Deutsches Modell: Spanien hofft auf Los Azubis

SPIEGEL ONLINESie nennen es "Bildung à la Merkel". In der Krise entdeckt Spanien die duale Berufsausbildung als Jobmotor. Eine Schule in Madrid macht vor, wie es geht. Dort werden Jugendliche seit 30 Jahren nach deutschem Vorbild ausgebildet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...816987,00.html
  1. #40

    xxx

    [QUOTE=woanders;9706236]

    Allerdings haben dann in den 80zigern die "Bildungsreformen" eingesetzt und jegliche Ausbildung wurde mehr und mehr theorielastig. Zumindest gab es damals noch Praktiker als Ausbilder.

    die Ausbildung ist nicht theorielastig - haben sie sich mal heute eine Ausbildung in Deutschland angesehen oder die Berufsschulen?

    manch 15jähriges Mädchen in DE kriegt ja nicht mal mehr Fächer mit wie Chemie - wurde bei denen zugunsten einer einseitigen beruflichen Bildung abgeschafft, siehe hier:

    http://www.blv-bw.de/65.0.html

    ob die nachher so leicht noch einen weiteren Abschluss nachholen kann? Ohne Grundkenntnisse Chemie?
    oder sollen die das gar nicht?

    und wo ist bitte diese Ausbildung noch theorielastig?

    Bildungsportal Nordrhein-Westfalen - Berufsbildung - Unterrichtshilfen zu einzelnen Berufen

    und was ist "alles paletti auf der Palette" für ein unterirdisches Niveau - ist dass das neue "hohe Niveau" in Deutschland?


    http://www.schulen.tu-darmstadt.de/h..._05-2006_u.pdf

    ich finde das Bildungsniveau in DE geradezu unterirdisch. Ist ja nur noch praxisnah und immer theorieferner.

    Schulen ohne Chemie und ohne Allgemeinbildung.
  2. #41

    Sicher?

    Zitat von kielerin78@icqmail.com Beitrag anzeigen
    Die Schüler lernen also quasi das gleiche wie vor 40 Jahren, obwohl sich die Welt stark verändert hat.... Ergo müßten die Anforderungen in allen drei Schultypen stark steigen, um die jungen Leute auf die heutige Lebenswelt vorzubereiten.
    sie meinen also, dass ein mehrgliedriges berufsständisch ausbildendes Schulsystem noch die richtige Antwort ist auf eine sich wandelnde anspruchsvoller werdende Arbeitswelt ist? Das Lehrsystem ist aus dem Mittelalter -- und Berufe sind auch nicht mehr das, was sie mal waren...

    natürlich nehmen die Firmen lieber Erwachsene - statt pupertierende zu früh abgeschulte Hauptschüler - das ist keine Kinderbetreuungsanstalt

    Hauptschüler werden mit 14,15 Jahren abgeschult - wo sollen die in der Arbeitswelt von heute noch ihren Platz finden? Etwas mehr Realitätssinn bitte!

    alle wollen Erwachsene --- ist das noch zeitgemäß, dass ein 14,15jähriger als Vollzeitarbeitnehmer einsteigen soll? Oder will man Jugendarbeitsschutzgesetzte auch noch abbauen? Hauptsache, die arbeiten früh.[/QUOTE]

    Soweit mir bekannt, müsssen die Jugendlichen 16 Jahre alt sein.
    Ich kann mich irren.
  3. #42

    xxx

    Zitat von liborum Beitrag anzeigen
    sie meinen also, dass ein mehrgliedriges berufsständisch ausbildendes Schulsystem noch die richtige Antwort ist auf eine sich wandelnde anspruchsvoller werdende Arbeitswelt ist? Das Lehrsystem ist aus dem Mittelalter -- und Berufe sind auch nicht mehr das, was sie mal waren...

    natürlich nehmen die Firmen lieber Erwachsene - statt pupertierende zu früh abgeschulte Hauptschüler - das ist keine Kinderbetreuungsanstalt

    Hauptschüler werden mit 14,15 Jahren abgeschult - wo sollen die in der Arbeitswelt von heute noch ihren Platz finden? Etwas mehr Realitätssinn bitte!

    alle wollen Erwachsene --- ist das noch zeitgemäß, dass ein 14,15jähriger als Vollzeitarbeitnehmer einsteigen soll? Oder will man Jugendarbeitsschutzgesetzte auch noch abbauen? Hauptsache, die arbeiten früh.
    Soweit mir bekannt, müsssen die Jugendlichen 16 Jahre alt sein.
    Ich kann mich irren.[/QUOTE]



    Wenn die erst 16 Jahre alt sein müssen. Warum gibt es denn noch Hauptschulen, die ihre Schüler mit teilweise 14,15 aus der Schullaufbahn entlassen sollen und in den Beruf integrieren sollen?

    in anderen Ländern erhalten immer mehr eine lange Schulbildung - die werden da ausgebildet, bis sie erwachsen sind und die nötige Reife haben.

    das Ausbildungsalter liegt im Schnitt im ersten Lehrjahr bereits bei 19,8 Jahren. Nur ca. 30% sinkender Tendenz sind noch unter 18. Das wird auch einfach ignoriert.

    Anstatt die dann länger vernünftig schulisch oder parallel schulisch auszubilden, lässt man die hier lieber ungelernt oder parkt die in Maßnahmen, die oft gar keinen Abschluss bringen. Jetzt habt ihr ja schon ca. 17% Ungelernte 20-29jährige.

    und was soll die ewige Dressur von kleinen Kinder mit 11 Jahren? Wir sind hier kein Entwicklungsland, wo nach wenig Grundbildung nicht mehr viel kommen kann, im Ausland lernen die zur selben Zeit Allgemeinbildung statt nur Berufsbildung.

    Schüler sammeln Erfahrungen aus erster Hand - Nürnberg & Region - nordbayern.de

    in spätestens 20 Jahren sind in DE vielleicht alle schön "praxisnah" - aber dafür ordentlich theoriefern -- brauchen die nicht, sollen eh nur arbeiten hier.

    allein der lächerliche Berufsschulunterricht - früher war die Qualität schon unterirdisch mit kaum Theorie, aber mittlerweile ist es echt das allerletzte.

    und im Ausland wird es nach oben angepasst - Deutschland lernt ewig auf Hauptschulniveau -- verdammt krass hohes Bildungsniveau.
  4. #43

    .

    Interessant, bei uns haben die "Bildungsexperten", unterstützt von Organisationen wie der OECD, immer gepredigt, wir müssen vor allem sehr viel mehr praxisfremde Hochschulabsolventen haben, mehr Studenten. Das duale System wurde als minderwertige überholte Alternative dargestellt.

    Dabei war eigentlich schon immer bekannt, dass es hochqualifizierte Facharbeiter und Fachangestellte sind, die wesentlich zur wirtschaftlichen Stärke dieses Landes beitragen.
  5. #44

    Eine Ansprache zum Kapitalismus LIVE

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Interessant, bei uns haben die "Bildungsexperten", unterstützt von Organisationen wie der OECD, immer gepredigt, wir müssen vor allem sehr viel mehr praxisfremde Hochschulabsolventen haben, mehr Studenten. Das duale System wurde als minderwertige überholte Alternative dargestellt.

    Dabei war eigentlich schon immer bekannt, dass es hochqualifizierte Facharbeiter und Fachangestellte sind, die wesentlich zur wirtschaftlichen Stärke dieses Landes beitragen.
    Ich finde es eher beschämend dass andere Staaten (also die OECD) einer Regierung erzählen muss wie mies ihre Massnahmen sind z.b. mit Bildung ihren zukünftigen "Bürger" Wohlstand zuverschaffen !

    Etwa mit Hartz4 und 1 Euro-Jobs samt Zeitarbeit bis zur 400€ Rente mit 72 (oder nie)?

    Arbeits-Markt Realitäten:"Verkaufe-Kaufe-Tausche Arbeitsplatz"

    Außerdem sieht die Realität in typischen EU Staaten wie Schweden,Deutschland,Österreich,Dänemark.. wohl eher so aus,dass Halbe Nicht EU nach o.g. EU Wohlstands Staaten nur wegen 10-20€ Stundensatz einwandert plus möglicher Sozialtransfers als "Bonus".

    Egal ist es da ob es Meister,Facharbeiter ,Hochschulabsolvent
    sind 2000 Euro sind viel besser als 600€ zuhause.

    Wer bietet weniger ? Dass ist Kapitalismus LIVE!

    Wie man billig seine Firma voll kriegen mit willigen und billigen Mit-arbeiter.Warum nicht gleich es in China,Indien oder 3. Welt produzieren?

    An alle dieser "tollen Spitzen" EU Parteien:
    Es sollten umgehend Gegenmassnahmen zur Einwanderung
    von Armut und Schutz der einheimischen Sozialsysteme samt aller EU Arbeitsplätze getroffen werden.

    Die Schulbildung sollten Politiker wie ein modernes Waffensystem ansehen und das dümmste ist es Wissen zubekämpfen.

    Wenn Sie nicht wissen,wie dass moderne Bildungssystem für Ganz EU bezahlt werden soll =

    Was frißt denn so ihr EU Militär oder ihre ESA derzeit ?

    Mir ist da eine ca. Ausgabensumme von 27 EU Staaten bekannt von 400 Millarden Euros pro Jahr für nutzloses Militär und Starwars.

    Mehr Klasse als Masse=

    Dass kann um 50% reduziert werden mit Einsatz von High Tech und Tuning/Umbau von weltweiter Technik.
  6. #45

    Keine Frage, ...........Nachsatz Nr. 1

    Zitat von GSYBE Beitrag anzeigen
    ...von Deutschland? Schaun Sie ab und an Nachrichten? Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen deutschen Politiker gesehen/gehört habe, der sich auch nur ansatzweise auf Englisch zu artikulieren vermochte. Wenn Sie dann einen griechischen oder portugiesischen Politiker - ja, die Länder, auf die so gern herabgesehen wird - hören....

    Mit spanischen Jugendlichen scheinen Sie - mit Respekt - nicht soviel Erfahrung zu haben. Jedenfalls habe ich - in Bezug auf Englischkenntnisse - ganz andere Erfahrungen.
    der deutsche Politiker ist nicht unbedingt Referenz in Sachen
    englischer Sprachkenntnisse, er taugt wenig zum Vorbild.
    Eher ist es ja heute so, dass Politiker wie Herr Oettinger &.. unfreiwillig
    zu you-tube-stars werden (?).

    Ich schaue auch nicht auf solche Laender herab, Portugiesen sprechen
    nach meiner Erfahrung deutlich besser Englisch als Spanier, in der
    Breite sowieso mehr Leute.

    Mir geht es dabei vor allem noch einmal um einen weiteren, mir sehr
    wichtigen Aspekt der Sprache, die korrekte Aussprache z. B. von
    Englisch.

    Ich hoere z.B. viele Jahre taeglich spanisches Radio, RNE 5 oder RNE 3,
    cadena dial, KISS FM, M 40,......etc.;

    Viele Leute dort sprechen ein spanisches Englisch, schwer verstaendlich und oftmals falsch, selbst von Leuten, die z.B. ihr Hobby
    zum Beruf gemacht haben, z.B. Radio 3 RNE, alles Musikfreaks, die aber
    leider nicht den Anspruch an sich selbst haben, korrektes Englisch
    zu sprechen, sie wursteln einfach rum. LEIDER.

    Positives Beispiel: RNE, klassisch mit seinem taeglichen Programm, die
    Sprecher sind gut ausgebildet, 95% der Moderatoren koennen alle
    sprachlichen Feinheiten souveraen meistern, fuer mich mittlerweile
    ein Genuss. --

    Wer einmal ein Tourismusbuero in der Provinz erlebt hat, weiss vielleicht wovon ich spreche, es ist schwer jemand zu finden, der
    die Leute in Grundfragen Englisch oder Franzoesisch beraten kann.

    Hotelbewertungen von Auslaendern sprechen oftmals auch eine sehr
    deutliche Sprache.

    Ich will mich nicht darueber lustig machen, denn vorhandene Defizite
    koennen nicht ueber Nacht abgestellt werden, keine Frage.

    Im Rahmen aktiver Nachbarschaftshilfe habe ich erlebt, was so
    Deutsch-/Englischscheine z.B. im Tourismusstudium wert sind, ich fand erschreckend, was sich dort offenbart hat.

    Viel Auswendiglernen ohne echtes Verstaendinis, wenig gezieltes Ein-
    tauchen in andere Kulturen mit echtem Verstehen, oft recht wenig
    Arbeit im Sprachlabor.

    Viele Regionen wissen, dass sie bei dieser Ausbildung ganz unten an-
    fangen muessen und sind auf einem guten Weg, indem sie verstaerkt
    auf zweisprachige Ausbildung setzen.
  7. #46

    Klasse anstatt Masse

    Zitat von capitain_future Beitrag anzeigen
    Ich finde es eher beschämend dass andere Staaten (also die OECD) einer Regierung erzählen muss wie mies ihre Massnahmen sind z.b. mit Bildung ihren zukünftigen "Bürger" Wohlstand zuverschaffen !

    Etwa mit Hartz4 und 1 Euro-Jobs samt Zeitarbeit bis zur 400€ Rente mit 72 (oder nie)?

    Arbeits-Markt Realitäten:"Verkaufe-Kaufe-Tausche Arbeitsplatz"

    Außerdem sieht die Realität in typischen EU Staaten wie Schweden,Deutschland,Österreich,Dänemark.. wohl eher so aus,dass Halbe Nicht EU nach o.g. EU Wohlstands Staaten nur wegen 10-20€ Stundensatz einwandert plus möglicher Sozialtransfers als "Bonus".

    Egal ist es da ob es Meister,Facharbeiter ,Hochschulabsolvent
    sind 2000 Euro sind viel besser als 600€ zuhause.

    Wer bietet weniger ? Dass ist Kapitalismus LIVE!

    Wie man billig seine Firma voll kriegen mit willigen und billigen Mit-arbeiter.Warum nicht gleich es in China,Indien oder 3. Welt produzieren?

    An alle dieser "tollen Spitzen" EU Parteien:
    Es sollten umgehend Gegenmassnahmen zur Einwanderung
    von Armut und Schutz der einheimischen Sozialsysteme samt aller EU Arbeitsplätze getroffen werden.

    Die Schulbildung sollten Politiker wie ein modernes Waffensystem ansehen und das dümmste ist es Wissen zubekämpfen.

    Wenn Sie nicht wissen,wie dass moderne Bildungssystem für Ganz EU bezahlt werden soll =

    Was frißt denn so ihr EU Militär oder ihre ESA derzeit ?

    Mir ist da eine ca. Ausgabensumme von 27 EU Staaten bekannt von 400 Millarden Euros pro Jahr für nutzloses Militär und Starwars.

    Mehr Klasse als Masse=

    Dass kann um 50% reduziert werden mit Einsatz von High Tech und Tuning/Umbau von weltweiter Technik.
    200 Mrd. Euros für Bildungs Projekte sollen in Zukunft für die Gesamt EU eigentlichen "drin" sein.

    Durch Massnahmen dass alle 27 Eu Staaten nur noch einen einzigen EU Militärhaushalt haben,wie das die Usa oder Russland ja auch nicht anderes machen.

    Durch gemeinsamen Einkauf von Technik Weltweit,lassen sich die Kosten für Bildung und Militär entscheiden senken.

    Die Bildungskosten lassen sich per intersiver und passgenaue Gruppenkurse und Online Unterstützung senken,man spart überflüssige Büros oder Gebäude samt Kosten.

    Die Militärkosten lassen sich ,durch eine einzige "EU Armee" ,und eigenes "Tuning" d.h. Weiterentwicklung von fremden Militär Produkten z.b. Flugzeugen,Flugzeugträger,Atomreaktoren.. ,die man auf der ganzen Welt zusammen gekauft hat,ebenso senken.
    Unsere Techniker entwicklen vorhandene Technik weiter.

    Vergleichbar einer chineischen Batterien Fahrrad Lampe zur Solar Fahrrad Lampe als Neuentwicklung.