DDR-Vergangenheit: Immer mehr junge Deutsche wollen Stasi-Akten von Verwandten einseh

dpaHaben die Eltern oder Großeltern gespitzelt - oder waren sie selbst Opfer des DDR-Geheimdienstes? Die Stasi-Unterlagenbehörde verzeichnet seit Jahresbeginn einen Antrags-Ansturm. Junge Menschen wollen mit Hilfe der Akten ihre Familiengeschichte aufarbeiten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...820691,00.html
  1. #40

    Tja das mit den Nazis

    .
    war eigentlich noch schlimmer. Es handelt sich schließlich um die größten Verbrecher der Weltgeschichte. Gegen diese waren die STASI-Leute eigentlich arme Würstchen und vergleichsweise harmlos. Weshalb es ein ahistorischer Unsinn und eine Verharmlosung von Nazis, Weltkrieg und Holocaust ist, das 1000jährige Reich, mit der DDR auf eine Stufe stellen zu wollen.


    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Meine Zustimmung kommt aus dem Wissen, um Naziverbrecher, die sich einen Persilschein besorgten und von deren Verbreche keiner wusste, außer staatlichen Stellen, die so verschwiegen waren, wie die Täter selber.

    Diese ganze "Aufklärung" kommt mindestens um 10 Jahre zu spät.

    MfG. Rainer
    Tja leider, aber besser als nie.
  2. #41

    Familienstreitigkeiten begründen kein Recht auf Akteneinsicht

    Ich bezweifle sehr, dass Ihnen bei der Nummer Akteneinsicht gewährt wird. Alles weitere unter:

    § 15 Recht von nahen Angehörigen Vermißter oder Verstorbener auf Auskunft, Einsicht und Herausgabe…

    Der Artikel aber auch sehr schlecht recherchiert und missverständlich rüber!


    Zitat von Xircusmaximus Beitrag anzeigen
    hat mir über einen gerichtlichen Zwangsverkauf mein Erbe mein Immobilienvermögen faktisch gestohlen. Das gesamte sogenannte Gerichtsverfahren war eine einzige Farce. Ohne Beweisführung, Zeugen,
    mündliche Verhandlung usw. also ein Verfahren unter völligem Fehlens
    rechtstaatlicher Formen von normalen Gerichtsverfahren. So wie das Verfahren abgelaufen ist, wäre es heute unmöglich. Entschädigt wurde ich für 2 Grundstücke bebaut mit einem Zweifamilienhaus mit sage und schreibe 5000 Mark der DDR. Bereits 1994 waren die Immobilien laut Gutachten eine halbe Million DM Wert. So wie das Verfahren ablief war es auch nach den Gesetzen der DDR rechtswidrig und es deutet alles darauf hin, das Dritte in dieses Verfahren Einfluss genommen haben.Heute muss ich zusehen wie die dritte Ehefrau meines Vaters dereinst stramme SED Genossin mit erheblichem lokalem Einfluss im Hause meiner Familie lebt. Ein Haus das mein Urgroßvater 1918 gekauft hatte und indem 6 Generationen meiner Familie gelebt haben.Möglicherweise ergeben sich Hinweise aus der Akte meines 2004 verstorbenen Vaters.
    Und deshalb will ich Einsicht.
  3. #42

    Die echte Geschichte

    ... wird er also bei seinem Antrag nicht angeben...

    Zitat von autonomos Beitrag anzeigen
    Ich bezweifle sehr, dass Ihnen bei der Nummer Akteneinsicht gewährt wird. Alles weitere unter:

    § 15 Recht von nahen Angehörigen Vermißter oder Verstorbener auf Auskunft, Einsicht und Herausgabe…

    Der Artikel aber auch sehr schlecht recherchiert und missverständlich rüber!
  4. #43

    Doch, zur Rehabilitierung Verstorbener

    ist Akteneinsicht möglich. Selbst bei Familienstreitigkeiten ist Akteneinsicht möglich, nämlich dann wenn diese Streitigkeiten durch Zersetzungsaktivitäten der STASI erst möglich wurden. Sie kennen Chaim Noll, Thomas Brasch, Monika Maron ??? Alles Kinder hoher und höchster SED Funktionäre, die Ihren Eltern und deren Staat den Rücken gekehrt und die DDR verlassen haben. Auch diese dürften u.U. ein Recht zur Akteneinsicht haben.
    .
    In meinem Fall geht es um ein Vermögen von heute 200 000 Euro, dass mir unter Zahlung von seinerzeit 5000 Mark der DDR gestohlen wurde. Es geht nämlich auch umgekehrt, möglicherweise geschah der Einfluss Dritter ohne Wissen meines Vaters. Und ich verdächtige meinen Vater zu Unrecht. Wie auch immer. Mein Vater
    wurde dann später selbst Opfer seiner dritten Ehefrau und derem Sohn, um sein Vermögen betrogen und musste kurze Zeit vor seinem Tode feststellen Betrügern zum Opfer gefallen zu sein. Er wollte sämtliche Vermögen zurück fordern, verstarb aber praktischerweise unter fragwürdigen Umständen, Frist und Termin gerecht, bevor rechtliche Schritte unternehmen konnte. Ich kann es nicht derzeit noch nicht beweisen, aber es spricht einiges dafür, dass das Termin gerechtige
    Ableben meines Vaters, nicht ganz zufällig geschah.
    .
    Ungeachtet dessen, ermittelt die hiesige Staatsanwaltschaft seit 1 . 1/2 Jahren wegen Betruges und Meineid, gegen die dritte Ehefrau und deren Sohn in einer anderen Sache. Die ganze Story hat das Zeug für einen Roman oder einen Film. Wer das nicht alles live erlebt hat, kann sich das nicht vorstellen. Die Behörde kennt im Übrigen meine Geschichte, zumindest den Teil der zur Akteneinsicht
    nötig ist.

    .
    Des Weiteren ist sogar teilweise oder völlige Akteneinsicht bei Dritten die nicht zur Familie gehören durchaus möglich. Nämlich dann, wenn man in den Akten dieser Dritten als deren Opfer auftaucht.
    .................................................. ......................................

    Zitat auf der Webside der Behörde
    .
    Zu vielen Personen gibt es in den Archiven keinen eigenen Vorgang. Wenn Sie vermuten, dass Sie in den Akten anderer Personen erwähnt sind, können Sie auch für solche Unterlagen Einsicht beantragen. Bitte lassen Sie sich in diesem Fall von uns beraten (Telefon Bürgerberatung: 030/2324-7000).
    .
    Zitat Ende

    Zitat von autonomos Beitrag anzeigen
    Ich bezweifle sehr, dass Ihnen bei der Nummer Akteneinsicht gewährt wird. Alles weitere unter:

    § 15 Recht von nahen Angehörigen Vermißter oder Verstorbener auf Auskunft, Einsicht und Herausgabe…

    Der Artikel aber auch sehr schlecht recherchiert und missverständlich rüber!

    Ja da haben sie Recht. Er suggeriert,dass eine ungehinderte Akteneinsicht für Verwandte jederzeit und problemlos möglich ist.
    Dies ist so wie es dargestellt wurde, nicht der Fall.
  5. #44

    Ergänzend bezüglich Familienstreitigkeiten,

    .
    füge ich noch die Namen von Joachim und Karl-heinz Schädlich hinzu.
    Falls Ihnen diese Namen nichts sagen,können Sie ja googlen.
    Und wie es im Großen, so war es auch im Kleinen unter ganz normalen Menschen durchaus möglich über die Familie, völlig Ahnungslos und ohne eigenes Wissen, mit der STASI konfrontiert zu werden.
    .
    Ich habe in meiner Jugend an den Sozialismus und an die DDR geglaubt, bis ich selbst in die Mühlen der SED-Justiz geraten bin. Niemals hätte ich zuvor für möglich gehalten was ich erleben musste und hätte es mir ein Anderer erzählt, ich hätte Ihm nicht geglaubt.
    .
    Ich weiss natürlich nicht ob sie ein ehemaliger DDR Bewohner sind,ich vermute einmal nicht. Sie wären sonst weniger Ahnungslos. Viele Dinge in der DDR die auf den ersten Blick wie ganz normale Familienstreitigkeiten erschienen, waren Ergebnisse staatlicher Zersetzungstätigkeit.
    .
    Da fällt mir auch schon der nächste, der Fall Wollenberger ein.



    Zitat von Xircusmaximus Beitrag anzeigen
    ist Akteneinsicht möglich. Selbst bei Familienstreitigkeiten ist Akteneinsicht möglich, nämlich dann wenn diese Streitigkeiten durch Zersetzungsaktivitäten der STASI erst möglich wurden. Sie kennen Chaim Noll, Thomas Brasch, Monika Maron ??? Alles Kinder hoher und höchster SED Funktionäre, die Ihren Eltern und deren Staat den Rücken gekehrt und die DDR verlassen haben. Auch diese dürften u.U. ein Recht zur Akteneinsicht haben.
    .
    In meinem Fall geht es um ein Vermögen von heute 200 000 Euro, dass mir unter Zahlung von seinerzeit 5000 Mark der DDR gestohlen wurde. Es geht nämlich auch umgekehrt, möglicherweise geschah der Einfluss Dritter ohne Wissen meines Vaters. Und ich verdächtige meinen Vater zu Unrecht. Wie auch immer. Mein Vater
    wurde dann später selbst Opfer seiner dritten Ehefrau und derem Sohn, um sein Vermögen betrogen und musste kurze Zeit vor seinem Tode feststellen Betrügern zum Opfer gefallen zu sein. Er wollte sämtliche Vermögen zurück fordern, verstarb aber praktischerweise unter fragwürdigen Umständen, Frist und Termin gerecht, bevor rechtliche Schritte unternehmen konnte. Ich kann es nicht derzeit noch nicht beweisen, aber es spricht einiges dafür, dass das Termin gerechtige
    Ableben meines Vaters, nicht ganz zufällig geschah.
    .
    Ungeachtet dessen, ermittelt die hiesige Staatsanwaltschaft seit 1 . 1/2 Jahren wegen Betruges und Meineid, gegen die dritte Ehefrau und deren Sohn in einer anderen Sache. Die ganze Story hat das Zeug für einen Roman oder einen Film. Wer das nicht alles live erlebt hat, kann sich das nicht vorstellen. Die Behörde kennt im Übrigen meine Geschichte, zumindest den Teil der zur Akteneinsicht
    nötig ist.

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    Des Weiteren ist sogar teilweise oder völlige Akteneinsicht bei Dritten die nicht zur Familie gehören durchaus möglich. Nämlich dann, wenn man in den Akten dieser Dritten als deren Opfer auftaucht.
    .................................................. ......................................

    Zitat auf der Webside der Behörde
    .
    Zu vielen Personen gibt es in den Archiven keinen eigenen Vorgang. Wenn Sie vermuten, dass Sie in den Akten anderer Personen erwähnt sind, können Sie auch für solche Unterlagen Einsicht beantragen. Bitte lassen Sie sich in diesem Fall von uns beraten (Telefon Bürgerberatung: 030/2324-7000).
    .
    Zitat Ende




    Ja da haben sie Recht. Er suggeriert,dass eine ungehinderte Akteneinsicht für Verwandte jederzeit und problemlos möglich ist.
    Dies ist so wie es dargestellt wurde, nicht der Fall.
  6. #45

    Es ist begruessenswert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Haben die Eltern oder Großeltern gespitzelt - oder waren sie selbst Opfer des DDR-Geheimdienstes? Die Stasi-Unterlagenbehörde verzeichnet seit Jahresbeginn einen Antrags-Ansturm. Junge Menschen wollen mit Hilfe der Akten ihre Familiengeschichte aufarbeiten.

    DDR: Immer mehr junge Deutsche wollen Stasi-Akten von Verwandten einsehen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    das die Stasi Unterlagen von immer mehr Menschen abgerufen werden.
    Mehr noch; man soillte ausgewaehlte Stasi Unterlagen in die Lehr Plaene an deutschen Schulen einfliessen lassen; um unsere Kinder - von diesen unertraeglichen und unglaublichen Verbrechen der Kommunisten/Sozialisten in der deutschen Geschichte zu informieren.....
  7. #46

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Haben die Eltern oder Großeltern gespitzelt - oder waren sie selbst Opfer des DDR-Geheimdienstes? Die Stasi-Unterlagenbehörde verzeichnet seit Jahresbeginn einen Antrags-Ansturm. Junge Menschen wollen mit Hilfe der Akten ihre Familiengeschichte aufarbeiten.

    DDR: Immer mehr junge Deutsche wollen Stasi-Akten von Verwandten einsehen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die wirklich interessanten Akten dürften längst alle verschwunden sein. Vielleicht tauchen die in 100 Jahren mal wieder in irgendeinem Archiv auf.
    Für alle anderen.. wen es interessiert, bitte. Soll er nachfragen. Mein Bruder hat Jahre gewartet, nur um zu erfahren, ob er überhaupt eine Akte hat. Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis er die dann auch mal zu sehen bekommt. Wirklich interessiert ist doch kaum noch einer dran. Es spielt keine Rolle mehr für Otto Normalverbraucher. Es hat sich meis längst rumgesprochen, wer wen bespitzelt hat. Entweder man sollte den ganzen Kram einfach vernichten und dieses Kapitel abschließen, oder man sollte die Akten komplett digitalisieren und öffentlich zugänglich machen (anonymisiert, außer für die eigene Akte). Alles andere ist nur Hinhalterei und ewige Ablenkung.
  8. #47

    Die Toten

    Zitat von Spiegelwahr Beitrag anzeigen
    Was ist eigendlich mit den Ansehen der Toten. Haben die Toten ihre Zustimmung gegeben. In den Akten dürfte nicht nur schmeichelhaftes stehen, sondern auch einen Menge Belangloses und Peinliches, was der Verstorbene gerne für sich behalten hätte. Wie wird die Würde der Toten gewahrt. Darf man Tote, ob Opfer oder Täter der Lächerlichkeit preisgeben.
    sind mit Sicherheit daran interesiert; wie mit ihnen zu Lebzeiten seitens des unseligen SED Regimes verfahren wurde. Die Summe des "belanglosen und Peinlichen" ist von historischem Gewicht und MUSS der Nachwelt erhalten bleiben und veroeffentlicht werden...
  9. #48

    Historische

    Zitat von MütterchenMüh Beitrag anzeigen
    Dann seien Sie doch bitte so nett, und erklären mir den Nutzen der Akteneinsicht in Vorgänge, die diejenigen, die sich jetzt Einblick verschaffen, nicht einmal mehr kennen.

    Danke.
    Notwendigkeiten sind von unbezahlbarem Nutzen fuer unsere Kinder und Enkel...
  10. #49

    Respekt

    Zitat von seine_unermesslichkeit Beitrag anzeigen
    Ich komme aus der Ostzone, musste 33 Jahre dort leben. Für die Stasi habe ich weder direkt, noch indirekt gearbeitet. Auch wurde ich nicht als Zonengrenzer zum sog. "Ehrendienst" eingezogen, durfte aber meine 18 Monate in der ......
    vor dieser offenen und ehrlichen Aussage