Polizeigewerkschaft: Kleinkrieg unter Kriminalisten

APIm elitären Bund Deutscher Kriminalbeamter tobt ein unschöner Machtkampf. Der langjährige Vorsitzende wurde abgesetzt, er wehrt sich vor Gericht gegen seine Kündigung. Zugleich ermittelten Kollegen gegen ein anderes Vorstandsmitglied.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...814572,00.html
  1. #10

    Zitat von rplay Beitrag anzeigen
    was ich nicht ganz verstehe .... warum ist seine berufliche Zukunft ungewiss ... er ist doch ein Polizeibeamte, der für die Gewerkschaft freigestellt wurde ... nach der Freistellung geht´s zurück in den Dienst ... oder doch nicht?
    wo ist da die Ungewissheit?
    Das habe ich mich auch gefragt. Dasselbe habe ich mich schon gefragt, als Bürgermeister Sauerland (freigestellter, verbeamteter Lehrer im höheren Dienst) sich geweigert hat, zurückzutreten, weil er ja dann seine Pensionsansprüche verlieren würde. Das ist und war aber Quatsch. Er hätte ja jederzeit den Anspruch gehabt, wieder in sein Beamtenverhältnis zurückzukehren und irgendwo bis zu seiner Pensionierung Akten zu stempeln oder was weiß ich. Dann hätte er auch seine Pensionsansprüche nicht verloren. Aber wahrscheinlich konnte es sein Ego nicht vertragen, die Treppe wieder eine Stufe runterzufallen und sich wieder als normaler Staatsdiener betätigen zu müssen. So ähnlich wird's beim Vorsitzenden des BDK auch sein.
  2. #11

    zur Ursache

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im elitären Bund Deutscher Kriminalbeamter tobt ein unschöner Machtkampf. Der langjährige Vorsitzende wurde abgesetzt, er wehrt sich vor Gericht gegen seine Kündigung. Zugleich ermittelten Kollegen gegen ein anderes Vorstandsmitglied.

    Polizeigewerkschaft: Kleinkrieg unter Kriminalisten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Den BDKlern wurde vermutlich unbemerkt Spaltpilzsuppe serviert.
  3. #12

    Zitat von slider Beitrag anzeigen
    Als Krimineller muss man sich vor denen nicht unbedingt fürchten.
    Naja. Das ist die Frage. Wenn die sogar in der Lage sind, nebenbei wegen 5.000€ gegen einen Kollegen zu ermitteln und dafür allein ein 303(!)-Seiten-Buch als Bericht zu schreiben, müssen die viel Freizeit haben. Wenn die diese ganze Tagesfreizeit in die Verbrechensbekämpfung investieren würden, könnten sie sicher den ein oder anderen zusätzlichen Kriminellen unschädlich machen.
  4. #13

    Zitat von rplay Beitrag anzeigen
    was ich nicht ganz verstehe .... warum ist seine berufliche Zukunft ungewiss ... er ist doch ein Polizeibeamte, der für die Gewerkschaft freigestellt wurde ... nach der Freistellung geht´s zurück in den Dienst ... oder doch nicht?
    wo ist da die Ungewissheit?
    Das habe ich mich auch gefragt. Dasselbe habe ich mich schon gefragt, als Bürgermeister Sauerland (freigestellter, verbeamteter Lehrer im höheren Dienst) sich geweigert hat, zurückzutreten, weil er ja dann seine Pensionsansprüche verlieren würde. Das ist und war aber Quatsch. Er hätte ja jederzeit den Anspruch gehabt, wieder in sein Beamtenverhältnis zurückzukehren und irgendwo bis zu seiner Pensionierung Akten zu stempeln oder was weiß ich. Dann hätte er auch seine Pensionsansprüche nicht verloren. Aber wahrscheinlich konnte es sein Ego nicht vertragen, die Treppe wieder eine Stufe runterzufallen und sich wieder als normaler Staatsdiener betätigen zu müssen. So ähnlich wird's beim Vorsitzenden des BDK auch sein.
  5. #14

    ...

    Zitat von Waldesmeister Beitrag anzeigen
    Naja. Das ist die Frage. Wenn die sogar in der Lage sind, nebenbei wegen 5.000€ gegen einen Kollegen zu ermitteln und dafür allein ein 303(!)-Seiten-Buch als Bericht zu schreiben, müssen die viel Freizeit haben. Wenn die diese ganze Tagesfreizeit in die Verbrechensbekämpfung investieren würden, könnten sie sicher den ein oder anderen zusätzlichen Kriminellen unschädlich machen.
    naja, vielleicht war´s ja nur im Format A5, einseitig bedruckt und in einer Schriftgröße verfasst, die keine Brille beim Lesen erfordert ;-)
    nicht daß es nachher wieder heißt, jemand konnte es nicht lesen, weil die Dienstbrille nicht verfügbar war ..... ;-)

    aber diese Ungewissheit .... kann einen schon zermürben ... ;-)
  6. #15

    Ungewissheit

    Zitat von rplay Beitrag anzeigen
    was ich nicht ganz verstehe .... warum ist seine berufliche Zukunft ungewiss ... er ist doch ein Polizeibeamte, der für die Gewerkschaft freigestellt wurde ... nach der Freistellung geht´s zurück in den Dienst ... oder doch nicht?
    wo ist da die Ungewissheit?
    wo steht morgen mein Schreibtisch?
    wie ist da die Kantine?
    kann man da gut parken?

    Ungewissheit ist relativ... der eine fragt sich, wovon er morgen sein Essen zahlen soll, der Andere, ob der 40-Jahresplan bis zur Frührente noch funktioniert...

    Für den einen ist es normal, alle paar Jahre den Job zu wechseln und umzuziehen, der Andere braucht Therapiesitzungen, wenn sein Ressort umstrukturiert wird.
  7. #16

    Höchste Zeit, dass der Betonkopf verschwindet.

    Von Rechtsstaat, Demokratie und Gewaltenteilung hält er keinen Pfifferling und verkündet das bei jeder Gelegenheit:

    Klaus Jansen (Berufsverbandsfunktionär)

    Schürt Panik im Volk mit seinen kruden Ideen zum Waffenrecht und fordert allen Ernstes einen Notaus-Knopf fürs Internet. Wenn es den gäbe, wäre es für ihn jetzt der richtige Zeitpunkt, die Diskussion abzuschalten.
    Seine Meinung darf er ggf. als Privatperson äußern, aber nicht im Rahmen seines Amtes als Executive. Da hat er die Grundrechte zu vertreten.
  8. #17

    Zitat von Waldesmeister Beitrag anzeigen
    Das habe ich mich auch gefragt. Dasselbe habe ich mich schon gefragt, als Bürgermeister Sauerland (freigestellter, verbeamteter Lehrer im höheren Dienst) sich geweigert hat, zurückzutreten, weil er ja dann seine Pensionsansprüche verlieren würde. Das ist und war aber Quatsch. Er hätte ja jederzeit den Anspruch gehabt, wieder in sein Beamtenverhältnis zurückzukehren und irgendwo bis zu seiner Pensionierung Akten zu stempeln oder was weiß ich. Dann hätte er auch seine Pensionsansprüche nicht verloren. Aber wahrscheinlich konnte es sein Ego nicht vertragen, die Treppe wieder eine Stufe runterzufallen und sich wieder als normaler Staatsdiener betätigen zu müssen. So ähnlich wird's beim Vorsitzenden des BDK auch sein.
    hier geht es doch wohl immer um die Höhe der "gewünschten" Pensionen, oder...?
  9. #18

    Größe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im elitären Bund Deutscher Kriminalbeamter
    12.500 Mitglieder bedeuten also einem "elitären Bund" anzugehören?

    In Frankfurt legen gerade 200 Mitglieder einer Gewerkschaft weitestgehend einen Flughafen lahm...
  10. #19

    Beschämend

    Abgwählt ist nun einmal abgewählt. Das ist in jedem Verein oder Verband vollkommen normal wenn es ordnungsgemäß durchgeführt wird. Und - dies ist hier so geschehen Herr J.!
    Nun nachzutreten und den "verarmten und bewußt missverstandenen"Ex-Funktionär zu spielen ist schäbig. Noch schäbiger ist es, unbescholtete Mitglieder des Verbandes mit Strafanzeigen zu überziehen, die hinterher ausgehen wie das "Hornberger Schießen".
    Im übrigen ist Herr J. seit dem 1.1.2012 wieder beim BKA in Brot und Butter (A 12).
    Also, was bitteschön soll dann dieser Artikel? Wurde der Vorstand des Verbandes vorher dazu befragt oder zumindest einmal angehört?