Image-Katastrophe: Der Untergang der Marke Costa

AFPZuerst das tragische "Concordia"-Unglück, nun der Brand an Bord der "Allegra": Die Reederei Costa Crociere sorgt weiterhin für negative Schlagzeilen, der Imageschaden ist immens - doch Experten geben dem Unternehmen Grund zur Hoffnung.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...818649,00.html
  1. #1

    Diese Aussage

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die spürbarste Auswirkung hält Ward den Verlust der Arbeitsplätze auf den beiden Havaristen.
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    verstehe ich nicht. Der Maschinenbrand war ein lokales Ereigniss auf dem Schiff. Nach einer (relativ kurzen) Reparatur kann das Schiff seine Reisen wieder aufnehmen. Kein Schiffsbetreiber wird deshalb seine gesamte Crew entlassen, selbst wenn sie aus "Dritte Welt" Laendern kommen. Die Wiedereinstellung und das Training sind viel zu teuer und bevor eine Crew richtig eingespielt ist vergeht Zeit und der Service leidet.
  2. #2

    Ich sehe da

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zuerst das tragische "Concordia"-Unglück, nun der Brand an Bord der "Allegra": Die Reederei Costa Crociere sorgt weiterhin für negative Schlagzeilen, der Imageschaden ist immens - doch Experten geben dem Unternehmen Grund zur Hoffnung.

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    fuer Costa kein Problem. Die Nachfrage nach Kreuzfahrten ist so enorm, dass die Neubauten gar nicht schnell genug geliefert werden koennen. Eben abgeliefert sind sie schon ausgebucht. Auch weiss der Kreuzfahrer, dass die Unfallrate bei Kreuzschiffen aeusserst niedrig ist.
  3. #3

    Es wundert nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zuerst das tragische "Concordia"-Unglück, nun der Brand an Bord der "Allegra": Die Reederei Costa Crociere sorgt weiterhin für negative Schlagzeilen, der Imageschaden ist immens - doch Experten geben dem Unternehmen Grund zur Hoffnung.

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    Diese Unglücke sind hausgemacht. Das Image von Costa Crociere ist nicht zu Unrecht beschädigt. Aus eigener Erfahrung als Bewerberin bei diesem Unternehmen weiß ich, dass diese Firma ihre Personal ausschließlich nach kostensparenden Kriterien rekrutiert. Das obligatorische Sicherheitstraining sollte man als Guest Service Angestellter selbst zahlen sowie die Unterkunft und Anreise zu der Ausbildung. Der Lohn belief sich auf knapp 1000€ im Monat und zudem waren die Arbeitszeiten angesetzt auf eine sieben Tagewoche mit mind. 11 h Arbeit am Tag und das mehrere Monate am Stück. Ich lehnte dieses Elend ab. Menschen die diese Bedingungen akzeptieren sind vermutlich sehr jung oder kommen aus sehr armen Ländern und sind in Extremsituationen womöglich überlastet. Welche Berufsethik wird denn bitte bei solchen Arebitsbedingungen den Angestellten vermittelt?
    da wundert es nicht, dass bei derartigen, ausbeuterischen Ursachen, die Resultate so sind wie sie heute sind.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zuerst das tragische "Concordia"-Unglück, nun der Brand an Bord der "Allegra": Die Reederei Costa Crociere sorgt weiterhin für negative Schlagzeilen, der Imageschaden ist immens - doch Experten geben dem Unternehmen Grund zur Hoffnung.

    Image-Katastrophe: Der Untergang der Marke Costa - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    Ich habe gestern abend in den Nachrichten die Meldung über die "Allegra" gesehen. Sicherlich ist man hier bewusster umgegangen als bei der "Concordia", kein Vergleich. Die Art und Weise, wie die Reederei mit den Kunden umgeht, ist unsäglich. Man hat für die Abschleppaktion eine Variante gewählt, die 10 Std. länger gebraucht hat, weil diese günstiger war. Null Service, so wie bei der "Concordia" null Verantwortungsübernahme als Unternehmen.
    Die Reederei ist Geschichte. Viele werden fernbleiben und die Fixkosten die Reederei in die Insolvenz treiben, zu Recht.
  5. #5

    Ein wenig naiv

    Zitat von hdudeck Beitrag anzeigen
    verstehe ich nicht. Der Maschinenbrand war ein lokales Ereigniss auf dem Schiff. Nach einer (relativ kurzen) Reparatur kann das Schiff seine Reisen wieder aufnehmen. Kein Schiffsbetreiber wird deshalb seine gesamte Crew entlassen, selbst wenn sie aus "Dritte Welt" Laendern kommen. Die Wiedereinstellung und das Training sind viel zu teuer und bevor eine Crew richtig eingespielt ist vergeht Zeit und der Service leidet.
    ist wohl auch der Titel, nur wegen dieses relativ kleinen Unglücks wird doch die Reederei nicht untergehen. Ich möchte an das Flugunglück des Fluges JJ3054 vom 17/7/2007 der TAM in SÃO PAULO erinnern bei dem "mitten" in der Stadt und auf tausenden vom TV's verfolgbar 199 Menschen erbärmlich verbrant sind. Die Angehörigen der meisten der Opfer sind bis heute nicht entschädigt und die TAM transportiert heute mehr Passagiere als 2007. Auch ein nobles Appartment-Hochhaus, welches in der Einflugschneise des Flughafens SÃO PAULO - Congonhas steht und welches den Fluggästen erlaubt bei Sonnenwetter den Benutzern der Balkone zuzuprosten schreckt keinen Fluggast ab São Paulo anzufliegen.