Biathletin Neuner: Der Sturm vor der Ruhe

DPAMagdalena Neuner hat bei ihrer Heim-WM die erste Enttäuschung erlebt. Die 25-Jährige wirkte angefressen, der Druck wächst, aus einer guten WM den krönenden Schlusspunkt ihrer Karriere zu machen. Dabei verspürt sie Sehnsucht nach ganz anderen Dingen.

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...819982,00.html
  1. #1

    Der Zufall, der Zufall....

    Das ist doch das spannende beim Biathlon, der Zufall!
    Jeder knallt auf die Scheiben und einer gewinnt. Der die meisten Scheiben trifft.
    Natürlich spielt das Laufvermögen auch eine Rolle. Wer schneller rennt, ist öfter weiter vorne.
    Beim Biathlon haben halt viele eine Chance, Weltmeister zu werden! Zumal man das jedes Jahr werden kann.
  2. #2

    Neuner

    Das Versagen der Frau Neuner hat mit Zufall nichts zu tun. Sie hat sich selbst unter Erfolgsdruck gesetzt (6 Medaillen in 6 Wettbewerben). Heute haben die angeblich perfekten deutschen Vorbereitungen wohl nicht funktioniert. Zufall gibt es im modernen Sport nicht mehr.

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Das ist doch das spannende beim Biathlon, der Zufall!
    Jeder knallt auf die Scheiben und einer gewinnt. Der die meisten Scheiben trifft.
    Natürlich spielt das Laufvermögen auch eine Rolle. Wer schneller rennt, ist öfter weiter vorne.
    Beim Biathlon haben halt viele eine Chance, Weltmeister zu werden! Zumal man das jedes Jahr werden kann.
  3. #3

    Der Hype um Biathlon nervt!

    Es ist eine Randsportart. Die Leistungsdichte ist mangels Masse nicht besonders gross bei den Frauen. Wer halbwegs schnell Langlaufen kann, gehört schon zur Spitze.
    Wenn man jedes Jahr WM werden kann, noch dazu in zig Disziplinen, teilweise mehr als skurril (z.B. Mixed oder Jagdrennen), ist ein solcher Titel nicht mehr viel wert.

    Wieso die Medien ausgerechnet eine solche Randsportart hypen, das wäre einmal zu hinterfragen.
    Den gesamten Winter hat man praktisch täglich auf ARD oder ZDF die Möglichkeit auf live übertragene Wintersportveranstaltungen. Gibt es wirklich so viele Menschen, die dieses Angebot wahrnehmen?

    Im Sommer würde ich dann gerne auch einmal den Sackhüpfen-Weltcup live sehen. Meinetwegen auch kombiniert mit KK-Schiessen auf lächerlich grosse Scheiben (als eine Art Sommer-Biathlon).
  4. #4

    Biathletin Neuner: Der Sturm vor der Ruhe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Magdalena Neuner hat bei ihrer Heim-WM die erste Enttäuschung erlebt. Die 25-Jährige wirkte angefressen, der Druck wächst, aus einer guten WM den krönenden Schlusspunkt ihrer Karriere zu machen. Dabei verspürt sie Sehnsucht nach ganz anderen Dingen.

    Biathletin Neuner: Der Sturm vor der Ruhe - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Magdalena Neuner ich wünsche Dir nach der grandiosen Karriere alles Gute. Wir haben Dir soviel zu verdanken das Ruhpolding ein wirklich krönender Abschluß deiner Karriere sein wird.
    Danke Magdalena Neuner!
  5. #5

    Zitat von h_fuesser Beitrag anzeigen
    Das Versagen der Frau Neuner hat mit Zufall nichts zu tun. Sie hat sich selbst unter Erfolgsdruck gesetzt (6 Medaillen in 6 Wettbewerben). Heute haben die angeblich perfekten deutschen Vorbereitungen wohl nicht funktioniert. Zufall gibt es im modernen Sport nicht mehr.
    Ich frage mich schon, wer angesichts der bisherigen Leistungen von Magdalena Neuner ernsthaft das Wort "Versagen" in den Mund nehmen kann... ja, sie hat sich mit ihren Ankündigungen und Wünschen selbst unter Druck und ins Rampenlicht gesetzt, und ja, sie hat in diesem Rennen nun mal nicht ihre Leistung abrufen können... aber "Versagen" ist (aus meiner Sicht) schon ein eher start übertriebenes Wort...
  6. #6

    Das Wort

    Zitat von h_fuesser Beitrag anzeigen
    Das Versagen der Frau Neuner hat mit Zufall nichts zu tun. Sie hat sich selbst unter Erfolgsdruck gesetzt (6 Medaillen in 6 Wettbewerben). Heute haben die angeblich perfekten deutschen Vorbereitungen wohl nicht funktioniert. Zufall gibt es im modernen Sport nicht mehr.
    Versagen ist schon sehr drastisch formuliert. Neuner ist die erfolgreichste Biathletin aller Zeiten und sie hat ja bereits 3 Medaillen gewonnen, was will man mehr? Der deutsche Passivsportler ist mittlerweile schon arg erfolgsverwöhnt.

    Mich betrübt viel mehr die Tatsache, dass nach Neuner nichts mehr kommt. Die Männer relati schwach, die Damen ohne Neuner noch viel schlechter. Mal sehen ob Gössner ihre schwachen Schießleistungen abstellen kann.
  7. #7

    im Prinzip richtig

    Zitat von h_fuesser Beitrag anzeigen
    Das Versagen der Frau Neuner hat mit Zufall nichts zu tun. Sie hat sich selbst unter Erfolgsdruck gesetzt (6 Medaillen in 6 Wettbewerben). Heute haben die angeblich perfekten deutschen Vorbereitungen wohl nicht funktioniert. Zufall gibt es im modernen Sport nicht mehr.
    Der Erfolgsdruck ist immer da. Auffällig ist aber seit Jahren, dass der deutsche Biathlonsport sehr grossen Wert auf das Laufvermögen legt, das Schießen aber nicht mit der gleichen Professionalität betrieben wird. Immer, wenn die Bedingungen schwieriger sind, erweist sich da das Mittelmaß. Da es gestern alle betraf, darf man davon ausgehen, dass es eher systematische Versäumnisse gibt.
    Läuferisch schlechtere Läuferinnen mit hohen Startnummern haben gestern bewiesen, dass man besser schiessen kann.
    Noch ein Indiz dafür ist für mich Miriam Gössner. Ihre Schießleistungen waren letztes Jahr so schlecht, dass man sie besser zu den Langläufern geschickt hätte. Das passierte nicht. Wer aber hoffte, diese Saison wäre das Schießen dann deutlich verbessert, Fehlanzeige!
    Ich glaube jedenfalls, dass könnte grundsätzlich besser sein.
  8. #8

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Es ist eine Randsportart. Die Leistungsdichte ist mangels Masse nicht besonders gross bei den Frauen. Wer halbwegs schnell Langlaufen kann, gehört schon zur Spitze.
    Wenn man jedes Jahr WM werden kann, noch dazu in zig Disziplinen, teilweise mehr als skurril (z.B. Mixed oder Jagdrennen), ist ein solcher Titel nicht mehr viel .....
    Wenn es drauf ist, und ich frei habe, verpasse ich keine Sekunde davon. Da gibts schon einige denke ich. Sonst waeren ja auch keine Sponsoren zu finden. Die Frage ist eher, warum Sportarten wie Eishockey oder Rudern nicht so haeufig zu sehen sind.
  9. #9

    Zitat von vhilpert Beitrag anzeigen
    Der Erfolgsdruck ist immer da. Auffällig ist aber seit Jahren, dass der deutsche Biathlonsport sehr grossen Wert auf das Laufvermögen legt, das Schießen aber nicht mit der gleichen Professionalität betrieben wird. Immer, wenn die Bedingungen schwieriger sind, erweist sich da das Mittelmaß. Da es gestern alle betraf, darf man davon ausgehen, dass es eher systematische Versäumnisse gibt.
    Läuferisch schlechtere Läuferinnen mit hohen Startnummern haben gestern bewiesen, dass man besser schiessen kann.
    Noch ein Indiz dafür ist für mich Miriam Gössner. Ihre Schießleistungen waren letztes Jahr so schlecht, dass man sie besser zu den Langläufern geschickt hätte. Das passierte nicht. Wer aber hoffte, diese Saison wäre das Schießen dann deutlich verbessert, Fehlanzeige!
    Ich glaube jedenfalls, dass könnte grundsätzlich besser sein.
    Ich weiss nicht, ob das so ganz richtig ist. Sicher, sie haben Uschi Disl, die aus dem selben Holz geschitzt war, aber Leute wie Glagow, Gross, Luck, beide Fischers (nur mal als Beispiel, die Liste liesse sich fortfuehren, sind haeufig uebers Schiessen ins Rennen gekommen, und auch ganz erfolgreich.