"Titanic"-Regisseur: James Cameron taucht zum tiefsten Punkt des Meeres

REUTERS/National GeographicJames Cameron ist auf den Grund des Marianengrabens im Pazifik getaucht. Der "Titanic"-Regisseur verbrachte im U-Boot "Deepsea Challenger" drei Stunden am Meeresgrund - dort sammelte er Daten und filmte die Tiefseewelt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...823648,00.html
  1. #1

    Respekt für diese Leistung. Cameron scheint einer der wenigen zu sein, die mit ihren Milliarden noch was anzufangen wissen.
  2. #2

    nur ein Gedanke !

    als ich eben diesen Artikel lass, dachte ich an eine Verfilmung.
    "Der Schwarm" von Frank Schätzing, Regie James Cameron.
  3. #3

    genau

    Zitat von Bhur Yham Beitrag anzeigen
    Respekt für diese Leistung. Cameron scheint einer der wenigen zu sein, die mit ihren Milliarden noch was anzufangen wissen.
    Das wollte ich auch gerade schreiben !!

    Es ist schon erstaunlich wieviel Milliarden an öffentlichen Geldern in die unütze bemannte Raumfahrt gesteckt werden, wo die echten Tiefen "des Alls" doch auf unserem Planeten schlummern.

    Jaja, ich weiß.
    Gleich kommt wieder das Argument der Grundlagenforschung, blabla. Dies trifft auf die Teilchenbeschleuniger (CERN o.ä.) zu, aber meiner Meinung nach nicht auf das sauteure Ergometerstrampeln im All.
  4. #4

    Zitat von morpholyte Beitrag anzeigen
    Das wollte ich auch gerade schreiben !!

    Es ist schon erstaunlich wieviel Milliarden an öffentlichen Geldern in die unütze bemannte Raumfahrt gesteckt werden, wo die echten Tiefen "des Alls" doch auf unserem Planeten schlummern.

    Jaja, ich weiß.
    Gleich kommt wieder das Argument der Grundlagenforschung, blabla. Dies trifft auf die Teilchenbeschleuniger (CERN o.ä.) zu, aber meiner Meinung nach nicht auf das sauteure Ergometerstrampeln im All.
    Und wie erzeugen sie die für viele Experimente notwendige Schwerelosigkeit hier auf der Erde? Vielleicht bei Parabelflügen? Na dann frohes experimentieren...
  5. #5

    Das Kind und das Bad...

    National Geographic, IMAX und Cameron - The Living Sea - das sind grob die Stichworte, die zeigen, wohin es auch in der Raumfahrt geht - Grundlagenforschung privat finanziert, pupliziert und im Kino und Bezahlfernshen rückfinanziert, im besten Fall. Die Tiefsee bietet sich dabei an, es werden faszinierende Bilder gemacht. Ob das bei optisch weniger interessanten Fachgebieten der Wissenschaft auch funktioniert, lass ich mal dahingestellt.

    Und nochwas: Raumfahrt vs Tiefsee: gefährlich für Mensch ist beides, teuer auch, aber - Raumfahrt ist einfacher! ^^
  6. #6

    Hoffentlich gibt es bald Filmaufnahmen von dort unten zu sehen!
  7. #7

    Zitat von Bhur Yham Beitrag anzeigen
    Respekt für diese Leistung. Cameron scheint einer der wenigen zu sein, die mit ihren Milliarden noch was anzufangen wissen.
    Och naja, andere fliegen halt - Verzeihung - lassen sich halt in den "Weltraum" fliegen, wo liegt da jetzt der Unterschied? Für Cameron ging's jetzt eben erst hinab.. und dann wieder hoch, außerdem ist es ein wenig ausgefallener, aber letztlich doch "nur" ein (sehr) teurer Spaß, wie viele andere auch. Im übrigen soll da wohl durchaus auch ein wenig persönlicher Stolz und Wettbewerbsgeist eine Rolle gespielt haben, als man ja munkelt, dass selbige Reise derzeit auch (noch) von der ein oder andern Partei mit ausreichend Kleingeld verfolgt würde - Namen verkneife ich mir, es lässt sich einfachst ergoogeln. Aber sei's drum. Und dass diese Leute eitel sind, kann man wissen.

    Nein, ich find's auch sehr interessant, vor allem interessanter als den "gewöhnlichen" privaten "Raumflug" und erst recht find' ich es mutig. Zumal er da wirklich allein drin saß. Das muss man erst mal bringen. Ich z. B. bin endlos gespannt auf die Bilder (er will 'ne Doku daraus schustern), kann's kaum erwarten, dennoch hätte ich sofort abgelehnt, wäre ich gefragt worden, ob ich mich mit reinsetzen wollte. Und schon zu Camerons eigener Sicherheit das! *g* (Weil ich da drin austicken würde, Panik.) Aber dass immerhin Wissenschaftler involviert wurden, finde ich auch eine schöne Geste, zu denen gehört allerdings Cameron selbst nun nicht und das hier finde ich folglich ein wenig überzogen:

    Cameron gilt seit seiner Kindheit als begeisterter Ozeanograf und hat über 70 Tauchgänge absolviert
    Dann wär' jetzt jeder Hobbytaucher ein Ozeanograf, ja? Cameron hat sein Physikstudium dereinst abgebrochen, Ozeanographie hat er erst recht nie studiert. Ich selbst besitze zwei Teleskope, gucke da sehr gern mal durch: darf ich mich somit als Astronom bezeichnen? Wohl eher nicht.

    Zitat von morpholyte Beitrag anzeigen
    Es ist schon erstaunlich wieviel Milliarden an öffentlichen Geldern in die unütze bemannte Raumfahrt gesteckt werden, wo die echten Tiefen "des Alls" doch auf unserem Planeten schlummern.
    Ich bin da ganz bei Ihnen, vielleicht mit der kleinen (aber wichtigen) Einschränkung, dass ich meine, wir sollten den tatsächlichen (physischen) Kontakt mit den Extremen in beiderlei Himmelsrichtung unseren Maschinenkindern vorbehalten (Roboter); der/ein Mensch hat m. E. auf dem Grund des Marianengrabens nicht so wesentlich mehr verloren, als im Vakuum des Alls, bzw. können wir beide Areale auch aus der Ferne erforschen - und sollten dies unbedingt (und zu jeweils ausgewogenen Anteilen) tun. Was die Verwendung öffentlicher Gelder jetzt aber mit dem Thema hier zu tun haben soll, ist mir unklarer. Hier geht's doch um ein Privatvergnügen.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    James Cameron ist auf den Grund des Marianengrabens im Pazifik getaucht. Der "Titanic"-Regisseur verbrachte im U-Boot "Deepsea Challenger" drei Stunden am Meeresgrund - dort sammelte er Daten und filmte die Tiefseewelt.

    "Titanic"-Regisseur: James Cameron taucht zum tiefsten Punkt des Meeres - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Hmmm. Titatnic und James Cameron als aktuelle Titelstory im Spiegel und um neuen National Geographic. Dazu die Agenturmeldung und SPON Hauptseitenstory seines Tiefseeaufenthalts...Wahrscheinlich alles rein zufällig und hat garantiert nichts mit dem Filmstart von Titanic 3D ab dem 05.04.2012 zu tun.... /sarkasmus off
  9. #9

    Respekt!

    .
    Genial: Ich hatte schon angenommen, dass es auch niemand mehr zum tiefsten Punkt der Erde schafft - nachdem man ja bisher auch nicht mehr zum Mond gekommen ist.

    Respekt: Bei einem Druck von 1170 Bar, ungefähr 1125 Kilogramm auf einem Quadratzentimeter, ist dieser Trip extrem gefährlich. Patricia Fryer, der zum Team von James Cameron gehört, sagte: „Das ist so, als würde man den Eiffel-Turm in Paris umdrehen und auf den großen Zeh stellen“.

    Gut, dass alles erfolgreich abgelaufen ist. James Cameron hat sich damit wohl selbst zusätzlich ein Denkmal gesetzt - zu seinen schon vorhandenen als erfolgreichster Filmregisseur.