Mythos Fachkräftemangel: Von Schweinen und Ingenieuren

dapdHer mit mehr Ingenieuren, sonst ist der Standort Deutschland in Gefahr: Ist diese Warnung nur blanker Alarmismus? Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung legt das nahe, der Experte Karl Brenke beschreibt den Fachkräftemangel als Fata Morgana.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...821166,00.html
  1. #220

    Vdi

    Der Ingenieur stellte immer die Kaste, die der Firmenleitung am nächsten war, die Betriebsleiter, Entwickler, Fachleute aller Art, bis vor kurzem wurden auch die großen Unternehmungen der Technik von Ingenieuren geleitet. Ein Revoluzzerclub war das nie, sondern der Ingenieur versuchte immer, mit geringst möglichem Aufwand einen möglichst großen Effekt zu erzielen. Der Ingenieur war privilegiert, und er war erster Diener seiner Herren, er hatte nie einen Grund aufzubegehren.

    Heute haben häufig die Herren von der Betriebswirtschaft die wesentlichen Posten usurpiert. Sie geben die Leistungsdaten vor, gliedern aus, kaufen zu, ohne auf fachliche Eigenheiten allzu große Rücksicht zu nehmen. Das ist einerseits konsequent, andrerseits kurzsichtig. Sowohl die Organisation der Produktion als auch der Verkauf verlangt bei höherwertigen Gütern einen gewissen Sachverstand, man muß die Leistungen genau kennen und bewerten können. Aus diesem Grund sind viele erfolgreiche Organisatoren und Verkäufer eben keine Betriebswirtschaftler, sondern Ingenieure, die sich das nötige ökonomische und organisatorische Wissen angeeignet haben, was im Grunde auch schon Normalfall ist. Man muß diese Schmalspurökonomie nicht erlernt haben, weil man sie täglich im Betrieb zu berücksichtigen hat.

    Es ist also ganz sicher richtig, wenn der VDI Ingenieure anstatt von BWLern fordert, weil sie eine weitaus höhere Lösungskompetenz haben. Die Entwicklung geht eben weg von dem ewigen Widerstreit zwischen rein technischen und rein wirtschaftlichen Abteilungen hin zu integrativen Lösungen, bei denen die Probleme in einer Einheit gelöst werden. Und das ist in den verkarsteten Industrien von Maschinenbau und Elektrotechnik bis heute ein Problem, weil diese extrem unflexibel sind und ihre alten Privilegien und Eigenständigkeiten schützen wollen, was nur teuer und ökonomisch sinnlos ist. Und was sich auch nur sehr gut verdienende Firmen leisten können, im Mittelstand sind diese Modelle längst überholt. Was ganz nebenbei dazu führt, daß der Mittelstand gebraucht wird und die ganzen lästigen und aufwendigen Arbeiten für die Großkopfeten erledigt.

    Letztlich geht es darum, gegen die auftrebenden Länder Kompetenz zu halten und zu entwickeln. Und das bei fallenden Gehältern, weil die Qualität sich mittlerweile weltweit ausbreitet, und die Armen arbeiten länger und mehr und sind ehrgeiziger. Es handelt sich um Krieg. Und der wird hart und konsequent gespielt.
  2. #221

    Chance auf ...

    Es ist immer wieder interessant zu lesen , daß fundierte Kritik in Korrelation mit einer gewissen Lebenserfahrung gerne mit "frustierte" kommentiert wird.

    Es ist eher bedauerlich ,daß selbst heute die Jugend wie die Lemminge an die Unis drängt TROTZ des Internet, also einschlägige Foren, in welchen man bei gesundem Verstand nur eine Conclusio ziehen kann .

    Wenn Studium ,dann gleich/simultan sich ins Ausland orientieren.

    Im übrigen sei mal bemerkt ,daß etwas wie Unternehmensgründung auch sehr schwerfällig hierzulande abläuft .

    Nicht die (innovative) Idee ist wichtig ,sondern Aspekte wie Tragfähigkeit usw .... Es ist unterm Strich erschreckend ,daß Gründerzentren wenig können , Keine Fundamentalberatung gegeben wird , das fängt schon an mit etwas wie Unternehmensertragsvorschau...
    Wenn hier nix besseres kommt wie , der Steuerberater sitzt im haus nebenan ( und der kostet GELD, etwas was der potentielle Unternehmer erst mal gerade für sowas net verschleudern kann usw...)

    Auch andere Dinge wie IHK oder HWK sind Fossile ,die effektiv nur für Kapitalabzug sorgen .

    Wenn Sie Glück haben ist der Finanzbeamte Ihr bester Freund .......
  3. #222

    (Leid)Geprüft

    Zitat von rle Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten Sie und Ihr IT-Chef sich Gedanken machen, was Sie falsch machen.
    Liegt's an der Bezahlung, liegt's an unrealistischen Anforderungen, liegt's an Vorurteilen, an Überheblichkeit, an der Formulierung der Stellenausschreibung, an der Illusion, für jedes Detail fertiggebackene Experten finden zu wollen, an der Auffassung, auf Einarbeitung verzichten zu können...?
    Nur einfach den Anderen die Qualifikation abzusprechen, ist ein bisschen dünn.
    Sie können davon ausgehen, dass der Wunsch und Wille, eine Stelle zu besetzen, einem konkreten Bedarf entspricht und nicht einem Gedankenspiel.
    Bei dem heutigen Kostendruck überlegt man sich dreimal, ob man eine Stelle schafft. Wenn man die Stellenschaffung aber entschieden hat, möchte man unbedingt eine Besetzung, weil ein dringender Bedarf gedeckt werden muss. Personalsuche kostet Ausreden sehr viel Geld.
    Da wird keiner leichtfertige (Vor)Urteile treffen und in einer solchen Knappheitssituation jemand die Tür weisen, der einigermaßen geeignet ist.
    Was sind die Punkte, die einem immer wieder Kopfschmerzen bereiten:

    - mangelhafte Englischkenntnisse
    - extrem ausgeprägter Wunsch nach immer zuverlässiger 8h bis 16.30h Situation. Das birgt beides: mangelhafte Flexibilität und nicht genügend Einsatzbereitschaft
    - mangelhafte Bereitschaft zum internationalen Reisen
    - Maßlos überzogene Vergütungsvorstellungen. Und damit meine ich wirklich maßlos. Bei den Forderungen, die hier teilweise gestellt wurden, sind selbst die Vorgesetzten angesichts ihres eigenen Gehaltes verblasst.
    - mangelhafte Integrationsfähigkeit und mangelhafte Kundenorientierung. Hier fehlt wirklich oft ein gewisses Quantum Demut, um sich den Erfordernissen einer team-/kundenorientierten Welt anzupassen.
    - total unstetige Lebensläufe. Manche (speziell männliche) Kandidaten haben über Zeiträume bis zu 25 Jahren alle zwei Jahre ihren Job gewechselt. Bei einer Einarbeitungszeit von 1 bis 2 Jahren ist das ein enormes Risiko für die zu besetzende Position
    - Wunsch nach Heimarbeitsplatz, wo Gruppenarbeit die angemessene Arbeitsform ist

    Soll ich weiter machen?

    Sie können sich gern mit mir in Verbindung setzen, wenn sie an Berichten aus der Praxis wirklich interessiert sind und nicht nur Ihre Vorurteile gegen Führungskräfte pflegen möchten.

    Arroganz und mangelhafte Anpassung an die Angebotssituation kann sich heute keiner mehr leisten. Allerdings kann sich auch keiner leisten, zu vielen "Halb"leister in seiner Abteilung zu haben. Das lässt der Wettbewerb nicht zu. Die Aufträge würden nach Asien gehen, und dann hat keiner hier etwas davon.
  4. #223

    Unfug

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Der Ingenieur stellte immer die Kaste, die der Firmenleitung am nächsten war, die Betriebsleiter, Entwickler, Fachleute aller Art, bis vor kurzem wurden auch die großen Unternehmungen der Technik von Ingenieuren geleitet. Ein Revoluzzerclub war das nie, sondern der Ingenieur versuchte immer, mit geringst möglichem Aufwand einen möglichst großen Effekt zu erzielen. Der Ingenieur war .....
    Was schreiben Sie da fuer einen Unfug, denn wenn dem so waere wie Sie schreiben, warum folgt keiner ihren recht altertuemlichen Ideen, dass Unternehmen muesste dann ihren Ueberlegungen folgend, alle Konkurrenten vom Markt verdraengen, sofern diese dann nicht auch Ihren Ideen folgen. So funktioniert Marktwirtschaft. Es hat sich doch keiner gedacht, wir stellen jetzt Wirtschaftler ein, weil die so ineffizient sind. Offensichtlich hat sich die Effizienz gesteigert und nicht verschlechtert, wie Sie unterstellen.
  5. #224

    ...

    Zitat von anton014 Beitrag anzeigen
    Sie können davon ausgehen, dass der Wunsch und Wille, eine Stelle zu besetzen, einem konkreten Bedarf entspricht und nicht einem Gedankenspiel.
    Bei dem heutigen Kostendruck überlegt man sich dreimal, ob man eine Stelle schafft. Wenn man die Stellenschaffung aber entschieden hat, möchte man unbedingt eine Besetzung, weil ein dringender Bedarf gedeckt werden muss. Personalsuche kostet Ausreden sehr viel Geld.
    Da wird keiner leichtfertige (Vor)Urteile treffen und in einer solchen Knappheitssituation jemand die Tür weisen, der einigermaßen geeignet ist.
    So sollte es sein, sonst macht eine Neueinstellung keinen Sinn.
    Zitat von anton014 Beitrag anzeigen
    Was sind die Punkte, die einem immer wieder Kopfschmerzen bereiten:

    - mangelhafte Englischkenntnisse
    - extrem ausgeprägter Wunsch nach immer zuverlässiger 8h bis 16.30h Situation. Das birgt beides: mangelhafte Flexibilität und nicht genügend Einsatzbereitschaft
    - mangelhafte Bereitschaft zum internationalen Reisen
    - Maßlos überzogene Vergütungsvorstellungen. Und damit meine ich wirklich maßlos. Bei den Forderungen, die hier teilweise gestellt wurden, sind selbst die Vorgesetzten angesichts ihres eigenen Gehaltes verblasst.
    - mangelhafte Integrationsfähigkeit und mangelhafte Kundenorientierung. Hier fehlt wirklich oft ein gewisses Quantum Demut, um sich den Erfordernissen einer team-/kundenorientierten Welt anzupassen.
    - total unstetige Lebensläufe. Manche (speziell männliche) Kandidaten haben über Zeiträume bis zu 25 Jahren alle zwei Jahre ihren Job gewechselt. Bei einer Einarbeitungszeit von 1 bis 2 Jahren ist das ein enormes Risiko für die zu besetzende Position
    - Wunsch nach Heimarbeitsplatz, wo Gruppenarbeit die angemessene Arbeitsform ist

    Soll ich weiter machen?
    So, wie ich das verstehe, beklagen Sie weniger den (angeblichen) Fachkräftemangel, sondern die mangelnde Eignung der Bewerber.
    Bei jedem einzelnen Ihrer Punkte lässt sich streiten, inwieweit er geeignet für die Beurteilung ist, und ob Abhilfe möglich/sinnvoll ist.
    Wie auch immer:
    Sie haben mit Menschen zu tun,
    und da kann man eben an jedem etwas finden, mit Sicherheit auch an Ihnen.
    Den idealen Mitarbeiter bekommen Sie nicht, Sie haben schließlich auch keinen idealen Arbeitsplatz anzubieten.
    Entweder schließen beide Seiten Kompromisse, oder es wird eben nichts daraus.
    Es gibt viele arbeitssuchende Fachkräfte, darüber hinaus viele, die sich zu lausigen Konditionen bei Personaldienstleistern verdingen (müssen).
    Ich darf doch annehmen, dass Sie bessere Bedingen zu bieten haben.
    Wenn nicht, oder wenn sie auf den idealen Mitarbeiter warten und sich mit Ihren Kopfschmerzen beschäftigen, dann haben Sie tatsächlich ein Problem.
    Zitat von anton014 Beitrag anzeigen
    Sie können sich gern mit mir in Verbindung setzen, wenn sie an Berichten aus der Praxis wirklich interessiert sind und nicht nur Ihre Vorurteile gegen Führungskräfte pflegen möchten.
    Gehen Sie davon aus, dass Sie nicht der einzige sind, der weiß, wie der Hase läuft.
    Als Führungskraft ist Ihnen sicher bekannt, dass jeder Vorurteile hat.
    Man sieht oder vermutet Sie aber eher bei Anderen, als bei sich.
    Der wirksamste Schutz gegen zu sehr vorurteilsbelastete Entscheidungen ist das Wissen darum.
    Vielleicht überprüfen Sie Ihre obige Kopfschmerzliste unter dem Gesichtspunkt.
  6. #225

    ...

    Zitat von anton014 Beitrag anzeigen
    Arroganz und mangelhafte Anpassung an die Angebotssituation kann sich heute keiner mehr leisten. Allerdings kann sich auch keiner leisten, zu vielen "Halb"leister in seiner Abteilung zu haben.
    Urteilen Sie selbst, ob Ihre Ausführungen nicht vielleicht doch arrogant wirken.
    Ob die Sache mit Minderleistern aufgebauscht wird, sei dahingestellt.
    Das Minderleisterproblem hat mit Beurteilung und Unternehmensführung zu tun, weniger mit angeblichem Fachkräfte-Mangel (dem Thema des Forums).
    Dass es auch bei den Beurteilenden Minderleister gibt, dürfte bekannt sein.
    Zitat von anton014 Beitrag anzeigen
    Das lässt der Wettbewerb nicht zu. Die Aufträge würden nach Asien gehen, und dann hat keiner hier etwas davon.
    Was soll das Feindbild Asien?
    Ihre asiatischen Kollegen haben ähnliche Probleme, wie Sie.
    In Asien sind nicht nur Mitbewerber, sondern auch Kunden.
  7. #226

    Zitat von anton014 Beitrag anzeigen
    Was sind die Punkte, die einem immer wieder Kopfschmerzen bereiten:

    - mangelhafte Englischkenntnisse
    - extrem ausgeprägter Wunsch nach immer zuverlässiger 8h bis 16.30h Situation. Das birgt beides: mangelhafte Flexibilität und nicht genügend Einsatzbereitschaft
    - mangelhafte Bereitschaft zum internationalen Reisen
    - Maßlos überzogene Vergütungsvorstellungen. Und damit meine ich wirklich maßlos. Bei den Forderungen, die hier teilweise gestellt wurden, sind selbst die Vorgesetzten angesichts ihres eigenen Gehaltes verblasst.
    Was sind die Punkte, die mir bei den Anforderungen der Unternehmen immer wieder Kopfschmerzen bereiten:

    - verhandlungssicheres Englisch, sehr gerne weitere Fremdsprachen (d.h. noch mal 2 Jahre Sprachkurs oder 1 Jahr Auslandsaufenthalt zusätzlich zum Fachstudium)
    - einschlägige Berufserfahrung im Bereich der Stelle (also mind. 2-3Jahre)
    - ausgeprägte Einsatzbereitschaft (also unbezahlte Überstunden) und Flexibilität (also weltweit reisebereit)
    - leistungsgerechte Vergütung (also ein lausiges Grundgehalt plus flexible Anteile nach Gutdünken des Arbeitsgebers)
    - sowie als Bonus gute betriebswirtschaftliche und SAP-Kenntnisse

    Mein Eindruck ist, die Unternehmen wollen den Mitarbeiter, der rund um die Uhr für die Firma da ist. Hobbies und Privatleben sind für diesen nur eine Worthülse im Duden und die Euroscheine stellen für ihn nur schlecht bedrucktes Papier dar (auf dem 10 D-Mark-Schein konnte man sich wenigstens noch am Herrn Gauß ergötzen).

    Mal ein konkretes Beispiel zur den überzogenen Gehaltsvorstellungen:
    - mittelständisches Unternehmen im Berliner Speckgürtel
    - hoch dekoriert mit Mittelstands-Oscar und Innovationspreisen
    - sucht einen Konstrukteur mit den entsprechenden Anforderungen

    Der Personaler eröffnete mir im Vorstellungsgespräch mit einem freudigen Gesicht, dass Einsteiger ins Unternehmen mit 2.300 Euro Moantsgehalt (Basis 40h-Woche) anfangen "dürfen" dort zu arbeiten. Zum Vergleich: der IG Metall-Tarifvertrag sieht als Einstiegskonditionen für diese Region 3.214 Euro auf Basis einer 35h-Woche und 30d Jahresurlaub vor. Dies empfinde ich auch als fair und nicht als maßlos überzogen.
    Ich frage mich angesichts solcher Offerten, ob den Unternehmen dann klar ist, dass selbst wenn jemand sich darauf einlässt, dieser doch vom ersten Tag an nur auf Durchreise ist oder zur Hälfte schon innerlich gekündigt hat. Mit derartig unfairen Angeboten werden sogenannte Halbleister doch erst erzeugt. Solange ich als Bewerber nicht den angezeigten Respekt und die Achtung vor mir als Mensch (und nicht nur als Arbeitskraft) vom Arbeitgeber bekomme, wird sich auch keine Loyalität und Einsatzbereitschaft für diesen bei mir aufbauen.
  8. #227

    Das Märchen vom Fachkräftemangel wird doch ganz bewusst und zielorientiert verbreitet. Wer als sogenannte knappe Fachkraft versucht einen neuen Job zu suchen, braucht dafür in der Regel ganz schön lange. Gäbe es tatsächlich einen Mangel an Fachkräften, wäre doch fast jede Bewerbung auf eine der Qualifikation ensprechende Stelle ein Volltreffer. Alleine schon an der Tatsache, dass eine vielzahl von Bewerbungen notwendig sind, um einen adäquaten Arbeitsplatz zu bekommen, offenbart den Fachkräfteüberschuss auf dem Arbeitsmarkt.

    Außerdem regelt der Markt die Preise. Wären Fachkräfte knapp, so würden die Gehälter ansteigen. Dem ist auch bei den sogenannten MINT-Berufen nicht so, die angeblich besonders vom Mangel betroffen sind. Die Schlussfolgerung hieraus? Es wird mit Fehlinformation versucht, höheren Gehältern entgegen zu wirken. Die Politik ist so dumm und springt auf dieses Pferd auf und erlaubt die Zuwanderung von Fachkräften, baut Studiengänge aus u.s.w.. So erhält man sich immer einen Fachkräfteüberschuss und kann die Gehälter drücken. Die Dummen sind die qualifizierten Arbeitnehmer, die mühsam eine qualifizierte Ausbildung durchlaufen und nachher nicht viel mehr verdienen als ein Fließbandarbeiter in der Automobilindustrie.

    Vor diesem Hintergrund bedeutet Fachkräftemangel doch eigentlich nichts anderes als ein zu geringer Fachkräfteüberschuss, der zu erhöhen ist. Oder anderes ausgedrückt: Von Fachkräftemangel spricht man heute in Deutschland, wenn sich auf eine Stelle weniger als 100 Bewerber melden.
  9. #228

    Derzeit gibt es in Deutschland den größten Fachkräfteüberschuss aller Zeiten. Der angebliche "Fachkräftemangel" ist eine Erfindung der Leyendarstellerin um ihre eigene Inkompetenz zu verschleiern.
    In den nächsten Jahren wird sich der Fachkräfteüberschuss sogar noch verstärken.
    Mehr und mehr werden auch Ingenieure zu Zeitarbeitern und Werkvertraglern. Mit Gehältern, die zum Teil unter den von Hilfsarbeitern früherer Tage liegen. Es wird Zeit, dass der öffentliche Dienst nicht abgekoppelt wird. Eine Kürzung der Besoldung um 25% ist dringend geboten!
  10. #229

    Zitat von Leyon Beitrag anzeigen
    So lange sich die deutsche Wirtschaft die Luxusmarotte des Altersrassismus leisten kann
    Alter ist keine Rasse.