Ernährung: Schokolade-Liebhaber sind schlanker

DPAParadoxes Ergebnis einer Studie: Menschen, die oft Schokolade naschen, sind im Durchschnitt dünner als jene, die sich von der Süßigkeit selten locken lassen. US-Forscher nehmen an, dass bestimmte Substanzen aus dem Kakao den Stoffwechsel beeinflussen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...823796,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Paradoxes Ergebnis einer Studie: Menschen, die oft Schokolade naschen, sind im Durchschnitt dünner als jene, die sich von der Süßigkeit selten locken lassen. US-Forscher nehmen an, dass bestimmte Substanzen aus dem Kakao den Stoffwechsel beeinflussen...
    Für noch wahrscheinlicher halte ich es, dass schlanke Personen, die ansonsten sehr bewusst verzichten, wenn sie Heißhungerattacken auf Süßes verspüren, am liebsten zu Schokolade greifen.
  2. #2

    Die offensichtlichste Lösung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    US-Forscher nehmen an, dass bestimmte Substanzen aus dem Kakao den Stoffwechsel beeinflussen.
    Es gibt eben Menschen, die sind von Natur aus schlank, die haben keine Angst vor Schokolade und es gibt solche mit Gewichtsproblemen, die verkneifen sie sich lieber.
  3. #3

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Für noch wahrscheinlicher halte ich es, dass schlanke Personen, die ansonsten sehr bewusst verzichten, wenn sie Heißhungerattacken auf Süßes verspüren, am liebsten zu Schokolade greifen.
    Entweder das - oder schlankere Menschen gönnen sich im Gegensatz zu den dickeren die Schokolade...
    Bei mir war jedenfalls die Gewichtszunahme der Grund, auf Schokoladenkonsum zu verzichten - und ich werde wieder Schokolade essen, wenn ich wieder mein altes Gewicht erreicht und eine Weile gehalten habe...
  4. #4

    amerikanische Verhältnisse sind nicht übertragbar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Paradoxes Ergebnis einer Studie: Menschen, die oft Schokolade naschen, sind im Durchschnitt dünner als jene, die sich von der Süßigkeit selten locken lassen. US-Forscher nehmen an, dass bestimmte Substanzen aus dem Kakao den Stoffwechsel beeinflussen.

    Ernährung: Schokolade-Liebhaber sind schlanker - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    In einem Land, das von Übergewicht und Bewegungsarmut gekennzeichnet ist, ist möglicherweise Schokolade das kleinere Übel im Vergleich zu Junkfood der Schnellimbisse und den allgegenwärtigen Softdrinks.
    Wer Chips in der Familienpackung kauft, wer Transfette ohne Ende zu sich nimmt, für den wäre Schokolade vielleicht die bessere Alternative.
    Ich halte solche Untersuchungsergebnisse nur für sehr beschränkt übertragbar auf unsere Verhältnisse.
  5. #5

    Kakao - historisches Heilmittel

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Es gibt eben Menschen, die sind von Natur aus schlank, die haben keine Angst vor Schokolade und es gibt solche mit Gewichtsproblemen, die verkneifen sie sich lieber.
    Es wird leider nicht ausgeführt, welche Schokolade gegessen wird - die mit 80 und mehr Prozent Kakaoanteil oder ganz normale Milchschokoladen mit viel Zucker und Fett. Die positive Wirkung von Kakao als solchen ist schon oft untersucht und bestätigt worden. Der Mensch, der nachweisbar am ältesten wurde, eine Französin, die mit nachweisbar 122 Jahren und 5 Monaten (Calvent, 1997). Sie soll in der Woche 1 kg Schokolade gegessen haben, wie sie einmal Journalisten verriet. Inzwischen gibt es hochwertige Schokoladen mit sehr hohem Kakaoanteil ohne Zucker, mit Stevia gesüßt, wo allein eine Tafel 11 EUR kostet und mehr. Und wer bei Hungerattacken zur Schokolade greift und nicht zum Schweineschnitzel mit Kartoffeln, hat vermutlich die gesündere Wahl getroffen, wenn er kein Diabetiker ist. Und dass Schokolade glücklich und fröhlich macht, auch eine alte Weisheit, die sich früher nur die Betuchten leisten konnten - heute sicherlich auch. Dass Kakao wie Koffein wirkt, munter macht/hält, fröhlich und glücklich, da fragt man sich schon, warum nicht lieber gute Schokolade anstatt Zigaretten?
  6. #6

    Zitat von Schlump23 Beitrag anzeigen
    Entweder das - oder schlankere Menschen gönnen sich im Gegensatz zu den dickeren die Schokolade...
    Bei mir war jedenfalls die Gewichtszunahme der Grund, auf Schokoladenkonsum zu verzichten - und ich werde wieder Schokolade essen, wenn ich wieder mein altes Gewicht erreicht und eine Weile gehalten habe...
    Womit dann der Jojo-Effekt vorprogrammiert ist.

    Gewicht reduziert man durch höhere Verbrennung, sprich Sport und Bewegung.
  7. #7

    Das Problem liegt vielleicht wo anders

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Es gibt eben Menschen, die sind von Natur aus schlank, die haben keine Angst vor Schokolade und es gibt solche mit Gewichtsproblemen, die verkneifen sie sich lieber.
    Das Problem ist die Studie selbst:
    Das Team um Beatrice Golomb hat rund tausend Menschen zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt und ihren Body-Mass-Index (BMI) ermittelt, der sich Körpergewicht (in Kilogramm) dividiert durch das Quadrat der Körpergröße (in Quadratmeter) ergibt.
    Mir ist aus meiner Erfahrungswelt mit Dicken immer aufgefallen, dass diese angeben nie Süßigkeiten zu naschen. Es ist wohl einfacher zuzugeben Schokolade zu essen, wenn man schlank ist.
  8. #8

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Gewicht reduziert man durch höhere Verbrennung, sprich Sport und Bewegung.
    Durch Sport nimmt man aber auch mehr Kalorien zu sich, weil man mehr isst. Sport ist zwar tatsächlich gut für's Gewicht, allerdings nicht, weil man mehr Kalorien verbraucht oder verbrennt, sondern weil man Stress reduziert u.ä.m.

    Die Vorstellung, man könne durch seine Ernährung sein Körpergewicht wesentlich (!) und langfristig (!) beeinflussen, ist vergleichbar mit der Vorstellung, die Sonne drehe sich um die Erde. Um diese Vorstellung zu verlassen, hat die Menschheit tausende von Jahren gebraucht, denn sie war ja so offensichtlich richtig. Hoffen wir, dass wir den Unsinn der Ernährungsberatung vielleicht in hundert Jahren überwunden haben.
  9. #9

    hmmm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Paradoxes Ergebnis einer Studie: Menschen, die oft Schokolade naschen, sind im Durchschnitt dünner als jene, die sich von der Süßigkeit selten locken lassen. US-Forscher nehmen an, dass bestimmte Substanzen aus dem Kakao den Stoffwechsel beeinflussen.

    Ernährung: Schokolade-Liebhaber sind schlanker - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Die erste Frage die der Spiegel, als auch die vom Spiegel interviewten Ärzte und Forscher hätten stellen sollen ist, um was für eine Schokolade es sich handelt: Mehrheitlich wird Schokolade ja nicht in Reinform konsumiert, sondern vermengt mit Zucker, Milchbestandteilen, Milchfetten usw. Letztere gelten als ungesund. Gibt es dazu genaueres?