DDR-Vergangenheit: Immer mehr junge Deutsche wollen Stasi-Akten von Verwandten einseh

dpaHaben die Eltern oder Großeltern gespitzelt - oder waren sie selbst Opfer des DDR-Geheimdienstes? Die Stasi-Unterlagenbehörde verzeichnet seit Jahresbeginn einen Antrags-Ansturm. Junge Menschen wollen mit Hilfe der Akten ihre Familiengeschichte aufarbeiten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...820691,00.html
  1. #1

    Vertuschung?

    Beim Wiederaufbau waren natürlich keine Mittel verfügbar, alle Akten allen Bürger zur Einsicht zur Verfügung zu stellen. Und alle die dennoch Einblicke wollen, sind arbeitscheue, hetzerische Kommunisten... ach ne, die sind/waren ja die Übeltäter...ne... die regieren uns jetzt...oder...also ich weiß auch nicht... Recht so!
  2. #2

    Deckel drau und Schluss

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Haben die Eltern oder Großeltern gespitzelt - oder waren sie selbst Opfer des DDR-Geheimdienstes? Die Stasi-Unterlagenbehörde verzeichnet seit Jahresbeginn einen Antrags-Ansturm. Junge Menschen wollen mit Hilfe der Akten ihre Familiengeschichte aufarbeiten.

    DDR: Immer mehr junge Deutsche wollen Stasi-Akten von Verwandten einsehen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Und wenn die Kinder dann die Ergebnisse haben, egal wie diese ausgefallen sind, was bringt das dann?
    Es ist beschriebenes Papier, dass auf Echtheit nicht verifiziert werden kann, und vor allem die Situation der Betroffenen nicht wiedergibt.
    Mir geht als Wessi dieser ganze Stasi-Kram so auf die Nerven, dass ich es gutfinden würde, wenn die Stasiunterlagen nur noch für hoheitliche Informationen genutzt würden.
    Diesen familiären und oder parteipolitisch motivierten Geschichtsvoyeurisms sollte man schleunigst beenden.
  3. #3

    ABM für Herrn Jahn

    Da werden 1000 lumpige Anträge skandalisiert mit einer Überschrift, die suggeriert, dass der halbe Osten gerade Bildungsurlaub nimmt und in der Stasi-Zentrale rumlümmelt. Wie viele Jahn-Behörden-Mitarbeiter sind das eigentlich pro Antrag? Hauptsache, das Thema wird schön weiter am Köcheln gehalten. Und dann gibt es nicht mal ein fundierte Aussage darüber, wie viele wissen wollen, ob ihre Eltern gespitzelt haben und wie viele umgekhert wissen wollten, ob die Eltern bespitzelt worden. Also wo genau ist jetzt der Nachrichten-Mehrwert?
  4. #4

    Wenn man keine Ahnung hat: Besser schweigen

    Was ist das denn für ein Stuß? Es sollte doch nach 22 Jahren bekannt sein, daß die Stasi auch im Westen aktiv war. Bei Fluchthelfern, NVA-Deserteuren und ehemaligen Aktivisten beim Volksaufstand am 17. Juni. „Verwandte ehemaliger DDR-Bürger“ ist keine Kategorie im Stasi—Unterlagen-Gesetz und auf sie ist auch die Akteneinsicht nicht beschränkt. Setzen: 6!
  5. #5

    Hauptsache...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Haben die Eltern oder Großeltern gespitzelt - oder waren sie selbst Opfer des DDR-Geheimdienstes? Die Stasi-Unterlagenbehörde verzeichnet seit Jahresbeginn einen Antrags-Ansturm. Junge Menschen wollen mit Hilfe der Akten ihre Familiengeschichte aufarbeiten.

    DDR: Immer mehr junge Deutsche wollen Stasi-Akten von Verwandten einsehen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

    der Herr Jahn hat noch viele, viele Jahre Arbeit in dieser Staats-ABM.
    (anschließend natürlich Bundespräsident)
    Postenbeschaffungsmaßnahme für ehemalige DDR Oppositionelle - weiter ist das nichts.
    Dafür werden dann im Gegensatz zu der Bewahrung dieses, nach mehr als 20 Jahren, vollig unnützen Papierkrams die gesamten Sozialversicherungsunterlagen aus der ehemaligen DDR geschreddert.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Haben die Eltern oder Großeltern gespitzelt - oder waren sie selbst Opfer des DDR-Geheimdienstes? Die Stasi-Unterlagenbehörde verzeichnet seit Jahresbeginn einen Antrags-Ansturm. Junge Menschen wollen mit Hilfe der Akten ihre Familiengeschichte aufarbeiten.

    DDR: Immer mehr junge Deutsche wollen Stasi-Akten von Verwandten einsehen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Naja, der Jahn ist schon sein Geld wert!
  7. #7

    Ostzonaler Stasispitzeldreckstaat

    Zitat von seine_unermesslichkeit Beitrag anzeigen
    Als Wessi können Sie gern Ihre Meinung sagen, sind aber dennoch außen vor. Seien sie froh darüber, nicht in einem ostzonalen Stasispitzeldreckstaat gelebt gehaben zu müssen!
    Wie objektiv .. das macht das Forum hier so aufschlußreich .. und Ihnen mein aufrichtiges Mitleid!

    Der Vollständigkeit halber muß aber hinzugefügt werden, daß Ihre Meinung bei weitem nicht das abbildet, was die Bewohner des 'Dreckstaates' von ihrem Herkunftsland halten.
    Dort zieht man sich selbst für gewöhnlich nicht so in den Dreck.

    Aber das Leben in dieser Gesellschaft -anhaltende Tristesse bei zunehmendem Propagandagetöse- wird von immer mehr Mitmenschen einfach nur noch ERTRAGEN.
  8. #8

    Wo ist das Problem?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Junge Menschen wollen mit Hilfe der Akten ihre Familiengeschichte aufarbeiten.
    Es war mal geradezu Pflicht, seine hinreichend alten Angehörigen verschärft ins Gebet zu nehmen, was sie denn so zu Zeiten der Diktatur so getrieben hätten - und höchst verwerflich, das um des Familienfriedens willen verweigern zu wollen...

    Ich find's prima, wenn sich junge Leute ganz ohne jeglichen Druck oder gar Zwang dafür interessieren :-)
  9. #9

    Zitat von MütterchenMüh Beitrag anzeigen
    Mir geht als Wessi dieser ganze Stasi-Kram so auf die Nerven, dass ich es gutfinden würde, wenn die Stasiunterlagen nur noch für hoheitliche Informationen genutzt würden.
    Diesen familiären und oder parteipolitisch motivierten Geschichtsvoyeurisms sollte man schleunigst beenden.
    Halten Sie mal schön den Mund! Mir geht einige Wessi-Lamentiererei ebenso auf die Nerven, Stichwort Solidarbeitrag, obwohl ich diesen als Ossi genauso zahle wie Sie.