Die meisten Länder hielten nach Fukushima an ihrem Atomkurs fest – zu Recht?

Die Atomkatastrophe von Fukushima schockte die Welt - aber nicht für lange. Nur wenige Länder änderten ihre Einstellung zur Atomenergie oder legten sich - wie Deutschland - auf eine Abkehr von dieser Form der Energiegewinnung fest. Haben diese Länder, die weiterhin auf die Kernenergie vertrauen, Recht in ihrer Entscheidung?
  1. #500

    Zitat von ostap Beitrag anzeigen
    .......... Nichts kann annähernd so teuer sein, wie die Beseitigung der Folgen eines SuperGAUs. Dabei meine ich nicht nur die finanziellen Folgen, sondern auch das unermessliche Leid, das dadurch über die Menschen gebracht wird - und das auch noch für ferne Generationen.
    wie kommen sie denn nun dazu?
    ein klimakollaps würde das millionenfache kosten-auch an
    leid-

    und die hundert mio menschen,die heute schon durch grünen ökowahn(biosprit) krepiert sind,werden von ihnen wohl nur deshalb nicht wahrgenommen,weil die gefahr für sie selbst nicht besteht.
  2. #501

    wie wenn in China ein Sack Reis umfällt

    Zitat von makuzei Beitrag anzeigen
    wie kommen sie denn nun dazu?
    ein klimakollaps würde das millionenfache kosten-auch an
    leid-
    Die Klimakatastrophe - wenn sie denn realistisch zu befürchten ist, was sie mit den zahlreichen Klimaskeptikern erst noch klären sollten - wird ganz bestimmt nicht durch die Atommeiler aufzuhalten sein. Die Atommeiler tragen derzeit weniger als 4% zum Weltenergieaufkommen bei, Tendenz fallend. Ob diese 4% über Nacht wegfallen oder nicht, wird in der Klimabilanz gar nicht zu spüren sein. Einsparungen des Energieverbrauches in der Größenordnung von 30% sind dagegen wesentlich gewichtiger und realistisch. Das viele Geld, das für die Subventionierung der Atomindustrie zum Fenster hinausgeworfen wird, sollte besser in Energieeinsparmaßnahmen investiert werden.
  3. #502

    Deshalb

    Zitat von makuzei Beitrag anzeigen
    das ist richtig,dass sie schon damals die realität verleugnet haben,
    dass wir nicht nur alte kohlekw haben,die co2 ausstossen-
    sie mögen sich noch so sehr grün gebärden-sondern ständig neue bauen

    dieses co2 schlage ich vor,umzuwandeln-sie schlagen dagegen traumhafte situationen vor,in denen es keine kohlekw gibt-

    dabei bauen wir und die ganze welt ständig sogar neue- und was meinen sie wohl,
    wie lange die am netz bleiben?-

    sie würden besser bescheiden und still und andächtig meine vorschläge studieren,als sich hier derartig zu decouvrieren.
    verschmähen Sie das Co2 dass bei anderen Produktionsprozessen zwangsläufig anfällt und wollen unbedingt zusätzlich welches aus Kohlekraftwerken ? Schmeckt Ihnen das besser? Ich sehe, Sie haben die frühere Diskussion gar nicht verstanden und glauben jetzt allen Ernstes, das sei Ihre Idee mit dem EE-Methan.
    Irre, diese Hybris. Abkupfern von der Bartwickelmaschine und voll tönen.
  4. #503

    Wer

    Zitat von Jahoo Beitrag anzeigen
    Sie lesen leider nicht sehr aufmerksam. Bei der Studie des BEE geht es nicht nur um den Strommarkt, sondern auch um den Wärmemarkt und Biokraftstoffe. Die Substitionen der Stromerzeugung durch EE entsprechen nur ca. der Hälfte der angegebenen Gesamtvolumens von 11 Milliarden. Bei den in der Studie betrachteten EE hat Biomasse als Energieträger einen Anteil von knapp 2/3.

    Leider muss ich feststellen, dass der BEE mit solch verkürzten Meldungen wohl mehr Verrwirrung schaft als gedacht, wenn schon interessierte Leute wie sie oder kurt-felix mit dem Betrag Stromerzeugung durch EE, durchs EEG geförderte EE oder gar brennstoffkostenfreie EE assozieren. Die Substition von 2,5 Milliarden durch PV und Windkraft enstammt nicht meiner Feder sondern sind eben genau der BEE-Studie entnommen.

    Bioethanol wird zum Glück nicht in Kraftwerken verstromt, sondern zur Freude der Autofahrer dem konventionellen Sprit beigemischt. Bei Biothenol liegt die Importquote bei ca 50 Prozent. Der heimische Holzheizer (übrigens einer der größten Posten in der Studie) wird sein Kaminholz oder Holzpellets hoffentlich mehrheitlich aus dem Inland beziehen. Bei Großprojekten bei denen es eben auch bei den EE um jeden Zehntel Cent Brennstoffkosten pro kWh geht, ist der Preisdruck durch ausländische Anbieter nicht von der Hand zu weisen. Vattenfall kauft nicht aus Jux und Dollerei Gummibäumchen aus Liberia für seine Holzkraftwerke und es hat schon einen Grund wenn Stadtwerke auf die Schnapsidee kommen, für ihr Bioölkraftwerk riesige Landwirtschaftsflächen in der Ukraine zu pachten.

    Um es nochmal zu deutlich zu machen, es geht nicht darum wie genau jetzt die Handelbilanz jetzt aussieht (dann könnte man gleich auch noch mitdiskutieren, wieviel Nahrungsmittel wir zusätzlich importieren müssen durch den Anbau von Energiepflanzen), sondern um die Kommunikation solcher Studien. Das ist ja in dem Fall noch vergleichweise harmlos. Das Vorgehen hat aber System. Gern wird ja nicht nur hier im Forum aufgrund einer BEE-Studie behauptet, dass Kernkraftwerke pro kWh knapp 3 Euro nach privatwirtschaftlichen Kritererien an Versicherungsprämie zahlen müssten, was absoluter Quatsch ist. Über die Studie selber kann man ja gerne noch diskutieren, wenn aber sowas als Fazit vermittelt wird, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass der BEE in Sachen Lobbytricks sich nicht hinter der Konkurrenz verstecken muss. Und das gilt nicht nur für den Dachverband. Der BSW kann sich aufgrund seines Auftretens in den letzten Jahren mit den Schuh anziehen für das aktuelle PV-Desaster.
    lesen kann, hat Vorteile " sind durch Energien aus Sonne,Wind und Biomasse Brennstoffimporte in Höhe von 11 Mrd Euro ersetzt worden"
    Lesen Sie es noch einmal ganz, ganz langsam. Dann wird Ihnen aufgehen, dass bei Vermeidung von Brennstoffimporten, Ihre beschworenen Bioethanolimporte Brennstoffimporte sind. Egal was Sie das rechnen wollen, die Dynamik ist entscheidend. Ob Sie da jetzt 500 Millionen rauf oder runterrechnen ist mir völlig gleichgültig. Die Aussage ist doch eindeutig: Brennstoffimporte wurden vermieden, Co2 Ausstoss verringert.
    Vom Strommarkt steht da kein Wort. Wenn Sie da differenzierte Angaben möchten, müssen Sie schon selber bei BEE nachschauen.Da finden Sie dann die Aufschlüsselung nach den Parametern Strom,Wärme,Kraftstoffe. Aber denen etwas vorwerfen, was die eindeutig nicht geschrieben haben ist Kindergartenniveau.
  5. #504

    Ich

    Zitat von makuzei Beitrag anzeigen
    wie kommen sie denn nun dazu?
    ein klimakollaps würde das millionenfache kosten-auch an
    leid-

    und die hundert mio menschen,die heute schon durch grünen ökowahn(biosprit) krepiert sind,werden von ihnen wohl nur deshalb nicht wahrgenommen,weil die gefahr für sie selbst nicht besteht.
    sehe Sie haben gar nicht verstanden, dass Fukushima gar nichts mit einem Klimakollaps zu tun hat und dass man Atomkraftwerke nicht mit Biosprit betreibt. Aber voll tönen.
    Was soll denn ein Klimakollaps sein? Sie meinen so was wie : Änderung der Witterungsbedingungen in der Sahara mit der Folge der intensiven agro-pastoralen Bewirtschaftung des Sahel und der Sahara.
    Nun denn, des einen Freud ist des anderen Leid, alte Bauernweisheit.
  6. #505

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Lesen Sie es noch einmal ganz, ganz langsam. Dann wird Ihnen aufgehen, dass bei Vermeidung von Brennstoffimporten, Ihre beschworenen Bioethanolimporte Brennstoffimporte sind.
    Der Kindergartenvergleich scheint ja hier sehr beliebt zu sein. So langsam wähne ich auch die Logik auf diesem Niveau.
  7. #506

    Zitat von makuzei Beitrag anzeigen
    ...
    mein konzept:Kohlekw weiterlaufen lassen-das co2 in rohrleitungen zu einem jetzt stillgelegten akw leiten-dieses umrüsten- und dort aus dem co2 treibstoff erzeugen.-
    ...
    Das wäre Energieverschwendung. Man würde wesentlich weniger Kernenergie für die gleiche Menge Elektrizität und Treibstoff benötigen wenn man das Kohlekraftwerk auslässt und die Kohle gleich direkt zum KKW transportiert.
  8. #507

    Wer

    Zitat von Jahoo Beitrag anzeigen
    Der Kindergartenvergleich scheint ja hier sehr beliebt zu sein. So langsam wähne ich auch die Logik auf diesem Niveau.
    Lesen kann hat Vorteile. Die schreiben von Vermeidung von Brennstoffimporten und Sie machen daraus Brennstoffimporte. Die schreiben von Ausbau der EE,Sonne ,Wind und Biomasse und Sie machen daraus Stromproduktion. Von all dem was Sie schreiben, stammt nichts von denen. Das ist doch dann Kindergartenniveau, oder etwa tummeln auf einem Nebenkriegsschauplatz und hoffen ablenken zu können.
    Zumindest ist es intellektuell mehr als unredlich.
  9. #508

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Lesen kann hat Vorteile. Die schreiben von Vermeidung von Brennstoffimporten und Sie machen daraus Brennstoffimporte. Die schreiben von Ausbau der EE,Sonne ,Wind und Biomasse und Sie machen daraus Stromproduktion. Von all dem was Sie schreiben, stammt nichts von denen. Das ist doch dann Kindergartenniveau, oder etwa tummeln auf einem Nebenkriegsschauplatz und hoffen ablenken zu können.
    Zumindest ist es intellektuell mehr als unredlich.
    Oh nein, zur Ehrenrettung des BEE, von Vermeidung sprechen die nicht, sondern von ersetzen. So könnte man jedenfalls den semantischen Standpunkt einnehmen, dass, wenn ich z.B. statt in Russland in Brasilien Brennstoffe im Wert von einer Milliarde einkaufe, ich Brennstoffimporte von einer Milliarde ersetze. Aber so haben sie das natürlich nicht interpretiert (da mach ihnen auch keinen Vorwurf). Ihre Aussage, die sie mit der Studie belegen wollten, war ja:


    "Allein 11 Milliarden sparten die EE an Brenstoffimportkosten ein."
  10. #509

    Zitat von makuzei Beitrag anzeigen
    das war gar nicht aageschrieben-das wäre mir zu mühsam-
    es war kopiert aus einem wohlbekannten organ
    Noch schlimmer..... - wie wäre es denn einmal mit einer eigenen Meinung?