Denksport beim Bewerbungsgespräch: Der Kopfnuss-Test

CorbisWie schwer ist Manhattan? Wie viele Smarties passen in einen Smart? Erklären Sie einem Blinden die Farbe Lila. Ob Bewerber kreativ und logisch denken, testen manche Unternehmen mit Denksportaufgaben. Im Web kursieren Listen der kniffligsten Tests. Doch wer die Lösung vorher weiß, riskiert eine Schlappe.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...820224,00.html
  1. #330

    Zitat von l3_on Beitrag anzeigen
    Ich fasse mal was die Gurkenfrage angeht zusammen:
    - Alle die immer noch auf 600g als einzige Loesung beharren, haben es immer noch nicht verstanden worum es geht, aber gut, die machen das halt so und das ist ok
    - Alle die immer noch das Wort "Dreisatz" schreien, haben wahrscheinlich keine Physik oder Mathe studiert, ein Wissenschaftler macht das einfach und nennt es nicht "Dreisatz", als waere das bisschen Prozentrechnung ein besonderer rechnerischer Kniff

    - Vakuum ist nicht Schwerelosigkeit !!!! Falls das so waere, wuerden Ihre vakuumverpackten Wiener Wuerstchen und Schnittchen in der Packung rumschweben. Das waere zwar sehr lustig, aber dann muessten wir auch die Gesetze der Physik neu schreiben und das waere viel Arbeit...

    - An alle die ceteris paribus rufen: Das ist hier nicht anwendbar weil die Gurkenaufgabe widerspruechlich ist und nicht klar ist was einfacher ist. Volumen oder Massenprozent? Der eine denkt intuitiv and Masse, der andere Volumen... deswegen unklare Frage, deswegen mehr als eine Loesung, ceteris paribus hin oder her

    - Die Gurkenfrage sollte nicht ceteris paribus, sondern mutatis mutandis behandelt werden

    Im Uebrigen, das einzige Mal wo ich "ceteris paribus" gehoert habe war beim Aepfel und Birnen rechnen in der BWL Vorlesung

    Das man Annahmen macht und das ceteris paribus eins der Grundprinzipien in der Wissenschaft ist, ist klar. Nur ausgesprochen habe ich "ceteris paribus" noch nicht oft gehoert, kann aber auch am Sprachgebrauch meiner Dozenten gelegen haben dass die das nicht benutzt haben.

    Ich laufe auch nicht jeden Tag rum und sage "ceteris paribus" in jedem Satz: "Lieber Kollege, hier das habe ich errechnet: Ceteris paribus, wir sind in 4 Monaten Pleite.", oder "Ceteris paribus, willst Du mich heiraten?", oder "Liebe Kneipenfreunde, Dortmund wird Meister, ceteris paribus."

    Und schliesslich: Die die mitbekommen haben dass das alles hier nur noch ad absurdum und lustig ist sind mir die Liebsten. Ich werde jetzt erstmal mein Auto in Vakuum packen und ad astra schweben...
    Mir gefällt der Beitrag!

    Gewinnt Bayern gegen Dortmund, ceteris paribus, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Bayern Meister wird auf 55% (Bundesliga-Prognose: Showdown in Dortmund - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport) :D Im Übrigen ist mir eigentlich egal wer Meister wird, hauptsache es bleibt spannend.
  2. #331

    12 *50 = 600 g

    Zitat von informa-ticker Beitrag anzeigen
    Bei 1200 Gramm und 99% Wasseranteil beträgt der "Festanteil" 12 Gramm. Das heisst 1% = 12 Gramm. Nun wird der Wasseranteil auf 98% Reduziert. D.h.: 12 Gramm machen nun 2% der Gesamtmasse aus. Damit ist die Masse 12 Gramm * 50 = 600g.
    Hallo,
    mir erschließt sich der Gewichtsverlust auch nicht.
    100 % setzen sich zusammen aus 12 Gramm irgendwass und 99 % Wasser.
    Dann wird der Wasseranteil auf 98 % reduziert.
    Das Ergebnis bleiben 100 % Gurke, die nun aus 98 % Wasser besteht und 2 % was anderes. Diese 2 % könnten auch Schimmel sein, der auf dem 1 % Gurke gewachsen ist. Dann haben wir weiterhin 1200 Gramm Gurke bestehen aus 98 % Wasser, 1 % Gurkenmasse und 1 % Schimmel.

    Es erscheint mir nicht nachvollziehbar, warum die Wasserreduktion von 99 % auf 98 % zu 600 g führen sollte bzw. warum ich dann eine verkleinerte Gurke haben sollte und in einem separaten Becher 600 ml Wasser.
    Wer würde glauben dass das Wasser im Becher einem Prozent des Wassers in der daneben liegenden Gurke entspricht. Jeder würde schlussfolgern dass die 600 ml Wasser im Becher, soweit dies 1 % der Gurke entsprechen würde, zu einer Gurke mit mindestens 6 Kilogramm führen würde.

    Wo ist der Logikfehler?
  3. #332

    Zitat von oohpss Beitrag anzeigen
    Wer würde glauben dass das Wasser im Becher einem Prozent des Wassers in der daneben liegenden Gurke entspricht.
    niemand, da das nicht der fall ist.

    Zitat von oohpss Beitrag anzeigen
    Jeder würde schlussfolgern dass die 600 ml Wasser im Becher, ...
    nicht jeder.

    Zitat von oohpss Beitrag anzeigen
    ... soweit dies 1 % der Gurke entsprechen würde, zu einer Gurke mit mindestens 6 Kilogramm führen würde.
    es entspricht nicht 1%. wenn es das doch täte, wieso würde das dann zu 6 kilogramm führen?


    Zitat von oohpss Beitrag anzeigen
    Wo ist der Logikfehler?
    wo sind DIE logikfehler?

    das wurde in diesem forum schon gefühlte 1397 mal beschrieben. einfach mal nachlesen.
  4. #333

    1 Millionen Zuschauer im Stadion

    Zitat von CaptainSubtext Beitrag anzeigen
    Natürlich weiß ich nicht wer den letzten Superbowl gewonnen hat. Was ich aber weiß ist, dass nicht 1 Million Menschen das Spiel live im Stadion verfolgt haben!
    Oha, da wäre ich aber jetzt vorsichtig. Die haben bestimmt auch Public-Viewing und das geht wohl zimlich gut in Stadien. Da braucht es nur 20 Stadien (oder Stadions) und schon schauen 1 Mio. den SuperBowl live im Stadion.
  5. #334

    Danke

    Zitat von moonlighting Beitrag anzeigen
    niemand, da das nicht der fall ist.
    nicht jeder.
    es entspricht nicht 1%. wenn es das doch täte, wieso würde das dann zu 6 kilogramm führen?
    Wo sind DIE logikfehler?
    das wurde in diesem forum schon gefühlte 1397 mal beschrieben. einfach mal nachlesen.
    Sorry Moonlight,

    das waren unmittelbare Raktionen auf den Artikel mittels Kommentarfunktion. Erst danach habe ich die ganzen Artiekl gelesen und verstanden, dass es ein grundsätzliches Definitionsproblem gibt und da jeder seiner iegen Intution folgt (Ich bin da ein Anhänger der 1188-Theorie bzw. selbstverständlich der Schimmel-wächst-und-es-ändert-sich-nichts-am-Gewicht-Theorie. Die beiden passen am besten in mein Weltbild ...).

    Wegen der 6 Kilogramm-Gurke hatte ich geschlussfolgert: 600 ml Wasser sind das 1 %, das aus der Gurke verschwunden war. Für 100 Prozent ergeben sich dann 60000 ml (Während ich das so aufschreibe ist da gerade noch eine Null dazu gekommen. Wie schnell das geht.)
    Jedenfalls wäre die 100% Gurke dann ein 60 Kilogramm-Gurke geworden.
  6. #335

    Zitat von oohpss Beitrag anzeigen
    Wer würde glauben dass das Wasser im Becher einem Prozent des Wassers in der daneben liegenden Gurke entspricht. Jeder würde schlussfolgern dass die 600 ml Wasser im Becher, soweit dies 1 % der Gurke entsprechen würde, zu einer Gurke mit mindestens 6 Kilogramm führen würde.

    Wo ist der Logikfehler?
    Die 600g Wasser entsprechen nicht einem Prozent der Gurkenmasse sondern einem Prozentpunkt des Masseanteils des Wassers an der Gurkengesamtmasse, wenn diese zu 99% aus Wasser besteht.
    Wenn Sie eine 1%ige Kochsalzlösung haben und Sie sollen diese so weit eindampfen, dass Sie eine 2%ige Kochsalzlösung erhalten, dann müssen Sie eben auch die Hälfte des Wassers verdampfen und nicht nur 1% des Wassers. Ist Ihnen das jetzt etwas klarer?
    Wenn Sie aus dieser 2%igen Lösung eine 3%ige Lösung erhalten wollen, dann müssen Sie dagegen nur noch 1/3 des verbleibenden Wassers abdampfen.
  7. #336

    tennisbälle..

    Zitat von WHO23 Beitrag anzeigen
    Welche Erkenntinisse ziehen Sie denn, wenn ich 3 sage.
    Es suggeriert schonmal, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass Sie mind. bis 3 zählen können.
    Aber im Ernst, sehr viele Erkenntnisse kann ich nicht daraus ziehen. Das liegt aber daran, dass ich mich nicht mit der professionellen Auswertung beschäftigt habe (die meines Erachtens der Autor der Aufgabe beilegen müsste). Aber ich würde schätzen, wenn jemand 2 sagt, haben Sie gewonnen.
  8. #337

    Berater sind Gurkentruppen

    Gut, die "Trockenmasse" kann auf 600 Gramm errechnet werden. Bravo.
    Eine Gurke, die vormals 99% Wasser,
    nachher nur noch 98% Wasseranteil hat,
    besteht am Ende vollständig nur aus seiner Trockenmasse.

    Essenz solcher Logik ist,dass Unternehmen, die mit der Arbeit ihrer Mitarbeiter Geld verdienen,
    am Ende am meisten sparen und verdienen,
    wenn ALLE Arbeiter entlassen sind,denn dann fallen auch gar keine Löhne und Gehälter mehr an.
    Bei DIESEN Beratern
    handelt es sich dann um
    Na?
    Gurkentruppen.
  9. #338

    Zitat von Frietjoff Beitrag anzeigen
    Und genau das ist der Grund, warum die meiste Software so grottenschlecht bedienbar ist.
    Da haben Sie nicht ganz unrecht.
    Wenn der Softwareentwickler kein Fachidiot wäre, dann ließe sich das Programm womöglich besser bedienen, aber es würde nicht funktionieren.
    Ich bevorzuge dann doch das weniger bedienerfreundliche Produkt.
  10. #339

    Zitat von kniffelbox Beitrag anzeigen
    Das Problem - zumindest in dem Unternehmen, wo ich arbeite, ist: Es gibt Unmengen Bewerber, die alle Super Abis, IQs, Praktika und Sozialengagement etc. haben. Wie soll man da unterscheiden, wen man zum Gespräch einlädt? Also lädt man eine ganze Gruppe ein und sortiert dann aus.

    Das ist ja merkwürdig: Man hört doch immer wieder vom "Fachkräftemangel" und von dem Gejammer der Betriebe, keine passenden Kandidaten finden zu können. Ich habe dieser Mär seit langer Zeit nicht geglaubt, aber wenn die Untennehmen sich den Luxus von Assessment Centern und zweifelhaften Testmethoden leisten können um innerhalb der besten Kandidaten auszusieben, wird es mit dem Fachkräftemangel wohl nicht so schlimm sein müssen...