Kinokomödie "Young Adult": Schöne Schlampe!

Paramount PicturesMit "Young Adult" legen die Macher des Kinohits "Juno" erneut eine Ausnahme-Komödie vor. Charlize Theron brilliert darin als ehemalige Highschool-Schönheit, die ihre Heimatstadt aufmischt. Ein Wunder, wie tieftraurig und zugleich hinreißend komisch das ist.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,816377,00.html
  1. #1

    So kann mans auch sehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit "Young Adult" legen die Macher des Kinohits "Juno" erneut eine Ausnahme-Komödie vor. Charlize Theron brilliert darin als ehemalige Highschool-Schönheit, die ihre Heimatstadt aufmischt. Ein Wunder, wie tieftraurig und zugleich hinreißend komisch das ist.

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    Ich habe den Film Anfang des Jahres in Kanada gesehen und ehrlich gesagt, war es einer, wenn nicht sogar DER schlechteste Film, den ich jemals gesehen habe.
    Die witzigen Momente halten sich arg in Grenzen und am Ende fragt man sich echt, was man da jetzt gerade gesehen hatte.
  2. #2

    Jason Reitman Filme

    Jason Reitman Filme sind eine Klasse für sich. Neben "Juno" sind da noch "Thank You for Smoking" sowie "Up in the air". Die schauspielerischen Leistungen in den Filmen sind so gut, das es selbst einem Laien wie mir ins Auge sticht. Reitman schafft es mit seinen Produktionen Spannungen und Paradoxe der menschlichen Gesellschaft in leicht verdauliche Blockbuster zu packen. Aber ein bisschen mitdenken/fühlen muss man da schon, mit abgeschaltetem Verstand sollte man sich Reitman-Filme nicht ansehen.
  3. #3

    Kann schon sein.

    Zitat von Hans Blafoo Beitrag anzeigen
    Ich habe den Film Anfang des Jahres in Kanada gesehen und ehrlich gesagt, war es einer, wenn nicht sogar DER schlechteste Film, den ich jemals gesehen habe.
    Die witzigen Momente halten sich arg in Grenzen und am Ende fragt man sich echt, was man da jetzt gerade gesehen hatte.
    Vielleicht haben Sie aber auch ohne Untertitel nur das Verständnis verkackt....
  4. #4

    Zitat von Hans Blafoo Beitrag anzeigen
    Ich habe den Film Anfang des Jahres in Kanada gesehen und ehrlich gesagt, war es einer, wenn nicht sogar DER schlechteste Film, den ich jemals gesehen habe.
    Geschmack ist bekanntlich subjektiv, weshalb ich da Ihre Meinung eigentlich belassen will, auch wenn Sie damit zu einer Minderheit zu gehören scheinen angesichs der anderweitiger Bewertungen (selber noch nicht gesehen). Was ich mich aber frage: Wieso immer diese Superlativen? Praktisch jeder Film muss offenbar zwangsweise von irgendjemandem als "DER schlechteste Film" aller Zeiten betitelt werden. Was aber offensichtlich nur a) eine unsinnige Übertreibung sein kann oder b) bedeutet, dass die Person offenbar so gut wie keine Filme gesehen hat. Beides lässt die zuvor geäusserte Meinung in keinem guten Licht erscheinen und macht den Verfasser dieser unglaubwürdig. Wieso also nicht einfach mal sachlich bleiben..?
  5. #5

    Hmmm...

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Geschmack ist bekanntlich subjektiv, weshalb ich da Ihre Meinung eigentlich belassen will, auch wenn Sie damit zu einer Minderheit zu gehören scheinen angesichs der anderweitiger Bewertungen (selber noch nicht gesehen). Was ich mich aber frage: Wieso immer diese Superlativen? Praktisch jeder Film muss offenbar zwangsweise von irgendjemandem als "DER schlechteste Film" aller Zeiten betitelt werden. Was aber offensichtlich nur a) eine unsinnige Übertreibung sein kann oder b) bedeutet, dass die Person offenbar so gut wie keine Filme gesehen hat. Beides lässt die zuvor geäusserte Meinung in keinem guten Licht erscheinen und macht den Verfasser dieser unglaubwürdig. Wieso also nicht einfach mal sachlich bleiben..?
    ... also ich fand die Meinung von Hans Blafoo eigentlich sehr subjektiv ausgedrückt. Er hat ja nicht geschrieben, dass es sich um den "schechtesten Film aller Zeiten" handelt, wie Sie suggerieren, sondern, dass es der schlechteste Film ist, den er je gesehen hat. Das muss doch keine Übertreibung sein. Ich glaube die Meisten haben einen (oder mehrere) Lieblingsfilme, -bücher, usw, die sie für die besten halten. Dann kann es doch logischerweise Filme/Bücher... geben, die den Leuten gar nicht gefallen und für sie die schlechtesten ihrer Art sind. Also mir geht es zum Beispiel so. Was anderes hat Hans Blafoo doch gar nicht geschrieben.
  6. #6

    Zitat von Kitujn Beitrag anzeigen
    Dann kann es doch logischerweise Filme/Bücher... geben, die den Leuten gar nicht gefallen und für sie die schlechtesten ihrer Art sind. Also mir geht es zum Beispiel so. Was anderes hat Hans Blafoo doch gar nicht geschrieben.
    Klar, und gebe ich Ihnen an sich auch recht, dass mit der Einschränkung formuliert die Aussage akzeptabler ist als wenn pauschal vom schlechtesten Film gesprochen wird. Wobei ich trotzdem bei den aufgeführten Punkten bleiben würde, auch subjektiv gesehen kann ich das schlecht glauben, es sei denn der Schreiber hätte nur wenige Filme gesehen und erst recht keine wirklich Schlechten.
    Ausserdem, bei aller emotionalen (Über-)Reaktion, man sollte m.E. trotzdem in der Lage sein, auch einen Film, den man wahnsinnig toll oder beschissen findet, differenziert zu betrachten. Selbst wenn einem die Story oder der Humor hier nicht gefällt, handwerklich und schauspielerisch kann der Film ja nicht wirklich als schlecht bezeichnet werden..
  7. #7

    Jetzt muss ich mir hier schon rechtfertigen ;)

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Klar, und gebe ich Ihnen an sich auch recht, dass mit der Einschränkung formuliert die Aussage akzeptabler ist als wenn pauschal vom schlechtesten Film gesprochen wird. Wobei ich trotzdem bei den aufgeführten Punkten bleiben würde, auch subjektiv gesehen kann ich das schlecht glauben, es sei denn der Schreiber hätte nur wenige Filme gesehen und erst recht keine wirklich Schlechten.
    Ausserdem, bei aller emotionalen (Über-)Reaktion, man sollte m.E. trotzdem in der Lage sein, auch einen Film, den man wahnsinnig toll oder beschissen findet, differenziert zu betrachten. Selbst wenn einem die Story oder der Humor hier nicht gefällt, handwerklich und schauspielerisch kann der Film ja nicht wirklich als schlecht bezeichnet werden..
    Okay, um meiner Meinung noch mal mehr Gewicht zu verleihen.

    1. Juno und Up in the Air fand ich super, Young Adult nicht.
    2. Ich habe Young Adault mit ein paar Freunden zusammen gesehen. Keinem hat der Film gefallen. Damit stehe ich mit meiner Meinung wohl nicht ganz alleine dar.
    3. Ich habe mich nach dem Kinobesuch mal im Online-Forum der Kinokette umgeschaut und da bleibt als Resultat übrig, dass man den Film entweder großartig oder sch**ß* findet.
    4. Das ist alles gut gespielt, aber der Film ist trotzdem reichlich seltsam. Eine Komödie ist der Film ganz sicher nicht. Es geht sehr stark Richtung Drama, weshalb ich den auch eher als Drama bezeichnen würde.
  8. #8

    Zitat von Hans Blafoo Beitrag anzeigen
    Okay, um meiner Meinung noch mal mehr Gewicht zu verleihen.
    Prima, mehr wollte ich gar nicht lesen! Und da der Film offenbar das Publikum zu spalten scheint bin ich mal gespannt ob auf Ihrer oder der anderen Seite zu liegen komme..;)
  9. #9

    Schade um die Zeit...

    ...aber wir hatten nunmal Freikarten. Macht am Ende sieben enttäuschte Gesichter. Mich hätte das Thema sowieso von vornherein nicht interessiert, wußte aber nicht, was mich überhaupt erwartet. Unvoreingenommener geht's nicht, zumal ich die anderen Reitman-Werke auch nicht kenne. Für eine abgeblich abgewrackte, alkoholsüchtige Autorin sah die Theron eindeutig zu clean aus.
    Schade um den Sonntagabend... Nicht einmal die Werbetrailer taugten, erst die Aniston in der Kommune und dann noch Tom Cruise als Rock-Star... Passt wohl zur Zielgruppe von Young Adult.