe seit 32 Jahren auf den Philippinen zu tun und kann deshalb die Entwicklung der dortigen Autos etwas beurteilen. M.M. nach haben billige Kleinwagen keine Chance. Die Leute können sich entweder ein richtiges Auto leisten wo man 10 Passagiere reinquetschen kann oder sie fahren mit dem Bus oder Moped.

    Eines der gängigsten Autos hier ist der Mitsubishi Adventure, das ist eine Großraumlimousine mit Basiskomfort die m.W. weniger kostet als ein Golf in Deutschland, dafür aber ewig hält. Wir haben selber solche Karre.

    Im Massensegment sieht man hier übrigens fast nur japanische Marken und auch noch Ford weil die in Südost Asien Montagewerke haben. Da haben die deutschen Hersteller wohl etwas verpennt.
  8. #8

    Ein Liter Sprit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer bietet weniger? Lange galt das Premiumsegment unter Autobauern als Gewinngarant, jetzt knöpfen sich die Konzerne den Billigmarkt vor. Kleinwagen für weniger als 5000 Euro versprechen sattes Wachstum in Schwellenländern. Doch vor allem deutsche Hersteller tun sich mit den Discountmobilen schwer.

    Billigmobile: Autobauer kämpfen mit der 5000-Euro-Marke - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    kostet 1,70 Euro. Das sind nach alter Rechart 3 Mark Fünfzig, für EINEN Liter Sprit! Dazu kommen, Kfz. Steuern, Versicherung, Wartung, Parkplatzgebühren, demnächst Mautkosten, Reparaturen, altersbedingter Werteverfall, Stau, kaputte Straßen, Agressionen im Verkehrsmiteinander. Der Preis eines Kfz. ist absolut nebensächlich geworden. Auch geschenkt würde ich kein Kfz. haben wollen, da stehe ich lieber in der Kälte 5 Minuten an der Bushaltestelle. Heutzutage ist es ein Luxus KEIN Auto fahren zu müßen.
  9. #9

    Luxus und Basics

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Als erste mal überflüssigen Quatsch wie elektronische Fensterheber weglassen.
    Hätte ich auch gesagt!
    Hab mir vor 11 Jahren mal ein sehr, sehr gut ausgestattetes, fast neues Fahrzeug gegönnt und, siehe da: Man stellt fest, dass man vieles nicht braucht oder dass es zumindest ohne große Einbußen verzichtbar wäre.

    Wenn man sich in Automobil-Foren umtut (motortalk etc.), stellt man allerdings fest, dass es vielen deutschen Kunden offenbar nicht luxuriös und teuer genug sein kann.
    Da wird dann eben auch für den VW up! Xenon, Automatik, Coming/Leaving Home "gefordert" und wer weiß was noch alles, was der verwöhnte dt. Autofahrer eben auch im Kleinstwagen nicht mehr vermissen möchte...

    Der Vergleich mit den US-amerikanischen Modellen von VW zeigt ja schon, dass in jedem Markt der Verkaufspreis aufgerufen wird, den der Markt hergibt. So gesehen ist D ein absoluter Hochpreismarkt, wenn ich die Preise dt. Modelle in USA vergleiche, mal ganz abgesehen von den speziell für den US-Markt konzipierten VW-Modellen...

    Ergo: Da geht sicher noch einiges.
    Auch der up kommt nicht aus Hochpreis-Deutschland und die Preise für einen up in Polen (oder der Minderpreis für das Skoda-Derivat in D) zeigen ja, dass offenbar Spielräume vorhanden sind.