Teures Tanken: Benzinpreis in Deutschland auf Allzeithoch

DPAWer dieser Tage an die Tankstelle fährt, sollte besser nicht auf die Preistafel gucken. Benzin kostet so viel, wie nie zuvor. Auch Diesel hat sich massiv verteuert. Schuld sind der Konflikt mit dem Ölstaat Iran und der schwache Euro. Schnelle Entspannung ist nicht in Sicht.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...816415,00.html
  1. #80

    billiger Auto fahren

    Zitat von leser_81 Beitrag anzeigen
    Genau so sehe ich das auch ! Ich kann das Geschwätz der Ökos nicht mehr hören "na dann fahren die Leute auch nicht mehr so viel Auto und das ist besser für die Umwelt".
    Irgendwie muss ich ja zu meinem Arbeitsplatz kommen und die öffentlichen sind hier in der Region keine Alternative.

    Wenn das so weiter geht mit den extrem hohen Spritkosten, werden sich wohl einige Arbeitnehmer fragen müssen ob Sie sich den Weg zum Arbeitsplatz noch leisten können oder besser Sozialleistungen in Anspruch nehmen sollen.
    Günstige Dieselfahrzeuge mit 5 Liter auf 100 auf Landstraße gibt es schon lange, also auch entsprechend preiswerte Gebrauchte. Da halten sich die Belastungen auch bei den Spritpreisen eigentlich noch in Grenzen.
    Bei einer Jahresfahrleistung von 20000 km entsprechen in dem Fall 10 Cent Preiserhöhung einer monatlichen Mehrbelastung von maximal 10 Euro, oder 50 Cent pro Arbeitstag. Das ist nicht nichts. Aber so dramatisch ist es auch nicht.
  2. #81

    Zuviel Geld im Markt - zudem billige Ausreden

    Die Notenbanken pumpen weltweit Billionen in den Markt um Kredite für die Realwirtschaft zu ermöglichen. Aber das Geld wirds für Zocken auf den Rohstoffmärkten genutzt, denn da sind die Renditen signifikant höher!

    Man sollte schlichtweg Rohstoffzockereien verbieten. Oder die Gelder der Notenbanken zweckbinden, oder oder oder. Aber so kann es nicht weitergehen. DIe Märkte ertrinken vor Geld, die Inflation geht durch die Decke. Hier sind gemeinsame Währungsräume eine Katastrophe. Während die einen billiges Geld brauchen, könnte andere genau das Gegenteil gebrauchen.

    Und jetzt das Märchen mit dem schwachen Euro. Als der viel stärker war, stiegen die Preise trotzdem. Und als in Rotterdam die Preise fielen, hieß es Übersee sei relevant, oder mal der Dollar, oder oder oder. Wieso geben die sich überhaupt noch die Mühe sich Lügen auszudenken?
  3. #82

    Öl

    Zitat von vogel0815 Beitrag anzeigen
    Auch wenn es regnet oder schneit?
    Wenn mal mal bedenkt, dass Heizöl innerhalb von 2 Jahren um 100 % gestiegen ist und die Mineralölkonzerne nicht mehr wissen, wohin mit den Gewinnen - stimmt doch was nicht in in unserer Regierung oder die EU mit ihrem gewaltigen hochdotierten Verwaltungsrat. Na ja, muss sich ja um Milliarden Hilfen für die bankrotten EU Migliedsstaaten kümmern !!!
    Aber halt - Schäuble freut sich sich ja über jedes Prozent, dass ihm wiederum mehr Steuern beschert.
    Da ist doch jetzt jeder Hartz IV - Empfänger bestens bedient, der braucht keine Miete und keine Heizkosten zu löhnen.
    Ich weiss nicht, wie ein Normalbürger mit diesen enormen Heizölpreisen auskommt??
  4. #83

    Mal nachgerechnen ...

    ... und schon ist´s nicht mehr so schlimm!

    10 ct Preiserhöhung machen pro Jahr 120,-
    (Verbrauch 8l, Jahresleistung 15.000 km)
    Bedeutet bei einem Spritpreis von 2,- kommen 480,-/Jahr bzw. 40,-/Monat zusammen - ist doch in den meisten Fällen machbar!
    In der Zwischenzeit wird auf Teufel-komm-raus weiterentwickelt und dann elektrisch gefahren und der Strom dafür in Europa erzeugt.
  5. #84

    Hallo Gegenwart!

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Es gab Zeiten, da siedelten sich die Menschen in der Nähe ihrer Arbeitsplätze an. Heute ziehen sie ins "Grüne" und wollen subventioniert werden.
    Schon mal mitgekriegt, dass es mittlerweile Stom und fließend warm Wasser gibt? Die Menschen MÜSSEN mittlerweile aus den Ballungsräumen raus, weil es in den Städten keinen bezahlbaren Lebensraum mehr gibt (außer natürlich Sozialwohnungen). Genau die Pendler sind es, die mit ihrem Steueraufkommen den Karren am laufen halten, nicht solche Theoretiker, die die Welt mit ihren Weisheiten beglücken müssen.
  6. #85

    Titel hat Urlaub

    Zitat von GeoSpear Beitrag anzeigen
    Es ist natürlich wünschenswert, dass das Pendeln reduziert wird, aber so lange sich niemand bereiterklärt Fahrgemeinschaften zu gründen, na, so lange wird man halt jammern.
    Ich kenne genügend Pendler in den USA, die sich einen Van mieten und an einem oder mehreren Sammelpunkten ihre Kollegen einsammeln und dann gemeinsam zum weit entfernten Arbeitsplatz fahren. Spart eine Menge Geld und ist auch noch gesellig.
    Und für die unregelmäßigen Langstreckenfahrten gibt es auch in Deutschland die Möglichkeit der Mitfahrgelegenheit. Man spart deutlich (wenn man Glück hat bis zu 75% zum regulären Bahnpreis), auf einigen Strecken ist man schneller als die Bahn. Klar ist man wie bei allen Fahrgemeinschaften zeitlich unflexibel, aber wenn man für die 500km nur 25 statt über 100EUR zahlen muss ist man dazu sicher gern bereit :)
  7. #86

    Der Joghurt Becher

    Zitat von Peter Werner Beitrag anzeigen
    Ich sehe nicht, dass Diesel und Benzin zu teuer wären. Solange es sich lohnt, den berühmt-berüchtigten Joghurtbecher durch halb Europa zu transportieren, genauso lange ist Diesel tendentiell eher noch zu günstig..
    Eine Bierdeckelrechnung:
    Ein LKW kann meinetwegen 100.000 Joghurt zu je 0,25kg laden.
    Der LKW möge 50l/100km an Diesel verbrauchen und den Joghurt 2.000km weit transportieren, also 1.000l Diesel für 100.000 Joghurt.

    Wenn also der Diesel um 1 Euro/Liter teurer wird, dann verteuert sich der 2000km weit gefahrene Joghurt um lausige 1ct das Stück.

    Die Konsequenz ist, dass auch bei 5 Euro für den Liter Diesel das herum kutschieren von Joghurts noch rentabel sein wird.
    Das ist etwas, worüber ich mir ernsthafte Gedanken machen würde, wenn ich Pendler wäre.

    Es ist nämlich dramatisch ökonomischer, Joghurts 2000km weit zu fahren als einen Menschen tagtäglich 200km zur Arbeit und zurück.
    Bei 225 Arbeitstagen und einem Verbrauch von 5l/100km zahlt der 200km Pendler im Jahr bei 5€/Liter für die 2250l nämlich schon mehr als 11.000 Euro.
    Wenn bis dahin dann das heizöl bei 4€/l liegt kostet das heizen des Einfamilienhäusels bei 2.500l/a auch nochmal 10.000 Euro obe drauf.
    Fazit: Bei 5€/l gibt es noch sehr, sehr viele Käufer. Es spricht daher prinzipiell recht dagegen, dass auch solche Preise theoretisch möglich sind. (Heizen wäre dann mit Strom als Widerstandsheizung billiger, solange der Strom billiger als 40ct/kwh liegt)

    Fragen Sie sich, ob Sie da auch noch dazu gehören können!

    mfg
  8. #87

    Zitat von mibarina Beitrag anzeigen
    Günstige Dieselfahrzeuge mit 5 Liter auf 100 auf Landstraße gibt es schon lange, also auch entsprechend preiswerte Gebrauchte. Da halten sich die Belastungen auch bei den Spritpreisen eigentlich noch in Grenzen.
    Bei einer Jahresfahrleistung von 20000 km entsprechen in dem Fall 10 Cent Preiserhöhung einer monatlichen Mehrbelastung von maximal 10 Euro, oder 50 Cent pro Arbeitstag. Das ist nicht nichts. Aber so dramatisch ist es auch nicht.
    Auch wenn Sie es scheinbar noch nicht mitbekommen haben, vom Öl ist alles abhängig.Arznei,Kunststoffe, Heizkosten,Transportwesen um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
    Gestiegene Rohölpreise treffen im Endeffekt immer den Endverbraucher und treiben die Inflation an.
    Wir haben also nicht nur die Preise an der Tanke zu ertragen.
  9. #88

    Zitat von crocodil Beitrag anzeigen
    Wenn mal mal bedenkt, dass Heizöl innerhalb von 2 Jahren um 100 % gestiegen ist und die Mineralölkonzerne nicht mehr wissen, wohin mit den Gewinnen - stimmt doch was nicht in in unserer Regierung oder die EU mit ihrem gewaltigen hochdotierten....
    Ich kapiere das auch nicht. Wir heizen in einem 3-Familien-Wohnhaus auch mit Heizöl. Konnten recht günstig noch einkaufen (92ct!). Aber die Mehrbelastung hat enorm zugenommen. Alles was man für Brennstoff ausgibt, fehlt im Binnenkonsum. Also ich finde mich häufiger im Aldi. Der Abstieg geht sukzessive, bis mir ein Arbeitsloser bei der Tafel an die Schulter klopft.
  10. #89

    Aber..

    Zitat von vogel0815 Beitrag anzeigen
    Auch wenn es regnet oder schneit?
    ...ja, hätte ich gern mal gesehen so bei minus 18 Grad. Aber es soll ja Hardcore-Radfahrer geben.
    Und wie auch bekannt sein dürfte : Die Jahreszeiten sind der ärgste Feind des ÖPVN.

    Es gibt schon eine Menge Traumtänzer.