Warum wurde gerade die Titanic zu einem Mythos?

Der Untergang des Luxusschiffs "Titanic" entsetzte die Welt: Ein epochales technisches Großwerk, ein als unsinkbar gepriesener Ozeanriese geriet auf seiner Jungfernfahrt in Seenot und sank tatsächlich. Bis heute fasziniert das Unglück die Menschen, der Kinofilm über die Katastrophe wurde der erfolgreichste aller Zeiten. Was genau erregt bis heute die Welt an der Titanic? Warum wurde gerade sie zu einem Mythos?
  1. #50

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Sorry, aber den Begriff des Mythos im Zusammenhang mit der Titanic hat sicherlich nicht SpOn erfunden.
    Nein. Das kommt aus der griechischen - Mythologie.

    Der Forist hat natürlich recht, denn physikalisch haben wir es hier bei dem Eisberg mit einem Quasi-Festkörper zu tun.
    Völlig gleichgültig, ob es ein Quasi-Festkörper oder eben ein schwimmender Körper ist.

    Und ob beim Rammen etwas frontal oder nur seitlich erwischt wird, spielt bei der Begriffswahl auch keine Rolle.
    Oh doch. Denn für einen Rammstoß war die Titanic durchaus konzipiert. Dann wäre sie - aller Wahrscheinlichkeit nach - nicht gesunken, im Gegensatz zu anderen Schiffen ihrer Epoche. Das machte ja den - Mythos - aus.

    Wenn aber - wie bei diesem Ereignis - die Außenhaut der Länge nach aufgerissen wird, ist das ein sehr großer Unterschied.

    Daher ist Ihr Kommentar "fern jeder Sachkunde" ebenfalls mal wieder unnötig.
    Das zu beurteilen steht nicht in Ihrer Qualifikation.

    So ein Unsinn. Sie haben das Thema "Mythos" immer noch nicht verstanden. Bitte lesen Sie den Artikel, den ich verlinkt hatte.
    Das ist man ja gewohnt von Ihnen. Wenn Sie zur Diskussion nichts wesentliches mehr beizutragen haben, werden Sie beleidigend und ausfallend.

    Wer sonst sollte einen Mythos aufzeigen als Medien?
    Ein Mythos entsteht, er wird nicht aufgezeigt.

    Und: es war eben nicht ein Untergang wie die Andrea Doria. Wenn Sie den Unterschied nicht erkennen - auch das hat der Forist erschöpfend erklärt - ist das Ihr Problem.
    Wenn Sie nicht erkennen können, daß die Andrea Doria ein ähnliches Symbol für eine Nation war wie die Titanic für die Schiffbaunation England, dann ist das wirklich Ihr Problem.

    Ich stelle mir eine Explosion, die einen ganzen Schlachtkreuzer in zwei Teile zerreißt, recht spektakulär vor.
    Torpedotreffer mittschiffs haben während des zwoten Weltkrieges reihenweise Schlacht- und andere Schiffe so "zerissen".. .

    Nordsee, mehr noch der Nord-Atlantik sind voll von solcherart zerstörten Schiffskörpern. DAs bevorzugte "Jagdgebiet" deutscher U-Boote der VII-C-Klasse.

    Das ist nicht spektakulär, gehört in Kriegszeiten quasi zur Tagesordnung.

    Tatsache ist, Sie hatten sich geirrt und wollten mir das noch unter die Nase reiben.
    Worin habe ich mich geirrt? Daß Menschen gerne viele Dinge "mythifizieren" - als quasi Religionsersatz?

    Obwohl es keine Mythen sind?

    Aber auch hier geht es weniger um solche Detailfragen als vielmehr darum, dass mal wieder ein als "unsinkbar" deklariertes Schiff nicht mal den ersten Einsatz überstanden hat.
    Kommt in den besten Schiffsbaufamilien vor.

    Ich bin nicht arrogant. Sie wollten mir unterstellen, ich wollte recht behalten, während Sie das tatsächlich getan haben.
    Danke für das Kompliment.
  2. #51

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Nein. Das kommt aus der griechischen - Mythologie.
    Ja - was ist jetzt der Grund für Ihren Ausfall?

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Völlig gleichgültig, ob es ein Quasi-Festkörper oder eben ein schwimmender Körper ist.
    Naja, für Sie war's ein Grund, den Foristen anzugreifen.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Oh doch. Denn für einen Rammstoß war die Titanic durchaus konzipiert. Dann wäre sie - aller Wahrscheinlichkeit nach - nicht gesunken, im Gegensatz zu anderen Schiffen ihrer Epoche. Das machte ja den - Mythos - aus.
    Deswgen der Ausdruck "Begriffswahl". Sie lesen nicht richtig.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Das zu beurteilen steht nicht in Ihrer Qualifikation.
    Oh doch, so weit reicht die gerade noch. Zumal Sie gerade meine Qualifikations beurteilen. Was Sie in der Tat nicht können.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Das ist man ja gewohnt von Ihnen. Wenn Sie zur Diskussion nichts wesentliches mehr beizutragen haben, werden Sie beleidigend und ausfallend.
    Im Gegensatz zu Ihnen, der gleich Leuten Qualifikation und Sachkunde abspricht, habe ich einen Hinweis darauf, dass Sie "Mythos" nicht richtig verstanden haben.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Ein Mythos entsteht, er wird nicht aufgezeigt.
    Und durch was? Sie behaupten doch, die Medien hätten "einen Mythos hochstilisiert".

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Wenn Sie nicht erkennen können, daß die Andrea Doria ein ähnliches Symbol für eine Nation war wie die Titanic für die Schiffbaunation England, dann ist das wirklich Ihr Problem.
    Nein, es ist Ihrs. Sie erkennen nicht den Unterschied zwischen Titanic und Andrea Doria. Weder war die Andrea Doria ein Symbol für technischen Fortschritt noch für die Klassengesellschaft. Deswegen gibt es einen Haufen Filme über die Titanic.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Torpedotreffer mittschiffs haben während des zwoten Weltkrieges reihenweise Schlacht- und andere Schiffe so "zerissen".. .
    Falsch. Hier hatten wir einen Treffer in den Munitionskammern. Und das ist eine absolute Ausnahme. Wenn 300 Granaten samt Treibladungen hochgehen, ist das was anders als ein Torpedotreffer.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Das ist nicht spektakulär, gehört in Kriegszeiten quasi zur Tagesordnung.
    Nö. Da gab's mal die "Hood", wo das passiert ist.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Worin habe ich mich geirrt? Daß Menschen gerne viele Dinge "mythifizieren" - als quasi Religionsersatz?
    Sie haben "RMS Qeen Mary" mit "HMS Queen Mary" verwechselt und wollten mir das gleich unter die Nase reiben.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Danke für das Kompliment.
    Und wieder lesen Sie nicht richtig. Es sei denn, Sie sehen es als Kompliment an, wenn Sie Recht behalten _wollen_.
  3. #52

    Mythisch

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    ...dem man nach seinem Eintreten oder Ableben etwas Sagenhaftes andichtet. Bei solchen Vermutungen und aggressiven Angängen...
    Niemand geht Sie hier aggressiv an. Wenn Sie mit Kritik nicht umgehen können, sollten Sie sich aber besser nicht an einem Forum beteiligen.
    Im übrigen ist Ihre Definition von "Mythos" in diesem Zusammenhang schlicht falsch. Es geht und ging bei der Titanic nie um etwas Sagenhaftes. Die Nibelungen sind "sagenhaft", einerseits durch die Verklärung des lange Vergangenen, andererseits durch die (tatsächlich) mythologischen Aspekte der Dichtung, z.B. den Drachen, den sie auch bei genauer Untersuchung des Wracks nicht auf der Titanic finden werden.
    Diese aber erfüllt über alle Maßen die Kriterien für einen Mythos, weil sie derart symbolbelegt ist, dass jeder sie zur Projektionsfläche machen kann.

    Ich empfehle Ihnen tatsächlich, einmal in einem Lexikon die Begriffe Mythos, Mythologie und Mysterium nachzuschlagen. Ihre Begriffsverwendung ist doch sehr ungenau und schwammig.


    ...aufgeschlitzt, und damit die gegeneinander, eigentlich unflutbaren Sektionen dem Wasser preisgegeben.
    Entgegen ihrer Autofahrerdiktion ist die Bezeichnung "Rammen" in diesem Kontext durchaus korrekt. Und wenn wir schon dabei sind, das Schiff wurde nicht "aufgeschlitzt", schon gar nicht über "300 ft", sondern es entstanden durch das Eindrücken der Schiffswand und Abscheren von Nieten auf einer Länge von ca. 90m mehrere einzelne Lecks, was unglücklicherweise die Integrität des Schwimmkörpers "Titanic" dergestalt beeinträchtigte, dass er kein Schwimmkörper mehr war. "Unflutbar" ist ein nach oben offener Hohlraum im allgemeinen auch nicht, wie sich am Verlauf des Sinkens unschwer ablesen lässt.



    ...medial zum Mythos hochstilisiert. Es ist ein ganz normaler Vorgang, wie z.B. der Untergang der Andrea Doria.
    Wie ich schon in meiner ersten Antwort geschrieben habe, nicht das Ereignis macht den Mythos aus, die Umstände sind es. Die Andrea Doria ist eine durchaus bekannte Randnotiz der Seefahrtsgeschichte. Aber die Umstände waren einfach banal. Es ist nicht Bemerkenswertes passiert oder zumindest an die Öffentlichkeit gedrungen, woraus sich eine große Symbolkraft hätte ergeben können.
    Die Titanic dagegen, bzw. die Umstände ihres Untergangs erfüllen alle Kriterien dazu. Man hätte niemals einen Film mit so einem Drehbuch machen können, weil jeder die Geschichte für absurd gehalten hätte.
    Dazu kommt noch, dass ein Objekt wie die Titanic zu ihrer Zeit ein Teil der nationalen Identität war. Heute wäre es nur ein Schiff unter vielen. Kreuzfahrtschiffe gibt es heute wie Sand am Meer, das sind fast Massenprodukte wie ein Fertighaus, die Costa Concordia wird in 5 Jahren vergessen sein.
    Aber damals war dieses Schiff eine ungeheure *Leistung*. Es hatte einen ganz anderen Stellenwert. Es war Spitzentechnologie. Das Größte, Schönste, Tollste usw.

    Und ganz nebenbei, natürlich entsteht ein Mythos m e d i a l. Wie denn sonst? Zu Zeiten von Homer war das Medium der Sprechgesang, in den letzten hundert Jahren eben Zeitung, Telegrafie, Radio, Fernsehen und seit kurzem das Internet, die Art des Mediums ist egal. Dass der Titanic-Mythos hundert jahre nach dem Untergang noch Bestand hat zeigt eben, dass der S t o f f stimmt.
  4. #53

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Ja - was ist jetzt der Grund für Ihren Ausfall?
    Es gibt keinen Ausfall, der besteht in Ihrer Phantasie.

    ...habe ich einen Hinweis darauf, dass Sie "Mythos" nicht richtig verstanden haben.
    Finden Sie.

    Und durch was? Sie behaupten doch, die Medien hätten "einen Mythos hochstilisiert".
    In der Tat. Ein Ereignis, was in der Schifffahrt nichts Ungewöhnliches ist.

    Weder war die Andrea Doria ein Symbol für technischen Fortschritt noch für die Klassengesellschaft.
    Die Andrea Doria war das Symbol für eine Nation, in einer ganz besonderen Zeit, nebenbei galt sie als das schnellste und modernste Schiff ihrer Zeit.

    Deswegen gibt es einen Haufen Filme über die Titanic.
    Absolut nicht. Man kann damit einen Haufen Geld verdienen. Das ist der einzige Grund.

    Falsch. Hier hatten wir einen Treffer in den Munitionskammern. Und das ist eine absolute Ausnahme. Wenn 300 Granaten samt Treibladungen hochgehen, ist das was anders als ein Torpedotreffer.
    Ja und? Das Resultat ist das Gleiche. Damit halte ich die Diskussion mit Ihnen für beendet. Es bringt nichts, weder einen Erkenntnisgewinn für Sie oder mich.

    Zitat von Limus Beitrag anzeigen
    Niemand geht Sie hier aggressiv an. Wenn Sie mit Kritik nicht umgehen können, sollten Sie sich aber besser nicht an einem Forum beteiligen.
    Gleichfalls.

    Im übrigen ist Ihre Definition von "Mythos" in diesem Zusammenhang schlicht falsch. Es geht und ging bei der Titanic nie um etwas Sagenhaftes.
    Soso - ist diese Definition also falsch:

    Mythos: Ein Mythos (mask., von altgr. μῦθος, „Laut, Wort, Rede, Erzählung, sagenhafte Geschichte, Mär“, lat. mythus; Pl.: Mythen)

    Schön, daß Sie mir Recht geben, daß diese Angelegenheit kein Mythos ist.

    Ich empfehle Ihnen tatsächlich, einmal in einem Lexikon die Begriffe Mythos, Mythologie und Mysterium nachzuschlagen. ....
    Siehe oben.

    Und wenn wir schon dabei sind, das Schiff wurde nicht "aufgeschlitzt", schon gar nicht über "300 ft", sondern es entstanden durch das Eindrücken der Schiffswand...
    Durch simples Eindrücken entsteht bestenfalls eine Aus/-Einbeulung, durch die kein Wasser eindringen kann. Es gab 7 Durchdringungen in die gegenseitig abschottbaren Sektionen, eine mehr, als das Schiff vertragen konnte.

    "Unflutbar" ist ein nach oben offener Hohlraum im allgemeinen auch nicht, wie sich am Verlauf des Sinkens unschwer ablesen lässt.
    Soso. Sind die Abteilungen unterhalb der Wasserlinie eines Schiffes, also Maschinen- und Laderäume also unflutbar, weil oben offen. Das sind ja ganz neue Erkenntnisse des Schiffbaus.

    Aber damals war dieses Schiff eine ungeheure *Leistung*. Es hatte einen ganz anderen Stellenwert. Es war Spitzentechnologie. Das Größte, Schönste, Tollste usw.
    Undsoweiter. Das war die LZ 129 auch:

    LZ 129

    Dass der Titanic-Mythos hundert jahre nach dem Untergang noch Bestand hat zeigt eben, dass der S t o f f stimmt.
    Der Stoff, aus dem sich Millionen von Dollar drucken lassen. Das ist wahrhaft mythisch. Allerdings. Wer solche Filme mag - nun ja... .

    Frau Berg hat darüberhinaus Recht... ;-) Hier treffen sich Rechthaber - und solche, die es noch werden wollen.
  5. #54

    Sie begreifen es einfach nicht

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Es gibt keinen Ausfall, der besteht in Ihrer Phantasie.
    Sie wollen doch auf Teufel komm raus Recht haben, bezichtigen andere dann der Rechthaberei, des mangelnden Fachwissens, mangelnder Qualifikation, Arroganz ... Ja, wie soll man das sonst nennen? Zumal ja nicht eins davon stimmt.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Finden Sie.
    Weiß ich. Sie erkennen ja den Bedeutungsunterschied zwischen dem Untergang der "Andrea Doria" und der "Titanic" nicht. Unterstellen, "sagenhaftes" wäre für einen Mythos nötig, während Medien diesen Mythos ja nur "hochstilisieren", was natürlich Unfug ist.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    In der Tat. Ein Ereignis, was in der Schifffahrt nichts Ungewöhnliches ist.
    Was wäre dann am Untergang der "Andrea Doria" so ungewöhnlich? Mehrere Leute haben Ihnen erklärt, was sehr wohl ungewöhnlich ist. Bitte lesen Sie das nochmal und erklären anmhand dessen, warum Sie andere Meinung sind. Wir haben unsere Meinung begründet, Sie nicht.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Die Andrea Doria war das Symbol für eine Nation, in einer ganz besonderen Zeit, nebenbei galt sie als das schnellste und modernste Schiff ihrer Zeit.
    Was ist denn momentan das schnellste und modernste Schiff? Uninteressant in der Zeit der Verkehrsflugzeuge, nicht wahr? 1912 war das anders. Da war Großbritannien Herr der Meere, die "Titanic" nicht ein bemerkenswertes Schiff, sondern auch überhaupt ein Spitzenerzeugnis der Technologie überhaupt. Schiffe dieser Größe gab es vorher nicht. Wenn heute so ein Kahn 250.000 oder 300.000 Tonnen hat, merkt man das doch überhaupt nicht.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Absolut nicht. Man kann damit einen Haufen Geld verdienen. Das ist der einzige Grund.
    Falsch. Dann könnte man das Spiel ja auch mit der "Andrea Doria" machen. Geht aber nicht.

    Mythos entsteht nicht dadurch, dass die Medien das jetzt mal so beschließen. Es müssen eine Reihe Faktoren zusammenkommen, die vom Rezepienten dann auch so erkannt werden.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Ja und? Das Resultat ist das Gleiche. Damit halte ich die Diskussion mit Ihnen für beendet. Es bringt nichts, weder einen Erkenntnisgewinn für Sie oder mich..
    Das Resultat ist selbstverständlich nicht das Gleiche. Beim einen explodiert ein Sprengkopf von ein paar hundert Kilogramm. Beim zweiten haben wir da mehrere zehntausend Kilogramm. für Sie gibt es vermutlich auch keinen Unterschied zwischen einem Nuklearsprengkopf und einer großen Bombe, oder?

    Da Sie gleich in mehreren Dingen nicht einsehen, können wir die Diskussion in der Tat lassen - die Realität gibt dabei mir recht und Ihnen nicht.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Durch simples Eindrücken entsteht bestenfalls eine Aus/-Einbeulung, durch die kein Wasser eindringen kann. Es gab 7 Durchdringungen in die gegenseitig abschottbaren Sektionen, eine mehr, als das Schiff vertragen konnte..
    Wenn durch das Einbeulen die Integrität der Wand soweit beschädigt wird, dass Wasser eintritt, spielt es sehr wohl eine Rolle. Das Schiff wurde jedenfalls nicht aufgeschlitzt, wie Sie behauptet haben. Ein weiterer Fehler.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Der Stoff, aus dem sich Millionen von Dollar drucken lassen. Das ist wahrhaft mythisch. Allerdings. Wer solche Filme mag - nun ja...
    Wieso nochmal gibt es keinen Spielfilm über die "Andrea Doria"? Sehen Sie ...
  6. #55

    Weitere Informationen..

    1.) Der Begriff Mythos wurde oben definiert, was die "Sagenhaftigkeit" angeht.

    2.) Untergänge von Schiffen sind immer ungewöhnlich, vor allem von Passagierschiffen.

    3.) Das Bezeichnen der eigenen Meinung als die anderer im Plural - "wir" - erhebt keinen Anspruch auf die allgemeingültige Richtigkeit der eigenen Meinung.

    4.) Die Wasa war auch für ihre Zeit ein imposantes Schiff, die 747 ein imposantes Flugzeug - und, und, und... .

    5.) Mythen entstehen, weil sie gemacht werden, Menschen Ereignisse, Personen dazu hochstilisieren.

    6.) Zerstörungen großer Fahrzeuge - gleich ob durch kriegerische Einwirkung oder durch Havarie - sind immer spektakulär bzw. werden so bezeichnet.

    7.) Zwei Personen bestreiten nur noch die Debatte. Wer davon der uneinsichtigere bzw. rechthaberische ist, mögen die Leser beurteilen.

    8.) Durch Abschreiben von Fremdworten werden technische Vorgänge auch nicht verändert, es klingt nur schwülstiger und wichtigtuerischer. Ob man diesen Vorgang "aufreißen", "desintegrieren" oder anderswie bezeichnet, spielt keine Geige. Fakt ist, daß die Bordwand auf Längen geöffnet wurde, die man als Risse bezeichnen kann.

    Wenn die "Integrität" einer Bordwand beschädigt wird, dann wird diese Bordwand undicht und Wasser dringt in den Auftriebskörper.

    RMS Titanic: Materialfragen

    a.) Datei:Titanic Lecks-SVG.svg

    b.) Datei:Iceberg and titanic (de).svg

    9.) Wer sich in Fehler anderer verbeißt, sollte besser selber keine machen:

    SS Andrea Doria: Online and film

    Andrea Doria - Tragedy and Rescue at Sea (July 23, 2005). AndreaDoria.org.
    Alive on the Andrea Doria! The Greatest Sea Rescue in History and [1]
    Andrea Doria - The Sinking of the Unsinkable Gare Maritime
    Andrea Doria. Lost Liners: PBS Online.
    Secrets of the Dead: The Sinking of the Andrea Doria on PBS Online and also shown on The History Channel - see "Secrets of the Dead" The Sinking of the Andrea Doria (TV episode 2006) - IMDb


    Wer Hollywood-Produktionen als Maß der Dinge ansieht.... - soll halt dafür bezahlen... - selber schuld. Auch so entstehen Mythen, weil man sie dann unbedingt als solche sehen will.
  7. #56

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    1.) Der Begriff Mythos wurde oben definiert, was die "Sagenhaftigkeit" angeht.
    Sie erkennen den Begriff nicht.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    2.) Untergänge von Schiffen sind immer ungewöhnlich, vor allem von Passagierschiffen.
    Absolut nicht. Wenn Sie den Unterschied nicht erkennen - der größere Teil der Menschheit tut es.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    3.) Das Bezeichnen der eigenen Meinung als die anderer im Plural - "wir" - erhebt keinen Anspruch auf die allgemeingültige Richtigkeit der eigenen Meinung.
    Schon vergessen? Sie reden hier nicht nur mit mir. Das königliche "wir" steht mir nicht.

    Ein weiterer Fehler in einer langen Reihe bei Ihnen.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    4.) Die Wasa war auch für ihre Zeit ein imposantes Schiff, die 747 ein imposantes Flugzeug - und, und, und... .
    Und trotzdem ist der Untergang der "Titanic" etwas völlig anders als der der Wasa. Nochmals: die Argumente wurden bereits dargelegt. Nicht eins davon haben Sie entkräftet. Sie machen nur einen Nebenschauplatz nach dem anderen auf.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    5.) Mythen entstehen, weil sie gemacht werden, Menschen Ereignisse, Personen dazu hochstilisieren.
    Nochmal: es ist nicht so, als ob die Medien sich jetzt mal kurz dazu entschließen, irgendwas als Mythos ztu bezeichnen, und dann ist das so. Nein. Das passiert so nicht. Aus irgendeinem Grund ärgern Sie sich über die Aufmerksamkeit, die besagtem Mythos "Titanic" zuteil wird.

    Keiner weiß warum.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    6.) Zerstörungen großer Fahrzeuge - gleich ob durch kriegerische Einwirkung oder durch Havarie - sind immer spektakulär bzw. werden so bezeichnet.
    <seufz>Sie müssen Recht behalten, oder? Sie erkennen den Unterschied zwischen einer Torpedoexplosion und des kompletten Munitionsbunkers nicht. Es ist nun mal so: wenn ein komplettes Schiff explodiert, ist das was anderes als ein Torpedotreffer. Sehen Sie es einfach ein.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    7.) Zwei Personen bestreiten nur noch die Debatte. Wer davon der uneinsichtigere bzw. rechthaberische ist, mögen die Leser beurteilen.
    Allein auf Thread-Seite 6 stehen schon drei Personen. Zwei davon sagen ungefähr dasselbe, eine bestreitet Rückzugsgefechte.
    Ich wage es ja kaum zu sagen: ein Fehler von Ihnen.

    _Sie_ bestreiten ja das Offensichtliche.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    8.) Durch Abschreiben von Fremdworten werden technische Vorgänge auch nicht verändert, es klingt nur schwülstiger und wichtigtuerischer. Ob man diesen Vorgang "aufreißen", "desintegrieren" oder anderswie bezeichnet, spielt keine Geige. Fakt ist, daß die Bordwand auf Längen geöffnet wurde, die man als Risse bezeichnen kann.
    Haha, das kommt von einem Besserwisser par excellence. Es ist für Sie ganz einfach: was andere sagen, wird auf die Goldwaage gelegt, bei Ihnen ist das nicht so wichtig, außerdem Werk von Besserwissern.

    Die Gesamtfläche der Lecks betrug 1,2 Quadratmeter. Mein Couchtisch ist größer. Die Costa Concordia, die wurde aufgerissen. Da kommt mein Couchtisch nicht ganz hin.

    Sie verstehen gar nicht, worum es geht und erfinden wieder neue Vorwürfe. "Aufreißen" ist es völlig anderes als Undichtigkeiten durch Dellen, abreißende Nieten usw.
  8. #57

    2/2

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Wenn die "Integrität" einer Bordwand beschädigt wird, dann wird diese Bordwand undicht und Wasser dringt in den Auftriebskörper.

    RMS Titanic: Materialfragen

    a.) Datei:Titanic Lecks-SVG.svg

    b.) Datei:Iceberg and titanic (de).svg
    Sie sagten "auf 300ft aufgeschllitzt". Schlicht und ergreifend falsch. Ein Fehler. Thema erledigt.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    9.) Wer sich in Fehler anderer verbeißt, sollte besser selber keine machen:

    Wer Hollywood-Produktionen als Maß der Dinge ansieht.... - soll halt dafür bezahlen... - selber schuld. Auch so entstehen Mythen, weil man sie dann unbedingt als solche sehen will.
    Nicht ein Spielfilm. Ich habe also keinen Fehler gemacht. Sie machen Fehler über Fehler, basteln sich dann eine Ausrede zurecht und werfen dann anderen vor, Fehler zu machen, die Sie selbst machen. Angefangen bei der "Queen Mary".

    Und Hollywood-Produktionen kann man durchaus als Maß für die Durchschlagskraft eines Mythos ansehen.

    Wie gesagt: die Realität gibt mir recht.

    11.) Und jetzt ist das Thema für mich erledigt. Akzeptieren Sie einfach, dass die "Titanic" aus einer ganz speziellen Kombination von Fakten zu einem Jahrhundertmythos wurde, während draußen auf der Straße 9 von 10 Leuten vermutlich gar nicht wissen, wer oder was diese "Andrea Doria" sein soll, geschweigen denn die "HMS Queen Mary".
  9. #58

    Wie entstehen Mythen?

    Der Begriff des Mythos wurde und ist allgemeingültig definiert, um eine wie auch immer geartete Erkenntnis geht es dabei nicht.
    Passagierschiffe - gleich welcher Größe - havarieren hin und wieder, daraus machen die Medien Mythen. Wenn ein Seenotrettungskreuzer der DGzRS in einem Einsatz verlustig gehen würde - was oft genug geschehen ist - könnte man daraus einen kassenfüllenden Spielfilm machen. Dann enstünde auch ein Mythos.
    "Das Mythos der Hannes Glogner..." - oder wie auch immer.

    In Foren wird geschrieben – nicht geredet.
    ede Zeit hat ihre Symbole, die Titanic war eines, die sieben Weltwunder waren bzw. sind welche - also nichts Besonderes.
    Ich finde es – um Entschuldigung bei den Fans solcher „Machwerke“ bittend – amüsant-belustigend, nicht ärgerlich, daß Menschen scharenweise in Hollywood-Produktionen stürmen und diese künstliche geschaffenen Mythen - werden sie in Frage gestellt - bis aufs Messer verteidigen, als würden sie persönlich angegriffen. Über Geschmack läßt sich jahrzehntelang streiten.
    Explosion ist Explosion - mit gleichen Auswirkungen. Der Zerstörung des Gegenstandes, des Bauwerkes, des Schiffes... .
    In der Titanic-Debatte wird nichts bestritten, nur relativiert.

    Es waren mehrere Lecks, auf die Gesamtfläche kommte es nicht an. Sie führten dazu, daß das Schiff sank.
    Wenn Nieten aufreißen, werden Undichtigkeiten erzeugt, weil die Stahlplatten sich voneinander lösen und aufgebogen /-gerissen werden.
    Die Beschädigung der Struktur belief sich auf eine Gesamtlänge von 300 ft.
    Spielfilme sind nicht das Maß der Dinge.
    Es geht es nicht um Rechthaben und "Fehler", sondern um die Frage:
    Warum wurde gerade die Titanic zu einem Mythos?

    Diese Fragen werden und werden zu beantworten versucht. Eine Antwort ist die: Weil Regisseure und Produzenten sie dazu gemacht haben, sonst wäre dieser Rosthaufen schon längst in Vergessenheit geraten, eine Randnotiz der Geschichte in einer Reihe vieler anderer, bedeutsamer Ereignisse, wie die Ermordung Abraham Lincolns z.B.

    Eine Forendiskussion ist erst mit Schließung des Stranges erledigt, wenn andere User sie als erledigt betrachten, dann ist es ratsam, sich die Diskussion als erledigt Betrachtender mehr daran zu beteiligen, man läuft dann Gefahr, als Diskutant nicht mehr ernstgenommen zu werden.
  10. #59

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Eine Forendiskussion ist erst mit Schließung des Stranges erledigt, wenn andere User sie als erledigt betrachten, dann ist es ratsam, sich die Diskussion als erledigt Betrachtender mehr daran zu beteiligen, man läuft dann Gefahr, als Diskutant nicht mehr ernstgenommen zu werden.
    Man läuft vor allem in Gefahr, nicht ernst genommen zu werden, wenn man einen Fehler nach dem anderen macht, diese dann zu kaschieren versucht und anderen Leute einen hanebüchenen Vorwurf nach dem anderen macht.

    Der Einzige, der sich hier persönlich angegriffen sieht, sind Sie.

    Daher auch Ihre leicht zu durchscauenden Verhaltensweisen.

    Ach so, eins noch: James Cameron hat sich mit allen relevanten Fakten des "Titanic"-Untergangs beschäftigt, hat sich persönlich das Wrack vor Ort angesehen und mit so ziemlich jedem noch lebenden Spezialisten geredet.

    Sie auch?

    Interessanterweise kommt er zu denselben Ergebnissen wie etwa Dr. Robert Ballard.

    Sie wissen offensichtlich weder, wie die Katastrophe an sich geschehen ist ("aufgeschlitzt"), noch was einen Mythos ausmacht.

    Wie gesagt: die Realität gibt mir recht.