Wirtschaftskrise: Spanier demonstrieren gegen Arbeitsmarktreform

AFP23 Prozent der Spanier sind ohne Job. Doch gegen die geplante Arbeitsmarktreform der Regierung wehren sich die Bürger: Am Sonntag sind Zehntausende Demonstranten landesweit auf die Straße gegangen. In ihren Augen verletzen die Maßnahmen die Rechte der Arbeitnehmer.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...816268,00.html
  1. #1

    Es wird überdeutlich....

    Echte freie Marktwirtschaft und die vielbeschworene Globalisierung passen nicht zusammen auf Grund sehr unterschiedlicher Marktzutrittsbedingungen.
    Dies zeigt sich in Krisensituationen wie jetzt - heraufbeschworen durch den "leichten" Weg der zunehmenden Verschuldung im Zinseszinssystem - besonders deutlich.
    Bald auch in diesem Theater!
  2. #2

    Ohne Gerechtigkeit soziale Unruhen

    Wenn unsere Regierungen nicht bald reagieren und immer nur einseitig einsparen und " Oben " nie gespart wird, im Gegenteil noch mehr entlastet wir, wird es bald zu sozialen Unruhen kommen.
    Denn es gibt kaum noch einen Mittelstand, aber dafür immer Reiche. Das Geldguthaben der Länder befindet sich bei ca 20% der Bevölkerung und die anderen fristen ein tristes Dasein. So kann und darf es nicht weitergehen.
    Es werden immer mehr auf die Strasse gehen. Die Jungen finden keine Arbeit und die Alten sollen am Besten vor Renteneintritt versterben.
    Und unsere Politiker wollen es einfach nicht begreifen und handeln nicht dementsprechend. Denn sie sind die Marionetten der Reichen!!!
  3. #3

    nene

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    23 Prozent der Spanier sind ohne Job. Doch gegen die geplante Arbeitsmarktreform der Regierung wehren sich die Bürger: Am Sonntag sind Zehntausende Demonstranten landesweit auf die Straße gegangen. In ihren Augen verletzen die Maßnahmen die Rechte der Arbeitnehmer.

    Wirtschaftskrise: Spanier demonstrieren gegen Arbeitsmarktreform - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    .........

    Haben die überhaupt noch Rechte? Wenn realisiert wird, daß mal wieder jene Sparmaßnahmen und Einschränkungen vornehmlich jenen gelten, die sowieso am wenigsten verdienen, während den Banken großzügigste "Hilfen" zuteilwerden, ist es nur erstaunlich, daß nicht noch mehr Menschen protestieren!
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  4. #4

    Wo waren die...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    23 Prozent der Spanier sind ohne Job. Doch gegen die geplante Arbeitsmarktreform der Regierung wehren sich die Bürger: Am Sonntag sind Zehntausende Demonstranten landesweit auf die Straße gegangen. In ihren Augen verletzen die Maßnahmen die Rechte der Arbeitnehmer.

    Wirtschaftskrise: Spanier demonstrieren gegen Arbeitsmarktreform - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

    Wo waren die alle, als die Sozialisten mehr Wohltaten verteilt haben, als die Spanier erwirtschaftet haben? Hat da jemand protestiert?

    Man kann nicht auf immer und ewig über seine Verhältnisse leben. Wer's doch tut, bekommt nach einer Schuldensause einen Kater. Wie schlimm der ausfällt, kommt darau and, wie lange und wie ausschweifend man gefeiert hat.

    Die Spanier sollten froh sein, dass es jetzt aufhört. Und irgendwie sind sie das auch, denn immerhin haben sie die Sozialisten wegen deren Verschwendung in die Wüste geschickt.
  5. #5

    Ohne Money kein "Funny"

    Zitat von einfachgerecht Beitrag anzeigen
    Wenn unsere Regierungen nicht bald reagieren und immer nur einseitig einsparen und " Oben " nie gespart wird, im Gegenteil noch mehr entlastet wir, wird es bald zu sozialen Unruhen kommen.
    Denn es gibt kaum noch einen Mittelstand, aber dafür immer Reiche. Das Geldguthaben der Länder befindet sich bei ca 20% der Bevölkerung und die anderen fristen ein tristes Dasein. So kann und darf es nicht weitergehen.
    Es werden immer mehr auf die Strasse gehen. Die Jungen finden keine Arbeit und die Alten sollen am Besten vor Renteneintritt versterben.
    Und unsere Politiker wollen es einfach nicht begreifen und handeln nicht dementsprechend. Denn sie sind die Marionetten der Reichen!!!
    die Steuerquote erhoehen bringt keine Arbeitsplaetze. Es gibt keinen anderen Weg als die Wettbewerbsfaehigkeit zu erhoehen. Da kann man noch so viele soziale Romane lesen. ... erst verdienen dann verteilen!
  6. #6

    Warum nur...

    Zitat von 2wwk Beitrag anzeigen
    die Steuerquote erhoehen bringt keine Arbeitsplaetze. Es gibt keinen anderen Weg als die Wettbewerbsfaehigkeit zu erhoehen. Da kann man noch so viele soziale Romane lesen. ... erst verdienen dann verteilen!
    ... bleiben Sie in der halben Wahrheit stecken?
    Die Art, wie verteilt wird, ist doch genauso entscheidend.
    Und da ist eben das auf Dauer mörderische Zinseszins-Umverteilungssystem der Finanzoligarchie (das Menschen wie Ihnen Kapitalerträge vorgaukelt, während die Sachwerte leise in bestimmte Hände wechseln) endlich zu beseitigen!
  7. #7

    .

    Zitat von zeitmax Beitrag anzeigen
    ...Die Art, wie verteilt wird, ist doch genauso entscheidend.
    Es müssen nur neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Und solang man das den "anderen" überläßt, darf man sich über Abhängigkeiten auch nicht beschweren.
  8. #8

    Titel

    Zitat von 2wwk Beitrag anzeigen
    die Steuerquote erhoehen bringt keine Arbeitsplaetze. Es gibt keinen anderen Weg als die Wettbewerbsfaehigkeit zu erhoehen. Da kann man noch so viele soziale Romane lesen. ... erst verdienen dann verteilen!
    Oh großartiger Spruch! Wettbewerbsfähigkeit kommt natürlich durch niedrige Löhne so wie man ja auch glaubte Wettbewerbsfähig sein zu können bei niedrigen Preisen und sich Preisschlachten mit noch höheren Rabatten lieferte. Das mit dem Preis ging schon in die Hose, das mit den Löhnen wird noch in die Hose gehen. Wer zahlt denn demnächst die Ausgaben des Staates für Rechtssicherheiten der Reichen und Unternehmer (die ja alle samt Steuervergünstigungen bekommen) oder die Infrastruktur, Subventionen etc.? Man die Gruppe von "Entscheidern" können nicht einmal von der Tapete bis zur Wand denken.
  9. #9

    Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    23 Prozent der Spanier sind ohne Job. Doch gegen die geplante Arbeitsmarktreform der Regierung wehren sich die Bürger: Am Sonntag sind Zehntausende Demonstranten landesweit auf die Straße gegangen. In ihren Augen verletzen die Maßnahmen die Rechte der Arbeitnehmer.

    Wirtschaftskrise: Spanier demonstrieren gegen Arbeitsmarktreform - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Nun trifft es auch unere europäischen Nachbarn. Ja sicher die Arbeitslosigkeit wird sich verringern, dafür kann kaum noch jemand von dem Lohn leben.
    Aber es wird endlich mehr Milliardäre geben in Europa!!!

    Liebe Spanier ich hoffe das Ihr mit den Griechen diesen neoliberalen Wirtschaftsfeudalismus endlich hinweg fegt.
    Wir Deutsche sind leider nach 60 jährigem amerikanischem Kulturimport nicht mehr in der Lage etwas zu ändern.