Französischer Wahlkampf: Sarkozys Wahlmanöver verärgert Merkel

REUTERSSie wollte ihm helfen - doch er legt keinen Wert darauf: Angela Merkel ist nach SPIEGEL-Informationen sauer auf Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte die Kanzlerin zunächst um gemeinsame Wahlkampfauftritte gebeten - lud sie dann aber per Radiointerview wieder aus.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...821983,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie wollte ihm helfen - doch er legt keinen Wert darauf: Angela Merkel ist nach SPIEGEL-Informationen sauer auf Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte die Kanzlerin zunächst um gemeinsame Wahlkampfauftritte gebeten - lud sie dann aber per Radiointerview wieder aus...
    Tja so ist das... auch im frz. Wahlkampf setzen die professionellen Strategen nur auf schöne Bilder - also lieber Bruni an Sarkozys Seite. Ist auch besser so.
  2. #2

    Lieber nicht.

    Ein Auftreten mit Angela Merkel in Frankreich wäre für Sarkozy geradezu kontraproduktiv. Die Kanzlerin sollte aufpassen, sie setzt auf das falsche Pferd.
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie wollte ihm helfen - doch er legt keinen Wert darauf: Angela Merkel ist nach SPIEGEL-Informationen sauer auf Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte die Kanzlerin zunächst um gemeinsame Wahlkampfauftritte gebeten - lud sie dann aber per Radiointerview wieder aus.

    Kanzlerin ausgeladen: Sarkozys Wahlkampfmanöver verärgert Merkel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Der Artikel liest sich, als ob Merkel das Hin und Her persönlich nimmt und gleichzeitig noch herumbettelt... wenigstens einen Wahlkampfauftritt für ihn machen zu dürfen. Halte viel für möglich, aber das erscheint mir zweifelhaft. Obwohl sie wahrscheinlich Panik hat, das er verliert. Nach dem arabischen Frühling kommt vielleicht jetzt der EU-Frühling. Erst verliert Sarkozy die Wahl, dann verliert die CDU die nächsten drei Landtagswahlen und die FDP... dann gibts Neuwahlen und Trittin wird der nächste BK...........was auch nix ändern würde. ;-)
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie wollte ihm helfen - doch er legt keinen Wert darauf: Angela Merkel ist nach SPIEGEL-Informationen sauer auf Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte die Kanzlerin zunächst um gemeinsame Wahlkampfauftritte gebeten - lud sie dann aber per Radiointerview wieder aus.

    Kanzlerin ausgeladen: Sarkozys Wahlkampfmanöver verärgert Merkel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ich vermisse den Bericht, wo Gabriel (SPD) gerade in Frankreich ist und Hollande unterstützt.

    Die Anti-Merkel-Stimmung nützt den Schuldenmachern der linken Seite doch wenig, wenn man bedenkt, dass Hollande wesentlich mehr ausgeben will und einen Spitzensteuersatz von 75% einführen möchte- Gabriel von der SPD applaudiert ihm zu und unterstützt ihn.
  5. #5

    Zitat von festuca Beitrag anzeigen
    Ein Auftreten mit Angela Merkel in Frankreich wäre für Sarkozy geradezu kontraproduktiv. Die Kanzlerin sollte aufpassen, sie setzt auf das falsche Pferd.
    Warum? Ist Hollande besser mit seinen 75% Spitzensteuersatz, den er fordert?...
  6. #6

    Recht geschieht es ihr

    Wenn Frau Merkel, Ende 2011 immer noch nicht wusste, wess Geistes Kind dieser Mann ist, dann ist sie für das Amt, das sie bekleidet, nicht geeignet.

    Eigentlich ist die Tatsache, dass sich die deutsche Bundeskanzlerin in den französischen Wahlkampf in Partei ergreifender Weise einmischt beschämend und nicht zu tolerieren.

    Dass sie nun eine erste politisch relevante Rechnung dafür bekommt, sehe ich persönlich mit Genugtuung.

    Eigentlich (aber wir haben ja leider keine relevante Opposition) wäre dieses fahrlässige Aufs Spiel setzen deutscher Interessen und Integrität im Ausland ein gepfeffertes Rücktrittsverfahren wert.
  7. #7

    Sarkozy hat es zuerst gemerkt...

    ....die CDU-Wahlkämpfer in NRW und Schleswig-Holstein werden erst merken, wenn die Wahl verloren ist: Merkel ist im Wahlkampf nicht nur keine Hilfe, sie ist ein Belastung.

    Franzosen sind traditionsgemäß immer schon etwas pfiffiger gewesen als die tumben Deutschen.

    Merkel könnte man allenfalls in Griechenland auftreten lassen, weil sie dort das deutsche Steuerfüllhorn ausschüttet.
    Die deutschen Steuermilliarden kommen in Athen an.

    Böse Zungen behaupten ohnehin, Merkel lernt bereits griechisch. Irgendwo will man schließlich gemocht werden, sonst vereinsamt man.
  8. #8

    Frau Merkel

    sollte schlicht Politik für Deutschland machen und nicht ihre Zeit mit Wahlkampfspielchen in Nachbarländern ausfüllen. Es erscheint mir schon sehr eigenartig, welche Präferenzen hier von der Bundeskanzlerin gesetzt werden.
  9. #9

    Ja!!!

    Zitat von nikon2000 Beitrag anzeigen
    Warum? Ist Hollande besser mit seinen 75% Spitzensteuersatz, den er fordert?...
    Ja, denfinitiv!

    Die Zeit der Niedrigsteuersätze muss endlich zu Ende gehen (In den 1950er-Jahren gab es übrigens Spitzensteuersätze von 80 und 90 Prozent - hat es der Wirtschaft geschadet? - Nein!)

    Es ist ein Hohn, wenn jedes Jahr zwischen 250 und 300 Mrd. EUR in Deutschland vererbt werden, der Staat davon gerade mal 4 Mrd. als Erbschaftssteuer einnimmt.

    Es würde Frühling, wenn das die SPD endlich mal kapieren und Schröders Erbschaft (und ihn mit dazu) der Niedrigsteuersätze endlich in die Tonne schmeissen würde.