Tyler Brûlé auf Weltreise: Shopping-Tour fürs Seelenheil

REUTERSLuxus, Longdrinks, lange Nächte: Es klingt nach Spaß, doch in sechs Tagen um die Welt zu reisen ist kein Zuckerschlecken. In London musste Tyler Brûlé tobsüchtige Sicherheitsbeamte ertragen, in Bangkok einen Verkehrsinfarkt überleben - bis Tokio dem Vielflieger einen versöhnlichen Empfang bereitete.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...823954,00.html
  1. #1

    Nerv!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Luxus, Longdrinks, lange Nächte: Es klingt nach Spaß, doch in sechs Tagen um die Welt zu reisen ist kein Zuckerschlecken. In London musste <i>Tyler Brûlé</i> tobsüchtige Sicherheitsbeamte ertragen, in Bangkok einen Verkehrsinfarkt überleben - bis Tokio dem Vielflieger einen versöhnlichen Empfang bereitete.

    Tyler Brûlé auf Weltreise: Shopping-Tour fürs Seelenheil - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    Ich reise selbst relativ viel und bin deswegen immer wieder neugierig auf Tyler Brule's Artikel, aber von Mal zu Mal bin ich mehr genervt von seiner Abgehobenheit.

    Vielleicht finden Andere es toll, das Leben aus der Sicht der oberen Zehntausend geschildert zu bekommen. Ich finde es einfach nur unerträglich arrogant. Zu den Unpäßlichkeiten, die er auf dem Weg von first class Flug zu 5 Sterne Hotel zu ertragen hat, kann ich nur sagen: Die Probleme möchte ich auch mal haben.

    Vielleicht sollte er mal ein paar Tage mit dem Budget eines Normalsterblichen leben, dann würde er verstehen, warum sich diese Normalsterblichen nicht zerreißen, um ihm sein Luxusleben so angenehm wie möglich zu machen.
  2. #2

    unter jeglichem Spiegel-Niveau

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Luxus, Longdrinks, lange Nächte: Es klingt nach Spaß, doch in sechs Tagen um die Welt zu reisen ist kein Zuckerschlecken. In London musste <i>Tyler Brûlé</i> tobsüchtige Sicherheitsbeamte ertragen, in Bangkok einen Verkehrsinfarkt überleben - bis Tokio dem Vielflieger einen versöhnlichen Empfang bereitete.

    Tyler Brûlé auf Weltreise: Shopping-Tour fürs Seelenheil - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    Es ist wirklich unglaublich... Mal geschenkt, dass die bemitleidenswerten Strapazen des Herrn TB für den Leser emotional wahrscheinlich dieselbe Wichtigkeit haben, als wenn die Stewardess peinlicherweise vor seinem Platz in der First fünf gesalzenes Erdnüsse auf den Boden fallen lässt... - das Geschreibsel ist wirklich unerträglich, weil auf dem sprachlichen und intellektuellem Niveau eines Schülerzeitungs-Mitarbeiters, der mal eben sein aufregendstes Reiserlebnis hinschludert. (sorry, liebe Schülerzeitungen) Aber da ich das Lebenswerk des Autoren durchaus schätze, kann ich mir nur vorstellen, dass er sich im stillen Kämmerlein kaputtlacht über den Feldversuch, wie es ihm gelingt, so einen Schreib-Schrott an ein Qualitätsmedium verkaufen zu dürfen, dessen Redakteure vielleicht Bauchschmerzen bei der Abnahme haben, aber sich dennoch nicht trauen, es zur Überarbeitung zurückzuschicken, weil sie befürchten, innovative, zukunftsweisende Internet-Dicht-Kunst nicht bemerkt zu haben...

    Nach so einer Lektüre wünscht man sich doch wirklich wieder das Schmökern im "Bordbuch" eines Kollegen im Ganz-Feinschmecker zurück... oder selbst die Erlebnisse eines Ex-Ressortleiters einer weltigen Postille aus dem Hops-Verlag, der auch nicht gerade berühmt dafür war, den Luxus der Reisewelt mit spitzen Fingern anzufassen.. :-)