Arbeitslosigkeit in Euro-Zone: BA-Chef Weise bietet Griechen Hilfe an

DPAUm Deutschland herum herrscht Krise - doch der Arbeitsmarkt ist stärker denn je: Bundesagentur-Chef Frank-Jürgen Weise spricht im Interview über den Traum von der Vollbeschäftigung, zehn Jahre Hartz und einen möglichen Export des deutschen Modells nach Griechenland.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...818016,00.html
  1. #190

    ...

    Zitat von capitain_future Beitrag anzeigen
    Allein ALG2 soll 40 Mrd.€ im Jahr ausmachen,wo geht das Geld eigentlich hin?

    Von diesen 40 Mrd.€ gehen sehr viele Millarden wieder zurück an den Staat (20% MWST, 80% Mineralöl,Mietzins (Einkommenssteuer),Bier und Schnaps,Versicherungssteuer,Ver/Entsorgung Müllabgabe etc.)

    Die Armut ändert sich dadurch aber nicht,da ALGI+II kein freies Geld bedeutet.
    Wer hat freies Sozialgeld?
    Neben den 40 Mrd.€,
    werden gerade ca. 80 Mrd.€ (Oder mehr?) für 20 Mio. geldgeile Rentner ausgeben.

    Also ca. 1% ihrer RV Abgabe entspricht ca. 1 Million Rentner mit freien Geld und persönlichen Freiheiten es z.B. auch ausgeben wo und wie man will.z.b. Thailand,Kenia oder USA

    Unsere lieben Senoiren sind ja so aktiv ,bauen/gründen überall Unternehmen oder eigene Hotels,oder gemeinschaftliche Ferienparks.
    Und sind sooo sozial zu anderen Mitmenschen,da Sie überall Arbeitsplätze schaffen.Meinen Sie wirklich?

    Aber wer will schon gerne auf Sozialtransfer Bevölkerungsschichten in einen Sozial-Staat herrumreiten,
    wo die halbe Republik von und mit Bürokratie lebt?

    Wo von jeden Euro 50 cent an den Staat gehen bzw. ausliehen
    werden.

    Wieviele Millionen Mitarbeiter leben wohl gut von der Bürokratie bei der Stadt,KV,RV,oder ALG Versicherung?

    Alles tolle Versicherungen,die wenn man/frau Hilfe braucht nicht zahlen wollen.

    Allein der Grundsatz (siehe Hartz4) das Sozialgeld keinen Wohlstand schaffen soll und darf,ist schlicht ungerecht.
    Von den 40 Milliarden fließt rund die Hälfte in die Verwaltung. Die Jobcenter-Mitarbeiter, die neue Software und zahlreiche "Bildungs- und Maßnahmeträger" wollen ja auch bezahlt werden.
  2. #191

    Zitat von thana Beitrag anzeigen
    Von den 40 Milliarden fließt rund die Hälfte in die Verwaltung. Die Jobcenter-Mitarbeiter, die neue Software und zahlreiche "Bildungs- und Maßnahmeträger" wollen ja auch bezahlt werden.
    Richtig, die 143 Milliarden des Arbeitministeriums sind zum größeren Teil Verwaltung, aber auch Lohnzuschüsse an den AG, Existenzgründungsbeihilfen und ein paar Milliarden (ich glaube 4) sind tatsächlich Zuschüsse zum ALGI, was ansonsten als Versicherungsleistung gar nicht im Bundeshaushalt auftaucht (wie auch die Kranken- und Pflegeversicherung).
    Bundeshaushaltsplan (Deutschland)
    Zitat von capitain_future Beitrag anzeigen
    Wo von jeden Euro 50 cent an den Staat gehen bzw. ausliehen
    werden.
    Wenn man nur 50Cent für sich selbst behält, dann liegt das nicht nur an den Steuern (nur die gehen an Bund, Länder und Gemeinden) Datei:StAufk.PNG, sondern auch an der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung – und die Steuern wiederum werden ja nicht komplett für Soziale Zwecke eingesetzt, so daß sich eben die genannte Sozialquote von 30% ergibt. Das im obigen Bundeshaushalts-Kreisdiagramm die Ausgaben der einzelnen Ministerien, die irgend etwas mit Sozialem zu tun haben (von mir aus auch noch die „Bundesschuld“ anteilmäßig dazu) ca. 50% betragen, ist eher zufällig. Z.B. handelt es sich sicher bei den Ausgaben des Ministeriums für Senioren um Pensionen (z.B. 200Tausend für den Bundespräsidenten), welche also steuerfinanziert sind.

    Diese 30% von 2,5Billiarden BIP, also 750Milliarden sind übrigens auch (eine) Berechnungsgrundlage für ein Bürgergeld bzw. bedingungsloses Grundeinkommen, bei dem dann ganze Ministerien, Behörden Ämter zusammenschrumpfen würden. Übrigens, wer heute nur bis ca. 1600€ brutto verdient (also ca. bis maximal 10€/ Stunde), bekommt später einmal auch nur eine Rente in Höhe eines dann „bedingungslosen Grundeinkommens“, bzw. in Höhe von ALGII ...
  3. #192

    Soziale Investion

    Zitat von drehrumbum Beitrag anzeigen
    Richtig, die 143 Milliarden des Arbeitministeriums sind zum größeren Teil Verwaltung, aber auch Lohnzuschüsse an den AG, Existenzgründungsbeihilfen und ein paar Milliarden (ich glaube 4) sind tatsächlich Zuschüsse zum ALGI, was ansonsten als Versicherungsleistung gar nicht im Bundeshaushalt auftaucht (wie auch die Kranken- und Pflegeversicherung).
    Bundeshaushaltsplan (Deutschland)

    Wenn man nur 50Cent für sich selbst behält, dann liegt das nicht nur an den Steuern (nur die gehen an Bund, Länder und Gemeinden) Datei:StAufk.PNG, sondern auch an der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung – und die Steuern wiederum werden ja nicht komplett für Soziale Zwecke eingesetzt, so daß sich eben die genannte Sozialquote von 30% ergibt. Das im obigen Bundeshaushalts-Kreisdiagramm die Ausgaben der einzelnen Ministerien, die irgend etwas mit Sozialem zu tun haben (von mir aus auch noch die „Bundesschuld“ anteilmäßig dazu) ca. 50% betragen, ist eher zufällig. Z.B. handelt es sich sicher bei den Ausgaben des Ministeriums für Senioren um Pensionen (z.B. 200Tausend für den Bundespräsidenten), welche also steuerfinanziert sind.

    Diese 30% von 2,5Billiarden BIP, also 750Milliarden sind übrigens auch (eine) Berechnungsgrundlage für ein Bürgergeld bzw. bedingungsloses Grundeinkommen, bei dem dann ganze Ministerien, Behörden Ämter zusammenschrumpfen würden. Übrigens, wer heute nur bis ca. 1600€ brutto verdient (also ca. bis maximal 10€/ Stunde), bekommt später einmal auch nur eine Rente in Höhe eines dann „bedingungslosen Grundeinkommens“, bzw. in Höhe von ALGII ...
    Zuerst einmal finde ich das Grundeinkommen eine gute Sache,da es die überflüssige Bürokratie abschafft und den Bürger direkt finanzell hilft -ohne viel Bürokratie (außer Finanzamt)-ohne ihn gleichzeitig zu entmündigen,so wie das bisherigen Sozialleistungen z.b. ALG/Hartz4 tunen.

    Eine faire Soziale Investion oder Soziale Subvention in seine Bürger stellt für mich dieses Geld dar und gleichzeitig eine echte Freiheit.

    Anstatt wie heute das Millionen Lohnsteuer oder Einkommensteuer Zahler ihre Bilanzen "schön" rechnen,für den tollen Steuerjahres Ausgleich.

    Jeder Bürger im Staat erhält dann, dieses Grundeinkommen auch Selbstständige (z.b. Bauern) oder Freiberufler,wenn die nachgewiesenen Einnahmen nicht reichen,was bestimmte Dienstleistungen staatlich subventioniert ,was sich sonst nicht tragen oder rechnen würde z.b. Pensionen,Tierzucht,Gastwirtschaften...

    Und würde auch die Genossenschaft oder die Gemeinschaft von kreativen Unternehmer steigen,da es die Zusammenarbeit fördernd ala Gemeinschafts Praxis,Teilhaber Geschäft,Unternehmen.

    ABER:
    Jeden Bürger sollte klar sein,das er bis zu seinen Lebensende aktiv mit seinen Geld arbeiten muss,wie ein Selbstständiger der Geld auch nur als Werkzeug sieht,und dieses Geld/Besitz/Eigentum seine "Rente" darstellt.Aktiv anstatt Passiv.

    Gleichzeitig das die übliche Lohnsteuer gegen eine neue Einkommensteuer für alle geschaffen wird ohne Extrawürstchen.

    Dazu gehören auch Sozialkonto bei der National Bank (z.b.Bundesbank oder EZB) oder einen tiefgreifende Reform der MWST (Lebensnotwenig/Neutral/Luxus)

    Aber leider denke ich das die derzeitige Politiker Generation dafür zu faul und zu unkreativ ist.
  4. #193

    Zum Verwaltungsaufwand

    Zitat von capitain_future Beitrag anzeigen
    Zuerst einmal finde ich das Grundeinkommen eine gute Sache,da es die überflüssige Bürokratie abschafft und den Bürger direkt finanzell hilft -ohne viel Bürokratie (außer Finanzamt)-ohne ihn gleichzeitig zu entmündigen,so wie das bisherigen Sozialleistungen z.b. ALG/Hartz4 tunen.

    Eine faire Soziale Investion oder Soziale Subvention in seine Bürger stellt für mich dieses Geld dar und gleichzeitig eine echte Freiheit.

    Anstatt wie heute das Millionen Lohnsteuer oder Einkommensteuer Zahler ihre Bilanzen "schön" rechnen,für den tollen Steuerjahres Ausgleich.
    Ganz interessant dürfte sein, wie viele Nutznieser des heutigen Systems, dann plötzlich eine neue evtl. produktive Aufgabe finden müssen und es evtl. auch tun?
    Denn alle, die sich heute damit beschäftigen Hartz4-Leute herum-zu-schubsen oder Anträge für Bafög 3x herumzudrehen und nach einem Fehler suchen - die können sich nun sinnvoll in die Gesellschaft einbringen.
    Es wird dann auch weniger kranke, ausgebrannte Beamte geben, die an der Sinnlosigkeit ihres Tuns zerbrechen.