Online-Lebenslauf: Schlüsselreize für Personaler

DDPWer seinen Lebenslauf online stellt, erhöht seine Chancen, unerwartet ein Jobangebot zu bekommen. Dumm nur, dass auch zigtausend Andere auf diese Idee kommen. Um aus der Masse der Talente herauszuragen, hilft nur eine gelungene Präsentation.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...746979,00.html
  1. #10

    Zitat von PrinzEisenerz Beitrag anzeigen
    heute doch schon fast Jeder der Generation Gadget automatisch
    und eher absichtslos, helfen tun dabei hauptsächlich
    Google und Facebook - Spon selbst warnt ja oft genug davor.

    Bald werden die Firmen bei diesen beiden und anderen
    Lieferanten die Kandidaten also ohne jede Mühe
    einkaufen/abrufen können, sexuelle und andere Vorlieben
    (Zeug, das sonst in Lebensläufen ja nicht so oft drinsteht)
    gleich mitinbegriffen - das ist qualitativ viel höherwertiges
    Informationsmaterial als ein nüchternes Curriculum Vitae.
    Welcher Personalchef könnte da widerstehen -
    er/sie wird di/en/er zum Vorstellungsgespräch
    (freilich - auch dieses Gespräch wird zunehmend zur überflüssigen Sache und dient ausschließlich noch der Psychpathenaussonderung) Erscheinend/In begrüßen mit
    "Nuun... ich habe AUCH Ihren Lebenslauf
    gelesen, interessant, wie SIE das sehen -
    aber Obacht, Sie kennen mich nicht - doch ich kenne Sie !"

    Dann ist schon mal klar, wo der Hammer hängt.

    Ich weiß nicht, wie sie das finden -
    ich finde es auf jeden Fall enorm praktisch,
    und praktische Dinge setzen sich bekanntlich durch.
    Soweit wird es nicht kommen. Komplett öffentliche Profile, wo jeder alles reinschreibt, gibt es sogut wie nicht. Man erfährt vielleicht einiges über eine Person, aber man kommt nicht an Intime Details!

    Es mag Einzelfälle geben, wo es so ist, aber mittlerweile sollte jeder wissen, wie man sich davor schützen kann!
  2. #11

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer seinen Lebenslauf online stellt, erhöht seine Chancen, unerwartet ein Jobangebot zu bekommen. Dumm nur, dass auch zigtausend Andere auf diese Idee kommen. Um aus der Masse der Talente herauszuragen, hilft nur eine gelungene Präsentation.

    Online-Lebenslauf: Schlüsselreize für Personaler - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    ...diesmal für Monster, offensichtlich.

    In 10 Jahren Personal- und Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Personalsuche und Akquisitionsprozesse haben diese Online-Datenbanken jedenfalls bei den jetzt nicht wirklich kleinen Firmen die wir beraten haben keinerlei Rolle gespielt, auch wenn nahezu alle Klienten über Rahmenverträge mit Jobbörsen immer ein Kontingent an Datensatzabrufen inklusive hatten. Nur genutzt hat das keiner. Mag an der Branche gelegen haben (obwohl da durchaus immer auch ein Überlappungsbereich zur IT Branche dabei war). Das Problem war ja viel häufiger, das man auf geschaltete Anzeigen (egal ob digital oder die ganzseitige in der FAZ...) sowieso eher zu viel als zu wenig Resonanz bekommen hat. Wir haben jedenfalls deutlich mehr in Sachen "vernünftige objektivierbare Personalauswahlmethoden" gearbeitet als im Bereich Response Generation.

    Nun bin ich da ja ein paar Jahre raus und kann ja sein, dass es heute anders abläuft, irgendwie fürchte ich aber, dem ist nicht so. Entweder bekommt man gute Response auf eine Veröffentlichung und kann dann auswählen - oder man sucht was hochspezialisiertes, dann ist ein (auch bitte spezialisierter) Headhunter oftmals die bessere Wahl. Mitarbeiter für solche Spezialistenjobs findet man nämlich auch eher nicht in den Onlinedatenbanken. Und welche HR Abteilung hat (außer es ist grad zufällig ein Praktikant da..) denn Ressourcen frei, um die ganzen Datenbanken durchzuschauen?
  3. #12

    Karrieristen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer seinen Lebenslauf online stellt, erhöht seine Chancen, unerwartet ein Jobangebot zu bekommen. Dumm nur, dass auch zigtausend Andere auf diese Idee kommen. Um aus der Masse der Talente herauszuragen, hilft nur eine gelungene Präsentation.

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    Was einige so anstellen, um Sklave zu werden.... Nur wegen der Chance,evtl. sogar Sklavenaufseher mit Peitsche zu werden....

    Früher war das besser. Da hielt man solchen Deppen einen Blechstern hin. Da brauchte es keine Peitsche.
  4. #13

    Zitat von Caldwhyn Beitrag anzeigen
    Nun bin ich da ja ein paar Jahre raus und kann ja sein, dass es heute anders abläuft, irgendwie fürchte ich aber, dem ist nicht so. Entweder bekommt man gute Response auf eine Veröffentlichung und kann dann auswählen - oder man sucht was hochspezialisiertes, dann ist ein (auch bitte spezialisierter) Headhunter oftmals die bessere Wahl. Mitarbeiter für solche Spezialistenjobs findet man nämlich auch eher nicht in den Onlinedatenbanken. Und welche HR Abteilung hat (außer es ist grad zufällig ein Praktikant da..) denn Ressourcen frei, um die ganzen Datenbanken durchzuschauen?
    Die HR Abteilung in der Tat eher nicht, aber der Headhunter halt schon. Also ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass man durchaus über Online-Portale auf sich aufmerksam machen kann und gute Jobangebote bekommen kann.
  5. #14

    Zitat von Caldwhyn Beitrag anzeigen
    ...diesmal für Monster, offensichtlich.

    In 10 Jahren Personal- und Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Personalsuche und Akquisitionsprozesse haben diese Online-Datenbanken jedenfalls bei den jetzt nicht wirklich kleinen Firmen die wir beraten haben keinerlei Rolle gespielt, auch wenn nahezu alle Klienten über Rahmenverträge mit Jobbörsen immer ein Kontingent an Datensatzabrufen inklusive hatten. Nur genutzt hat das keiner. Mag an der Branche gelegen haben (obwohl da .....
    Es gibt auch heute noch den Ansatz, über CV-Parsing automatisiert Lebensläufe zu scannen und mit Anforderungsprofilen abzugleichen. Und die überwiegende Anzahl von Software-Anbietern für HR-Abteilungen lebt diesen Ansatz. Oft deshalb, weil die aus der Personal-Buchhaltung und Entgeltabrechnung kommen.
    Es gibt aber auch Kunden, denen wird folgendes bewußt: zwei Persönlichkeiten mit (nahezu) identischem Werdegang können völlig unterschiedlich sein. Aus diesem Grunde bewegen sich neue System davon weg. Sie stellen dem Kandidaten Fragen, deren Beantwortung etwas für die Eignung aussagen können. So gelingt es, dass man sich mit den Menschen unterhält, die für den Job möglicherweise geeignet sind und die der Job auch nach vorn bringt. Weil ich ja als Chef dafür verantwortlich bin, dass meine Mitarbeiter erfolgreiche sein können.
  6. #15

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer seinen Lebenslauf online stellt, erhöht seine Chancen, unerwartet ein Jobangebot zu bekommen. Dumm nur, dass auch zigtausend Andere auf diese Idee kommen. Um aus der Masse der Talente herauszuragen, hilft nur eine gelungene Präsentation.

    Online-Lebenslauf: Schlüsselreize für Personaler - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Ob Online, per E-Mail oder Post auf eine ausgeschriebene Stelle oder sogar mit eigener Bewerbungshomepage, sobald man sich anhand des Geburtsdatums als Angehöriger der Generation 45plus entlarvt oder die letzte Position mit "freiberuflich tätig" d.h. arbeitslos beschreiben muß, spielt es keine Rolle, mit welchen Methoden man sein Curriculum vitae publiziert. Man hat nämlich definitiv keine Chance mehr bei den sog. Headhuntern. Die Bewerbungshomepage zudem, schauen sich vor allem Anwälte der Fachrichtung Marken-, Urheber-, oder Wettbewerbsrecht gerne an. Nicht um den Urhebern dieser Seiten nen Job anzubieten, sondern sie mit Abmahnungen abzuzocken. Denn Arbeitslose auf AlG2 und ohne Rechtschutzversicherung sind ideale "Opfer" für deren Profit.
    Glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede!
  7. #16

    Die zweiten 25 für IT egal!

    Zitat von scientist-on-hartz4 Beitrag anzeigen
    Ob Online, per E-Mail oder Post auf eine ausgeschriebene Stelle oder sogar mit eigener Bewerbungshomepage, sobald man sich anhand des Geburtsdatums als Angehöriger der Generation 45plus entlarvt oder die letzte Position mit "freiberuflich tätig" d.h. arbeitslos beschreiben muß, spielt es keine Rolle, mit welchen Methoden man sein Curriculum vitae publiziert. Man hat nämlich definitiv keine Chance mehr (???) bei den sog. Headhuntern.
    Widerspruch, was mich als IT-Freelancer betrifft!

    Ich habe längst das zweite mal meinen 25ten gefeiert und kann mein E-Mail-Postfach kaum leeren oder das Smartphone ablegen.
    Selbst bei noch feuchter Vertragsunterschriftstinte wird der Versuch zum Abwerben unternommen.
    Aus den letzten Jahren kenne ich mindestens 4 ähnliche "Silberrücken".

    Zwar sind viele Angebote vom Standort oder Thema uninteressant, aber irgendeinen Treffer lande ich dennoch.
  8. #17

    Super!

    Juhu, jetzt sparen die Unternehmen auch noch die Kosten für Stellenausschreibungen und bedienen sich gleich online auf dem (Arbeits-)Viehmarkt. Merken Sie was?