Künftiger Präsident im Check: Jetzt muss Gauck liefern

dapdDie Erwartungen sind gigantisch: Nicht weniger als die "Erneuerung der Demokratie" erhoffen sich manche von einem Präsidenten Gauck. Der 72-Jährige bringt Qualitäten mit, die man für eine solche große Aufgabe braucht - aber er hat auch Schwächen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...816481,00.html
  1. #260

    Tote

    Zitat von Mathesar Beitrag anzeigen
    Nein, man muß nur von Leuten umgeben sein, die diese beiden Dinge - für die viele Menschen schon gestorben sind - in die Wiege gelegt bekamen und daher heute ihren Wert weder zu würdigen noch zu schätzen wissen. Wahre Dummerchen also, die Sie hier so anschaulich beispielhaft verkörpern!
    Üblicherweise werden Menschen, die sich für Freiheit und Demokratie einsetzen, in unserer Gesellschaft frühestens nach ihrem Tode wertgeschätzt.
  2. #261

    Es fehlt...

    ... mein letzter Beitrag. Zwischen 258 und 259 müsste er chronolgisch eigentlich auftauchen. Denn abgesehen von den zugegebenermaßen provokanten Bezeichnungen "Grüßonkel" und "Frühstücksdirektor" halte ich meine Anregungen hinsichtlich der Berater und "Hintermänner" im Schloss Bellevue doch für interessant. Diese Dimension des Themas wurde hier noch nicht diskutiert. Ich kenne mich in diesem Forum allerdings noch nicht gut aus. Falls Sie noch dabei sind, nicht veröffentlichte Kommentare zu sichten, betrachten Sie meinen Kommentar als gegenstandslos. Andernfalls bitte ich Sie, meiner Meinung die Freiheit zu schenken. Vielen Dank.
  3. #262

    Versatzstücke

    Zitat von mm01 Beitrag anzeigen
    nicht im Amt und schon wird die Jagd eröffnet ....
    Das Problem in der heutigen Zeit ist die Tatsache, dass Medien und zunehmend auch Leute im Internet Zitate z.B. von Herrn Gauck verstümmelt wiedergeben und diese sind dann auch noch vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. Eben eine Fast Food Geschichte. "Trau keinem Zitat, das du nicht selbst aus dem Zusammenhang gerissen hast." (Johannes Rau). Die Medien und bestimmte Kreise um den Kommunisten Ströbele praktizieren dies am Beispiel von Herrn Gauck wieder einmal . Ich hoffe Herr Gauck wird bis zur Wahl keine Interviews geben und dann eine fulminante Erstrede als BP hinlegen die seine Kritiker vorerst verstummen lassen wird.

    Im Übrigen ist es widerlich anzusehen, wie bereits vor seiner beginnenden Amtszeit, so er denn gewählt wird, -was wohl sicher ist- die Jagd auf ihn eröffnet wurde.
    Sein Postulat der Freiheit wird eben in Koexistenz mit dem Kapitalismus zu sehen sein. Schließlich gibt es keine Freiheit ohne auch dem -gewollt oder nicht- kritisierten Kapitalismus seine Referenz zu erweisen.
    Warum?
    Nur im Kapitalismus ist Freiheit möglich, siehe die derzeitige Staatengemeinschaft. Ob islamischer Gottesstaat oder kommunistische Diktaturen mit kapitalistischem Anstrich oder Staatskapitalismus nach Putins Art: Freiheit ist dort überall nicht zu finden!
  4. #263

    Wenn

    Zitat von Götternot Beitrag anzeigen
    Das Problem in der heutigen Zeit ist die Tatsache, dass Medien und zunehmend auch Leute im Internet Zitate z.B. von Herrn Gauck verstümmelt wiedergeben und diese sind dann auch noch vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. Eben eine Fast Food Geschichte. "Trau keinem Zitat, das du nicht selbst aus dem Zusammenhang .....
    ich mir die derzeitige Staatengemeinschaft anschaue, z.B. den Lissabon Vertrag, finde ich doch relativ wenig Demokratie, oder wie würden Sie es beurteilen, dass die gewählten Parlamente der Mitgliedsländer zugunsten einer undemokratischen EU Führung Kompetenzen anbgeben.
    PS: Gehören Sie nicht auch zu diesen Foristen die oft von der EUDSSR sprechen?
  5. #264

    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    warum musste die SED denn mitmachen, beim Wettrüsten?
    Sie meinen nicht nur die SED, sondern die Parteien (z.B. Blockflöten) und Organisationen der Natinalen Front.
    Und diese Nationale Front hat, in völliger Souverenität, beschlossen, sich am Wettrüsten zu beteiligen, obwohl der "Große Bruder" gar nichts davon hielt.
    Ich stimme Ihnen ja zu. Es ist ein Kreuz mit den Geschichtskenntnissen mancher Foristen.
  6. #265

    Und

    Zitat von rennus Beitrag anzeigen
    Sie meinen nicht nur die SED, sondern die Parteien (z.B. Blockflöten) und Organisationen der Natinalen Front.
    Und diese Nationale Front hat, in völliger Souverenität, beschlossen, sich am Wettrüsten zu beteiligen, obwohl der "Große Bruder" gar nichts davon hielt.
    Ich stimme Ihnen ja zu. Es ist ein Kreuz mit den Geschichtskenntnissen mancher Foristen.
    was wollen Sie jetzt damit sageen? Wollen Sie etwa die führende Rolle der Partei angreifen? Wenn das mal keinen Ärger mit Gregor und Gesine gibt!
  7. #266

    Nein, gehöre ich nicht.

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    ich mir die derzeitige Staatengemeinschaft anschaue, z.B. den Lissabon Vertrag, finde ich doch relativ wenig Demokratie, oder wie würden Sie es beurteilen, dass die gewählten Parlamente der Mitgliedsländer zugunsten einer undemokratischen EU Führung Kompetenzen anbgeben.
    PS: Gehören Sie nicht auch zu diesen Foristen die oft von der EUDSSR sprechen?
    Es steht doch den gewählten Parlamenten der jeweiligen Mitgliedsländer vollkommen frei, Entscheidungen die in Brüssel gfällt wurden nicht zu legitimieren. Der Bundestag z.B. kann ohne Not den neuen Rettungsschirm für Hellas mit Mehrheit ablehnen. Es ist allerdings auch die freie Entscheidung der Abgeordneten diesem Rettungsschirm zuzustimmen. M.W. wurden die Lissabonverträge durch den Bundestag abgesegnet und auch das Bundesverfassungsgericht hatte im Wesentlichen keine Verfassungswidirgkeit erkennen können.
  8. #267

    Zusatzpunkte?

    Zitat von Partysan Beitrag anzeigen
    Das bringt Gauck bei mir einige Zusatzpunkte:

    Besser: Ein Stinkstiefel namens Gauck - taz.de
    "So mag der künftige Bundespräsident keine Stadtviertel mit "allzu vielen Zugewanderten und allzu wenigen Altdeutschen", will das "normale Gefühl" des Stolzes aufs deutsche Vaterland "nicht den Bekloppten" überlassen, missbilligt es, "wenn das Geschehen des deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit überhöht wird", besteht darauf, dass der Kommunismus "mit ausdrücklichem Bezug auf die DDR als ebenso totalitär eingestuft werden muss wie der Nationalsozialismus", trägt es den SED-Kommunisten nach, das "Unrecht" der Vertreibung "zementiert" zu haben, indem "sie die Oder-Neiße-Grenze als neue deutsch-polnische Staatsgrenze anerkannten", und fragt – nicht ohne die Antwort zu kennen –, "ob Solidarität und Fürsorglichkeit nicht auch dazu beitragen, uns erschlaffen zu lassen".

    Einem Apparatschik wie Wulff hätte man es hundertmal um die Ohren gehauen, Leichenberge mit Aktenbergen zu verwechseln oder alleinerziehenden Stützeempfängerinnen mangelnden Schwung vorzuhalten. Gauck aber kann sich solchen Schmarren erlauben, weil er nicht im Verdacht steht, die Parteiendemokratie zu vertreten. Und das gereicht in Deutschland, wo die Existenz unterschiedlicher politischer Überzeugungen und konträrer gesellschaftlicher Interessen als schädlich gilt und ihr offener Konflikt als anrüchig, einem immer noch zum Vorteil.

    Der ideelle deutsche Gesamtpräsident
    Deswegen merkt auch kaum jemand, wie viel antidemokratisches Ressentiment im Gerede vom "Konsenskandidaten" steckt, das Gauck ins Amt tragen wird; wie viel von der autoritären Sehnsucht wenn nicht nach dem Führer, so doch wenigstens nach dem Kaiser, der mit sonorer Stimme und nachdenklicher Miene vermeintlich tabubrecherische, in Wahrheit aber gefällige Ansichten zum Besten gibt.

    Kurz: Die Personalie Gauck zeigt, was dabei rauskommt, wenn in diesem Land so gut wie alle einer Meinung sind (und die übrigen aus den falschen, weil ostalgischen Gründen einer anderen): nichts Gutes. Aber Landestypisches. So bekommt dieses Land demnächst einen Winkeaugust, der die Vorzüge seiner Vorgänger in sich vereinigt: so freiheitsliebend wie Carstens, so pastoral wie Rau, so dünkelhaft wie Weizsäcker, so marktgläubig wie Köhler, so kernig wie Herzog, so geschmackvoll wie Scheel, so alt wie Heuß, so irgendwas wie Wulff und – in den Augen seiner Fans – so integer wie Heinemann. Schließlich, mit etwas Glück: so lustig wie Lübke. Der ideelle deutsche Gesamtpräsident." Zitat TAZ

    Dieser Artikel bringt es für mich auf den Punkt, ich bin gespannt, was am Ende rauskommt, denn verhindern kann man Bundespräsident Gauck wohl nicht mehr. Zum Glück ist er im Wesentlichen nur Grüßaugust und kann nur geringen Schaden anrichten. Schlimmer sind auf jeden Fall Regierungskoalitionen, wie wir sie gegenwärtig ertragen müssen. Volkes Wille...
  9. #268

    Welch sinnloser Beitrag

    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    was wollen Sie jetzt damit sageen? Wollen Sie etwa die führende Rolle der Partei angreifen? Wenn das mal keinen Ärger mit Gregor und Gesine gibt!
    Er wollte damit einfach nur sagen, dass wenn der große Bruder, damit hat er die UDSSR gemeint, Wettrüsten beschlossen hat, sich die SED diesem nicht entziehen konnte.

    Mit Gregor und Gesine hat das nichts zu tun, aber Hauptsache Sie konnten Ihr einziges "Argument" wieder mal ins Spiel bringen
  10. #269

    Also

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Er wollte damit einfach nur sagen, dass wenn der große Bruder, damit hat er die UDSSR gemeint, Wettrüsten beschlossen hat, sich die SED diesem nicht entziehen konnte.

    Mit Gregor und Gesine hat das nichts zu tun, aber Hauptsache Sie konnten Ihr einziges "Argument" wieder mal ins Spiel bringen
    die Partei kann nichts dafür. Der Russe ist schuld. Jaja, der Deutsche ist meistens das Opfer seiner Nachbarn.

    Aber übrigens: warum musste denn die KPdSU wettrüsten?