Firmengründer in Jakarta: Wenn der Taxifahrer den Weg nicht kennt

ReinhausenBewerber kommen zu spät, Taxifahrer kurven ahnungslos um den Block, Kritik ist unerwünscht. Christoph Häring hat in Jakarta die Dependance einer deutschen Firma aufgebaut und mit landestypischen Eigenarten gefremdelt. Doch sein Leben in Indonesien hat auch angenehme Seiten. Das Protokoll.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...810040,00.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bewerber kommen zu spät, Taxifahrer kurven ahnungslos um den Block, Kritik ist unerwünscht. Christoph Häring hat in Jakarta die Dependance einer deutschen Firma aufgebaut und mit landestypischen Eigenarten gefremdelt. Doch sein Leben in Indonesien hat auch angenehme Seiten. Das Protokoll.

    Firmengründer*in Jakarta: Wenn der Taxifahrer den Weg nicht kennt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Ja das ist natürlich angenehm, wenn man zu den oberen 10000 gehört, nur schade, daß es keinen Sklavenmarkt gibt.
  2. #2

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    Zitat von saako Beitrag anzeigen
    Ja das ist natürlich angenehm, wenn man zu den oberen 10000 gehört, nur schade, daß es keinen Sklavenmarkt gibt.
    Sollte sich der beschriebene Manager in Sack und Asche hüllen und alles selbst machen?
    Oder sich einfach den Gepflogenheiten anpassen (die ganzen erbrachten Dienstleistungen sind ja auch Arbeitsplätze)?
  3. #3

    Jakarta?

    Ich dachte er berichtet aus Beijing oder Shanghai.
    Die schlimmste und ich meine wirklich die schlimmste Angewohnheit der Asiaten ist die Angst vor dem Gesichtsverlust.
    Man fragt- und dann muss man genau den Gegenueber beobachten - und bekommt irgendeinen Scheiss erzaehlt. Man muss durch Nachfragen bohren, bohren, bohren und stellt dann fest, dieser Mensch hat keine Ahnung, er kennt sich nicht aus, weiss es nicht. Da versprechen die Asiaten den Himmel auf Erden und es ist nichts dahinter.
    Das kostet Zeit und viel Nerven.
  4. #4

    Zitat von saako Beitrag anzeigen
    Ja das ist natürlich angenehm, wenn man zu den oberen 10000 gehört, nur schade, daß es keinen Sklavenmarkt gibt.
    In diesen Staaten ist das nun mal üblich, dass man Bedienstete hat, auch für westliche Expats. Man ist deshalb kein Sklaventreiber oder Ausbeuter, sondern verhilft diesen Leuten zu einem Job. Ich habe in Saudi-Arabien gelebt und dort sind die Fahrer, Housemaids etc. froh, wenn sie für westliche Expats arbeiten können, denn von denen werden sie i.d.R. wesentlich besser behandelt als von einheimischen (Neu-)Reichen. Meine philipinische Housemaid war tottraurig als ich gegangen bin, und sie (also die nach Ihrer Ansicht "Sklavin") hat mir (also dem "Sklavenhalter") zum Abschied ein kleines Geschenk mitgegeben. Ich gehe mal davon aus, dass Sie noch nie in einem solchen Land gelebt haben, und Sie Ihren Kommentar aus einem Neidgefühl oder aus kompletter Unwissenheit geschrieben haben...
  5. #5

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    Firmengründer? Also für mich ist ein Firmengründer jemand der ein Unternehmen aufbaut, der Mann ist aber in dieses Land gegangen um eine Produktionstätte eines schon vorhandenen Unternehmens aufzubauen. Also ist der Mann in einem Arbeitnehmer Verhältniss.

    Zitat von meberz Beitrag anzeigen
    In diesen Staaten ist das nun mal üblich, dass man Bedienstete hat, auch für westliche Expats. Man ist deshalb kein Sklaventreiber oder Ausbeuter, sondern verhilft diesen Leuten zu einem Job. Ich habe in Saudi-Arabien gelebt und dort sind die Fahrer, Housemaids etc. froh, wenn sie für westliche Expats arbeiten können, denn von denen werden sie i.d.R. wesentlich besser behandelt als von einheimischen (Neu-)Reichen. Meine philipinische Housemaid war tottraurig als ich gegangen bin, und sie (also die nach Ihrer Ansicht "Sklavin") hat mir (also dem "Sklavenhalter") zum Abschied ein kleines Geschenk mitgegeben. Ich gehe mal davon aus, dass Sie noch nie in einem solchen Land gelebt haben, und Sie Ihren Kommentar aus einem Neidgefühl oder aus kompletter Unwissenheit geschrieben haben...
    Man Sie haben ja voll den Durchblick. Da hatten Sie eine philipinische Housemaid, die nach Saudi-Arabien gekommen ist um Urlaub zu machen? hmm ne ich glaube die war dort, weil Sie in Ihrer Heimat keine Arbeit hat. Und Sie können sich auch gut vorstellen, dass es jedem unheimlich viel Spass macht für Kleinstbeträge weit von der Familie zu arbeiten, damit man wenigstens etwas zu den Familien als Unterstützung schicken kann.
    Viele sehen es als die moderne Art der Sklaverei. Es ist einfach billiger die Leute zu bezahlen, als diese als Sklaven zu halten und somit Essen und Unterkunft zahlen.
    Noch einen Tipp am Rande, es lief ma eine Doku (irgendwo bei ÖR, mit einwenig suchen wird man fündig) über genau diese Menschen aus den ärmsten Landern die nach Saudi-Arabien gehen um zu arbeiten. Es zeigt unteranderem wie manche Hausherren mit seinen Bediensteten umgehen.
  6. #6

    ich komme selbst aus dem Land und inzwischen finde ich die Arbeitseinstellung vieler Arbeitnehmer und -geber, die ich in Indonesien kenne, als einerseits sehr bemerkenswert und andererseits bedenklich. Bemerkenswert insofern, weil sie i.A. "einfach drauf los"-Prinzip haben und einfach-mal-probieren, und wenn es nicht funktioniert, dann eben was anderes. Man kann da fast mit allem Geld machen. Hierzulande will alles erst einmal 1000x überlegt sein, welches auch in vielen Fällen richtig sein kann. Aber so verpasst man möglicherweise Chancen.

    Bedenklich aber auch, weil sie viele Sachen nicht so ernst nehmen, z.B. was Sicherheit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue angeht, wie im Artikel beschrieben. Wenn ich mit meinen Landsleuten dort verabrede, dann frage ich mehrmals, ob ich mich wirklich darauf verlassen kann. Und wenn sie ja sagen, habe ich doch immer noch ein bissschen Bauchgrummeln, ob der tatsächlich rechtzeitig und überhaupt kommt oder tut, was abgesprochen ist. Da krieg ich immer ganz schnell eine Krise. Vielleicht bin ich auch schon zu lange hier :-)

    Aber ich finde auch, wie der Autor, dass die Ausgeh-Möglichkeit nach Feierabend dort sehr viel besser ist als in Deutschland mit der streng geregelten Geschäftszeiten. Was auch wiederum Vorteile hat, wie immer...
  7. #7

    Nie mehr einen Titel...

    Zitat von vitalik Beitrag anzeigen
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    Noch einen Tipp am Rande, es lief ma eine Doku (irgendwo bei ÖR, mit einwenig suchen wird man fündig) über genau diese Menschen aus den ärmsten Landern die nach Saudi-Arabien gehen um zu arbeiten. Es zeigt unteranderem wie manche Hausherren mit seinen Bediensteten umgehen.
    Es wurde nicht nur eine TV-Reportage gesendet, sondern auch in vielen Printmedien darüber berichtet.
    Nur eines haben Sie bei Ihrer Replik verschwiegen:
    nicht die Expats in Saudi Arabien oder anderen Ländern behandeln die Menschen aus asiatischen Ländern schlecht, es sind überwiegend die Einheimischen, die die Asiaten schlecht behandeln.
  8. #8

    üblicher Bullsh....

    Zitat von vitalik Beitrag anzeigen
    Firmengründer? Also für mich ist ein Firmengründer jemand der ein Unternehmen aufbaut, der Mann ist aber in dieses Land gegangen um eine Produktionstätte eines schon vorhandenen Unternehmens aufzubauen. Also ist der Mann in einem Arbeitnehmer Verhältniss.



    Man Sie haben ja voll den Durchblick. Da hatten Sie eine philipinische Housemaid, die nach Saudi-Arabien gekommen ist um Urlaub zu machen? hmm ne ich glaube die war dort, weil Sie in Ihrer Heimat keine Arbeit hat. Und Sie können sich auch gut vorstellen, dass es jedem unheimlich viel Spass macht für Kleinstbeträge weit von der Familie zu arbeiten, damit man wenigstens etwas zu den Familien als Unterstützung schicken kann.
    Viele sehen es als die moderne Art der Sklaverei. Es ist einfach billiger die Leute zu bezahlen, als diese als Sklaven zu halten und somit Essen und Unterkunft zahlen.
    Noch einen Tipp am Rande, es lief ma eine Doku (irgendwo bei ÖR, mit einwenig suchen wird man fündig) über genau diese Menschen aus den ärmsten Landern die nach Saudi-Arabien gehen um zu arbeiten. Es zeigt unteranderem wie manche Hausherren mit seinen Bediensteten umgehen.
    Sagen Sie mal, Herr/Frau Vitalik, müssen Sie denn Ihren Griesgram , Ihre Unzufriedenheit auch noch bei SPON auslassen ?
    Oder reicht es bei Ihnen nicht einmal mehr für Mallorca ?
  9. #9

    Natürlich

    Zitat von schneapfla Beitrag anzeigen
    Sollte sich der beschriebene Manager in Sack und Asche hüllen und alles selbst machen?
    Oder sich einfach den Gepflogenheiten anpassen (die ganzen erbrachten Dienstleistungen sind ja auch Arbeitsplätze)?
    ich lebe nicht in Indonesien, sondern in Südamerika.
    Natürlich habe ich eine Hausangestellte, natürlich habe ich einen Gärtner und natürlich lasse ich mein Auto waschen, während
    des Waschens sitze ich angenehm in einer Luxus-Bar und genehmige mir einen Whisky mit Kokoswasser.

    Ich gebe drei Menschen Arbeit. Sie sollten uns loben.
    Deutschland ? 4 x im Jahr für ein paar Tage.- Schon die griesgrämige unglücklichen Gesichter der Menschen auf Deutschlands Strassen ....
    da bin ich doch lieber in meiner Dritten wELT:

    Saludos