Wasserbilanz: Die Erde hat ein Leck

NASADer blaue Planet verliert sein Wasser: Bereits ein Viertel der Meere seien entschwunden - teils ins All, berichten Forscher. Auch auf den Kontinenten gibt es Orte, die Wasser aus den Ozeanen binden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...819868,00.html
  1. #20

    Unbegrenzt?

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Nette Theorie, aber nicht beweisbar. Was mir aber fehlt ist die Berücksichtigung von nahezu unbegrenzten Mengen von Wasser, welches im Leben gebunden ist. Menschen bestehen zu 90 % aus Wasser. Andere Tiere auch. Pflanzen speichern wasser. Die Böden, auf denen Pflanzen wachsen, speichern Wasser. Und es wird wohl keiner bestreiten, dass es heute wesentlich mehr Leben auf der Erde gibt, als im vom Autor genannten Vergleichszeitraum vor 4 Mrd. Jahren.
    Nehmen Sie doch bitte mal einen Taschenrechner zur Hand und tippen Sie ein paar Zahlen ein: 7 Mrd. Menschen * 70 kg Durchschnittsgewicht * 0,9 (Wassergehalt). Dann teilen sie das ganze durch 10^12 (Faktor 1e-3 liefert Ihnen die Masse H20 in Tonnen bzw. das Volumen in Kubikmeter, der weitere Faktor 10e-9 liefert das Ganze dann in km3). Wenn Sie sich nicht verrechnen kommen Sie auf ca. 0,45 km3. Damit bekommen Sie gerade mal die Müritz zu Häfte voll! (s. Liste der Seen in Deutschland)

    Abschätzungen über die gesamte Biomasse sprechen von ca. 10^15 t (s. Biomasse) In dem Artikel finden Sie übrigens auch die oben vorgerechnete Masse der Menschen, ich sehe ich hab mit 70 kg ganz gut geschätzt ;-)
    Das würde auf Wasser umgerechnet (und zwar 100%, ich runde einfach mal großzügig auf) ca. 1 Mio km3 H2O entsprechen. Das ist ca. ein Viertel des Mittelmeeres.
    (Meereskunde)
    Vernachlässigbar bei der im Artikel diskutierten Menge.

    Also bevor man anderen vorwirft, seine Theorie wär nicht bewiesen, erstmal seine eigenen Argumente überprüfen.
  2. #21

    Zitat von alles_wisser Beitrag anzeigen
    Wenn man davon ausgeht das sich die Erde aus einem Glutball geformt hat dessen Wärme noch heute zu spüren ist dann kann man sich vorstellen das es Erdmaterial gibt, das noch nie mit Wasser in Berührung gekommen ist. Bleibt die Frage wie denn eigentlich Wasser auf der Erde entstanden ist. Zum großen Teil kommt es von aussen ( Meteoriten).Die Erde wird schwerer.
    Wenn Wissenschaftler auch mal nachdenken würden anstatt die Amplituden zu interpretieren käme es nicht zu solchen fehlleistungen.
    Das Wasser auf der Erde kommt von aussen? Durch Meteoriten? Haben Sie auch nur irgendeine Quelle (nicht Wasserquellen, sondern eine wissenschaftliche) für diese abenteuerliche Behauptung?
    Ich denke mal schon, dass die im Artikel zitierten Wissenschaftler gut nachgedacht haben. Zumindest deutlich mehr als die meisten Leser von populärwissenschaftlichen Fachartikeln und manchmal auch die Wissenschaftsjournalisten, die vieles verkürzt darstellen.
    Was haben Sie eigentlich für Vorstellungen von Wissenschaftlern? Haben Sie je im Leben einen Fachartikel im Original gelesen?
  3. #22

    .

    Zitat von gerd0210 Beitrag anzeigen
    Das unsere Erde Wasser verliert, dürfte nur die halbe Wahrheit sein. Der Meeresspiegel steigt jährlich, immer mehr Land geht unter. Wenn dies geschieht, obwohl unsere Ozeane im Endergebnis eine negative Wachstumsbilanz haben sollen, dann müsste unsere Erde schrumpfen. Es scheint aber das Gegenteil zu sein, unsere Erde vergrößert sich ganz langsam. Daraus muss man den Schluss ziehen, dass übers Jahr die Menge an Wasser ansteigt.
    Der Meeresspeigel steigt durch Erwärmung der Weltmeere, warmes Wasser dehnt sich aus. Der zweite (kleinere) faktor ist das Abschmelzen von Eis auf Landmassen.

    Im übrigen geht man davon aus, dass dieser Wasser(stoff)schwund auch auf dem Mars stattgefunden hat. Der hat weniger Masse/Gravitation und keinen Sauerstoff in der Atmosphäre, von daher war das meiste dann irgendwann mal weg.
  4. #23

    .

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    Würde Mr. Spock sagen. 100.000 Tonnen Wasserstoff im Jahr gehen verloren. Mal für Nicht-Chemiker: Sind das 150.000 Tonnen Wasser?

    H hat die molare Masse 1, O die molare Masse 16, H20 folglich 18

    100.000t Wasserstoff entsprechen somit 900.000t Wasser
  5. #24

    Zitat von KnoKo Beitrag anzeigen
    Wir werden alle sterben!
    Gibt es eigentlich schon einen Ausschuss, der mit dem Problem befasst ist? Wenn nicht, dann bitte umgehend gründen. Die Lösung des Problems ist existenziell und duldet keinerlei Aufschub! Geld spielt dabei keine Rolle.

    PS: gibt es eigentlich schon Anzeichen für irgendeine Tierseuche, die uns dieses Jahr ausrotten wird?
    Ja gab doch vor ein paar Wochen einen Ausbruch von Schweinegrippe in Bremen, war das glaub ich.

    Tuberkulose ist wieder auf dem Vormarsch und es gibt keinen sicheren Test. Da ist also noch Spielraum zur Pandemie.

    Vielleicht gibts dann auch noch ein Supervirus das aus H5N1 und H1N1 besteht. So mit 90% letalität z.b. Das in letzter Sekunde gerettet wird.

    Wie in einem Dörfchen in Florida, wo es gesetzlich Verboten ist das der Teufel seinen Fuß auf Stadtgebiet setzt. Sollte es auch gesetzlich unter, höchst Strafe, Verboten sein das Wasser ins All diffundiert. Denn der Weltraum darf kein Rechtsfreier Raum bleiben!
  6. #25

    Falsch!

    Zitat von m++ Beitrag anzeigen
    ... der Gedanke, dass der Meeresspiegel steigt und daher Wasser gar nicht entweichen könnte liegt vielleicht nahe, aber wer schon einmal Eiswürfel in einem Glas Wasser beobachtet hat weiss, dass beim Schmelzen der Wasserstand im Glas ansteigt, da das Eis eine geringere Dichte als Wasser hat und zum Teil aus dem Waser ragt. Ähnlich sieht es mit den Polen der Erde aus.

    Zusätzlich befinden sich noch große Massen gefrorenes Wasser auf Landmassen, i.e. Gletscher, die durch ansteigende Temperaturen schmelzen und nicht wieder gefrieren, sondern über Bäche und Flüsse ins Meer gelangen und dort den Pegel zusätzlich erhöhen.
    NEIN!!!! Wenn schwimmendes Eis schmilzt, steigt der Wasserspiegel um keinen Millimeter! Sie dürfen das nicht nur über die Dichte rechnen, sondern müssen auch berücksichtigen, dass das schwimmende Wasser (Eis) genauso viel Volumen flüssiges Wasser verdrängt, wie es wiegt (Archimedisches Prinzip). Deshalb schauen doch die leichten Eisberge soweit aus dem Wasser raus.
    Selbst wenn das gesamte Eis am Nordpol schmilzt, steigt der Meeresspiegel nicht, weil es schwimmt. Man muß hier nur berücksichtigen, dass das gefrorenen Süßwasser eine geringfügig andere Dichte hat, als das salzige Meerwasser.
    Das Problem für den Meeresspiegel ist aber das Schmelzen des Festlandeises am Südpol und auf Grönland.
  7. #26

    .

    Zitat von m++ Beitrag anzeigen
    ... aber wer schon einmal Eiswürfel in einem Glas Wasser beobachtet hat weiss, dass beim Schmelzen der Wasserstand im Glas ansteigt,
    Dann schauen Sie mal ganz genau hin :-)

    und zum Teil aus dem Waser ragt.
    Tja, da liegt der Hund begraben.

    Ähnlich sieht es mit den Polen der Erde aus.
    Schmelzendes Eis am Nordpol erhöht den Meeresspiegel nicht (ist wie der Eiswürfel), schmelzendes Eis auf landmassen wie Grönland, Antarktis oder die Gletscher auf dem Festland allerdings schon...

    Sorry fürs Klugscheissen...
  8. #27

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der blaue Planet verliert sein Wasser: Bereits ein Viertel der Meere seien entschwunden - teils ins All, berichten Forscher. Auch auf den Kontinenten gibt es Orte, die Wasser aus den Ozeanen binden.

    Wasserbilanz: Die Erde hat ein Leck - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Wir werden die Natur nie verstehen können solange wir der heutigen Physik vertrauen. Die ist nämlich vollkommen falsch. Man darf sich nicht von der mathematischen und Messtechnischen „Beweisen“ täuschen lassen. Die sind nur deswegen zustande gekommen, weil die Physiker auf betrügerischerweise die Stochastik und die Statistik missbrauchen.

    In Wirklichkeit gibt es in der Natur keine beständigen Naturgesetze und auch die physikalischen Eigenschaften der Materie verändern sich beständig.
    Im Bezug auf die Wassermenge bedeutet es dass das Wasser sein Volumen ständig dem GH anpassen muss. Bei steigenden Werten von GH vergrößert es den Volumen so wie wir es gerade auf der Erde beobachten. Gleichzeitig bildet Wasser na einem Phasenübergang kleinere Moleküle so das nach längerem Zeit diese Trend sich umkehren muss und das Volumen des Wasser in den Weltmeeren zu sinken beginnt.
    Bei sehr starken Zuwachs des GH-Wertes wirkt sich das auch auf die ganze Materie der Erde so das auch die Gesteine im Inneren der Erde den Volumen vergrößern und es kommt zu einem starken Vulkanismus. Ein Paradebeispiel für so ein Zeitabschnitt ist Zeitalters des Perms.

    Ich habe diesem Thema in einem Artikel beschieben.

    http://www.cwirko.de/De%20origine%20...aelestium..pdf

    Ein anderes Beispiel für eine extrem Auswirkung des Zuwachs des GH auf Planeten sehen wir auf Venus.

    Dort hat aber Vulkanismus zu einer Extremsituation geführt. Dadurch wurde ganzes Wasser des Venus chemisch gebunden und das Planet mit Vulkangesteinen völlig bedeckt.
    Es ist so, dass die Vulkanischen Gesteine im Wasser sich chemisch verändern und die so genannten Zeolithen bilden. Diese Mineralien haben die Eigenschaft große Mengen an Wasser zu binden. Ein Molekül von Zeolith kann bis zu 250 Moleküle von Wasser festbinden.
    So haben die vulkanisch Gesteine das ganze Wasser des Venus völlig verbraucht. Gleichzeitig wurde aber CO2 frei und es bildete sich eine dichte Atmosphäre.
    Die Bedeckung der Planeten von Gesteinen bei denen der GH aus dem Perm so zusagen eingefroren ist hat dazu geführt das dor ganz andere physikalische Bedingungen herrschen.

    Dadurch sind die irdischen Instrumente völlig wertlos und uns die falschen Angaben liefern.
    Etwas mehr habe ich hier geschrieben.
    Leben auf der Venus | READERS EDITION
    Leben auf der Venus. Teil II | READERS EDITION
  9. #28

    ja

    Zitat von KnoKo Beitrag anzeigen
    PS: gibt es eigentlich schon Anzeichen für irgendeine Tierseuche, die uns dieses Jahr ausrotten wird?
    ja, gibt es:

    Tierseuche: Forscher machen Schmallenberg-Virus sichtbar - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

    Zwar "noch nicht" auf Menschen übertragbar, jedoch auf dessen Nahrungsquellen
  10. #29

    wie wäre es mit einer neuen Steuer???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der blaue Planet verliert sein Wasser: Bereits ein Viertel der Meere seien entschwunden - teils ins All, berichten Forscher. Auch auf den Kontinenten gibt es Orte, die Wasser aus den Ozeanen binden.

    Wasserbilanz: Die Erde hat ein Leck - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    ...z.B. einer Wasserschwundsteuer (WSchSt) zur Bekämpfung des Wasserschwunds, der durch den Klimawandel begünstigt wird, der durch den CO2-Ausstoss verursacht wird...usw, usw......