Gehälter: Frauen steigen in den Club der Besserverdiener auf

DER SPIEGELEs ist ein Fortschritt - wenn auch ein kleiner: Immer mehr Frauen gelingt der Sprung in die Gruppe der Besserverdienenden. Doch die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind noch immer groß - vor allem bei den unteren Einkommen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...823336,00.html
  1. #1

    Irreführend

    Diese Debatte ist total irreführend. In Deutschland gibt es keine Ungerechtigkeiten bei der Bezahlung zwischen Frauen und Männern für genau denselben Job mit identischen Inhalt und Verantwortung. Das muss klargestellt werden.

    Wenn Frauen weniger verantwortungsvolle oder geringer dotierte Jobs ausführen, dann liegt es eindeutig an der Qualifikation und den Fähigkeiten, dass sie eben höherwertige Jobs nicht ausführen können oder wollen.

    Das kann man sicherlich ändern, aber nicht durch irgendwelche Quoten oder irreführende Berichterstattung, indem ein Gehaltsgefälle in Deutschland suggeriert wird das faktisch nicht existiert - man muss hier Äpfel mit Äpfel vergleichen, d.h. die exakt gleichen Jobinhalte -.

    Wir bekommen nicht bessere oder höher qualifizierte Damen mit Quoten oder gesetzlicher Bestimmung; das ist der falsche Anreiz. In einem Land wie Deutschland brauchen wir die Besten in den entsprechenden Positionen. Ich bin überzeugt dass Frauen das genau so gut oder sogar besser können als Männer, aber bitte in einem fairen Wettbewerb!
  2. #2

    ...

    natürlich mindern sich die gehaltsunterschiede. werden ja schließlich auch weniger kinder geboren.

    man kann nur eines von beiden haben. eine stabile sich mehrende gesellschaft oder frauen mit hohem einkommen für 30jahre bis wir eh alle ausgestorben sind.

    mfg
  3. #3

    Zitat von majortom Beitrag anzeigen
    Diese Debatte ist total irreführend. In Deutschland gibt es keine Ungerechtigkeiten bei der Bezahlung zwischen Frauen und Männern für genau denselben Job mit identischen Inhalt und Verantwortung. Das muss klargestellt werden.

    Wenn Frauen weniger verantwortungsvolle oder geringer dotierte Jobs ausführen, dann liegt es eindeutig an der Qualifikation und den Fähigkeiten, dass sie eben höherwertige Jobs nicht ausführen können oder wollen.
    Ich stimme Ihnen völlig zu. Ich habe als Frau immer völlig adäquate Gehälter bezogen; sollte ich an der einen oder anderen Stelle zu niedrig gelegen haben (im Vergleich zum Männer-Durchschnitt bei entsprechender Qualifikation), so war dies zweifellos mangelndes Verhandlungsgeschick. Ich hatte nie das Gefühl, diskriminiert zu werden - wenn ich einen Schritt "seitlich" oder "zurück" im Karriere-Pfad gemacht haben sollte, waren dies immer persönliche Entscheidungen meinerseits geschuldet.

    Ich bin kein Fan der Quote, denke allerdings, dass die Diskussion darum durchaus hilfreich sein kann, Frauen bewusst zu machen, dass sie halt nicht die "Standard-Frauenberufe" ergreifen müssen (dies sei gesagt ohne Intention, die Lehrerinnen/Krankenpflegerinnen/Übersetzerinnen etc. dieses Landes zu beleidigen, aber meines Erachtens ist vieles durchaus den (ggf. anerzogenen) Präferenzen der Frauen - sowie einer Tendenz zur Teilzeitarbeit - geschuldet).

    Ich kann meinerseits bestätigen, dass ich mich seitens der "Männerwelt" beruflich bisher nie diskriminiert gefühlt habe. Aber ich bin auch so in der Welt der "Besserverdienenden" etabliert, daher vermutlich in der Minderheit ...
  4. #4

    endlich

    Das wird auch echtmal langsam Zeit Rushhour des Lebens (8): Das haben wir gelernt | A.T. Kearney 361°


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein Fortschritt - wenn auch ein kleiner: Immer mehr Frauen gelingt der Sprung in die Gruppe der Besserverdienenden. Doch die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind noch immer groß - vor allem bei den unteren Einkommen.

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