Frauen bei den Piraten: Allein unter gottgleichen Alpha-Jungs

Vinzent EppeltDie Piraten wollen über den Geschlechtern schweben, "post-gender" sein, Unterschiede zwischen Männern und Frauen bewusst ausklammern - für das Ziel der absoluten Gleichberechtigung. Doch bei sich selbst kann die Partei diesen Anspruch kaum erfüllen. Das legt eine Umfrage unter Mitgliedern nahe.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...819826,00.html
  1. #1

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    Für Quotenfrauen gibt es die Grünen, wo ist das Problem? Die Grünen stehen für die Kämpfe der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts, die Piraten für die Zukunft. Die Zukunft ist die quotenlose Gesellschaft.
  2. #2

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten wollen über den Geschlechtern schweben, "post-gender" sein, Unterschiede zwischen Männern und Frauen bewusst ausklammern - für das Ziel der absoluten Gleichberechtigung. Doch bei sich selbst kann die Partei diesen Anspruch kaum erfüllen. Das legt eine Umfrage unter Mitgliedern nahe.

    Frauen bei den Piraten: Allein unter gottgleichen Alpha-Jungs - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    quote quote quote - ich frage mich immer, wie sowas berechnet werden soll ? am gesamtanteil männer und frauen der bevölkerung ?
    wird dann auch mit einbezogen, wieviele fraune und männern davon zu hause bleiben WOLLEN und die erziehung übernehmen ? diesen anteil müsste man dann ja von der gesamtzahl der bereitwilligen abziehen.

    ich denke spätestens dann erübrigt sich eine quote.
  3. #3

    Die Partei gefällt mir immer besser.

    Keine gendermäßige Diskriminierung, Vorurteile und Vorverurteilung.
    Dafür: Nur die harten, bleiben bei den Piraten!
    Das da die eine oder andere Mimose (lt. Studie eher weiblich) durch das Raster fällt, ist doch kein Problem. Und wenn Frauen damit eher ein Problem haben sollten, dann ist es halt nicht ihre Partei. Aber das sind immer individuelle Anforderungen, die man eben erfüllt oder nicht.

    Aber es gibt für natürlich auch prima Angriffsfläche für linksgrüne Kritik.Die Piraten sind allerdings so gestrickt, dass sie das abkönnen.
    Im übrigen: Wie viele Frauen gab es denn bei den echten Piraten, draußen auf hoher See? Waren wohl auch nicht allzu viele. Die aber dafür sehr respektiert und gut.
  4. #4

    zurück in die Zukunft

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Für Quotenfrauen gibt es die Grünen, wo ist das Problem? Die Grünen stehen für die Kämpfe der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts, die Piraten für die Zukunft. Die Zukunft ist die quotenlose Gesellschaft.
    Nein, auch die Vergangenheit war schon die quotenlose Gesellschaft und in der Masse ist sie es auch heute noch. Im Grunde stehen doch gerade die Piraten für nichts anderes als CSU, CDU und all die anderen Partein im letzten Jahrhundert, ein Nichtbeachten der geschlechtlichen Gleichbehandlung. Und ist es nicht gerade Ignoranz die vielfach verhindert, dass es überhaupt Fortschritte gibt?
    Bei den Grünen hat es die gegeben, ob das der richtige Weg ist (über die Quote) muss jeder für sich entscheiden. Und nein, die Quote ist nicht aus den 70ern sondern beginnt gerade jetzt, langsam Einzug in die Gesellschaft zu halten.
    Die naive Grundhaltung - "Wir sind post-gender, damit ist das alles kein Thema für uns" - wird jedenfalls gar nichts ändern. Wobei ich bezweifle, dass Gleichberechtigung wirlich ein Anliegen der Piraten ist.
  5. #5

    Positive Überraschung.

    Ich halte den Ansatz der Piraten, das Genderthema operativ einfach auszuklammern für sehr gelungen. Dass Quotenregelungen abgelehnt werden spricht für eine gewisse freiheitliche Gesinnung bei den Piraten.
    Natürlich wird bei den Piraten viel Unsinn verzapft aber wenn sich die offene Parteikultur so durchsetzt, kann da noch was draus werden.
    Die linken Parteien, die uns mit Quoten, Meinungsdiktatur und Ökosteuer ihre Überzeugungen aufzwingen wollen, hab ich gefressen!
    Die treibende Kraft des Handelns muss Vernunft sein, nicht Ideologie!
  6. #6

    es gibt genug Alternativen

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Für Quotenfrauen gibt es die Grünen, wo ist das Problem? Die Grünen stehen für die Kämpfe der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts, die Piraten für die Zukunft. Die Zukunft ist die quotenlose Gesellschaft.
    Eben. Wer eine Quote will, hat doch in der Parteienlandschaft Auswahl genug.

    Ich halte Quotenverzicht für ein Alleinstellungsmerkmal, welches sich eher positiv als negativ auswirkt. Dass es eine Benachteiligung von Frauen bei den Piraten gäbe, ist ein Märchen.
  7. #7

    Die Biologie schlägt mal wieder zu

    Da hat doch die Biologie mal wieder zugeschlagen und das Geschlechterverhältnis entwickelt sich nicht so, wie die Mainstreaming-Utopisten es vorschreiben. Wie unfair. Vielleicht sollte mal jemand die Evolution verklagen, dass sie uns in eine so ungerechte Welt geboren werden lässt.

    Etwas freundlicher ausgedrückt: Es fehlt mir an Ansätzen, mit unseren Geschlechterdifferenzen freundlich und konstruktiv umzugehen, anstatt die Frauen und - heutzutage überwiegend die Männer - immer dafür anzugreifen, dass sie nun mal sind, wie sie sind.
  8. #8

    Kann es sein....

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Für Quotenfrauen gibt es die Grünen, wo ist das Problem? Die Grünen stehen für die Kämpfe der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts, die Piraten für die Zukunft. Die Zukunft ist die quotenlose Gesellschaft.
    ... das Sie die in den Artikel angesprochenen Problematik nicht verstanden haben?
  9. #9

    Piratenbräute

    Also irgendwie klingt 'Piratinnen' doch ziemlich dämlich. Der richtige Terminus is wohl eher Piratenbräute.

    Und bevor hier jemand Sexismus oder Machismo vermutet: Piratenbraut bezeichnet de facto weibliche Piraten, nicht das weibliche Anhängsel eines Piraten.