"Final Fantasy"-Erfinder Sakaguchi: Die Rückkehr des Pixelmagiers

Nintendo Der Japaner Hironobu Sakaguchi gilt unter Konsolenfans als begnadeter Geschichtenerzähler, er erdachte das "Final Fantasy"-Epos. Nach einem grandios gescheiterten Filmprojekt wagt er jetzt mit "The Last Story" ein Comeback.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...818451,00.html
  1. #10

    Ah, The Last Story. Habe es gestern abend durchgespielt. Für mich ist das ein JRPG, dass mit Traditionen bricht und Probleme löst, die sich immer im Hintergrund ergeben haben. Welches ist jetzt die bessere Rüstung? Welche Waffe gibt mir die besseren Werte? Welche Charaktere nehme ich in die Party, welche lasse ich draußen? Welche selten gespielte Charaktere nehm ich wieder rein, demit sie nachleveln? Oder wechsel ich regelmäßig durch, damit alle auf einem Niveau sind?

    Hab ich bei The Last Story nicht. Die Party wird immer vorgegeben und kann gut auch mal das komplette Team enthalten. Wenn Charaktere längere Zeit mal nicht dabei waren und mit 10 Level zuwenig in die Party kommen, bekommen sie anteilig mehr exp und sind da nach drei bis vier Kämpfen wieder mit den anderen auf einer Stufe.

    Das Schöne an solchen Kniffen: Je mehr das Spiel im Hintergrund funktioniert ohne sich einem in den Weg zu stellen, umso mehr kann man sich auf die Geschichte einlassen. Ich für meinen Teil habe schon lange kein JRPG mehr gespielt, bei dem ich die Party anfangs arg zusammengewürfelt empfand und bei der im Laufe des Spiels jeder Charakter einem mehr ans Herz wächst. Denn seien wir mal ehrlich: Welches Final Fantasy man nimmt, irgendwer war einem immer unsympathisch... oder wie Sqall aus FF VIII einfach nur ein Arschloch. :)
  2. #11

    zeitverschwendung

    was für ein nichtssagender Bericht.
    SPON sollte Videospielbesprechungen den einschlägigen Magazinen überlassen und nicht so einen halbgaren Mist von eindeutig amateurhaft recherchierenden Redakteuren veröffentlichen.

    Ach ja, das Spiel ist nicht schlecht.
    Aber kein Meilenstein und ausserdem viel zu leicht.
  3. #12

    Zitat von DarkSpir Beitrag anzeigen
    Ah, The Last Story. Habe es gestern abend durchgespielt. Für mich ist das ein JRPG, dass mit Traditionen bricht und Probleme löst, die sich immer im Hintergrund ergeben haben. Welches ist jetzt die bessere Rüstung? Welche Waffe gibt mir die besseren Werte? Welche Charaktere nehme ich in die Party, welche lasse ich draußen? Welche selten gespielte Charaktere nehm ich wieder rein, demit sie nachleveln? Oder wechsel ich regelmäßig durch, damit alle auf einem Niveau sind?
    Die von Dir beschriebenen Probleme kann ich nicht erkennen. In einem guten Rollenspiel sollte es nicht die "beste" Rücstung oder beste Party geben - sonder nur die beste für das jeweilige Problem. Und das Spiel sollte so transparent sein, dass man das erkennen kann bzw. auch verschiedene Lösungen für das jeweilige Problem entwickeln kann. Gerade rundenbasierte Spiele und das waren die früheren JRPG sollten komplex genug sein, dass zu fordern und fördern.

    Zitat von DarkSpir Beitrag anzeigen
    Hab ich bei The Last Story nicht. Die Party wird immer vorgegeben und kann gut auch mal das komplette Team enthalten. Wenn Charaktere längere Zeit mal nicht dabei waren und mit 10 Level zuwenig in die Party kommen, bekommen sie anteilig mehr exp und sind da nach drei bis vier Kämpfen wieder mit den anderen auf einer Stufe.
    Ich finde es im Gegensatz nicht gut, dass eine Party immer vorgegeben wird, da wird mir doch Freiheit genommen. Dass bestimmte Personen in bestimmten "Missionen" Pflicht sind ist wieder ein anderer Punkt. Das Level Problem wurde eigentlich in allen Rollenspielen schon immer gelöst und zwar mit dem klassischen Trick, das die notwendigen EXP für die Levelaufstiege nicht linear ansteigen, sondern eher exponentiell.

    Zitat von DarkSpir Beitrag anzeigen
    Das Schöne an solchen Kniffen: Je mehr das Spiel im Hintergrund funktioniert ohne sich einem in den Weg zu stellen, umso mehr kann man sich auf die Geschichte einlassen. Ich für meinen Teil habe schon lange kein JRPG mehr gespielt, bei dem ich die Party anfangs arg zusammengewürfelt empfand und bei der im Laufe des Spiels jeder Charakter einem mehr ans Herz wächst. Denn seien wir mal ehrlich: Welches Final Fantasy man nimmt, irgendwer war einem immer unsympathisch... oder wie Sqall aus FF VIII einfach nur ein Arschloch. :)
    Der Charakter den du vielleicht für ein Arschloch hälst, findet der nächste Spieler vielleicht charakterstark? Ich finde oft gerade gebrochene und mehrdimensionale Charaktere spannender als glattgebügelte Helden. Das ist doch eher ein Vorteil einer frei wählbaren Party?