DSDS im Schnellcheck: "Ganzganzganz tolle Sänger"

dapdHimmlische bis hysterische Töne: Das "deutschösterschweizländische" DSDS-Publikum bekam bei der Live-Show am Samstag alles, was es erwartete - und dazu einen nahezu gnädigen Dieter Bohlen. Aber muss man die Staffel weiter gucken, was war gut, was mies? Unser Schnellcheck.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,819138,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Himmlische bis hysterische Töne: Das "deutschösterschweizländische" DSDS-Publikum bekam bei der Live-Show am Samstag alles, was es erwartete - und dazu einen nahezu gnädigen Dieter Bohlen. Aber muss man die Staffel weiter gucken, was war gut, was mies? Unser Schnellcheck.

    DSDS im Schnellcheck: "Ganzganzganz tolle Sänger" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Nice. Frischfleisch fürs Dschungelcamp.
    Entschuldigung RTL. Ich habe es wirklich mal wieder versucht die Sendung anzuschauen um nicht an etwaigen unberechtigten Vorurteilen festzuhalten. Aber das Niveau der Gesangsdarsteller ist ja noch unterirdischer als das der Jury.
    Wenn schon über die Hotpants von kleinen Mädchen reden muss, weil der Singsang nicht reicht...
  2. #2

    Auf den Punkt

    Habe mir die Sendung nach sehr länger Zeit wieder angeschaut und festgestellt, daß die Juroren genau das nicht mitbringen was sie von den Kandidaten erwarten - Ausdruck, Persönlichkeit, Charme, etc.
    Der sprachliche Ausdruck bleibt bei ein paar Worthülsen stecken (geil, inklusive aller nur denkbaren Steigerungsformen), selbst Bruce der durchaus früher authentisch gewirkt hat, muss einmal flennen und dies bei einem Song der definitiv nicht das Potenzial hatte den Zuhörer - auch nicht den emotional labilen - wirklich zu rühren.
    Fazit: sehr guter Kommentar einer medialen Belanglosigkeit die gut daran täte sich neu zu erfinden. Auch das Zielpublikum wird erkennen daß es nur das Ausschlachten einer Geldmaschine ist, deren Ziel nicht das Ergebnis "Superstar" ist, sondern der quälend lange Weg dahin, in dem die ganzen Fans mit überteuerten Abstimmhotlines Millionen in die Kassen von RTL spülen.
  3. #3

    Aufregung

    Ich habe die Aufregung um dieses Sendeformat nie verstanden. Da bewerden sich Jahr für Jahr etwa 30.000 größtenteils talentfreie Geräuschquellen und es wird so lange aussortiert, bis zehn rudimentär Begabte übrig bleiben. Am Ende gewinnt ein BRAVO-Boy. Darüber also aufregen?
  4. #4

    Erkenntnis

    Zitat von noworriesmate Beitrag anzeigen
    Auch das Zielpublikum wird erkennen daß es nur das Ausschlachten einer Geldmaschine ist, deren Ziel nicht das Ergebnis "Superstar" ist, sondern der quälend lange Weg dahin, in dem die ganzen Fans mit überteuerten Abstimmhotlines Millionen in die Kassen von RTL spülen.
    Naja, in diesem Fall scheint das Zielpublikum aber eine ziemlich lange Leitung zu haben, wenn es nach acht Staffeln noch nicht erkannt hat, dass es nicht um Musik oder Talentsuche geht, sondern um DAS Anrufen.
  5. #5

    Zitat von pepito_sbazzeguti Beitrag anzeigen
    Naja, in diesem Fall scheint das Zielpublikum aber eine ziemlich lange Leitung zu haben, wenn es nach acht Staffeln noch nicht erkannt hat, dass es nicht um Musik oder Talentsuche geht, sondern um DAS Anrufen.
    Das Zielpublikum wächst ja jedes Jahr nach.
  6. #6

    Oh Spiegel!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Himmlische bis hysterische Töne: Das "deutschösterschweizländische" DSDS-Publikum bekam bei der Live-Show am Samstag alles, was es erwartete - und dazu einen nahezu gnädigen Dieter Bohlen. Aber muss man die Staffel weiter gucken, was war gut, was mies? Unser Schnellcheck.

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    Dadurch das Sie (Spiegel-Online) dieser Sendung so viel Zeit, Platz und Musse widmen spielen sie genau in die Hände von Herrn Bohlen, der Produktionsfirma, den Format-Entwicklern und den Telefongesellschaften. Eine kostenlosere Aufmerksamkeit kann man sich nicht wünschen. Ich gratuliere Spiegel-Online zur fabelhaften Unterstützung, denn "schlechte" Werbung ist immer noch besser als gar keine, wenn sie überhaupt so verstanden wird ;-)
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Himmlische bis hysterische Töne: Das "deutschösterschweizländische" DSDS-Publikum bekam bei der Live-Show am Samstag alles, was es erwartete - und dazu einen nahezu gnädigen Dieter Bohlen. Aber muss man die Staffel weiter gucken, was war gut, was mies? Unser Schnellcheck.

    DSDS im Schnellcheck: "Ganzganzganz tolle Sänger" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Einige Kandidaten, und in dieser Staffel relativ viele, können wirklich sehr gut singen. Wo im Fernsehen, ausser auf Arte, findet man noch Live-Auftritte von Sängern. Wenn manche Kritiker die angeblich durchgehende "Talentfreiht" bemängeln liegt das evt. daran, dass sie Musik grundsätzlich wohl nur aus der Datei kennen.
    Hören Sie sich doch mal den Weltstar Ihrer wahl mal bei einem echten(!) Lifeauftritt an. Die klingen auch nicht viel anders.
  8. #8

    "Moderator"

    "Marco Schreyl macht einen guten Job, wenn man ganz genau hinschaut."

    Sicher macht er den, er stellt den Bewerbern debile Fragen nach deren Befinden.
    Allerdings erinnert mich der "Moderator" Schreyl an einen Satz des Opas (Dirk Dautzenberg) in "Kein Pardon" mit Hape Kerkeling:
    "Wat muss man eigentlich beim Fernsehen angestellt haben, damit die einen nich nehmen?"
  9. #9

    Zitat von restauradores Beitrag anzeigen
    Dadurch das Sie (Spiegel-Online) dieser Sendung so viel Zeit, Platz und Musse widmen spielen sie genau in die Hände von Herrn Bohlen, der Produktionsfirma, den Format-Entwicklern und den Telefongesellschaften. Eine kostenlosere Aufmerksamkeit kann man sich nicht wünschen. Ich gratuliere Spiegel-Online zur fabelhaften Unterstützung, denn "schlechte" Werbung ist immer noch besser als gar keine, wenn sie überhaupt so verstanden wird ;-)
    Da die Spiegelgruppe mit der RTL-Gruppe gut verbandelt ist, ist das doch nicht wirklich überraschend, oder?
    Ich sehe daran auch nichts schlechtes Berichte über erfolgreiche TV-Formate zu verfassen und zu veröffentlichen.