Lernen von Klaus Schwab: Die Spinne im Netzwerk

AFPVor über 40 Jahren begann Klaus Schwab, das World Economic Forum aufzubauen, inzwischen ist es der wichtigste Treffpunkt für die globale Machtelite. Sein Beispiel zeugt von der Kraft des Netzwerks - und vom Glück, immer weiter zu machen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...818863,00.html
  1. #1

    Frage

    Warum kann Herr Schwab denn all diese mächtigen Freunde in Wirtschaft und Politik nicht dazu bringen, mit den Betrügereien gegenüber der Bevölkerung und Natur zu stoppen? Profitiert er etwa selbst von diesen Betrügereien?
  2. #2

    Betrug?

    Zitat von sosonaja Beitrag anzeigen
    Warum kann Herr Schwab denn all diese mächtigen Freunde in Wirtschaft und Politik nicht dazu bringen, mit den Betrügereien gegenüber der Bevölkerung und Natur zu stoppen?
    Es gibt nur zwei Probleme für die Natur auf dieser Welt: Die eklatante Überbevölkerung einerseits und der Lebensstil in den reichen Ländern andererseits. Beides wird Herr Schwab wohl kaum ändern können.
  3. #3

    Was sollte das denn?

    Was wollte der Autor eigentlich vermitteln? Das Herr Schwab ein toller Hecht ist? Ich frage mich welches Problem wurde denn jemals in Davos geloest oder vielleicht auch verhindert? Also mir ist rein garnichts erinnerlich. Dem Autor offensichtlich auch nicht, ansonsten haette er es bestimmt in seinem Lobhuddelwerk bestimmt beschrieben. Das Herr Schwab fuer sich selbst ausgesorgt mag ich natuerlich gerne glauben, aber das eine Menge Reisekilometer jetzt schon ein Massstab fuer Arbeitsamkeit sind, nun ja da gibt es sicher bessere Indikatoren. Ich glaube auch in DE gibt auch 50zigjaehrige die gerne noch schaffen wuerden, aber die laesst man eben nicht. Oder soll das jetzt der Einstieg sein, dass Rentenalter auf unendlich zu setzen? Komisch inhaltslose Story das ganze.
  4. #4

    Naiv

    Zitat von CMH Beitrag anzeigen
    Es gibt nur zwei Probleme für die Natur auf dieser Welt: Die eklatante Überbevölkerung einerseits und der Lebensstil in den reichen Ländern andererseits. Beides wird Herr Schwab wohl kaum ändern können.
    Diese Aussage scheint mir reichlich naiv. Es gibt mehr als 2 Probleme, wobei die 2 aufgezählten sicherlich zu den wichtigsen gehören. Viele der Probleme wurzeln zumindest zum Teil in unserem Wirtschaftssystem oder könnten im Rahmen des Wirtschaftssystems bekämpft werden. Ein Artikel - so wie dieser vorliegende - der diese Frage nicht wenigstens streift scheint mir äusserst suspekt.
  5. #5

    Zitat von chaika Beitrag anzeigen
    Was wollte der Autor eigentlich vermitteln? ... Ich frage mich welches Problem wurde denn jemals in Davos geloest oder vielleicht auch verhindert? ...
    Zitat aus de Artikel; "Das World Economic Forum lebt von der Kraft der vielen einflussreichen Mitstreiter aus den unterschiedlichsten Disziplinen.
    Bereichsübergreifender Gedankenaustausch und die Vernetzung der Besten: das ist ein Ansatz, der seine Wirksamkeit nicht nur im
    World Economic Forum bewiesen hat, sondern in jeder modernen Organisation von unschätzbarem Wert ist. Ob als Unternehmer oder Angestellter:
    Wer aus eingefahrenen Organisations- und Kommunikationsstrukturen ausbricht, wer die Grenzen von Abteilungen und Disziplinen überwindet wird in Zukunft den Wettbewerbsvorteil auf seiner Seite haben. Exzellente Führungskräfte investieren viel Energie, um ...". ZITAT Ende.

    Ohne die Aktivitäten des Herrn Schwab werten zu wollen - solch einen Lobartikel, solches blah-blah, wie es in "globalen" Management Kreisen leider Mode geworden ist und der Autor übernimmt, hat selbst Schwaab nicht verdient.
    Es scheint, dass es immer weniger "authentische Persönlichkeiten" gibt, immer mehr sog. Top-Leute, die sich ihre "Mission" von PR-/Werbefirmen schreiben lassen, dieser Duktus spricht auch aus den Artikel.

    Da fallen m.E. einige Europäische Politiker angenehm durch Sachlichkeit auf und dadurch, dass sie sich den Eitelkeiten Jahrmarkt von Wirtschafts-Gurus a`la Davos nur widerwillig andienen.
  6. #6

    Was will man uns da für einen Bären aufbinden?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor über 40 Jahren begann Klaus Schwab, das World Economic Forum aufzubauen, inzwischen ist es der wichtigste Treffpunkt für die globale Machtelite. Sein Beispiel zeugt von der Kraft des Netzwerks - und vom Glück, immer weiter zu machen.

    Lernen von Klaus Schwab: Die Spinne im Netzwerk - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Vielleicht hatte Herr Schwab ja damals redliche Absichten als er das WEF gegründet hat. Inzwischen ist es aber ein Jahresklassentreffen der Mächtigen und Seilschaftler, um unter dem Vorwand etwas für die Menschheit zu tun, auf Kosten eben jener, in einer der teuersten Gegenden der Schweiz, ein paar nette Tage zu verbringen. Gelöst wurde dort m.W. noch nie etwas. Ausser vielleicht: Wie mache ich noch mehr Geld und schade der Umwelt noch mehr! Das Gleiche gilt für die jährlich mehrfach stattfinden Umweltkonferenzen und M.E.F. an illusteren Orten wie Cancun, Los Cabos, Kopenhagen, D'Aguila etc. Alles reine Geldverschwendung, da sich ja doch nichts ändert.
  7. #7

    Der Stacheldrahtnetz

    Zitat von Niamey Beitrag anzeigen
    Vielleicht hatte Herr Schwab ja damals redliche Absichten als er das WEF gegründet hat. Inzwischen ist es aber ein Jahresklassentreffen der Mächtigen und Seilschaftler, um unter dem Vorwand etwas für die Menschheit zu tun, auf Kosten eben jener, in einer der teuersten Gegenden der Schweiz, ein paar nette Tage zu verbringen. Gelöst wurde dort m.W. noch nie etwas. Ausser vielleicht: Wie mache ich noch mehr Geld und schade der Umwelt noch mehr! Das Gleiche gilt für die jährlich mehrfach stattfinden Umweltkonferenzen und M.E.F. an illusteren Orten wie Cancun, Los Cabos, Kopenhagen, D'Aguila etc. Alles reine Geldverschwendung, da sich ja doch nichts ändert.
    Das stärkste Netzwerk um das Wirtschaftsforum Davos herum ist der Stacheldrahtnetz der jährlich um einer der nobelsten Hotelanlage der Welt aufgebaut wird. Die Sicherheitsvorkehrungen sind gewaltig, ob man in Krieg stünde. Die untereinander sooo effizient und wunderbar vernetzten Mächtigen sind praktisch eingebunkert, um ja nicht mit dem verachteten Plebs in Berührung kommen zu können.

    Die „Genialität“ der Idee von Schwab besteht meine Meinung nach darin, dass die „Vernetzten“ ihre Einstellung gegenüber der geteilten Welt ganz legal vertreten können.

    Es gibt eine Welt für die Mächtigsten, mit Einfluss, Geld, Macht, und Gier, Gier, Gier um alles hier und jetzt haben zu können. Und sie meinen es ernst. Sie wollen ALLES! Und die völlig ausgebeutete Natur, die zerstörte Umwelt darf nur die eine Welt bedienen. Die Ihre. Die andere Welt wird dem Plebs überlassen. Sie sollten bitte schön die Probleme untereinander lösen. Sie sollten den Feind in der Nachbarschaft oder in dem Nachbarland zu sehen. Sie sollten hungrig oder durstig genug sein um den „Feind“ verfolgen, vertrieben oder töten zu wollen. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es sehr effiziente Lösungen im Sinne wie man die Konflikte auf dieser zweiten Welt aufrechtzuhalten kann.

    Nur der Stacheldrahtnetz soll sehr stark gebaut werden.