Firmengründer in Jakarta: Wenn der Taxifahrer den Weg nicht kennt

ReinhausenBewerber kommen zu spät, Taxifahrer kurven ahnungslos um den Block, Kritik ist unerwünscht. Christoph Häring hat in Jakarta die Dependance einer deutschen Firma aufgebaut und mit landestypischen Eigenarten gefremdelt. Doch sein Leben in Indonesien hat auch angenehme Seiten. Das Protokoll.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...810040,00.html
  1. #10

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    Zitat von diwoccs Beitrag anzeigen
    Sagen Sie mal, Herr/Frau Vitalik, müssen Sie denn Ihren Griesgram , Ihre Unzufriedenheit auch noch bei SPON auslassen ?
    Oder reicht es bei Ihnen nicht einmal mehr für Mallorca ?
    Ach Unzufriedenheit nennen Sie so etwas. Einfach mal bei google "hausmädchen saudi arabien" eingeben.
    Übrigens ist es ein Forum und es ist dazu da um Meinungen auszutauschen also kann ich bei SPON auslassen was ich möchte, solange es von Mods nicht zensiert wird.
    Was hat die Tatsache was ich mir leisten kann mit meiner Aussage zu tun. Es gibt genug Menschen die alles fürs Geld machen würde, bedeutet das für Sie, dass man es auch ausnutzen muss.
  2. #11

    sozial

    Zitat von saako Beitrag anzeigen
    Ja das ist natürlich angenehm, wenn man zu den oberen 10000 gehört, nur schade, daß es keinen Sklavenmarkt gibt.
    Viele Deutsche beurteilen es als falsch, private Vollzeitbedienstete zu beschaeftigen, da solcher Luxus in Deutschland gern als unanstaendig empfunden wird. Sie gehen davon aus, dass die - zwangslaeufig - aermeren Bediensteten von ihren Arbeitgebern schlecht behandelt und ausgebeutet werden. Auch ich hatte Vorurteile.

    Das Leben in Asien aendert diese Einstellung. Waehrend dies bei einheimischen Arbeitgebern eher ungewoehnlich ist, bezahlen deutsche Bekannte ihre "Maid" gut, sie beraten sie, einige kaufen ihr einen Computer und schicken sie in Computerkurse. Die Maids finanzieren die Ausbildung ihrer Kinder, Nichten und Neffen in den Philippinen, Burma und Indonesien. Indonesische Freunde erklaerten mir, dass man als Auslaender durchaus ohne Bedienstete in einem Haus in Jakarta leben koennte, allerdings wuerde man von anderen Bewohnern des Stadteils schnell als asozialer Geizhals beurteilt und gemieden.
  3. #12

    Als "Expatriate" in Jakarta

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bewerber kommen zu spät, Taxifahrer kurven ahnungslos um den Block, Kritik ist unerwünscht. Christoph Häring hat in Jakarta die Dependance einer deutschen Firma aufgebaut und mit landestypischen Eigenarten gefremdelt. Doch sein Leben in Indonesien hat auch angenehme Seiten. Das Protokoll.

    Firmengründer*in Jakarta: Wenn der Taxifahrer den Weg nicht kennt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Beim Vereinbaren von Terminen wird in Indonesien auch festgelegt ob "pukul" (= Schlag, also pünktlich) oder "jam karet" (= Gummistunde, also mit Verzögerung) gelten soll.
    Und solange in Jakarta die Hochbahn nicht weitergebaut wird und es auch zum Flughafen Sukarno-Hatta in Cenkarang keine Bahnlinie gibt, sind zwei Stunden in die Stadt schon relativ kurz.
    Aber dennoch gefällt mir Jakarta von allen Großstädten (Bangkok, Manila, Singapur, Kuala Lumpur) in Südost-Asien immer noch am besten.
    Liebe Christoph Häring, genießen Sie Ihre Zeit in Indonesien. Sie werden sich irgendwann später danach zurücksehnen.
  4. #13

    Zitat von waelder Beitrag anzeigen
    Beim Vereinbaren von Terminen wird in Indonesien auch festgelegt ob "pukul" (= Schlag, also pünktlich) oder "jam karet" (= Gummistunde, also mit Verzögerung) gelten soll.
    Und solange in Jakarta die Hochbahn nicht weitergebaut wird und es auch zum Flughafen Sukarno-Hatta in Cenkarang keine Bahnlinie gibt, sind zwei Stunden in die Stadt schon relativ kurz.
    Aber dennoch gefällt mir Jakarta von allen Großstädten (Bangkok, Manila, Singapur, Kuala Lumpur) in Südost-Asien immer noch am besten.
    Liebe Christoph Häring, genießen Sie Ihre Zeit in Indonesien. Sie werden sich irgendwann später danach zurücksehnen.
    Es ist immer schön zu sehen das trotz nunmehr als 15 Jahren Abwesenheit es immer noch gewisse Konstante in Jakarta/Indonesien gibt. Die Erzähl/Märchen/Mitteillungswut, mittlerweile via Facebook, Twitter u.ä. kanalisert, die genaue Unterscheidung zwischen Jam karet und pukul, die immer noch nicht fertige Hochbahn und natürlich die Verwunderung der Neuankömmlinge über das "interessante" Nachtleben trotz vermehrter religiöser Dumpfbacken, Ramadan etc.
    Vielleicht gibt es ja das altbackene Tanamur noch.
    Mein Lieblingskaraokeladen in Glodok haben die ja 98' abgefackelt.
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
    falls diese Nachricht ins Forum gelangt
  5. #14

    Zitat von waelder Beitrag anzeigen
    Beim Vereinbaren von Terminen wird in Indonesien auch festgelegt ob "pukul" (= Schlag, also pünktlich) oder "jam karet" (= Gummistunde, also mit Verzögerung) gelten soll.
    Und solange in Jakarta die Hochbahn nicht weitergebaut wird und es auch zum Flughafen Sukarno-Hatta in Cenkarang keine Bahnlinie gibt, sind zwei Stunden in die Stadt schon relativ kurz.
    Aber dennoch gefällt mir Jakarta von allen Großstädten (Bangkok, Manila, Singapur, Kuala Lumpur) in Südost-Asien immer noch am besten.
    Liebe Christoph Häring, genießen Sie Ihre Zeit in Indonesien. Sie werden sich irgendwann später danach zurücksehnen.
    Nach ueber 10 Jahren in Asien und pro Jahr mindestens 4 - 5 maliger Besuche in Jakarta habe ich bisher noch nie 2 Stunden vom Airport in die City benoetigt...

    Auch das Zitat:
    "Aber dennoch gefällt mir Jakarta von allen Großstädten (Bangkok, Manila, Singapur, Kuala Lumpur) in Südost-Asien immer noch am besten" finde ich interessant und frage mich, welche Drogen muss man nehmen, um Jakarta in einem derart rosigen Licht zu sehen?
  6. #15

    Zitat von SGPZ Beitrag anzeigen
    Auch das Zitat:
    "Aber dennoch gefällt mir Jakarta von allen Großstädten (Bangkok, Manila, Singapur, Kuala Lumpur) in Südost-Asien immer noch am besten" finde ich interessant und frage mich, welche Drogen muss man nehmen, um Jakarta in einem derart rosigen Licht zu sehen?
    Recht einfach, man muss halt ein paar Jahre dort gelebt haben.

    Klar, für einige ist das sterile Rundumsorglospaket Singapur das Nonplusultra in Asien, das Schnarchnasige KL ( wie viele Expats kamen da nur schon übers WE nach Jakarta um mal ein bisschen Dampf abzulassen ), oder Manila - äh, dazu jetzt aber keinen Kommentar meinerseits.

    Meine Touren durch alt Batavia, den Hafen, die Erlebnisse in Glodok etc.
    bleiben für mich unvergleichlich und hätten z.B. so in Singapur nie stattgefunden.
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
    falls diese Nachricht ins Forum gelangt
  7. #16

    Dieses Thema finde ich interessant. Vor allem bin ich eine Indonesierin. Ich würde hier sagen, das es nicht nur die Deutschen geschockt sind, sondern ich auch. Nach 3 Jahre Aufenthalt in Deutschland, bin ich im August 2011 wieder nach Indonesien gekommen, und hat einen Job in Jakarta bekommen, musste ich mich auch nach allem gewöhnen. Mit dem Taxifahrer habe ich auch erlebt. Statt eine direkte Strecke zum Ziel fahren sie andere Strecke, die längere zeit braucht, oder sogar durch Straßen, auf der die Staus jede Stunde (Tagsüber) immer unmöglich zu verhindern. Deswegen kam ich auch zu Spät zu einer Vorstellungsgespräch bei einer deutschen Firma. Ich habe aber mit Person aus der Firma telefoniert, um Bescheid zu sagen, dass ich im Stau steck geblieben war. So ist das in Indonesien. Was Sie erleben haben ist nur ein kleines Bisschen vom Kulturschock. Es wird spannender, wenn Sie schon richtig in Indonesien wohnen würden. Aber Indonesien ist unvergesslich und Jakarta ist eine attraktive Stadt. Sie würden es genießen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und viel Glück bei der Firmengründung in Jakarta.
  8. #17

    jktamb

    Ich habe ihn auf 2012 zu hoeren, wenn bei Deutsch-Indonesischen Industrie-und Handelskammer in Jakarta gearbeitet. Auch ich weiß, Kemang mit vielen Cafés und Restaurants, und BSD-City. Ich bin indonesischen und leben in Ost-Jakarta