Wasserbilanz: Die Erde hat ein Leck

NASADer blaue Planet verliert sein Wasser: Bereits ein Viertel der Meere seien entschwunden - teils ins All, berichten Forscher. Auch auf den Kontinenten gibt es Orte, die Wasser aus den Ozeanen binden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...819868,00.html
  1. #10

    Ist es so einfach?

    Nett geschrieben. Da findet jemand ein Stückchen Stein und erklärt damit die Geschichte der Erde. Wie schön!!
    Na, auf jeden Fall steigt deshalb (?) der Meeresspiegel wegen der Klimaerwärmung nicht an. Das ist die Erklärung!! Holland ist gerettet!!
    Sollte man schon mal Wasser horten, falls es bald ganz weg ist?
    Auf jeden Fall dringend 'ne Kreuzfahrt buchen, das geht bald auch nicht mehr! ;-)))
  2. #11

    Was ist ein Viertel?

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Nette Theorie, aber nicht beweisbar. Was mir aber fehlt ist die Berücksichtigung von nahezu unbegrenzten Mengen von Wasser, welches im Leben gebunden ist. Menschen bestehen zu 90 % aus Wasser. Andere Tiere auch. Pflanzen speichern wasser. Die Böden, auf denen Pflanzen wachsen, speichern Wasser. Und es wird wohl keiner bestreiten, dass es heute wesentlich mehr Leben auf der Erde gibt, als im vom Autor genannten Vergleichszeitraum vor 4 Mrd. Jahren.
    Ich liebe es, wenn Wissenschaft so schlampig mit Tatsachen umgeht.

    Ein Viertel des Wassers ist verschwunden ?
    Kann eigentlich nur ein Viertel des Volumens sein,
    Tiefe geht nicht, Fläche auch nicht.
    Wenn unser Planet in der Urzeit mal ein brodelnder Glutbrocken war und langsam abkühlte, kann ich verstehen, daß Wasser verdampft ist.
    Ich will auch Wissenschaftler werden und beweisen, daß Dinos nicht alle grün waren.
  3. #12

    Wasserknappheit

    Ob das die Erklärung für unsere Wasserknappheit ist? 100.000.000l jedes Jahr weniger. Das sind ja quasi unglaubliche Mengen bezogen auf ein paar Menschen. Das ist ungeheuerlich viel und jedes Jahr wieder. Ein Skandal, wann wird das per Gesetz verboten? Eebnso sind die ständigen Meteoriten ein ärgernis. Auch das muss dringend aushören!
  4. #13

    Eisschmelze

    Zitat von gerd0210 Beitrag anzeigen
    Das unsere Erde Wasser verliert, dürfte nur die halbe Wahrheit sein. Der Meeresspiegel steigt jährlich, immer mehr Land geht unter. Wenn dies geschieht, obwohl unsere Ozeane im Endergebnis eine negative Wachstumsbilanz haben sollen, dann müsste unsere Erde schrumpfen. Es scheint aber das Gegenteil zu sein, unsere Erde vergrößert sich ganz langsam. Daraus muss man den Schluss ziehen, dass übers Jahr die Menge an Wasser ansteigt.
    Der Anstieg des Meeresspiegels hängt doch damit zusammen, dass das auf dem Festland gebundene Eis wegschmilzt. Dabei handelt es sich jedoch (nach geologischen Maßstäben) um eine kurzfristige Entwicklung, die sich wahrscheinlich in relativ kurzer Zeit nach dem Aussterben der Menschheit (oder dem Untergang der Zivilisation) wieder in ihr Gegenteil verkehren wird. Die Menschheit ist auf dem besten Wege, dieses Zeitpunkt schon in wenigen Jahrhunderten (oder sogar Jahrzehnten) zu erreichen.

    Die Verringerung der gesamten Wassermenge, von der im Artikel die Rede ist, ist hingegen eine auch in geologischen Maßstäben sehr langsame Entwicklung und wird somit, wenn man nur einen vergleichsweise kurzen Zeitraum betrachtet, von anderen die Höhe des Meeresspiegels beeinflussenden Entwicklungen überlagert. Zu diesen kurzfristigen Entwicklungen gehört z.B. auch der von der menschlichen Zivilisation unabhängige Wechsel zwischen Eiszeitung und Warmzeiten. Ob derzeit der Meeresspiegel ansteigt oder sinkt hat somit mit dem im Artikel beschriebenen Phänomen nichts zu tun.
  5. #14

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Nette Theorie, aber nicht beweisbar. Was mir aber fehlt ist die Berücksichtigung von nahezu unbegrenzten Mengen von Wasser, welches im Leben gebunden ist. Menschen bestehen zu 90 % aus Wasser..
    ... Und was manche Menschen so alles trinken über den Tag und in der Nacht, das geht ja auch noch weg!

    Auch wenn wir niemanden aus der Zeit befragen können oder Beobachtungsergebnisse vorliegen, aber die Theorie ist schon ganz schön schlüssig. Und rechnen Sie mal hoch: Wenn wir unterstellen, nur grob gerechnet, dass die Biomasse auf dem Festland im Durchschnitt 3,30 Meter hoch ist, dann wäre das 3 Meter Wasser auf dem Festland, das macht ca. 33% der Erdoberfläche aus, damit weniger als 1 m höherer Wasserspiegel. Fehlen nur noch 799m, die zu erklären wären....
  6. #15

    Da hilft nur eins:

    Auto waschen verbieten.
  7. #16

    Nicht so schnell...

    Zitat von gerd0210 Beitrag anzeigen
    Das unsere Erde Wasser verliert, dürfte nur die halbe Wahrheit sein. Der Meeresspiegel steigt jährlich, immer mehr Land geht unter. Wenn dies geschieht, obwohl unsere Ozeane im Endergebnis eine negative Wachstumsbilanz haben sollen, dann müsste unsere Erde schrumpfen. Es scheint aber das Gegenteil zu sein, unsere Erde vergrößert sich ganz langsam. Daraus muss man den Schluss ziehen, dass übers Jahr die Menge an Wasser ansteigt.
    ... der Gedanke, dass der Meeresspiegel steigt und daher Wasser gar nicht entweichen könnte liegt vielleicht nahe, aber wer schon einmal Eiswürfel in einem Glas Wasser beobachtet hat weiss, dass beim Schmelzen der Wasserstand im Glas ansteigt, da das Eis eine geringere Dichte als Wasser hat und zum Teil aus dem Waser ragt. Ähnlich sieht es mit den Polen der Erde aus.

    Zusätzlich befinden sich noch große Massen gefrorenes Wasser auf Landmassen, i.e. Gletscher, die durch ansteigende Temperaturen schmelzen und nicht wieder gefrieren, sondern über Bäche und Flüsse ins Meer gelangen und dort den Pegel zusätzlich erhöhen.
  8. #17

    Ob die Herrn Wissenschaftler mal bedacht haben, dass alles was auf dem Planeten lebt

    Zitat von old_spice Beitrag anzeigen
    Ich liebe es, wenn Wissenschaft so schlampig mit Tatsachen umgeht.

    Ein Viertel des Wassers ist verschwunden ?
    Kann eigentlich nur ein Viertel....
    Ob die Herrn Wissenschaftler mal bedacht haben, dass alles was auf dem Planeten lebt von micro bis makro und einschließlich wir 7.Mrd "Wassermelonen" sicherlich auch eine ungeheure Menge eingelagert haben!
  9. #18

    Omg

    Wir werden alle sterben!
    Gibt es eigentlich schon einen Ausschuss, der mit dem Problem befasst ist? Wenn nicht, dann bitte umgehend gründen. Die Lösung des Problems ist existenziell und duldet keinerlei Aufschub! Geld spielt dabei keine Rolle.

    PS: gibt es eigentlich schon Anzeichen für irgendeine Tierseuche, die uns dieses Jahr ausrotten wird?
  10. #19

    Hier steckt auch wasser drin was nicht mehr im Meer zu finden ist.

    Ob die Herrn Wissenschaftler mal bedacht haben, dass alles was auf unserem schönen Planeten so lebt von micro bis makro und einschließlich wir 7. Mrd " Wassermelonen" eine sicherlich gewaltige Menge H2O gebunden haben.