Joachim Gauck: Die Ein-Mann-Bürgerbewegung

DPAJoachim Gauck wird von früheren Weggefährten geschmäht. Er sei kein Bürgerbewegter. Er habe sich angepasst. Trotzdem ist er eine Symbolfigur der Freiheitsbewegung. Sie hat ihn geprägt - nicht umgekehrt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...820342,00.html
  1. #1

    starker Tobak

    Herr Gauck soll zu etwas gemacht werden, was er definitiv nie war und die, die da mahnen werden hier verhöhnt.
  2. #2

    Oh weh

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joachim Gauck wird von früheren Weggefährten geschmäht. Er sei kein Bürgerbewegter. Er habe sich angepasst. Trotzdem ist er eine Symbolfigur der Freiheitsbewegung. Sie hat ihn geprägt - nicht umgekehrt.

    Joachim Gauck: Ein-Mann-Bürgerbewegung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ja er ist die Symbolfigur alle neuen Nationalisten und neoliberaler Irren
    im Lande!
    Was in prägte, ist eine ausgeprägte Eitelkeit, verbunden mit
    narzisstischer Selbstüberschätzung.
  3. #3

    ausgesucht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joachim Gauck wird von früheren Weggefährten geschmäht. Er sei kein Bürgerbewegter. Er habe sich angepasst. Trotzdem ist er eine Symbolfigur der Freiheitsbewegung. Sie hat ihn geprägt - nicht umgekehrt.

    Joachim Gauck: Ein-Mann-Bürgerbewegung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Gauck wurde uns von Springer u Bertelsmann serviert und ist im Amt schon vor der Wahl. Er wird alles abwinken was Mutti und Pop Gabriel vorlegen.....

    zum Beispiel:

    ■Er sieht nicht, dass unter dem Einfluss der neoliberalen Ideologie die Systemveränderung, vor der er ständig warnt, schon eingetreten ist. Zerstörerisch und menschenverachtend ist sie. Gauck findet nahezu alles gut und lässt sich in Position gegen jene bringen, die sich empören. Seine Botschaft ist Empört euch nicht! Damit bricht er dem aufkeimenden Protest die Spitze ab. (Dazu siehe auch hier)
    ■Gauck glaubt in fast schon naiver weise an die Weisheit der „Märkte“. Von den Not-wendigen Regeln weiß er wenig.
    ■Wie sehr die Macht der Finanzwirtschaft schon die von ihm bewunderte Demokratie aushebelt, blendet Gauck aus.
    ■Er hat ein sehr enges Verständnis von Sozialstaatlichkeit und hat auch nicht in sich aufgenommen, welche große Bedeutung die soziale Sicherheit für das Erlebenkönnen von Freiheit hat.
    ■Dieses Defizit hat etwas damit zu tun, dass sich der kommende Bundespräsident offenbar nur sehr schlecht in die Lage von Menschen versetzen kann, denen es nicht so gut geht.
    ■Er redet immer den Schwachen ins Gewissen. – Wann stellt er sich erstmals gegen die Mächtigen, vielleicht sogar gegen den publizistischen Mainstream?
    ■Joachim Gauck neigt dazu, Popanze aufzubauen. Nicht jeder, der gegen die Spekulation auf den Finanzmärkten, gegen Klimawandel, gegen die weitere Nutzung der Atomenergie kämpft und sich grundlegende Gedanken macht, will die DDR wieder haben.
    ■Der kommende Präsident wird von der Beteiligung an Kriegen nicht abraten. Er pflegt tief sitzende Vorbehalte gegen die Friedensbewegung und andere Appeasement-Politiker. Das muss man aus der Lektüre seiner Texte leider schließen. Hier ist Revision besonders dringlich.
  4. #4

    Man ist

    Zitat von gerdwill Beitrag anzeigen
    ja er ist die Symbolfigur alle neuen Nationalisten und neoliberaler Irren
    im Lande!
    Was in prägte, ist eine ausgeprägte Eitelkeit, verbunden mit
    narzisstischer Selbstüberschätzung.
    wild entschlossen, das alles äusserst positiv zu sehen. Sprachgewalt als sein Attribut. Hat das eigentlich der eloquente Herr von der "Zeit" erfunden? Man werde sich gut an ihm abarbeiten können.... Also, ich bin da skeptisch. Sprachgewalt entwickelt diese Ein-Mann-Show dann, wenn man ihn kritisiert.
    Wie auf Knopfdruck...
    H.
  5. #5

    Okey, spiegel-online

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joachim Gauck wird von früheren Weggefährten geschmäht. Er sei kein Bürgerbewegter. Er habe sich angepasst. Trotzdem ist er eine Symbolfigur der Freiheitsbewegung. Sie hat ihn geprägt - nicht umgekehrt.

    Joachim Gauck: Ein-Mann-Bürgerbewegung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    findet Gauck gut. Ich eben nicht. Weil Gauck ist in dem meinen Sinne kein schlechter Mensch, aber er versteht den "Freiheitsbegriff" unter dem gefühl der DDR, die da nur rigide Menschen frei ein wenig werden ließ die da auch unabdingbar das System der Unfreiheit in aller Öffentlichkeit breittraten. Nach dem Motto, frei ist nur der der oben ist und auch nur solange wie er die Oberen oben fördert.

    Gauck ist sozusagen das Übermass eines Anspruches auf Grund eines Untermaßes.

    Genau deshalb ist er völlig ungeeignet als Bundespräsident für die BRD!

    Er ist vollkommen unausgeglichen in sich selbst und voller innerem eigenen persönlichen Hass und das war nie ein guter Berater eines hohen Amtes, weil mit Gier vergleichbar und besonders schlimm, weil eine Befriedung gefühlter Gier geboren aus einem gefühlten defizit, was über alle anderen gestellt wird. Die Schuld trägt dann jeder einzeln kollektiv für das Unglück eines Menschen, hier mit Namen Gauck!

    Das ist meine Meinung dazu.

    MFG
  6. #6

    Lach sag mal bist du wirklich Journalist oder Lobbyist?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joachim Gauck wird von früheren Weggefährten geschmäht. Er sei kein Bürgerbewegter. Er habe sich angepasst. Trotzdem ist er eine Symbolfigur der Freiheitsbewegung. Sie hat ihn geprägt - nicht umgekehrt.

    Joachim Gauck: Ein-Mann-Bürgerbewegung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Gauck hat so viele Leichen im Keller dagegen ist sein Vorgänger ein Waisenknabe...

    Wer echten Journalismus lesen will:
    Mit allen Wassern ungewaschen | Telepolis
  7. #7

    Dumm gelaufen für rot-grün

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joachim Gauck wird von früheren Weggefährten geschmäht. Er sei kein Bürgerbewegter. Er habe sich angepasst. Trotzdem ist er eine Symbolfigur der Freiheitsbewegung. Sie hat ihn geprägt - nicht umgekehrt.

    Joachim Gauck: Ein-Mann-Bürgerbewegung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die Bundeskanzlerin darf sich freuen, einen ihren Werten nahen stehenden als Bundespräsident zu bekommen. Die Deppen sind Gabriel/Trittin und Konsorten, die glaubten Gauck für sich vereinnahmen zu können. Wie konnte rotgrün nur so blöd sein, Gauck erneut zum eigenen Kandidaten zu machen? Gauck ist rotgrün zuwider.
    Gauck ist Freiheit wichtiger als Gleichheit. Das ist gut so. Das ist pure FDP wie sie sein sollte.
  8. #8

    Passt schon

    Schon klar, Herr Berg: was nicht passt, wird passend gemacht. Vielleicht wird ja sogar ein Herr Gauck durch ein solches Amt ein wenig weiser. Gegönnt sei es ihm, bevor er vor Selbstverliebtheit noch platzt.
  9. #9

    Sehr bezeichnend

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...
    Aber die Mutigeren müssten auch erkennen, dass ihre Revolutionsbeute - der Stasi-Schatz - nur von einem Bürgerlichen wie Gauck später verteidigt werden konnte.
    Es ist das der Schatz einer "Revolution", die mit der RÜCKKEHR in den bürgerlichen Schoß des Kapitalismus ihr Ziel erreicht sah.
    Nicht wenige der ursprünglich Unzufriedenen standen paralysiert dabei und können es bis heute nicht fassen...