Touristen-Boomstadt Macau: Die wollen nur spielen

DPAMit Dutzenden Casino-Palästen macht Macau Milliardenumsätze, um unglaubliche 42 Prozent stiegen die Einnahmen im vergangenen Jahr. Laut Experten hat die Stadt sogar Las Vegas eingeholt - und ein Ende des Touristenbooms ist noch lange nicht in Sicht.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/...819406,00.html
  1. #1

    Extensives Glücksspiel ist zweifelsohne problematisch.

    China gewinnt nur dann wirklich, wenn Touristen spielen. Die Paläste kann man auch anders nutzen, z.B. für Konferenzen, konstruktive Veranstaltungen, als Begegnungsstätten. Glücksspiel darf nicht zum verbreiteten Phänomen werden. Sinnvoll ist allerdings ein staatliches Zahlenlotto (wie in Deutschland) - das bringt dem Staat Geld und den Armen Hoffnung. (imho)
  2. #2

    .

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    China gewinnt nur dann wirklich, wenn Touristen spielen.
    Ja.
    Ich habe aber keine Ahnung wie viel Umsatz dort mit Ausländern gemacht wird.

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    Die Paläste kann man auch anders nutzen, z.B. für Konferenzen, konstruktive Veranstaltungen, als Begegnungsstätten.
    Gähn...wie langweilig würden viele Chinesen wohl sagen...
    ;-)

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    Glücksspiel darf nicht zum verbreiteten Phänomen werden.
    Grins.
    Gemäß meiner Wahrnehmemung habe ich noch kein anderes Volk gesehen welches so "geil" aufs Spielen ist. Illegale Lotteriebuden finden Sie (zumindest in Südchina) in beinahe jeder Straße.
  3. #3

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    China gewinnt nur dann wirklich, wenn Touristen spielen. Die Paläste kann man auch anders nutzen, z.B. für Konferenzen, konstruktive Veranstaltungen, als Begegnungsstätten. Glücksspiel darf nicht zum verbreiteten Phänomen werden. Sinnvoll ist allerdings ein staatliches Zahlenlotto (wie in Deutschland) - das bringt dem Staat Geld und den Armen Hoffnung. (imho)
    "Begegnungsstaette" ROFL. Sollen wir uns alle an den Fingern fassen? Lass uns reden, Du.
  4. #4

    Ein bisschen dem Glück nachhelfen, schadet nicht.

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    China gewinnt nur dann wirklich, wenn Touristen spielen. Die Paläste kann man auch anders nutzen, z.B. für Konferenzen, konstruktive Veranstaltungen, als Begegnungsstätten. Glücksspiel darf nicht zum verbreiteten Phänomen werden. Sinnvoll ist allerdings ein staatliches Zahlenlotto (wie in Deutschland) - das bringt dem Staat Geld und den Armen Hoffnung. (imho)
    Ja, das sehe ich auch so. Man darf halt nicht übertreiben. Im Lotto sind die Chancen sicher sehr gering, aber das macht nichts.
    Immerhin 1: 14 000 000 oder 1: 140 000 000 auf einen Volltreffer. Wenn man natürlich als solider braver Mensch einen solchen Quatsch überhaupt nicht mitmacht, ja dann sind Chancen zu gewinnen gleich 1: Unendlich.
    Da kann man das Universum mit Nullen auffüllen.:-((.
    OK! Wenn man statt zu Rauchen ein paar Euro für Lotto opfert, schadet man seine Lunge und seinen Mitmenschen nicht. Und man schenkt dem Staat auch ein paar Euro mehr.
    OK! Der brave Bürger denkt vielleicht. Da zahle ich doch lieber freiwillig mehr Steuern als ich muß.
    Der Steuerberater kann sich ruhig die Haare raufen, wegen einer solchen dummen, dummen, dummen Einstellung.
    Naja, vielleicht wird man dafür einmal im Jehnseits belohnt, dann war das doch nicht so dumm. :-)
  5. #5

    Wir waren vorletztes Jahr dort. Wirklich gigantisch. Gefühlte 99% der Zocker sind Chinesen die pro Stunde schätzungsweise im Schnitt 5.000 EURO verlieren und nach spätestens 3 Stunden Haus, Hof, Frau und Kind verpfänden. Neben mir gab es noch eine Handvoll anderer Langnasen, die entweder wie wir nur gegafft haben oder am Roulett-Tisch 5-Dollar Chips von rot auf schwarz hin und herschoben während sich auf den Einzelzahlen wolkenkratzerhohe Berge großer Chips der chinesischen Intelligenzia türmten.

    Der Pomp im Venetian ist atemberaubend. Michelangelo würde vermutlich im Grab rotieren. Ich habe den Besuch in einem kurzen Video festgehalten mit einem grandiosen O Sole Mio Tenor am Ende...

    Venetian Casino Resort Macau with singing Gondolier Macao Gondolar - YouTube
  6. #6

    hallo lieber Forist markus_wienken

    Grins.
    Gemäß meiner Wahrnehmemung habe ich noch kein anderes Volk gesehen welches so "geil" aufs Spielen ist. Illegale Lotteriebuden finden Sie (zumindest in Südchina) in beinahe jeder Straße.[/QUOTE]

    In meiner Shanghaier Zeit bin ich gerne durch chinesische Viertel gestreift - im Sommer, auf dem Buergersteig, sassen dort Chinesen im Unterhemd und Schlafanzughosen haben Mah Jong oder chinese Chess gespielt und auf dem Tisch stapelten sich die Geldscheine. 50 € sind da nichts.
    Ich gebe Ihnen vollkommen recht.
  7. #7

    Casinos wider die Korruption! ;-)

    War vor ein paar Monaten da und fand das Ganze eher abstossend. Das portugiesische Kulturerbe ist zum Disneyland verkommen, die chinesischen Viertel dreckig und ungepflegt, und, naja, die Casinos...? Der Artikel schreibt's schon richtig, Eleganz darf man da nicht erwarten.

    Aber gut, ich seh das so: Für Peking ist das ne gute Möglichkeit, das Geld was die korrupten Beamten und Neureichen dem Land stehlen zumindest teilweise wieder zurückzubekommen.
  8. #8

    kein vergleich zu las vegas

    macau ist gar kein vergleich zu las vegas. in der ehemaligen portigiesischen kolonie findet sich auf schritt und tritt geschichte - wohingegen las vegas einfach nur ein zockerort in der wüste ist.
    wer wirklilch will, der findet auch heute noch sehr reizvolle orte auf macau. außerdem ist da die küche - eine einzigartige mischung aus kolonialem erbe und chinesichem jetzt.
    man findet immer das, was man sucht. und der job von herrn lorenz bestand eben darin, über das zockerparadies zu schreiben. aber es gibt mehr als das!