Umbau bei Schlecker: Neuer Look auf altem Lack

SPIEGEL ONLINEMit weniger, aber moderneren Läden will Schlecker den Neustart nach der Insolvenz schaffen. SPIEGEL ONLINE hat zusammen mit einem Experten das alte und neue Konzept verglichen - und selbst in fortschrittlichen Filialen Relikte aus der Vergangenheit entdeckt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...823404,00.html
  1. #1

    für 8 Euro Stundenlohn gibts keine guten Leute

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit weniger, aber moderneren Läden will Schlecker den Neustart nach der Insolvenz schaffen. SPIEGEL ONLINE hat zusammen mit einem Experten das alte und neue Konzept verglichen - und selbst in fortschrittlichen Filialen Relikte aus der Vergangenheit entdeckt.

    Umbau bei Schlecker: Neuer Look auf altem Lack - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Da schlecht also eine Verkäuferin alleine durch den Laden, kriegt 8 Euro brutto und dann soll alles tip top sein? Also nee, so geht das denn nun auch nicht. Solange sich das nicht ändert, werden die "Gedankenlosigkeiten" halt fortbestehen....

    Aber es ist auch Aufgabe der Firma, ein neues Motto den Leuten auch überzeugend rüberzubringen.

    Bei Vobis hatten wir dafür hin und wieder mal Schulungen gehabt, ich war 2 Jahre lang Filialleiter bei denen. Aber da gabs auch gutes Geld zu verdienen, da hab ich in guten Monaten ca. 9000 Mark gehabt, bei einem Grundgehalt von 2800, Filiallieterzulage von 200, und das war im Jahr 1997.

    Bei Schlecker gabs nur Anschiß und übelste Personalschikanen, das motiviert keinen wenn man die Leute schlecht behandelt und zeigt sich dann überall.
  2. #2

    ...dann bitte abwracken

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit weniger, aber moderneren Läden will Schlecker den Neustart nach der Insolvenz schaffen. SPIEGEL ONLINE hat zusammen mit einem Experten das alte und neue Konzept verglichen - und selbst in fortschrittlichen Filialen Relikte aus der Vergangenheit entdeckt.

    Umbau bei Schlecker: Neuer Look auf altem Lack - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ...denn der "neue look" bringt auf einem schrottreifem Konzept auch nichts.
    Schlecker hat in allen Punkten abgewirtschaftet. Ruf im Eimer, Sortiment chaotisch, mickrige Gänge...
    WER auf der Welt braucht Schlecker ??? Mir tut es ja um die Omis leid, die ab und zu in dem Laden ihre Nachtcreme noch gekauft haben, aber die sollen sie sich doch bitte beim nächsten Besuch vom Sohne oder der Tochter mitbringen lassen bzw. heutzutage von der Pflegekraft.
    Es gibt keinen Grund dieses versaute Drecksunternehmen noch weiter zu beatmen.
  3. #3

    Icons...

    das war mal eine gute Idee mit den Icons... Bei meinem letzten Einkauf in Schlecker war das ein Irrlauf nur um das Duschgel zu finden!! (In diesem Schlecker Markt befand es sich in der hinterstes,dunkelsten Ecke des Ladens - eine Ecke die wohl mal eine Besenkammer war....)
  4. #4

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit weniger, aber moderneren Läden will Schlecker den Neustart nach der Insolvenz schaffen. SPIEGEL ONLINE hat zusammen mit einem Experten das alte und neue Konzept verglichen - und selbst in fortschrittlichen Filialen Relikte aus der Vergangenheit entdeckt.

    Umbau bei Schlecker: Neuer Look auf altem Lack - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Ich weiss nicht was alle haben. Ich bin eigentlich immer gern zu Schlecker gegangen. Hatte irgendwie was von einem Tante-Emma-Laden.
    Klar war die Personalpolitik nicht die allerfeinste, aber dann darf man auch nicht zu Aldi, Lidl und co. mehr gehen.
    Klar ist auch dass "DM" der modernere Laden ist, aber eigentlich hab ich auch bei Schlecker gefunden wonach ich gesucht hab (meistens jedenfalls.-))
  5. #5

    Schlecker ist wie Opel, man braucht beide nicht mehr

    Auch wenn es viele, z.B. die Mitarbeiter, nicht hören wollen: Niemand braucht Schlecker.

    Was man am wenigsten braucht ist dieser verbauchte Markenname. Ich sehe einen Fortbestand nur mit einer neuen Identität und eben auch neuen Mitarbeitern, die den alten Trott nicht kennen. Genau diese Mitarbeiter sind doch auch ein Teil des Problems, meist unmotiviert und arbeitsseitig überfordert. So viel gleichzeitig kann nur eine Person in einem Laden nicht machen.

    Ich hatte selbst mal einen Laden (nicht Franchise oder Kette) in dem ich allein arbeitete. Das kann nicht gut gehen, weil zumindest eine zweite Person da sein sollte, wenn man mal auf Toilette muß.

    Das hat viel von den alten Tante Emma Läden, nur das deren Charme beim Schlecker so ganz fehlt.

    Der Vergleich mit Opel drängt sich auf, denn was nützen Opel neue modernere Modelle, wenn keiner mehr auch nur in einen Opel-Laden kommt um sie anzusehen. Opel steht praktisch da, wo Schlecker noch hin will. man hat modernisiert (die Autos) aber es reicht einfach nicht, weil die Kunden auch mit dem Bauch entscheiden und der sagt einfach mal nein zu allem was "Schlecker" heisst und genauso bei "Opel".
  6. #6

    Zitat von johnnychicago Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht was alle haben. Ich bin eigentlich immer gern zu Schlecker gegangen. Hatte irgendwie was von einem Tante-Emma-Laden.
    Klar war die Personalpolitik nicht die allerfeinste, aber dann darf man auch nicht zu Aldi, Lidl und co. mehr gehen.
    Klar ist auch dass "DM" der modernere Laden ist, aber eigentlich hab ich auch bei Schlecker gefunden wonach ich gesucht hab (meistens jedenfalls.-))
    Dann sollten sie mal ihren Geschmack und ihre Gewohnheiten überdenken!
    Das hatte rein gar nichts mit einem Tante Emma Laden gemeinsam. Denn es fehlte vollkommen die Sauberkeit, die Freundlichkeit und die Kundenbetreuung. Dazu gabs noch massenhaft Jahre abgelaufene Ware.

    Und der Vergleich mit Aldi und Lidl ist nun dermaßen daneben, denn z.B. Lidl zahlt richtig gute Löhne. Sie sollten sich also mal lieber vorher schlau machen bevor sie etwas behaupten!
  7. #7

    Immer noch alles wie vor 16 Jahren

    Als ich Mitte der 90er erstmals in einem Schlecker war, habe ich mich über die Pflicht, einen Einkaufskorb mitzuführen, sehr geärgert. Schlecker hat überhaupt keinen Platz geboten für Einkaufskörbe. Es war alles viel zu eng. Wie die Schildbürger.
  8. #8

    Ist der Ruf mal ruiniert...

    Da das Image einer Marke wichtiger ist, als die tatsächliche Qualität, hilft nichts mehr, zumal die Konkurrenz besser aufgestellt ist. Mit der Nahversorgung ist eben kein Blumentopf zu gewinnen, da nicht profitabel genug. Mit Schlecker ist es wie bei Grundig, beide gingen an beratungsresistenten Patriarchen zugrunde.
  9. #9

    Schlecker ist schmuddelig

    Das mag zwar doof klingen aber so ist es hier jedenfalls. Das liegt vermutlich vorallem daran das es eben nur eine Mitarbeiterin pro Laden ist. Die kann das alles garnicht leisten.

    Warum aber funkioniert es z.B. bei DM? Hier am Ort ist der DM Laden ungefähr doppelt so groß wie der Schlecker, es sind aber 7 Mitarbeiter anwesend die sich um alles kümmern. Bei denen rechnet es sich doch auch?