Einspruch abgelehnt: Energiekonzerne müssen Atomsteuer zahlen

Rückschlag für die deutschen Atomkonzerne: Sie müssen vorläufig weiter Brennelementesteuer zahlen, entschied der Bundesfinanzhof. Nur das Bundesverfassungsgericht könne daran etwas ändern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...821408,00.html
  1. #10

    ertz

    Zitat von eulenspiegel_neu Beitrag anzeigen
    Nun, wer wird's bezahlen? Die nächste Strompreiserhöhung wird nicht lange auf sich warten lassen ...
    Es gibt auch andere Stromerzeuger! Wer immer noch bei Eon und Konsorten ist, sollte mal aufwachen.
  2. #11

    wer wird's bezahlen?

    Zitat von eulenspiegel_neu Beitrag anzeigen
    Nun, wer wird's bezahlen? Die nächste Strompreiserhöhung wird nicht lange auf sich warten lassen ...
    Nachdem die Monopolstellung der vier großen Energieversorger durch den Ausbau der erneuerbaren Energien gefährdet ist, könnten tatsächlich deren Aktionäre darunter 'leiden'.

    Der Staat hat durch den Atommüll Kosten, die seit Jahrzehnten aus Steuermitteln bezahlt werden. Siehe Radioaktiver Abfall

    Das wird auch noch Jahrzehnte nach dem Stilllegen des letzten Atomkraftwerks noch kosten. Gegenmeinung?
  3. #12

    Alles wie immer

    Zitat von eulenspiegel_neu Beitrag anzeigen
    Nun, wer wird's bezahlen? Die nächste Strompreiserhöhung wird nicht lange auf sich warten lassen ...
    Das tat sie auch früher nie.
  4. #13

    Zitat von ostap Beitrag anzeigen
    Endlich wird ein Teil der bisher vom Steuerzahler getragenen Kosten für den angeblich billigen Atomstrom durch die Verursacher getragen.
    Allerdings ist das noch viel zu wenig. Es sollte eine kräftige Steuer für den Atommüll erhoben werden und die Haftpflichtversicherung für die Schrottmeiler eingeführt werden. Es ist nicht zu verstehen, dass der Staat uns Steuerzahlern in die Taschen greift, damit die Atomheinis ihrem Affen Zucker geben können.
    Sie haben wohl noch nie im Leben einen Geschäftsbericht von Energieunternehmen gelesen. Es stehen Rückstellungen in zweistelliger Milliardenhöhe für den Rückbau von Atomkraftwerken bei jedem der großen VIER zur Verfügung.
  5. #14

    Zitat von ManBearPig Beitrag anzeigen
    So teuer kann Atomstrom nicht sein, wenn man sieht, wie alleine die Stilllegung der 8 alten Kraftwerke so in die Bilanz geschossen hat.
    Sie haben ein voll funktionsfähiges Erdgas Auto. Billige effizient aber macht halt bisschen Dreck in die Umwelt. Jetzt kommt der Staat und sagt: Erdgasauto abschalten. Ihre Bilanz ist doch völlig im Eimer unabhängig davon, dass das Auto billiges Erdgas tanken könnte.
  6. #15

    Zitat von esowatcher Beitrag anzeigen
    Nachdem die Monopolstellung der vier großen Energieversorger durch den Ausbau der erneuerbaren Energien gefährdet ist, könnten tatsächlich deren Aktionäre darunter 'leiden'.

    Der Staat hat durch den Atommüll Kosten, die seit Jahrzehnten aus Steuermitteln bezahlt werden. Siehe Radioaktiver Abfall

    Das wird auch noch Jahrzehnte nach dem Stilllegen des letzten Atomkraftwerks noch kosten. Gegenmeinung?
    Bereits gesagt: Jeder Konzern hat zweistelligen Milliarden Rückstellungen für den Rückbau. Weiterhin waren die AKW's politisch gewollt damals. Deswegen ist es klar, dass sich der Staat auch beteiligen muss.
  7. #16

    Auch das ist Geld...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rückschlag für die deutschen Atomkonzerne: Sie müssen vorläufig weiter Brennelementesteuer zahlen, entschied der Bundesfinanzhof. Nur das Bundesverfassungsgericht könne daran etwas ändern.

    Einspruch abgelehnt: Energiekonzerne müssen Atomsteuer zahlen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ...welches zum Schluss alleine der kleine Buerger bezahlen muss (solange die Energiekonzerne Geld noch nicht drucken duerfen) und der Beamtenstaat kassiert.

    Die Abzockvarianten der Regierenden sind unerschoepflich...
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  8. #17

    Die Verursacher...

    Zitat von ostap Beitrag anzeigen
    Endlich wird ein Teil der bisher vom Steuerzahler getragenen Kosten für den angeblich billigen Atomstrom durch die Verursacher getragen...
    ...sind die Verbraucher. Denn die haben den Strom verbraucht. Und die Billigkeit genutzt.

    Als ob "eine Firma" was bezahlen kann. das bezahlen IMMER deren Kunden. Das sind SIE.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  9. #18

    am Thema vorbei

    Zitat von slimp86 Beitrag anzeigen
    Sie haben wohl noch nie im Leben einen Geschäftsbericht von Energieunternehmen gelesen. Es stehen Rückstellungen in zweistelliger Milliardenhöhe für den Rückbau von Atomkraftwerken bei jedem der großen VIER zur Verfügung.
    Was haben Rückstellungen für den Rückbau mit den Kosten für den Atommüll zu tun? Was haben Rückstellungen für den Rückbau mit dem Erlass einer angemessenen Versicherung für den SuperGAU zu tun?
  10. #19

    sicher werden wir geschröpft

    Zitat von AndyDaWiz Beitrag anzeigen
    ...sind die Verbraucher. Denn die haben den Strom verbraucht. Und die Billigkeit genutzt.

    Als ob "eine Firma" was bezahlen kann. das bezahlen IMMER deren Kunden. Das sind SIE.
    Die "Firma" hat sich in unserem Falle den Atomstrom von den Steuerzahlern hochgradig subventionieren lassen und dadurch obszön hohe Gewinne gemacht, die nicht reinvestiert wurden (siehe grobe Vernachlässigung des Netzausbaues nach dem Atomausstiegsbeschluss 2001), sondern verjubelt und verprasst wurden (z.B. Vorstandsvergütungen von 10 Mio€, etwa für einen Herrn Großmann - jährlich; höchstes Gehaltsnivau von Angestellten in Deutschland überhaupt - noch höher als bei den Bänkern). Natürlich bezahlen wir das alles als Kunden. darum ging es ja gerade: Wir werden als Stromkunden und als Steuerzahler von einigen Hasardeuren nach Strich und Faden geschröpft.