Minenarbeiter in Australien: Kohle scheffeln im Outback

REUTERS/ Rio TintoVon der Uni zum großen Geld: Für ein Monatsgehalt von 8000 Euro heuert Geologiestudent Georg Gastig mitten im Outback in einer Mine an. Doch dort ist nicht nur die Bezahlung überwältigend - auch der Dreck, die Hitze und die Einsamkeit.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...818611,00.html
  1. #20

    Zitat von keksguru Beitrag anzeigen
    80-100.000 AU$ hört sich erstmal gut an, macht so 65-80.000 Euro - aber wieviel bleibt davon übrig wenn man 1 Jahr in Australien in der Mine schuftet? In D krieg ich ca. 65.000 und davon bleiben mir als Lediger ca. 35.000 Euro Netto übrig und ca. 42-45 wenn mal Frau und Kinder da sind.
    Das ist wohl eine Milchmädchenrechnung! Wenn Frau und Kinder da sind, bleibt nichts mehr übrig...
  2. #21

    meinung

    Zitat von Wololooo Beitrag anzeigen
    In vielen anderen Ländern spricht man direkt von Nettlohn. In Australien gibt es keinen progressiven Steuersatz und die Krankenvericherung wird vom Arbeitgeber übernommen. In China werden beispielsweise auch immer Nettolöhne angeben.
    In Australien gibt es die folgenden Steuerstufen.

    Besteuertes Einkommen ( Einkommen minus Abbzuege)

    $A 0 -6000 Keine Steuer

    $A 6001 - 37000 15% Steuer

    $A 37001 - 80000 30% Steuer

    $A 80001 - 180000 37% Steuer

    $a 180001 - und mehr 45% Steuer

    Krankenversicherung ( ganz anders als in DE)

    Medicare 1.5% vom Besteuerten Einkommen bezahlt 80 % der Arzt
    Kosten wenn der Arzt den Medicare bestimmten Kostpreis verlangt.
    Manche Aerzte machen das und das Geld wird electronisch an den Arzt ueberwiesen. in diesem fall sind es 100%.

    Oeffentliches Krankenhaus Medicare zahlt alle Kosten.

    Fuer Privatkrankenhaeuser muss man eine Privateversicherung haben. wenn man das hat bekommt man eine Rebatte von 30 % vom Staat
    fuer die jaehrlichen Kosten der Versicherung.
    Auch wer keine Steuern zahlt hat das Anrecht auf Medicare
    Bezahlungen.

    Zahnarzt und Augen Behandlungen. Wuere eine weile dauern das zu
    erklaeren. Eine Mischung von Oeffentlichen und Privaten VersicherungsMoeglichkeiten.

    Bezahlte Krankentage vom Arbeitgeber, zwei bis drei Wochen im Jahr,
    die nicht benutzten Tage kann man ueber Jahre hinaus ansammeln undwenn man aufhoert oder in Ruhestand geht wird die Summe der Tage
    ausbezahlt unter dem letzten Lohn Bezug.

    Ich lebe seit 44 Jahren hier und kenne auch das System in DE.

    In DE gibt es das von der Geburt bis zur Bahre System und es kostet
    viel an Abgaben.

    Hier in AUS muss man gewisses selbst organisieren. man kann entscheiden wieviel Deckung man will. Zum Beispiel das oeffentliche mit dem privaten zu verbinden. Man muss mitdenken und sich nicht auf den Staat alleine verlassen.
  3. #22

    meinung

    Zitat von hartholz365 Beitrag anzeigen
    Wie man in so einen Hexenkessel übersiedeln und dann auch noch arbeiten kann, werde ich nie verstehen. Jeder will dorthin 'wo es warm ist'. Das wäre für mich die persönliche Höchststrafe, bei Affenhitze leben UND arbeiten. Dort hast du nach 10 Jahren Hautkrebs als bleichgesichtiger Europäer.
    Ich bin 44 Jahre hier und habe auch einige Jahre im Inland gearbeitet
    bei Temperaturen ueber 40 Grad Celsius. Man gewoehnt sich an die
    Hitze und ein Vorteil war das ich nach ein paar Monaten das Rauchen
    aufgab.

    Rauchen in der Hitze war nichts fuer mich. Ich rauche seit 43 Jahren
    nicht mehr. Die letzten 20 Jahre habe ich in einem Buero mit
    Klimaanlage gearbeitet.

    Wo ich wohne gibt es keinen Winter. Keinen Schnee und es gefriert
    auch nicht. Wenn es unter 23 grad celsius ist da ziehe ich lange Hosenund eine Jacke an weil es mir kalt ist.
    Mir sind 35 Grad Celsius lieber.

    Hautkrebs bekommt man nur wenn man stundenlang in der Sonne liegt ueber Tage hinaus. Ich gehe zum Strand um im Meer zu schwimmen
    oder surfen. Nur bestusste legen sich in die Sonne.

    Man sagt hier "only mad dogs and English men go out in the midday
    sun."

    Das heisst ungefaehr "nur verrueckte Hunde und Englaender gehen
    raus in die Mittagsonne."

    Wo ich lebe ist es sub-tropisch, nicht die Luftfeuchtigkeit die es im
    tropischen gibt.
  4. #23

    Zitat von keksguru Beitrag anzeigen
    80-100.000 AU$ hört sich erstmal gut an, macht so 65-80.000 Euro - aber wieviel bleibt davon übrig wenn man 1 Jahr in Australien in der Mine schuftet? In D krieg ich ca. 65.000 und davon bleiben mir als Lediger ca. 35.000 Euro Netto übrig und ca. 42-45 wenn mal Frau und Kinder da sind.
    Von 100.000AU$ bleiben 73,000 uebrig. Die Australier zahlen weit weniger abgaben als Deutsche
    Payrise Calculator

    Die richtig guten Jobs sind aber gar nicht in den Minen sonder auf den Oelplattformen, da sind die Loehne zwischen 200,000 - 300,000AU$ im Jahr!
  5. #24

    Das Leben ist super in Perth!

    Ich lebe seit mehreren Jahren in Australien und seit 3 in Perth. Ich habe viel Freunde, die in den Minen arbeiten. Alle haben ein Haus, fahren mindestens 4 mal im Jahr in den Urlaub usw. Das die Lebenshaltungskosten hier hoeher sind als in Deutschland ist richtig, aber es ist sicher nicht so, dass der Lohn fuer saemtliche Unkosten draufgeht. 10,000 Euro Netto im Monat muss man erst einmal in Deutschland verdienen. Ich verdiene schon jetzt 3 mal soviel wie meine Freunde aus Deutschland mit denen ich studiert habe. Es ist unwahrscheinlich, dass sie das in Deutschland unter 40 Jahren erreichen. Ich kann jedes Jahr 2 mal nach Europa fliegen und auch noch nach Bali, Sydney, Singapore usw. Diesen Lebensstandard erreicht man kaum mit ehrlicher Arbeit in Deutschland, das fuer mich als Arbeitsland mittlerweile total unattraktiv ist.
    Ich kann nur jedem empfehlen nach Australien zu kommen, wenn sie die Chance haben. Das Klima in Perth ist toll die Leute sehr nett und Work-Life-Balance ist super. Ich habe fast keine Ueberstunden. Der Lebensstandart ist sehr gut!
  6. #25

    Zitat von lans Beitrag anzeigen
    Ich lebe seit mehreren Jahren in Australien und seit 3 in Perth. Ich habe viel Freunde, die in den Minen arbeiten. Alle haben ein Haus, fahren mindestens 4 mal im Jahr in den Urlaub usw. Das die Lebenshaltungskosten hier hoeher sind als in Deutschland ist richtig, aber es ist sicher nicht so, dass der Lohn fuer saemtliche Unkosten draufgeht. 10,000 Euro Netto im Monat muss man erst einmal in Deutschland verdienen. Ich verdiene schon jetzt 3 mal soviel wie meine Freunde aus Deutschland mit denen ich studiert habe. Es ist unwahrscheinlich, dass sie das in Deutschland unter 40 Jahren erreichen. Ich kann jedes Jahr 2 mal nach Europa fliegen und auch noch nach Bali, Sydney, Singapore usw. Diesen Lebensstandard erreicht man kaum mit ehrlicher Arbeit in Deutschland, das fuer mich als Arbeitsland mittlerweile total unattraktiv ist.
    Ich kann nur jedem empfehlen nach Australien zu kommen, wenn sie die Chance haben. Das Klima in Perth ist toll die Leute sehr nett und Work-Life-Balance ist super. Ich habe fast keine Ueberstunden. Der Lebensstandart ist sehr gut!

    Ich würde auch gerne fuß fassen in australien, ich bin gelernter berg(mann)mechaniker und 24 jahre jung ich habe es satt in deutschland zu arbeiten.
    Hatt jemand diesbezüglich mehr infos die tiefer in die thematik gehen? Ùber email kontakt wùrde ich mich au freuen. spraylicker1[at]web[punkt]de.

    Lg
  7. #26

    wiwi

    und was kann man wiwis raten, die einen masterabschluss in asian business haben ? sind diese auch gefragt in dieser branche oder vorwiegend nur ingenineure ?
  8. #27

    Zitat von lans Beitrag anzeigen
    Von 100.000AU$ bleiben 73,000 uebrig. Die Australier zahlen weit weniger abgaben als Deutsche
    Payrise Calculator

    Die richtig guten Jobs sind aber gar nicht in den Minen sonder auf den Oelplattformen, da sind die Loehne zwischen 200,000 - 300,000AU$ im Jahr!
    sind frischgebackene wiwi hochschulabsolventen auf der oelplattformen auch gesucht ?
  9. #28

    Bitte um Kontakt

    Hallo Lans, ich würde mich freuen, wenn du mich kurz per Mail kontaktieren könntest; du wärst mir vielleicht eine große Hilfe bei einem interessanten Filmprojekt! annaheidi [at] web [punkt] de! DANKE

    Zitat von lans Beitrag anzeigen
    Ich lebe seit mehreren Jahren in Australien und seit 3 in Perth. Ich habe viel Freunde, die in den Minen arbeiten. Alle haben ein Haus, fahren mindestens 4 mal im Jahr in den Urlaub usw. Das die Lebenshaltungskosten hier hoeher sind als in Deutschland ist richtig, aber es ist sicher nicht so, dass der Lohn fuer saemtliche Unkosten draufgeht. 10,000 Euro Netto im Monat muss man erst einmal in Deutschland verdienen. Ich verdiene schon jetzt 3 mal soviel wie meine Freunde aus Deutschland mit denen ich studiert habe. Es ist unwahrscheinlich, dass sie das in Deutschland unter 40 Jahren erreichen. Ich kann jedes Jahr 2 mal nach Europa fliegen und auch noch nach Bali, Sydney, Singapore usw. Diesen Lebensstandard erreicht man kaum mit ehrlicher Arbeit in Deutschland, das fuer mich als Arbeitsland mittlerweile total unattraktiv ist.
    Ich kann nur jedem empfehlen nach Australien zu kommen, wenn sie die Chance haben. Das Klima in Perth ist toll die Leute sehr nett und Work-Life-Balance ist super. Ich habe fast keine Ueberstunden. Der Lebensstandart ist sehr gut!
  10. #29

    Einkommen

    Von ca. 100k AUSD bleiben NETTO ca. 80 - 86k - mit Kindergeld, ohne blieben knapp 79k ganz einfach zu recherchieren über diverse Auswandererseiten. Dazu käme eine sinnvolle Krankenzusatzversicherung von ca. 75 - 300 AUSD / Monat. Lebenshaltungskosten .. nunja, teils teils aber im Vergleich zur Schweiz noch günstig :)