Ehrensold-Debatte: Fußnote 8 entscheidet über Geldsegen für Wulff

dapdErhält Christian Wulff künftig den Ehrensold oder nicht? Gut möglich, dass sich bald ein Mann mit dieser heiklen Frage beschäftigen muss, dessen Leben durch die Wulff-Affäre eine entscheidende Wendung genommen hat: Joachim Gauck.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...816730,00.html
  1. #170

    Politiker und ihr "Geschwätz von gestern"

    Zitat von Jack London Beitrag anzeigen
    sollte H. Wulff auf diesen "Ehrensold" verzichten. Er hat sich in einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen ganz eindeutig dazu geäußert: "Ich möchte gern bis zum 67. Lebensjahr mit eigener Arbeit das erwirtschaften, was ich verdiene."
    Und selbst bei einer Wiederwahl wäre er da erst 61 geworden.
    Die einzige würdevolle Art und Weise wäre es, wenn H. Wulff wenigstens dieses Mal über sich hinauswüchse und auf diesen "Ehrensold" verzichtete. Aber ist das von ihm zu erwarten?
    Aus dem Internet:
    >Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? | Konrad Adenauer
    Der Spruch “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?” wird dem Bundeskanzler Konrad Adenauer zugeschrieben. Tatsächlich handelt es sich bei dem Zitat um einen alte Kölner Redensart, die beschreiben soll das[s] das in der Vergangenheit Gesagte längst überholt ist: “Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?”. Adenauer zitierte zudem nur einen Teil des Spruchs. In seiner vollen Länge wirkt er weniger harsch: “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?. Sie werden mich nicht daran hindern, schlauer zu werden.”<
  2. #171

    Trainer und Fußballer

    Zitat von berniu Beitrag anzeigen
    Mal zur Info: Ist dieses Geschenk eigentlich steuerfrei?
    Wenn ein erfolgloser Trainer entlassen wird, bekommt er trotzdem seine hohe Abfindung, die manchmal in Millionen geht.
    Wer fragt hier nach der Steuerpflicht?
  3. #172

    Nie mehr einen Titel...

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Wenn ein erfolgloser Trainer entlassen wird, bekommt er trotzdem seine hohe Abfindung, die manchmal in Millionen geht.
    Wer fragt hier nach der Steuerpflicht?
    Das für den Wohnort des Trainers zuständige Finanzamt!
  4. #173

    Für mich ist das alles

    Größenwahn von Leuten die völlig abgehoben haben.
    Den anderen Bürgern werden 400Eurojobs gepredigt.


    Zitat von ident Beitrag anzeigen
    Aber MIT dem Ehrensold wird das wohl so schnell nicht gehen: Bei einer angenommenen Wulffschen Lebenserwartung von 25 Jahren (das wäre heute eher wenig), angenomenen Zusatzkosten (Büro etc.) von nur 60.000 Euro jährlich und incl. der 'richtigen' Präsidentenbesoldung wird W. am Ende - für ca. 1,5 Präsidentenjahre - weit mehr als .....
  5. #174

    ohne Titel

    Zitat von guteronkel Beitrag anzeigen
    Ich würde die Sache etwas deutlicher thematisieren:
    Wulff hat gelogen, betrogen, alles mitgenommen und uns noch die Ohren vollgejammert, wie böse die Welt zu ihm ist.
    Unsere Politiker in Berlin, und zwar nahezu alle, haben erst versucht die Scheiße zu vertuschen, und erst dann als es nicht mehr erträglich war, den Schwanz eingezogen und auf korrekter Politiker gemacht. Also, sich genauso verlogen verhalten.
    Woher wissen Sie das alles:
    Beweiskräftige Unterlagen,
    Beweiskräftige Aussagen von Mitbeschudigten,
    Beweiskräftige Zeugenaussagen (hotelpersonal, Bankenausküfte----
    oder durch die nicht beweiskräftigen Medienveröffentlichungen?.
  6. #175

    eine Nationale Schande

    wenn Wulff lebenslang ohne Grund versorgt wird. Man stelle sich vor, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind erfolgreich und er wird sogar verurteilt. Dann wäre er völlig zurecht vom Amt zurück getreute, wäre vorbestraft und dennoch mit Millionen Euros aus Steuergeldern bedacht. Wenn das nicht zu Politikverdrossenheit und einer Vergewaltigungd es Begriffs "Ehre" führt.
    Gut vorstellbar, dass der "Schnäppchenjäger der Nation" Merkel diese Zusage auf lebenslanges Lebes auf Kosten anderer abregungen hat, - als Gegenleistung für den Rücktritt.
    Von mir aus: Nicht einen Cent für Wulff!!!
  7. #176

    Zitat von ident Beitrag anzeigen
    Aber MIT dem Ehrensold wird das wohl so schnell nicht gehen: Bei einer angenommenen Wulffschen Lebenserwartung von 25 Jahren (das wäre heute eher wenig), angenomenen Zusatzkosten (Büro etc.) von nur 60.000 Euro jährlich und incl. der 'richtigen' Präsidentenbesoldung wird W. am Ende - für ca. 1,5 Präsidentenjahre - weit mehr als 7 Millionen kassiert haben. Ehre, wem Ehre gebührt! Künftige Steigerungen nicht eingerechnet.
    Es ist noch viel schlimmer: Fahrer, Büro, und Sekretärin werden lebenslänglich 280.000 €/a kosten. Als 51jähriger kann er es durchaus noch 40 Jahre machen, was ihm gegönnt sei. Macht zusammen mit 200.00 €/a Ehrensold runde 19,2 Mio €.
    Bezogen auf seine Dienstzeit von 597 Tagen bedeutet dies einen Pensionsanspruch von 32.161 € pro geleisteten Arbeitstag.
    Hinzu kommt noch die reguläre Altersversorgung auf der Basis Ministerpräsident, was nochmals "peanuts" in Höhe von 5,8 Mio € ergibt.[/QUOTE]

    Na, da ist die drohende,oder besser gesagt sich anbahnende Finnazerupution ein zu erwartender bereinigender Segen.

    Bis zu der ist es nicht mehr so lang hin.

    Ausserdem wird der komplette Beamtenstatus respektive die Altersversorgung dessen noch schier unlösbare Probleme mit sich bringen.
    Aber dass läuft nach Schema F.
  8. #177

    Politikergehälter

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Sie argumentieren wie meine Oma - Gott hab sie selig - wenn ich mal wieder nicht aufessen wollte. Denk dran, woanders verhungern die Kinder! Als ich dann eines Schönen Tages mein angefangenes Brot in einen Karton gesteckt habe und gefragt, wohin schicken, war sie ruhig.

    Es gibt immer irgendwas, wo vielleicht Gelder besser angelegt wären. Mit Blick auf die Sahelzone kann ich gegen S 21, gegen Politikergehälter aber auch gegen Hartz IV argumentieren. Man sollte sowas bleiben lassen, denn es ist schlicht DUMM!
    Meine ehrliche Meinung ist, die Abschaffung der aktuell politischen Gewaltenteilung in Deutschland, Wiederbelebung des deutschen Kaiserreiches als Wahlmonarchie, Abschaffung des Parlamentes, Kanzler und Parteiensystems. Der deutsche Kaiser, einschlisslich die Richter des Obersten Gerichtshofes und Senat wird vom Volk auf Lebenszeit gewählt und können nur vom Volk wieder abgewält
    werden.
    Die Volksabstimmung ersetzt das Parlament.