Merkel und die NRW-Neuwahl: Is' was, Kanzlerin?

Getty Images100 Bürger in 100 Minuten: Während in Nordrhein-Westfalen Neuwahlen ausgerufen werden, trifft sich Angela Merkel zur Sprechstunde mit dem Volk. Die Erschütterungen im wichtigsten Bundesland lässt sie demonstrativ an sich abprallen. Dabei geht es auch um ihre Zukunft.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...821453,00.html
  1. #150

    Phönix - Merkel wasn Quatsch

    Ich habe mir die Sendung soeben auf Phönix angesehen,...
    Auf die Frage eines Handwerk-Unternehmers, wie man Handwerk der die Jugend näherbringen könnte, meinte sie, es gäbe ja auch nach spanische Jugendliche etc. Ächz!!!
    Klar, die wollen sicher alle gleich herkommen,...
    Wieder freute Merkel sich über Europa... Nee, aufhören, dieser ganze Irrsinn. A kommen sicher spanische Jugendliche kaum zur Ausbildung her, sollen die sich mit Händen und Füßen verständigen, ihre Familien verlassen...? B ist das ja wohl keine vernünftige Antwort.
    Ich kann M. einfach nicht mehr ertragen!!! Und ihre Lobhudelie auf Europa, unseren Wohlstandsverschenk...
  2. #151

    nichts is

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    100 Bürger in 100 Minuten: Während in Nordrhein-Westfalen Neuwahlen ausgerufen werden, trifft sich Angela Merkel zur Sprechstunde mit dem Volk. Die Erschütterungen im wichtigsten Bundesland lässt sie demonstrativ an sich abprallen. Dabei geht es auch um ihre Zukunft.

    Merkel und die Neuwahl: Die Kanzlerin lächelt Nordrhein-Westfalen weg - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Vor der Baden Württemberg Wahl hat man auch gesagt, sie werde kritisch für die Kanzlerin. Und was war nach der CDU Niederlage in diesem CDU Land? Nichts. Die Kanzlerin ist "ohne Alternative" in der CDU dank ihrer erfolgreichen Winkelzüge. Und die konservativen Medien tragen sie, angeführt von dem Blatt mit den großen Buchstaben und Busen. Kohl hatte nie solche hohen und konstanten Zustimmungswerte wie Frau Merkel. Und wie lange hat er uns regiert. Warum sollte die Kanzlerin also nervös werden.
  3. #152

    Unsichtbar?

    Die Beckmannrunde mit Wagenknecht, Blom u. Augstein u. Birteler u.a. war recht gut - zum Thema Gauck. und Klarsfeld.

    Nur drei Dinge: Es gab verdecktes Lob für Wulf! na, jedenfalls positive Äusserungen. (Auch das zu den Zielen Wulfs klang ganz anders als bei Hildegard Hamm-Brücher vor einiger Zeit noch.)

    Augstein u.a. nannten im Nebensatz Frau Merkel unsichtbar. Die Frage, warum bei den Umfragen ihr alles "Versagen" usw. nicht angelastet wird.
    Sicherlich keine hinreichende Erklärung, aber interessant zu suchen, wer das aufgebracht hat.

    Die Frage - ob beide Kandidaten nicht eigentlich, wie Menschen bei den Piraten sagen, zu rückwärtsgewandt seien, fand auch interessante Überlegungen.

    Und: Ich denke auch, Töpfer mit seinem Background in der Ökologie und mit seinen weltweiten Kontakten und seinen Kenntnissen über die Auswirkungen der Globalisierung in allen möglichen Ländern wäre der Richtige gewesen. Ich habe den beobachtet beim Energiewende-Moratorium.

    Von der Sache her ist es schade, dass es nicht Töpfer wurde.

    Hajü
  4. #153

    Aufhören!

    Zitat von lordofaiur Beitrag anzeigen
    hoffe die Menschen sind nicht so dumm und wählen Rot-Grün in NRW. Gott bewahre uns vor den Sozialisten. Ich sehe nur Schulden, Schulden und Schulden für NRW. Na ja, wir Bayern bezahlen euch schon über den Länderfinanzausgleich... Wir Zeit dass dieser Nonsens beendet wird.
    Wann hört denn endlich dieser Schwachsinn auf! "Wir bezahlen über den Länderfinanzausgleich". JA, UND?

    Ich wohne in Bremen, das wurde bekanntlich in den 70ern durch die Neuregelung der Einkommensteuer tatsächlich über Nacht vom Geber- zum Nehmerland wie NRW heute auch. Werde ich also auch von "Ihnen" aus Bayern bezahlt? Und das, obwohl ich pro Jahr eine sechsstellige Steuersumme an das FA überweise...? Was überweisen Sie? Falls es weniger ist... bezahle nicht ich dann eigentlich für Sie? Warum ziehen Sie eine Grenze auf der Karte? Warum schauen Sie nicht mal, ob nicht eventuell das Steueraufkommen von Vegetariern im Schnitt höher ist als das von an Montagen Geborenen? Zahlen dann eventuell die Montagskinder für die Vegetarier... oder umgekehrt?

    Wir leisten uns also den Ansatz, dass jeder in Deutschland unabhängig vom Einkommen gleiche Leistungen bekommt - bspw. bei Schulen, Sicherheit etc. - aber abhängig vom Einkommen mehr oder weniger Steuern zahlt. Finde ich uneingeschränkt in Ordnung! Das ist allerdings eine Betrachtung von Individuen - die jetzt nach irgendeinem Kriterium zu gruppieren ergibt irgendwie keinen Sinn.

    Außer natürlich für die Underperformer in den Geberländern, die sich zur "Gewinnermannschaft" zuordnen können und vom Glanz der anderen profitieren. Nochmal: Wenn ich mehr Steuern zahle als 90% der Bevölkerung, dann erwarte ich keine bessere staatliche Leistung. Aber ich erwarte, ein absolut gleiches Leistungsniveau wie die anderen 90% - egal wo die oder ich wohnen. Geber- oder Nehmerland hin oder her. Der LFA ist also die logische Konsequenz - solange man nicht auch Angehörigen der Gruppe "unter BMI 25" erlaubt, ihre eventuelle Steuermehrleistung für sich behalten zu dürfen. Oder Akademikern? Promovierten? Allen Selbstständigen? Fluglotsen?
  5. #154

    Oldsmobile

    Zitat von HansOch Beitrag anzeigen
    Die Beckmannrunde mit Wagenknecht, Blom u. Augstein u. Birteler u.a. war recht gut - zum Thema Gauck. und Klarsfeld.

    Nur drei Dinge: Es gab verdecktes Lob für Wulf! na, jedenfalls positive Äusserungen. (Auch das zu den Zielen Wulfs klang ganz anders als bei Hildegard Hamm-Brücher vor einiger Zeit noch.)

    Augstein u.a. nannten im Nebensatz Frau Merkel unsichtbar. Die Frage, warum bei den Umfragen ihr alles "Versagen" usw. nicht angelastet wird.
    Sicherlich keine hinreichende Erklärung, aber interessant zu suchen, wer das aufgebracht hat.

    Die Frage - ob beide Kandidaten nicht eigentlich, wie Menschen bei den Piraten sagen, zu rückwärtsgewandt seien, fand auch interessante Überlegungen.

    Und: Ich denke auch, Töpfer mit seinem Background in der Ökologie und mit seinen weltweiten Kontakten und seinen Kenntnissen über die Auswirkungen der Globalisierung in allen möglichen Ländern wäre der Richtige gewesen. Ich habe den beobachtet beim Energiewende-Moratorium.

    Von der Sache her ist es schade, dass es nicht Töpfer wurde.

    Hajü

    Einige Jahre jünger und Egon Bahr wäre der richtige Kandidat für das Bundespräsidentenamt gewesen. Nun wird Bahr 90, am Tag der Wahl des Bundespräsidenten. Die besten Wünsche zum wohlverdienten 90sten, lieber Egon Bahr!
  6. #155

    Ja,

    Zitat von e-cdg Beitrag anzeigen
    Einige Jahre jünger und Egon Bahr wäre der richtige Kandidat für das Bundespräsidentenamt gewesen. Nun wird Bahr 90, am Tag der Wahl des Bundespräsidenten. Die besten Wünsche zum wohlverdienten 90sten, lieber Egon Bahr!
    da schliesse ich mich an. Übrigens: Die letzten Auftritte von ihm haben mir ausserordentlich gut gefallen.