Bundesregierung: Deutsche Pensionäre für den Arabischen Frühling

Die Bundesregierung will arabische Reformländer unterstützen - mit pensionierten Beamten. Die sollen den Wiederaufbau der Staaten vorantreiben. Helfen sollen dabei offenbar auch Erfahrungen aus den neuen Bundesländern.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...818167,00.html
  1. #10

    Demokratie? Eine Farce

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung will arabische Reformländer unterstützen - mit pensionierten Beamten. Die sollen den Wiederaufbau der Staaten vorantreiben. Helfen sollen dabei offenbar auch Erfahrungen aus den neuen Bundesländern.

    Bundesregierung: Deutsche Pensionäre für den Arabischen Frühling - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die arabischen Länder wollen keine Demokratie. Das haben sie nie gewollt und das werden sie auch mit deutscher Hilfe nicht wollen.
    Ihnen geht es allein darum, den Islam als politischen Leitfaden zu etablieren. Das lassen alleine schon die derzeiten Debatten in Ägypten, Libyen und Tunesien vermelden, wo es nicht um das Maß an Demokratie geht, um Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, sondern um den Einfluss des Islam in den staatlichen Konstrukten und in der Gesetzgebung. Da streiten sich Salafisten, Muslimbrüder, Ehnada-Islamisten und Al Quaida-Rebllen um ihren Einfluss.
    Die Liberalen haben fast keine Stimme. Und vor allem in Ägypten ist es sehr schlimm, wo Christen/Kopten Mundtot gemacht wurden und von Salafisten immer öfter als Feindbilder etabliert und angegriffen werden - unter den Augen der "gemäßigten Islamisten" den Muslimbrüdern, denen das nur Recht ist.
    Deutschland muss zunächst Religionsfreiheit und Gerechtigkeit einfordern. Von den vielen Gesetzen, die in Ägypten bislang geändert wurden, war kein einziges von denen dabei, die Kopten als Bürger 2. Klasse definieren und ihre Rechte im Vergleich zu Muslimen massiv einschränken. Im Gegenteil, es sind sogar noch mehr Diskriminierungen hinzugekommen.
  2. #11

    ...

    Zitat von blumt0pf Beitrag anzeigen
    Die arabischen Länder wollen keine Demokratie. Das haben sie nie gewollt und das werden sie auch mit deutscher Hilfe nicht wollen.
    Ihnen geht es allein darum, den Islam als politischen Leitfaden zu etablieren. Das lassen alleine schon die derzeiten Debatten in Ägypten, Libyen und Tunesien vermelden, wo es nicht um das Maß an Demokratie geht, um Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, sondern um den Einfluss des Islam in den staatlichen Konstrukten und in.....
    Sehen wir mal davon ab, dass in Tunesien die moderaten Islamisten einen liberalen Präsident gewählt haben und in Ägypten hat sich erstmal nichts geändert, die Muslimbrüder (bzw. ihre Partei für Freiheit und Gerechtigkeit) sieht eine Rolle der Scharia vor die nicht über die im Ägypten unter Mubarak hinaus geht und auch die Rolle der Kopten ändert sich garnicht, zumal sie sogar in einer islamistischen Partei teils führende Rollen übernommen haben, im übrigen sind in dieser islamistischen Partei ca. 12% Frauen, was sicherlich nicht optimal ist, aber mehr als man von einer Islamistischen Partei erwarten würde.

    Gemessen werden die Parteien sowieso nur daran, wie sich die Situation des Großteils der Bevölkerung entwickelt und dazu gehören sowohl in Tunesien, wie auch in Ägypten vor allem der Tourismus und das allein setzt recht enge Grenzen. Libyen ist ein ganz anderes Thema und steht auch vor ganz anderen Problemen und muss sich aufgrund der Ölvorkommen nicht so stark öffnen wie die beiden anderen Länder.