"Titanic"-Regisseur: James Cameron taucht zum tiefsten Punkt des Meeres

REUTERS/National GeographicJames Cameron ist auf den Grund des Marianengrabens im Pazifik getaucht. Der "Titanic"-Regisseur verbrachte im U-Boot "Deepsea Challenger" drei Stunden am Meeresgrund - dort sammelte er Daten und filmte die Tiefseewelt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...823648,00.html
  1. #20

    Zitat von Kopflaus Beitrag anzeigen
    Wieso implodiert das U-Boot im Fall eines Lecks? Klar läuft dann Wasser rein und Luft geht raus. Aber die Luft ist doch nicht das stabilisierende Element des U-Boots!?
    Sie legen aber wirklich Maßstäbe an. Wie ein U-Boot funktioniert gehört in Zeiten von PISA längst nicht mehr zum Allgemeinwissen. Man weiß nur, daß es teuer ist und zu nichts nutze.
  2. #21

    ...

    Zitat von themistokles Beitrag anzeigen
    Schon einmal daran gedacht, dass Cameron dieses Datum nimmt, um eine gigantische Marketing-Maschinerie in´s Rollen zu bringen um mit einem mittlerweile 15 Jahre alten Film nochmal richtig fett Kohle an den Kinokassen verdienen zu können?
    Na und, neidisch?

    Warum hätte er warten sollen? Würde das etwas an Ihrer Einstellung ihm gegenüber ändern?
  3. #22

    Toll!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    James Cameron ist auf den Grund des Marianengrabens im Pazifik getaucht. Der "Titanic"-Regisseur verbrachte im U-Boot "Deepsea Challenger" drei Stunden am Meeresgrund - dort sammelte er Daten und filmte die Tiefseewelt.

    "Titanic"-Regisseur: James Cameron taucht zum tiefsten Punkt des Meeres - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Was mich an dieser Nachricht besonders freut, ist die Erkenntnis, dass es tatsächlich noch echte Abenteurer gibt, die ein zwar kalkuliertes aber dennoch sehr hohes Risiko eingehen, um ihrer Neugier nachzugehen und andere daran teilhaben lassen.
    Wieviel und ob überhaupt in naher Zukunft wissenschaftlich verwertbare Ergebnisse dabei herumkommen, ist meiner Meinung nach sekundär. Wichtig ist, dass sich überhaupt jemand die Mühe macht, die Tiefsee zu erkunden.
    Im Vergleich dazu sind doch diese Finanzfuzzis, die sich für innovativ, intelligent und omnipotent halten, doch die reinsten Lufthaken.
  4. #23

    Grudnsätzlich...

    Zitat von siebke Beitrag anzeigen
    als ich eben diesen Artikel lass, dachte ich an eine Verfilmung.
    "Der Schwarm" von Frank Schätzing, Regie James Cameron.
    ...keine schlechte Idee. Rein technisch wäre er wohl einer, der die Geschichte recht eindrucksvoll in Bilder umsetzen kann, wobei aber derzeit die Kosten solch einer Umsetzung einfach noch viel zu hoch wären.

    Schlimmer fände ich bei einer Umsetzung durch Cameron allerdings die Gefahr, dass für den angelsächsichen Markt natürlich alle irgendwie wichtigen Personen und Institutionen aus den USA oder vielleicht UK kommen müßten. Der Norweger wäre vielleicht ein exotischer Kannadier und die Deutschen Forscher und Forschungseinrichtungen von weltruhm wären plötzlich in San Diego. Angelsachsen dulden bei der "Weltenrettung" niemanden neben sich. Ach ja, vielleicht gäbe es noch einen bösen Franzosen und einen trotteligen Italiener. ;-) Die Deutschen wären, wenn überhaupt, irgendwelche schmerbäuchigen Nerds ;-)
  5. #24

    0,10 bar/m

    Zitat von bösergutmensch Beitrag anzeigen
    vermutlich würde die Hülle des UBoots schon durch ein kleines Leck ihre Stabilität verlieren und komplett kollabieren, also implodieren. geschieht dies nicht würde Wasser mit über 100 bar durchs Leck gepresst werden und das Boot in Sekundenschnelle fluten. Dies ist genaugenommen keine Implosion, der Effekt wäre aber genauso verheerend.
    ...wenn wir von 10000 Metern sprechen fehlt da noch eine Null , oder ?

    Ich sehe es gerne wenn wohlhabende Abenteurer sich in Sachen Tiefseeforschung verschwenderisch mit Geld und begeistert bzgl. der Materie zeigen.
    Reiche Menschen leiden ja heute oft unter dem Geld für Nonsens-Syndrom da ist es doch erfrischend wenn ein Cameron sich für viel Geld todesmutig in die Fluten stürzt um neue Informationen für uns alle zu liefern.
  6. #25

    Zitat von Moin Beitrag anzeigen
    Na und, neidisch?

    Warum hätte er warten sollen? Würde das etwas an Ihrer Einstellung ihm gegenüber ändern?
    Nö, wieso? War eine rein objektive Festellung meinerseits. Fakt ist, dass mehrere größere Magazine teils in Titelstorys über Camerons Titanic-Tauchgänge berichten. Und das der Film demnächst nach 15 Jahren wieder in die Kinos kommt. Machen Sie sich ihr eigenes Bild... Das product placement funktioniert jedenfalls...
  7. #26

    Marketing - Gag

    Schön, aber sinnlos. Tiefseeroboter waren schon häufiger in solchen Tiefen, sie haben eine längere Ausdauer und die Besatzung Bord der Kontrollschiffe hat mehr Möglichkeiten diese zu steuern. Bringt der Wissenschaft mehr.

    Ein reiner Marketing - Gag eines Riesen-Egos, um nicht ein schlimmeres Wort zu benutzen.
  8. #27

    Zitat von Haarspalter Beitrag anzeigen
    Tiefseeroboter waren schon häufiger in solchen Tiefen...
    Zweimal, um genau zu sein.
  9. #28

    :-)

    Zitat von themistokles Beitrag anzeigen
    Nö, wieso? War eine rein objektive Festellung meinerseits. Fakt ist, dass mehrere größere Magazine teils in Titelstorys über Camerons Titanic-Tauchgänge berichten. Und das der Film demnächst nach 15 Jahren wieder in die Kinos kommt. Machen Sie sich ihr eigenes Bild... Das product placement funktioniert jedenfalls...
    Da haben Sie vollkommen Recht! Mich wundert an Ihrer "objektiven Feststellung" nur der tendenziöse Charakter, denn es scheint doch offensichtlich, dass Sie aus irgendeinen für mich nicht nachvollziehbaren Grund die Tatsache verteufeln, dass der Herr Tiefseetaucher die Aktion verständlicherweise marketingtechnisch clever nutzt. Soll er doch fett Kohle verdienen. Uns beide tut er damit nicht weh, also sind diese Hintergedanken, die so offensichtlich sind, dass sie keine Hintergedanken mehr sind, doch überhaupt nicht wichtig und erwähnenswert. Die Leistung wird dadurch zumindest nicht geschmählert oder?
  10. #29

    Titanic by Cameron

    Zitat von Haarspalter Beitrag anzeigen
    Schön, aber sinnlos. Tiefseeroboter waren schon häufiger in solchen Tiefen, sie haben eine längere Ausdauer und die Besatzung Bord der Kontrollschiffe hat mehr Möglichkeiten diese zu steuern. Bringt der Wissenschaft mehr.

    Ein reiner Marketing - Gag eines Riesen-Egos, um nicht ein schlimmeres Wort zu benutzen.
    habe ich zwar nicht gesehen - es sei denn, das Filmchen ist in der Spiegel-CD zum hundertjährigen enthalten in Auszügen -, aber ich freue mich auf Camerons Bilder vom Marianengraben.

    Dort kommt ein Mensch wenigstens hin und zurück, von der Oberfläche unseres Planeten. Und es ist sogar "preiswert" finanzbar. Auch ganz ohne wissenschaftlichem Hintergrund, reine menschliche Lust.

    Zur Raumfahrt ist der Mensch als Individuum nicht in der Lage. Weswegen wir uns mit dem einem Nachbarplaneten begnügen müssen. Der andere schon ist für uns unerreichbar. Rein phisiologisch, trotz eventueller Schutzanzüge.