Kampf der Ministerinnen: Drei Frauen, drei Quoten

REUTERSEine Frauenquote für ganz Europa? EU-Kommissarin Viviane Reding droht großen Konzernen mit neuen Vorgaben aus Brüssel. Fraglich ist allerdings, ob sie sich damit durchsetzen kann. Der Fall Deutschland zeigt: Schon innerhalb einer Regierung gibt es komplett unterschiedliche Meinungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...819371,00.html
  1. #40

    Quotenquatsch.....

    Dieses Quotengehampele ist doch einfach nur lächerlich....

    Schauen wir uns doch mal diese Unternehmen an deren Führung mit Frauen besetzt werden soll:

    Ich habe mal als bekanntestes Unternehmen die Daimler AG (Autohersteller) genommen.

    ______12,4 Prozent Frauenanteil in der Belegschaft______

    Jetzt soll da eine Frauenquote von 30% eingeführt werden ?
    Das ist doch Beschiss. 8,0 Prozent Frauen haben die Bereits in leitenden Führungspositionen.

    Das Unternehmen schafft Krippenplätze, macht "Girlsdays", sucht händeringend nach weiblichen angestellten um den Frauenanteil zu erhöhen.Mentoringprogramme unterstützen Frauen in Führungspositionen in ihrer Karriereplanung. Diversity-Workshops zur Sensibilisierung aller Führungskräfte.

    Bei anderen grossen Unternehmen dürfte es Ähnlich aussehen, oder wann haben Sie zuletzt eine Frau bei den Bildern von Arbeitern bei ThyssenKrupp, Infineon Technologies, MAN, BASF und Co gesehen.

    Dieses Ganze Thema dient doch nur um irgendwelchen Emanzen-Politikessen ein paar Wählerstimmen zu generieren.
  2. #41

    Wo ist da die Gleichberechtigung wenn es dauernd Girlsdays etc. gibt und Frauen bei Berufswahl Unterstützung ohne Ende erfahren, während wir Männer uns eben "ganz normal" da durchkämpfen müssen?!
    Ich finde, dass derjenige einen Job bekommen sollte, der dafür am besten geeignet bzw. am besten bezahlbar ist - da schreien die, dass es keine Benachteiligung im Hinblick auf Religion gibt und wollen dann gleich solche Quoten für Frauen einführen die diese (angesichts der Prozentsätze in Firmen) übermäßig bevorteilen.. sehr toll.
  3. #42

    Zitat von yvi68 Beitrag anzeigen
    Du hast volkommen recht, aber nicht schwanger zu werden ist natürlich auch irgentwie wichtig für viele Firmen. Ich bin gerade deswegen für eine Frauenquote! Sonst wird das nie was mit der Gleichberechtigung!! Schon allein wegen dem Thema Schwangerschaft!!! Frauen haben es sich verdient topjobs zu bekommen.
    Aber in Wirtschaftszweigen, wie Kanalbau oder weit aus schlimmeres sollten von 99,9999 % Männern gemacht werden?

    Warum sollten Frauen Top-Jobs für nicht vorhandene Leistung bekommen während in Bereichen, wie Schwerindustrie Männer die "Drecksarbeit" erledigen müssen.
  4. #43

    Zitat von Meinung Beitrag anzeigen
    Das Problem wird doch wieder mal von der falschen Seite angefasst:
    Was wir brauchen ist eine gesetzliche Männerquote bezüglich der Erziehungsleistungen und der Arbeit für Haushalt und Familie. Dann regelt sich der Rest von allein. Die sogenannten Vätermonate sind ein Witz.
    Solange die Männer ungehindert häuslicher Verpflichtungen
    karrieretechnisch einfach so durchmarschieren können, bleibt alles beim Alten.
    Wie Bitte? Und wie lange sollen denn ihrer Meinung nach die Männer zwangsweise zuhause bleiben und Windeln wechseln?
    Bei manchen Vorschlägen kann man nur den Kopf schütteln...
  5. #44

    Zitat von yvi68 Beitrag anzeigen
    Du hast volkommen recht, aber nicht schwanger zu werden ist natürlich auch irgentwie wichtig für viele Firmen. Ich bin gerade deswegen für eine Frauenquote! Sonst wird das nie was mit der Gleichberechtigung!! Schon allein wegen dem Thema Schwangerschaft!!!
    Schwanger werden zu können ist ein Privileg, keine Bürde. Wenn man die gleichen Topjobs haben will wie Männer (mit 14 Stunden Arbeit am Tag), dann ist es nur fair, auch die gleichen Einschränkungen hinzunehmen - keine Kinder. Alles andere wäre keine Gleichberechtigung sondern Bevorteilung und wirtschaftlicher Unsinn. Es wäre schwer schädlich für eine Firma, wenn sich die Topmanagerin in einer kritischen Phase mal eben in den Mutterschaftsurlaub verzieht.

    Zitat von yvi68 Beitrag anzeigen
    Frauen haben es sich verdient topjobs zu bekommen.
    Das haben sie - bei gleicher Leistung und proportional zu den Bewerberzahlen. Ist es fair, eine 50% Frauenquote anzusetzen, wenn Frauen nur 10% der Bewerber auf einen Job ausmachen?
    Haben es Männer verdient, Scheissjobs zu machen? Warum schreit niemand nach einer Frauenquote für Kanalarbeiter? Bei den weniger prestigeträchtigen Jobs scheinen sich Reding et al. plötzlich nicht mehr diskriminiert zu fühlen. Ich finde das ziemlich bigott.
  6. #45

    Andere Meinung

    Zitat von Meinung Beitrag anzeigen
    Das Problem wird doch wieder mal von der falschen Seite angefasst:
    Was wir brauchen ist eine gesetzliche Männerquote bezüglich der Erziehungsleistungen und der Arbeit für Haushalt und Familie. Dann regelt sich der Rest von allein. Die sogenannten Vätermonate sind ein Witz.
    Solange die Männer ungehindert häuslicher Verpflichtungen
    karrieretechnisch einfach so durchmarschieren können, bleibt alles beim Alten.
    Wer wann was im Haus zu erledigen hat, ist Sache der beiden Lebenspartner und nicht Sache des Staates. Unglaublich (unverschämt), wie weit hier manche in den privaten Bereich anderer eindringen wollen.
    Zur Quote: Jedes Unternehmen versucht am Markt bestmöglich zu bestehen. Unter dieser Prämisse wird auch das Führungspersonal ausgewählt. Wenn also Frauen bessere Ergebnisse bringen, werden sie sich auf Dauer auch durchsetzen. Ergo: Quote = diktatorisches Element + Schwachsinn
  7. #46

    Umfrage

    So, liebe SPON-Redaktion nun haben sie es ja schwarz auf weiß, in ihrer eigenen Umfrage. DIE DEUTSCHEN WOLLEN KEINE FRAUEN-QUOTE!! Ich kann nur sehr stark hoffen, daß ich nie wieder etwas in diese Richtung auf Ihrer Seite lesen muss. Andernfalls werde ich eben jene Artikel als das werten, was sie sind...PROPAGANDA!
  8. #47

    xxx

    [QUOTE=ruthteibold-wagner;9768392]Diese feministischen Politikerinnen, die uns mit ihrer "Quote" gegen unseren Willen beglücken wollen, sind eine Schande und eine Beleidigung für alle Frauen, die sich ehrlich bemühen, über Leistung etwas zu erreichen.
    Diese Politikerinnen sind durch nichts, aber auch wirklich gar nichts legitimiert. Sie sind tyrannische Funktionärinnen einer EU-Diktatur, die über unsere Köpfe, über unsere frei gewählten Parlamente und über den Willen der Völker herrscht.

    Dass uns jetzt wieder einmal gegen unseren Willen von der EU etwas aufgezwungen werden soll, zeigt nur einmal mehr, dass die ganze EU-Veranstaltung undemokratisch, unfreiheitlich, und vor allem

    Kann mich Ihrem Statement nur anschliessen. Das kommt davon wenn unqualifizierte Kampfzicken an den Schalthebeln der Macht ihr Unwesen treiben dürfen.
    Dass dieses Quotengesabber nun auch auf eurpäischer Ebene weitergeht zeigt deutlich auf, dass man in Brüssel keine anderen Probleme hat. Die EU ist ein einziges Missverständnis und ein Erzfeind der Demokratie. Die Bürger werden vor vollendete Tatsachen gestellt, werden permanent bevormundet, dürfen nichts mitentscheiden und haben die Klappe zu halten. Das ist Diktatur in Reinkultur.
  9. #48

    SPD-Vorschlag

    Die SPD will diese woche i.Ü. einen Gesetzesentwurf dazu vorlegen. Inhalt:
    - Ab dem Jahr 2015 sollen in den etwa 1500 börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen in den Vorständen und Aufsichtsräten mindestens 40 Prozent Frauen sitzen.

    - Wenn diese Quote nicht erfüllt sei, werden die Gremien nach einer Schonfrist von einem Jahr per Gesetz beschlussunfähig.
    Himmel hilf... die haben keine Ahnung vom Vorstands- und Aufsichtsrats-Turnus. Das ist gar nicht zu schaffen, ohne bestehende Verträge von Vorständen zu kündigen.
    Und die haben keine Ahnung, in wie vielen Vorständen nur drei Leute sitzen!!! Um da "mindestens 40%" zu erreichen, müssen da nach Adam Riese 66% der Stellen mit Frauen besetzt werden. "Mindestens 40%" klingt also so harmlos, ist aber selten doof. Warum berichtet darüber niemand???

    Dann hoffen wir mal, dass sich Schröder und Leutheusser gegen von der Leyen und die Vereinigte Quotenfront durchsetzen.
  10. #49

    ...

    Zitat von Meinung Beitrag anzeigen
    Das Problem wird doch wieder mal von der falschen Seite angefasst:
    Was wir brauchen ist eine gesetzliche Männerquote bezüglich der Erziehungsleistungen und der Arbeit für Haushalt und Familie. Dann regelt sich der Rest von allein. Die sogenannten Vätermonate sind ein Witz.
    Solange die Männer ungehindert häuslicher Verpflichtungen
    karrieretechnisch einfach so durchmarschieren können, bleibt alles beim Alten.
    Ich würde mich darüber freuen. Sollen sich doch die Frauen kaputtschuften. Ich wäre der Erste, der unterschreibt. Dann wäre man wenigstens vom Arbeitsmarkt und könnte sich dem Druck der Wirtschaft und Selektion entziehen.