Ökobilanz von Röttgen und Co.: Umweltschädliche Politiker

DDPSie sind vom Amts wegen immer die Guten: Umweltminister handeln grundsätzlich in bester Absicht, sie bewahren und schützen. Schade nur, dass ihre Aktionen manchmal genau das Gegenteil bewirken. Ein kritischer Blick auf die Ökobilanz unserer obersten Umweltschützer.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...823362,00.html
  1. #1

    guter Artikel

    Hut ab Herr Neubacher, so einen Artikel im Spon zu lesen hat mich jetzt wirklich positiv uerberrascht.
    Sollte das etwa der Anfang vom Pedelrueckschwung sein?
    Ich jedenfalls wuerde mir mehr Vernunft und weniger Emotion bei der Umweltdiskussion wuenschen.
  2. #2

    Wollen ist nicht genug

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sind vom Amts wegen immer die Guten: Umweltminister handeln grundsätzlich in bester Absicht, sie bewahren und schützen. Schade nur, dass ihre Aktionen manchmal genau das Gegenteil bewirken. Ein kritischer Blick auf die Ökobilanz unserer obersten Umweltschützer.

    Ökobilanz von Röttgen und Co.: Achtung, diese Politiker sind umweltschädlich! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    "Kunst kommt von Können."
    Leider ist das, was hier über die Umweltminister/innen gesagt wird für alle Politikfelder zutreffend. Wenigstens haben die Politiker früher noch gewusst, dass sie mal wieder Mist gebaut haben. So entführ es Minister Apel nach einer verunglückten Reform "Ich glaub mich tritt ein Pferd" - heute undenkbar.
    Finanzminister ruinieren den Staat
    Gesundheitsminister machen eine reiche Lobby noch reicher
    Verkehrsminister - schweigen wir lieber
    Familienminister bewirken sinnlose Umverteilung
    Justizminister bedienen die Justiz und nicht die Bürger
    Innenminister machen Politik gegen Bürger und nicht gegen Täter
    Landwirtschaftsminister versenken Milliarden-Subventionen
    Bildungsminister (17 an der Zahl) - wurde etwas besser seit 1965?
    Außen-, Entwicklungshilfe-, Verteidigungsminister for what?

    Lassen wirs gut sein, die Umweltminister sind eben so wie alle anderen auch.
  3. #3

    Wow - Respekt !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sind vom Amts wegen immer die Guten: Umweltminister handeln grundsätzlich in bester Absicht, sie bewahren und schützen. Schade nur, dass ihre Aktionen manchmal genau das Gegenteil bewirken. Ein kritischer Blick auf die Ökobilanz unserer obersten Umweltschützer.

    Ökobilanz von Röttgen und Co.: Achtung, diese Politiker sind umweltschädlich! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ich fass es nicht ! SpOn - Super !
    Nach jahrelangem Pseudo-Ökögesülze endlich ein Artikel, der die Sache auf den Punkt bringt.

    Die hier beschriebene Pseudo-Ökologie gehört schleunigst entsorgt - samt Verursachern. ZB in Gorleben - da ist ja jetzt frei geworden.

    Von der Ära Trittin hat sich die Umwelt noch immer nicht erholt - ein Satz zum knutschen! Möge ihn die 'grüne' Klientel verinnerlichen !

    Natürlich hat Tusk recht: Umwelt gehört in die Ressorts Wirtschaft, Energie, Verkehr und Technologie.
    Skandalös, dass sich bei uns sog. "Ethikkommissionen" aus Pfarrern, Lehrern, Philosophen etc. um Technikfragen kümmern dürfen. Moral kommt dabei schon gar nicht raus - eher: Esoterik als Grundlage von Regierungsentscheidungen.

    Mehr solcher Artikel bitte! Welt-Online ist ja schon länger auf dem Trip. Auf breite Bewusstseinsveränderung darf gehofft werden! Vielleicht geht dann endlich mal wieder was voran im Land.
  4. #4

    Nicht zu vergessen: Wo kommen solche Schnapsideen wie E10, das zur Brandrodung riesiger Regenwaldgebiete geführt hat, auf europäischer Ebene her? Ohne deutsche Anleitung wäre das sicherlich auch nicht passiert.

    Nein, es stimmt schon, die Zurückdrängung der Umweltpolitiker wäre aus Umweltschutzgründen ein Gebot der Stunde.
  5. #5

    Wenn man Trittin, Gabriel oder Röttgen mal konsequent nach den Resultaten der von ihnen vertretenen und praktizierten Politik beurteilt, dann kommt so eine Bilanz heraus wie sie im Artikel beschrieben wird.

    Couragierter Beitrag von Herrn Neubacher.
  6. #6

    Prädikat besonders wertlos!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sind vom Amts wegen immer die Guten: Umweltminister handeln grundsätzlich in bester Absicht, sie bewahren und schützen. Schade nur, dass ihre Aktionen manchmal genau das Gegenteil bewirken. Ein kritischer Blick auf die Ökobilanz unserer obersten Umweltschützer.

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    Bitte kommen Sie näher, hier gibts Allgemeinplätze zum Nulltarif! So könnte man diesen Artikel getrost überschreiben. Der Autor differenziert nicht, und wägt seine Argumentation nicht in geringster Weise ab. Diskussion von Argumenten, fehlanzeige.

    Bsp. Dosenpfand:
    Hat natürlich überhaupt nichts gebracht! Nur das die Vermüllung der Umwelt mit unmengen von Getränkedosen auf einmal verschwunden ist. Zählt ja nicht, natürlich.

    Und das es heute viele Leute gibt, die aus zugebenen weniger erfreulichen Anlass, die Plastikflaschen einsammeln und zurückbringen und damit auch Umweltschutz leben. Zählt auch nicht.

    Grünegentechnik:

    Ja, super: züchten wir uns doch ein paar Superunkräuter wie in Amerika, das hat ja dort auch zu verringertem Pestizideinsatz geführt! IRONIE AUS

    Sicher sind die Umweltminister nicht Perfekt und können nur im Rahmen des jeweiligen politischen Umfeldes aggieren. Wie man allerdings sieht ist das Thema doch so Komplex, das es nicht mal die Autor vermag einen ausgewogenen unpolemischen Artikel zu schreiben.

    Den Wirtschaftsminister der primär die Interessen der Wirtschaft vertritt, das Umweltministerium zu unterstellen, ist absoluter Schwachsinn. Da können wir die Umwelt gleich in die Hände der Großkonzerne legen! Für eine Ernsthafte Diskussion und für faire Kompromisse müssen beide Seite getrennt exsistieren!
  7. #7

    Arbeitsvorschlag für das BMU

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sind vom Amts wegen immer die Guten: Umweltminister handeln grundsätzlich in bester Absicht, sie bewahren und schützen. Schade nur, dass ihre Aktionen manchmal genau das Gegenteil bewirken. Ein kritischer Blick auf die Ökobilanz unserer obersten Umweltschützer.

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    Schließe mich vollinhaltlich an.
    Da jetzt einiges konkretisiert werden muss was im Rahmen der "Energiewende" könnte das Bundesumweltministerium vielleicht die "green-on-green"-Konflikte moderieren - etwa: Wie stehen wir zu Pumpspeicherwerken gegenüber dem Landschaftsschutz oder: welche Stromtrassen werden gebraucht, und durch welches Naturschutzgebiet werden sie führen oder: Wie vemtteln wir dem Wähler, dass es künftig weniger Einspeisevergütung für sein Solardach geben wird....
    Besonders pikant wäre dies natürlich für einen (möglichen) Grünen Umweltminister. Mein Tip: Ressort geht dann an die SPD.
  8. #8

    Werbung ist alles

    Leider sind wir Bürger viel zu unkritisch. Wir lassen uns den grünen Punkt als Verbesserung der Umwelt vorgaukeln, obwohl wir täglich sehen das die Mülldeponien mehr und mehr wachsen. Vor allem, weil sich die Industrie von ihren Verpflichtungen freikaufen kann, um es uns, mit höheren Preisen, wieder aufs Auge zu drücken.

    Autos, mit wiedersinnig hohen Ps-Zahlen (die nie genutzt werden), werden als umweltfreundlich zu überhöhten Preisen verkauft.
    Kaum einer macht sich klar, das schon allein der hohe Preis enorme Umweltschäden verursacht. Denn, kaufen wir zum Beispiel ein Fahrzeug für 100.000€, dessen Wert aber nur 10.000€ beträgt, werden mit den Gewinn von 90.000€ neue Produkte geschaffen die die Umwelt noch mehr belasten. Somit sind alle überteuerten Öko-Autos gleichzeitig automatische Umweltschleudern. Das gilt natürlich für alle anderen Öko-Produkte auch.
    Preisbewustsein kann auch Umweltschutz sein.
    Deshalb ist eine Wirtschaftskrise gut für die Umwelt, ganz egal wieviele Öko es gibt.

    Ganz egal wieviel Geld man hat, Umweltschutz kann man nicht kaufen. Ganz im Gegenteil. Denn größten Umweltschutz betreiben die Ärmsten. Wer nichts hat, kann nicht viel Schaden anrichten.

    Ich bin immer wieder erstaunt über Menschen, die in ferne Länder reisen und sich über die dortige Bevölkerung beschweren. Der größte Umweltverschmutzer sitzt im Flugzeug und begafft vom Bus aus die Einheimischen. Wenn sich dieser Tourist einmal klar macht, das er denselben Dreck täglich macht wie dutzende, manchmal sogar tausende von Armen Menschen zusammen und dann noch über die Überbevölkerung sinniert, kommt er noch lange nicht auf die Idee, sich selbst abzuschaffen.
  9. #9

    Um- was?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sind vom Amts wegen immer die Guten: Umweltminister handeln grundsätzlich in bester Absicht, sie bewahren und schützen. Schade nur, dass ihre Aktionen manchmal genau das Gegenteil bewirken. Ein kritischer Blick auf die Ökobilanz unserer obersten Umweltschützer.

    Ökobilanz von Röttgen und Co.: Achtung, diese Politiker sind umweltschädlich! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Schon der Name ist doch Veralberung: Um-Welt. Leben wir nun in oder auf der Welt? Oder wir oder sie um uns herum?
    Allen Skeptikern, Agnostikern und Atheisten schlägt das Herz schneller, wenn sie den Bibelspruch von der untertänigsten Erde lesen: das tun wir seit ewigen Zeiten - wir machen uns die Erde Untertan. Und allen Untergangsbeschwörern zum Trotz leben immer mehr Menschen immer besser auf diesem Planeten.
    Auch den ganzen Müll-Entsorgungs-Grüner-DosenPfand-Plastiktüten-Raps-Biomais-Atomkraft-Nachaltigkeit.SaurerRegen-etc.-Quatsch werden wir überleben.
    Oder eben wie die Dinos einfach aussterben.
    Der grün-gedankliche Ökoterrismus wird nicht einmal durch Kirchenverbannungen aufgehoben werden.
    Und Bürokratie muss sich in jedem Hinblick immer wieder selber erfinden, bewußt ohne Sinn und Verstand und Fachkompetenz.