Gespaltene Linke: Warum die Genossen nicht nach der Macht greifen

DPADie Mehrheit wählt links, doch an der Regierung sind die anderen. Wenn die SPD mehr sein will als Juniorpartner in einer Großen Koalition, muss sie das gespaltene linke Lager einen und an die Macht führen. Nur eines fehlt den Genossen dazu - das nötige Quäntchen Machiavellismus.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...823875,00.html
  1. #1

    Die Piraten...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit wählt links, doch an der Regierung sind die anderen. Wenn die SPD mehr sein will als Juniorpartner in einer Großen Koalition, muss sie das gespaltene linke Lager einen und an die Macht führen. Nur eines fehlt den Genossen dazu - das nötige Quäntchen Machiavellismus.

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    ...gelten in dieser Rechnung als "Linke"? Quod erat demonstrandum.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit wählt links, doch an der Regierung sind die anderen. Wenn die SPD mehr sein will als Juniorpartner in einer Großen Koalition, muss sie das gespaltene linke Lager einen und an die Macht führen.
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    Das Einzige, worin die sogenannte SPD noch nie Skrupel hatte, ist, ihre Klientel zu verraten.
    So wie man keine marktradikale Partei braucht, die sich voller Chuzpe auch noch liberal nennt, braucht man keine Steigbügelhalter der cDU, die ihren Wählern schwarze Politik beschert. Und wenn es doch mal für Rot-Grün reicht, will man der CDU mal zeigen, wie gut man auch ohne sie deren Geschäft betreibt.
    Oder ist etwa jemand überrascht, dass unsere "Eliten" sehr gut mit einem Kanzlerdarsteller Stone-irgendwas leben könnten?
  3. #3

    SPD als Blocker …

    … dazu muss man sich vergegenwärtigen dass die SPD doch inzwischen alles andere als Links ist. Wurde nicht mit der Agenda 2010 de Grundstein für die Abschaffung der Sozialstaatlichkeit gelegt. Offenbar ist die die SPD immer noch völlig beSchrödert und das Merkelwerk vollendet jetzt:
    Agenda 2020, Merkel die Letzte macht das Licht aus
    kleine Glosse dazu. Wenn die SPD nicht lernen will, dann gehört sie eben abgeschafft, dann müssen andere Parteien deren part übernehmen. So einfach ist das, nur dauert es verhältnismäßig lang bis dies auch in den Köpfen der Menschen ankommt. Die Piraten sind da ein sehr hoffnungsvolles Signal … weiter so … einen Landtag nach dem anderen entern … um zu ändern … (°!°)
  4. #4

    nicht kompatibel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit wählt links, doch an der Regierung sind die anderen. Wenn die SPD mehr sein will als Juniorpartner in einer Großen Koalition, muss sie das gespaltene linke Lager einen und an die Macht führen. Nur eines fehlt den Genossen dazu - das nötige Quäntchen Machiavellismus.

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    Wahlarithmetik in allen Ehren, aber der SPD fehlt nicht das bisschen Machiavellismus, nur weil sie nicht macht ,was rechnerisch möglich ist.

    Die Linke und die SPD passen nun mal nicht zusammen.

    Vieleicht macht sich der Autor ja mal die Mühe und schaut sich die Forderungen der Linken genauer an.
  5. #5

    Um eine Koalition...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit wählt links, doch an der Regierung sind die anderen. Wenn die SPD mehr sein will als Juniorpartner in einer Großen Koalition, muss sie das gespaltene linke Lager einen und an die Macht führen. Nur eines fehlt den Genossen dazu - das nötige Quäntchen Machiavellismus.

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    ...unabhängig von der CDU gebacken zu bekommen, ist die SPD mit ihrem bisherigen "Denken" schon lange schlicht im Abseits.
    Was die Linke angeht, müßte sich die SPD in einer Koalition mit der Linken von dieser fragen lassen, weshalb dieses oder jenes nicht möglich sein soll - immerhin waren viele der Positionen der Linken vor einiger Zeit noch im Programm der SPD. Da ist es doch sehr viel leichter, opportunistisch und grundsätzlich zu behaupten, daß eine Koalition "nicht möglich" sei, um konkreten Diskussionen aus dem Weg zu gehen, die die SPD einfach verlieren würde.
    Was für eine billige Gurkenpartei ist sie mittlerweile geworden - in Land und Bund.
    Zu Zeiten Willy Brandts war es doch noch etwas anders. Da gab es noch Politiker, die eher bereit waren, einen Wahlkampf zu verlieren als ihre Überzeugungen.
  6. #6

    Rote Jacke, schwarzes Unterkleid

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit wählt links, doch an der Regierung sind die anderen. Wenn die SPD mehr sein will als Juniorpartner in einer Großen Koalition, muss sie das gespaltene linke Lager einen und an die Macht führen. Nur eines fehlt den Genossen dazu - das nötige Quäntchen Machiavellismus.

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    Deshalb kann die SPD nicht mit den anderen Linken, sondern eher mit der CDU.
    Ja man muss sogar glauben, dass die Spitzengenossen froh sind, dass Merkel die reine Marktwirtschaft durchsetzt.
    Man könnte ja scheitern, wenn man seine Ideale durchsetzt
  7. #7

    Immer Dasselbe

    Das war, historisch betrachtet, schon immer ein Problem mit den linken Parteien, dass die Konkurrenz im eigenen Lager heftiger und unerbittlicher bekämpft wurde, als die eigentliche politische Konkurrenz.
    Da müssen wir wohl noch eine Politikergeneration abwarten, bis die heutige SPD das Lafontaine-Trauma überwunden hat.
  8. #8

    Die SPD ist zur fünften Kolonne der CDU geworden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit wählt links, doch an der Regierung sind die anderen. Wenn die SPD mehr sein will als Juniorpartner in einer Großen Koalition, muss sie das gespaltene linke Lager einen und an die Macht führen. Nur eines fehlt den Genossen dazu - das nötige Quäntchen Machiavellismus.

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    Das Problem ist nicht, dass den "Genossen" der Wille zur Macht fehlen würde, sondern eher, dass die Führungsriege der "Genossen" sich im Denken kaum noch von dem der rechten Führungsriege der CDU unterscheidet.

    Die CDU hatte sich bei der letzten Bundestagswahl zu einer Koalition mit der FDP genötigt gefühlt, weil etwas anderes nicht vermittelbar gewesen wäre, gewollt hatte sie aber auch da schon eine Fortführung der großen Koalition.

    Dem Denken der Führungsriegen der Volksparteien nach, gibt es keine großen Unterschiede mehr zwischen CDU und SPD, was alleine schon deswegen nicht verwunderlich ist, weil beide keine inovativen Perspektiven mehr haben. Kein großer Gesamtentwurf um Probleme grundsätzlich zu lösen, sondern nur Stellschrauben, an denen man so oder aber auch so herumhantieren kann.
    Bequem und einfach ist eine große Koalition. Keine nervigen Diskussionen, man winkt alles einfach durch.

    Die Führungsriege der SPD hat mit Schrecken erkannt, daß das Volk ein starkes Bedürfniss nach links gestalteter Politik hat und flüchtet in die Armen der CDU.

    Die Führungsriege der SPD verweigert quasi die linke Option, weil Sie sie gar nicht will. Man kann das auch so sehen: So manch einer der linken Führungspersönlichkeiten ist nur deswegen links, weil dies der Rechten nützlich ist.

    Die SPD ist zur fünften Kolonne der CDU geworden.
    Garant einer rechts geprägten Regierung im Zeitalter der linken Dominanz.
  9. #9

    Geht auch ohne FDP und SPD

    Seht Euch die Führungsfiguren der SPD an, dann ist alles klar, wieso die keinen A.... in der Hose haben. Was ist aus meiner SPD geworden. Ein lahmer Haufen von stromlinigen Mitläufern. Ich vermisse solche Leute wie Wehner und Müntefering.