"Ocean's Eleven"-Regisseur Soderbergh: "Die Oscars sind außer Kontrolle!"

REUTERSFür "Traffic" bekam er selbst einen Goldjungen, jetzt betrachtet Regisseur Steven Soderbergh das Oscar-Spektakel aber als verschwendete Lebenszeit. Im Interview lästert er über öde Dinnerpartys - und schwärmt von Gina Carano, der Männer verprügelnden Heldin seines neuen Films "Haywire".

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,817399,00.html
  1. #1

    Organisierter Schwachsinn

    Oscars, Bambis usw. sind doch sowieso nur Spektakel der Eitelkeiten, wo Promis Promis beweihräuchern.
    Zum Gähnen langweilig und überflüssig, organisierter Schwachsinn,
    verschwendete Lebenszeit in der Tat.
  2. #2

    Zweifel

    Nach dem Lesen der Äußerungen von Herrn Soderbergh kam mir der leise Gedanke, ob er die abfälligen Bemerkungen über die Oscar-Verleihung gemacht haben könnte, weil sein Film nicht nominiert wurde.

    Wie hätte er sich wohl im umgekehrten Fall geäußert?
  3. #3

    .

    Sehr geehrte Mariam Schaghaghi,

    ein klein wenig Recherche hätte ihrem Interview nun wahrlich nicht geschadet. Besonders beziehe ich mich dabei auf den Satz "sie [Gina Carano] ist Profi-Kämpferin in der Sendung 'Mixed Martial Arts'". Bei Mixed Martial Arts handelt es sich mitnichten um eine schlichte Sendung oder ein Sendeformat, sondern um einen (Kampf-)Sport, so wie Boxen ebenfalls keine Sendung, sondern ein (Kampf-)Sport ist. Etwas bekannter ist in diesem Zusammenhang die MMA-Organisation UFC (Ultimate Fighting Championship), die aber über keine Frauendivision verfügt, weshalb Carano zuletzt in der kleineren Organisation "Strikeforce" gekämpft hat, aber auch das ist schon eine Weile her (2009).

    Zudem ist es gewagt die Redewendung "to dodge a bullet" mit "der Kugel ausweichen" zu übersetzen. Das ist zwar wörtlich betrachtet nicht falsch, ergibt im deutschen aber inhaltlich keinen oder nur wenig Sinn. "Dieser Kelch ging an mir vorüber" wäre da schon eine treffendere Übersetzung gewesen.

    Hoffen wir dass Ihnen künftige berufliche Bemühungen besser gelingen. Gerade mangelhafte Recherche ist bei Journalisten sehr suboptimal, wenn auch leider recht branchenüblich.
  4. #4

    Schöne Fotoauswahl. Banderas erinnert an diesen argentinischen Rinderbaron, der bei der letzten WM die argentinische Fußballnationalmannschaft trainieren durfte.
  5. #5

    Soso, da dreht der Herr Sonderbergh Ocean's Eleven und sabbelt dann im Interview ueber seichte Hollywood Kost. Ich werf mich weg. Die Intellellenbrille ist wohl noch nicht genug um schlau rueberzukommen.
    Und weil wir schon so schoen ueberheblich sind diskreditieren wir die lieben Kollegen, die sich erdreisten nach 'nem Oscar noch weitere Filme zu machen, gleich mal als gierig. Tiefer kann man wohl nicht mehr sinken.
  6. #6

    Genau, Steven: Wenn man nicht für den Oscar nominiert wird, dann am besten so tun, als wolle man eh keinen. Wer's glaubt...