SPD-Pleite an der Saar: Lieber tot als rot

Die Saar-Wahl hat gezeigt: Wer die Mitte predigt, schadet der Demokratie - vor allem der Sozialdemokratie. Wenn die SPD an die Macht will, muss sie über ihren linken Schatten springen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...823715,00.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Saar-Wahl hat gezeigt: Wer die Mitte predigt, schadet der Demokratie - vor allem der Sozialdemokratie. Wenn die SPD an die Macht will, muss sie über ihren linken Schatten springen.

    SPD-Pleite an der Saar: Lieber tot als rot - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Hat der Herr Augstein das Ergebnis mitbekommen? Oder warum redet er schon wieder wie ein Blinder über Farben?
  2. #2

    Abgesehen vom üblichen Augstein-Geschwurbel

    hat die Idee: Oskar als Innenminister ! - durchaus Charme. Der Preis dafür wäre aber viel zu hoch. AKK ist nun mal ausgewiesen die bessere als JM. Dass er das anerkennt, ist aller Ehren wert!
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Saar-Wahl hat gezeigt: Wer die Mitte predigt, schadet der Demokratie - vor allem der Sozialdemokratie. Wenn die SPD an die Macht will, muss sie über ihren linken Schatten springen.

    Wahlpleite an der Saar: Verdient gescheitert - die SPD - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Es geht, sehr geehrter Herr Augstein, nicht um "linke Schatten", über die man springen könnte oder sollte, es geht vielmehr um die Frage, ob sich eine demokratische Partei gemein machen sollte mit der Partei, die 40 Jahre lang die Bevölkerung bespitzelt und gequält , beim "illegalen" Grenzübertritt erschossen , ja ein Land wirtschaftlich völlig ruiniert hat - genau, ich spreche von der SED/PDS/DieLinke, oder wie sie sich gerade nennt!
  4. #4

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Saar-Wahl hat gezeigt: Wer die Mitte predigt, schadet der Demokratie - vor allem der Sozialdemokratie. Wenn die SPD an die Macht will, muss sie über ihren linken Schatten springen.

    Wahlpleite an der Saar: Verdient gescheitert - die SPD - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Hat der Herr Augstein das Ergebnis mitbekommen? Oder warum redet er schon wieder wie ein Blinder über Farben?
  5. #5

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Saar-Wahl hat gezeigt: Wer die Mitte predigt, schadet der Demokratie - vor allem der Sozialdemokratie. Wenn die SPD an die Macht will, muss sie über ihren linken Schatten springen.

    Wahlpleite an der Saar: Verdient gescheitert - die SPD - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die erste schöne Kolumne die ich von Augstein gelesen habe. Und ein absoluter Widerspruch zu früheren, denn man kann nicht dafür werben, dass die Parteien von der Mitte abrücken sollen, um den Wähler wieder Wahlmöglichkeiten zu geben und gleichzeitig diesen Trend rechts der Mitte verteufeln.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn die SPD an die Macht will, muss sie über ihren linken Schatten springen.
    Nope. Wenn die SPD an die Macht will, so muss sie entsprechende Wahlergebnisse einfahren. Sich gerade so über die 30% Marke zu mogeln, berechtigt nicht dazu höchste Ansprüche zu stellen.
  7. #7

    Zitat von juleswdd Beitrag anzeigen
    mit der Partei, die 40 Jahre lang die Bevölkerung bespitzelt und gequält [...] hat - genau, ich spreche von der SED/PDS/DieLinke, oder wie sie sich gerade nennt!
    Werden Sie und Ihresgleichen nicht müde, immer dieselben Plattitüden zu wiederholen? Wahrer wird es dadurch auch nicht. "Oskar der Mauerschütze"? Soll ich mich totlachen?

    Und wenn es um "Bespitzelung" geht: Vielleicht lassen Sie auch mal ein Vierteljahrhundert hinter sich und schauen mal, welche Parteien HEUTE mit voller Macht den Überwachungsstaat aufbauen wollen - und welche dagegen sind.
  8. #8

    Wer sehr mir der Kommentar doch aus der Seele spricht...

    ...nur ändern wird es nichts. Es gehört zur Tradition der Sozialdemokratie, nicht dabei zu sein, wenn es um die Umsetzung des Fortschritts geht. Daß es dazu von 1969 - 74 einmal eine Ausnahme gab, bestätigt nur die Regel.

    Eine SPD, die sich als neuer Juniorpartner des politischen Konservativismus sieht und den angestammten Part der (endlich marginalisierten) Zahnärztepartei einzunehmen sucht, braucht dieses Land nicht. Das können die mittlerweile im bürgerlichen Lager fest beheimateten Grünen besser.

    Aber wie schon im 20 Jhdt. gilt nach wie vor: Die SPD ist die Vorhaut der Arbeiterklasse (bzw. der fortschrittlichen Menschen) - wenn es los geht zieht sie sich zurück.
  9. #9

    Abgang der FDP wird negative Auswirkungen auf die Regierungsarbeit im Bund haben!

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Hat der Herr Augstein das Ergebnis mitbekommen?
    Oder warum redet er schon wieder wie ein Blinder über Farben?
    Im Saarland hat sich gezeigt, sagt Thomas Oppermann,
    "dass die große Koalition für die SPD kein die Wähler mobilisierendes
    Thema ist". Zugleich hat sich gezeigt, dass "es der CDU gelingt,
    die FDP platt zu machen". So ist es. Aber trotzdem kündigt sich
    auch eine Merkel-Dämmerung an, weil die CDU einfach nicht genug
    Stimmen bei den Wahlen gewinnen kann. Die Bürgerlichen sind zu
    schwach.