Frauenanteil in Top-Behörden: Frau Referentin, Herr Generaldirektor

REUTERSDer Streit über eine gesetzliche Frauenquote ist in vollem Gang. Doch wie besetzen Bundesregierung und EU-Kommission selbst ihre Führungspositionen? Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Auch in den Behörden der Quotenanhängerinnen gilt: je weiter oben, desto männlicher.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...819732,00.html
  1. #40

    Zitat von muellersusanne Beitrag anzeigen
    ...Bei der Einstellung ist eine Frauenquote auch gar nicht nötig. Nach dem Grundgesetz wird ins Beamtenverhältnis nach Eignung und Befähigung berufen...
    Das ist schlichtweg falsch!
    Aus dem §7 des Landesgleichstellungsgesetzes NRW:

    "1) Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung sind Frauen bei Begründung eines Beamten- oder Richterverhältnisses ..[].. bevorzugt zu berücksichtigen.

    (2) Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung sind Frauen bei Begründung eines Arbeitsverhältnisses bevorzugt einzustellen... "
  2. #41

    Zitat von theresarain Beitrag anzeigen
    ... Ich weiß nicht ... a) müssten Sie mir, wie gesagt, erstmal die Studien ebibringen, die beweisen, dass Frauen tatsächlich weniger aggressionspotentialhaben und weniger wild sind. b) argumentieren Sie damit interessanterweise genau gegen die Position führender Männerrechtler, die die Meinung vertreten, dass Frauen mitnichten die lieberen Menschen wären.

    2. Das "sanftere, zurückhlatendere, bravere" Verhalten ist weitgehend antrainiert, wofür auch verschiedene Hinweise sprechen, wie die erhöhte Autoaggressivität bei Frauen und die ähnlich gelagerten Aggressionsmuster. Auch die berühmten Affenweibchen sind nicht weniger aggressiv als ihre männlichen Pendants. Insofern wären dann Frauen und Männer (natürlich nur bestimmte) beide für Führungspositionen geeignet bzw. in der Lage, diese zu erreichen.
    Das Buch heißt "Das weibliche Gehirn" von Louann Brizendine.

    Was Männer- oder Frauenrechtler sagen weiß ich nicht!
  3. #42

    Erzieher

    [QUOTE=Plasmabruzzler;9793591]
    Zitat von theresarain Beitrag anzeigen
    Ich kann mich Ihrer Meinung so weit anschließen, aber solange Männer unter dem Generalverdacht des sexuellen Missbrauchs stehen, wird es wenige Männer als Erzieher geben.
    Hand aufs Herz: wenn ihr Sohn "Hilfe" beim Wasserlassen braucht, ist Ihnen dann nicht mulmig, wenn ein Erzieher statt einer Erzieherin Hilfe leistet?
    Nein, ganz ehrlich nicht. Das passiert dort ja auch ganz praktisch, wenn einer der beiden Erzieher Dienst hat. Die Kinder erledigen das zwar alleine, aber im Notfall hilft natürlich der Erzieher/die Erzieherin. Klar, kann man mal bei einer bestimmten Person ein schlechtes Gefühl haben, das ist hier aber definitiv bei den beiden nicht der Fall. Außerdem hilft ja mein Mann meinen Kindern auch bei der Toilette bzw. wickelt auch die Kinder, auch die Tochter und da finde ich auch nichts dabei. Statistisch gesehen sind ja auch vergleichsweise wenig Männer so veranlagt. Ich würde nur aufhorchen, wenn eines meiner Kinder von unangenehmen Erfahrungen berichten würde - das kann aber u.U. ja bei Frauen auch geschehen. Aber wie gesagt, das passiert allgemein ja auch eher selten, man erfährt von solchen Fällen nur viel.
  4. #43

    Zitat von theresarain Beitrag anzeigen
    Es geht hier um bestimmte Verhaltensmuster, die zufällig in einer Pro7-Serie ganz gut dargestellt wurden. Eine intelligente Person, die aber wenig selbsznewusst wird, hat kaum Aussichten auf eine Führungsposition, da werden Sie mir wohl zustimmen.
    Das mag so ein, dann fordern Sie also eine Quote für Leute mit schwachen Selbstwertgefühl in Führungspositonen?

    Sind Sie sich sicher, dass Sie damit den Leuten einen Gefallen tun?

    Von der Firma mit solchen Führungskräften mal ganz zu schweigen. Wenn die dann z.B. auf knallharte Verhandlungspartner beim Kunden treffen, dann gut Nacht.