Hunde in Thailand: Zur Delikatesse verdammt

APIn Deutschland werden sie als Haustiere verhätschelt, doch in vielen asiatischen Ländern landen die besten Freunde des Menschen auf der Speisekarte exquisiter Restaurants. Vor allem das Fleisch schwarzer Hunde gilt als Aphrodisiakum. Die Haut wird den Tieren oft bei lebendigem Leib abgezogen.

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  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Deutschland werden sie als Haustiere verhätschelt, doch in vielen asiatischen Ländern landen die besten Freunde des Menschen auf der Speisekarte exquisiter Restaurants. Vor allem das Fleisch schwarzer Hunde gilt als Aphrodisiakum. Die Haut wird den Tieren oft bei lebendigem Leib abgezogen.

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    Warum kümmert es niemanden, dass bei uns zu Tausenden die Schweine und Hühner getötet werden? Das ist wahrscheinlich nicht nur ein Millionen-, sondern ein Milliardengeschäft!?
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Deutschland werden sie als Haustiere verhätschelt, doch in vielen asiatischen Ländern landen die besten Freunde des Menschen auf der Speisekarte exquisiter Restaurants. Vor allem das Fleisch schwarzer Hunde gilt als Aphrodisiakum. Die Haut wird den Tieren oft bei lebendigem Leib abgezogen.

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    Für Hunde und Katzenfreunde nicht nachzuvollziehen, deshalb habe ich mir weder den Bericht noch die Bilder dazu angeschaut.
    Ich hab 2x gesehen wie die Robbenjagt von statten geht, seit dem bekomme ich die Bilder nicht mehr aus meinem Kopf.

    Schlimm wozu Menschen fähig sind, Menschen sind eindeutig die schlimmsten Tiere!

    Und ja, ich bin Fleischesser, boykotiere aber die Hersteller die bekanntermaßen scheiße mit den Tieren umgehen, natürlich kann ich nicht jeden Schlachthof besuchen. Ich bin auch gegen die europaweiten Tiertransporte, muss auch nicht sein.

    Aber wie überall, wir kleinen Bürger und Verbrauchen haben wenig einflussmöglichkeiten, leider.
  3. #3

    Unsere Essenskultur

    Ist es wirklich einen Bericht wert, das es in anderen Ländern Hund auf der Speisekarte gibt?

    Die Moslems essen kein Schwein, wir tun es. In Indien ist die Kuh heilig, wir verspeisen sie in rauhen Mengen.

    Wieso müssen wir immer mit unseren Maßstäben messen? Wir werben für Tierfutter. In den großen Supermärken gibt es ganze Regalzüge mit Tierfutter, für die liebsten Haustiere, welche nicht selten in viel zu kleinen Wohnungen gehalten werden.
    Tierschützer machen sich auf in die abgelegensten Ecken dieser Erde um Hund oder Katze zu retten, ohne sich mit der Kultur der Menschen und ihren dortigen Nöten zu beschäftigen.

    Laßt die Menschen auf der Welt das Essen, was sie möchten! Überdenken wir doch erst mal unsere Lebensmittelsituation hier daheim.
  4. #4

    Suchen/Ersetzen "Hund" -> "Schwein"

    Wenn ich das Wort "Hund" mit "Schwein" oder Ferkel, oder Kalb, oder Hähnchen ersetze, ist der Text akzeptabel (Ich kann mir vorstellen, dass auch Schweine dort (so sie denn gegessen würden) unter nicht besonders tierfreundlichen Umständen befördert werden.).

    Ich glaube den Absatz mit dem "Adrenalin macht das Fleisch zart" nicht, denn die Angststoffe, die der Körper bei Panik freisetzt, sind bei allen mir bekannten Tierarten NICHT besonders lecker.
  5. #5

    Andere Kulturkreise

    Zitat von Thraex Beitrag anzeigen
    Für Hunde und Katzenfreunde nicht nachzuvollziehen, deshalb habe ich mir weder den Bericht noch die Bilder dazu angeschaut.
    Ich hab 2x gesehen wie die Robbenjagt von statten geht, seit dem bekomme ich die.....
    haben sich eben doch nicht dem simpeln Multikluti-Gemüt deutscher Gutmenschen angepasst.
  6. #6

    .

    Auch wenn es mir schwerfällt, Hund ist halt "da unten" ein mehr oder weniger normales Nahrungsmittel, also will ich mal dagegen nichts sagen.

    Absolut verabscheuenswürdig ist jedoch in meinen Augen daß vorsätzliche Quälen der Hunde sowie das häuten bei lebendigem Leib...
  7. #7

    Schluss mit der elenden Heuchelei!

    Manchmal ist es ganz gut, wenn der Autor eines Artikels sich bereits in der Zusammenfassung entlarvt - da kann man das Lesen direkt auf Überfliegen verkürzen und wertvolle Zeit sparen! Mehr Positives gibt es allerdings nicht zu berichten.

    Wieder einmal werden mit reißerischen Schlagzeilen ("Zur Delikatesse verdammt", "Hundefleisch-Mafia") vorsätzlich kulturelle Verschiedenheiten instrumentalisiert, um Hass zu sähen und Quote zu machen. Wir wollen auch nicht übersehen, dass hier legitime Themen wie Tierschutz, Futtertierhaltung und Haustierentführung missbraucht werden, um das zu ächten, was dem deutschen Kleinbürger der eigentliche Dorn im Auge ist: dass hier sein lieber Wuffi gegessen wird statt ihn auf unnatürliche Weise zu vermenschlichen (alleine das Wort "Hunde-Mord" ist ja der Gipfel der Lächerlichkeit)!

    Es gibt zum Thema "Hunde essen" weiterhin nur eines zu sagen: wer glaubt, dies wäre moralisch verwerflich, ist ein Heuchler unterster Schublade. Wer dagegen den Fleischkonsum (egal welches Tier) aufgrund der eingesetzten Methoden generell ablehnt, verdient meine Anerkennung. Dass dem weißen Mann genehmere "Futtertiere" in allen Ländern auf "tierfreundliche" Weise gehalten, getötet und verarbeitet werden, ist nämlich bloße Wunschvortellung. Warum nur sollten für Schweine, Hühner und Rinder andere Maßstäbe gelten als für Hunde (man denke nur ans Schächten durch "Rinderschlächter" oder "arme Hühner zusammengepfercht in engen Drahtkäfigen"...)? Wenn ihr so tolle Tierliebhaber seid, geht doch bitte gegen jede "unmenschliche" Form von Futtertierhaltung vor oder werdet besser gleich Vegetarier!

    Der Hund ist ein Tier wie jedes andere! Also: wem's schmeckt...
  8. #8

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Deutschland werden sie als Haustiere verhätschelt, doch in vielen asiatischen Ländern landen die besten Freunde des Menschen auf der Speisekarte exquisiter Restaurants. Vor allem das Fleisch schwarzer Hunde gilt als Aphrodisiakum. Die Haut wird den Tieren oft bei lebendigem Leib abgezogen.

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    Nicht, dass mir diese Tiere nicht leid täten, so wie sie behandelt werden; nur denke ich, dass da überhaupt mal wieder unsere Kultur zum Maßstab genommen wird über eine andere zu herrschen. Es ist reinster Kolonialismus, dieser ganze Artikel! Aber so funktioniert wohl unsere Welt, die eben auch auf Missionierung beruht. Die Menschen dort in Thailand leben seit Urzeiten so, aber weil dort eine Oberschicht zum Internationalismus gehören will, sich auch Hunde als Menschenersatz hält, darum haben "arme" Leute bei dieser Kulturzerstörung zu leiden, weil Hunde essen angeblich nicht "zivilisiert" sein soll; was immer "zivilisiert" auch überhaupt ist. Hier wird dem niedergemacht, was Jahrtausende bestand, hier wird "Kultur" zerstört, die gefälligst keine sein darf, weil es nicht so schicklich ist.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Deutschland werden sie als Haustiere verhätschelt, doch in vielen asiatischen Ländern landen die besten Freunde des Menschen auf der Speisekarte exquisiter Restaurants. Vor allem das Fleisch schwarzer Hunde gilt als Aphrodisiakum. Die Haut wird den Tieren oft bei lebendigem Leib abgezogen.

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    ich bin zwar vegetarier, aber habe nichts gegen das essen von hundefleisch. und ja, ich bin ein ausgesprochener hundefan und habe selbst 2.
    was mich stört ist: warum ist ein schwein, eine kuh, oder ein lamm weniger wert als ein hund?

    dass die tiere bei transport und schlachtung leiden müssen ist wirklich entsetzlich und da sollten die menschen sensibilisiert werden. wer aber in vietnam, kambodscha und thailand schon unterwegs war der weiss dass nicht nur hunde grässlich geschlachtet unt transportiert werden, dies passiert auch mit hühnern, schweine, fische usw...