Größere Einsparungen: Euro-Finanzminister machen Druck auf Spanien

DPAKaum steht das neue Griechenland-Paket, sorgen sich die Euro-Finanzminister um das nächste Problemkind - und machen Druck auf Spanien. Neben den geplanten Einsparungen fordern sie zusätzliche Maßnahmen von 0,5 Prozent der Wirtschaftsleistung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...820939,00.html
  1. #1

    das war zu erwarten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaum steht das neue Griechenland-Paket, sorgen sich die Euro-Finanzminister um das nächste Problemkind - und machen Druck auf Spanien. Neben den geplanten Einsparungen fordern sie zusätzliche Maßnahmen von 0,5 Prozent der Wirtschaftsleistung.

    Größere Einsparungen: Euro-Finanzminister machen Druck auf Spanien - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    dass prompt der naechste Bittsteller auf der Matte steht. Die Griechen bekommen was sie fordern. Jetzt sind die Spanier dran mit ihren Forderungen. Als Naechste werden dann die Portugiesen oder die Italiener oder umgekehrt in der Reihenfolge fordern. Wer dann auf der " Forderer-Liste " steht, ist im Moment noch nicht so ganz klar. Alle Pleitestaaten und Banken fordern und . . . . bekommen auch. Schlecker forderte auch, bekommt aber nichts.

    Ach ja . . . . der deutsche Steuerzahler und Souveraen fordert auch . . . . . und zwar dass nicht Hinz und Kunz fordern kann . . . dass deutsches Volksvermoegen nicht fuer eine nicht lebensfaehige Missgeburt verschleudert wird. Es wird weiter gefordert, dass sich Frau Merkel und ihr EU-phorie Orchester darauf besinnt, dass es so nicht weitergehen kann. Sonst droht auch Deutschland die Pleite.

    Doch diese Forderungen werden negiert . . . . solange uns Frau Merkel regiert . . . . sie wird das -leider - noch lange tun . . . . so deutscher Michel, was denn nun ?
  2. #2

    Jetzt wird

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaum steht das neue Griechenland-Paket, sorgen sich die Euro-Finanzminister um das nächste Problemkind - und machen Druck auf Spanien. Neben den geplanten Einsparungen fordern sie zusätzliche Maßnahmen von 0,5 Prozent der Wirtschaftsleistung.

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    schon der Schuldenschnitt in Griechenland als gute Nachricht bezeichnet. In welcher Zeit leben wir eigentlich?
  3. #3

    Griechenland haben sie schon auf das Niveau von Bangladesh runtergewirtschaftet, jetzt ist Spanien dran. Die EUdSSR hat ihr nächstes Opfer im Visier.
  4. #4

    Überall

    wird die Ausgabenseite der Staaten reduziert, zu Lasten der kleinen Leute - und zum Schaden für das Gesamtsystem. Nirgends wird den Vermögenden und denen mit sehr hohen Einkommen ein deutlicherer Beitrag abverlangt - zum Schaden für das Gesamtsystem.
  5. #5

    Zitat von elwu Beitrag anzeigen
    wird die Ausgabenseite der Staaten reduziert, zu Lasten der kleinen Leute - und zum Schaden für das Gesamtsystem. Nirgends wird den Vermögenden und denen mit sehr hohen Einkommen ein deutlicherer Beitrag abverlangt - zum Schaden für das Gesamtsystem.
    Tss, es wird auch die Einnahmenseite reduziert - wo kein "Käufer mehr was kauft gibts auch keine Steuereinnahmen mehr"!

    Europas Finanzminister haben schlicht entweder Angst vor dem grossen Crash, oder haben kein Gehirn mehr - aber einem Land was schon in der tiefen Rezession steckt noch durch sog. Sparhaushalte die Luft ganz abzudrehen zeugt nicht mehr vom Vorhandensein von irgendwas "Höherinteligentem" zwischen den Ohren!

    Die Ausgaben eines Staates sind auch immer die Einnahmen von Unternehmen und Bürgern - oder hat schon mal jemand Merkel irgendwie eine Brücke /Autobahn bauen sehen?

    Sparprogramme hören sich nett an - aber bringen so nichts - man macht nur das gesamte Wirtschaftsystem kaputt - und dann steht irgendwann die Obduktion des Gehirns der Politikerkaste an - und wetten - man wird da nur noch schwarze Löcher finden?
  6. #6

    Zitat von winnetou16 Beitrag anzeigen
    schon der Schuldenschnitt in Griechenland als gute Nachricht bezeichnet. In welcher Zeit leben wir eigentlich?
    Ist doch ein guter Grund .. Es wird überall auf der Welt bald Schuldenschnitte "geben müssen" - oder glauben sie das das Verschuldungsystem der Banken und eine Kreditvergabesystem was auf "Nichts" beruht langfristig funktioniert?

    Sie hätten mal die ARD -Doku gestern sollen sollen "Leben auf Pump" ...
    Es gibt mehr Schulden als Wirtschaftsleistung - sprich, niemand kann diese Schulden und Zinsforderungen mehr abtragen - also wird man gezwungen sein einen gigantischen Haircut in der Westlichen Welt durchzuführen!
  7. #7

    Zitat von einsteinalbert Beitrag anzeigen
    dass prompt der naechste Bittsteller auf der Matte steht. Die Griechen bekommen was sie fordern. Jetzt sind die Spanier dran mit ihren Forderungen. Als Naechste werden dann die Portugiesen oder die Italiener oder umgekehrt in der Reihenfolge fordern. Wer dann auf der " Forderer-Liste " steht, ist im Moment noch nicht so ganz klar. Alle Pleitestaaten und Banken fordern und . . . . bekommen auch. Schlecker forderte auch, bekommt aber nichts.

    Ach ja . . . . der deutsche Steuerzahler und Souveraen fordert auch . . . . . und zwar dass nicht Hinz und Kunz fordern kann . . . dass deutsches Volksvermoegen nicht fuer eine nicht lebensfaehige Missgeburt verschleudert wird. Es wird weiter gefordert, dass sich Frau Merkel und ihr EU-phorie Orchester darauf besinnt, dass es so nicht weitergehen kann. Sonst droht auch Deutschland die Pleite.

    Doch diese Forderungen werden negiert . . . . solange uns Frau Merkel regiert . . . . sie wird das -leider - noch lange tun . . . . so deutscher Michel, was denn nun ?
    Der dt. Michel kann das für sich ganz schnell beenden - er muss sich bei seiner Bank nur sein "Bargeld" auszahlen lassen - dann hört das Spiel sofort auf!
    Nur solange alle glauben das sie noch "Zinsen" in einem System bekommen wo die Zinsforderungen im gesamten Westlichen Wirtschaftsystem höher sind als die gesamte Wirtschaftsleistung der Staaten - da wird das ebenso weitergehen!

    Es gibt in Europa 20 x mehr Schulden und Zinsforderungen als Wirtschaftsleistung , es würde also noch nichts mal mehr etwas bringen wenn die Leute sich ohne Lohn weiter zur Arbeit bewegen - diese Illusionsschulden sind einfach nicht mehr abtragbar!
  8. #8

    Wo ist die Lösung?

    Zitat von silverhair Beitrag anzeigen
    Der dt. Michel kann das für sich ganz schnell beenden - er muss sich bei seiner Bank nur sein "Bargeld" auszahlen lassen - dann hört das Spiel sofort auf!
    Nur solange alle glauben das sie noch "Zinsen" in einem System bekommen wo die Zinsforderungen im gesamten Westlichen Wirtschaftsystem höher sind als die gesamte Wirtschaftsleistung der Staaten - da wird das ebenso weitergehen!

    Es gibt in Europa 20 x mehr Schulden und Zinsforderungen als Wirtschaftsleistung , es würde also noch nichts mal mehr etwas bringen wenn die Leute sich ohne Lohn weiter zur Arbeit bewegen - diese Illusionsschulden sind einfach nicht mehr abtragbar!
    Mein lieber Silverhair,

    Ihre 3 Beiträge sind durchaus richtig, aber ich vermisse immer
    noch einen Lösungsansatz von Ihnen.

    Es genügt doch nicht, alles in den düstersten Farben darzustellen,
    nur destruktive Denkansätze zu verbreiten, ohne einen
    positiven Gedanken mit rein zu bringen.

    Deshalb nochmals, wo sehen Sie einen positiven Denkansatz
    für dieses Chaos??

    mfg
    Li
  9. #9

    Spanien wird ebenfalls einen Schuldenschnitt fordern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaum steht das neue Griechenland-Paket, sorgen sich die Euro-Finanzminister um das nächste Problemkind - und machen Druck auf Spanien. Neben den geplanten Einsparungen fordern sie zusätzliche Maßnahmen von 0,5 Prozent der Wirtschaftsleistung.

    Größere Einsparungen: Euro-Finanzminister machen Druck auf Spanien - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Spanien wird nicht das zweite Griechenland, sagt Schäuble.
    Spanien habe schon große Fortschritte beim Sparen gemacht, sagt Schäuble. Dann muß es ja stimmen, wenn Schäuble das sagt.
    Übrigens hat er das gleiche auch über Griechenland gesagt. Das Ergebnis ist bekannt.

    Laut einer Erklärung der Minister verpflichtet sich die Regierung in Madrid, das Defizit wie zugesichert bis 2013 unter die erlaubte Marke von drei Prozent der Wirtschaftsleistung zu bringen. „Das ist das wesentliche Ziel, das eingehalten werden muss“, sagte Juncker. Die spanische Regierung habe „ihre Bereitschaft zum Ausdruck“ gebracht, die Forderungen der Euro-Länder bei der Aufstellung ihres Haushalts für 2012 „zu berücksichtigen“, hieß es in der Erklärung der Eurogruppe.
    Sicher! Spanien wird sich Griechenland als Vorbild nehmen und ebenfalls einen Schuldenschnitt fordern.
    Hierzu können sie auch, wie Griechenland", nachträglich eine CAC beschließen.
    Und diesem Beispiel werden dann alle Schuldenstaaten folgen.

    José Manuel González Páramo soll Nachfolger Junckers als Eurogruppenchef werden. Ausgerechnet ein Spanier!, das läßt nichts Gutes erahnen.
    Nach Barroso und Draghi wäre er der dritte aus dem Club Med.